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Entwicklung braucht Entschuldung

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Zeitschrift Mission EineWelt

Bischof Zachariah Kahuthu sprach beim Kirchentag auf dem Hesselberg ein Grußwort. Links der Wassertrüdinger Dekan Hermann Rummel und rechts Christian Pohl von Mission EineWelt. Foto: Peter Tippl

Mission EineWelt beim Kirchentag auf dem Hesselberg

Rund 10.000 Besucher waren auch in diesem Jahr wieder am Pfignstmontag zum Kirchentag auf den Hesselberg bei Wassertrüdingen gekommen. Wie in den letzten Jahren schon war auch 2013 Mission EineWelt mit einem Stand bei dem alljährlichen Christentreffen vertreten und begleitete zeitweilig den Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kenia, Zachariah Kahuthu, der sich im Partnerdekanat Wassertrüdingen aufhielt.

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22. Mai: „Mama Afrika“ im Mittwochskino von Mission EineWelt

"Mama Afrika" steht im Mai auf dem Spielplan des Mittwochskinos von Mission EineWelt in Neuendettelsau. Der Film zeigt die interessante und bewegende Lebensgeschichte von Miriam Makeba, die der finnische Regisseur Mika Kaurismäki erzählt. Katrin Knauth schrieb bei kino-zeit.de zu diesem Film: „Miriam Makeba war mehr als nur eine Sängerin, auch für ihre Tochter, die an einer Stelle des Films sagt, dass sie nicht nur ihre Mutter gewesen sei, sondern die Mutter Afrikas, da sie alle Farbigen vertreten habe, die nicht frei seien.

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Pädagogische Materialsammlung zu Papua-Neuguinea erschienen

"Upside down - Downside up" ist eine 48-seitige, pädagogische Materialsammlung betitelt, die sich als Beitrag zum Globalen Lernen versteht. "Jugendwelten begegnen sich": Der Untertitel der Materialbroschüre, zu der eine CD-ROM mit umfangreichem Zusatzmaterial gehört, weist darauf hin, dass die 10 Praxisbausteine eine Brücke zwischen Jugendlichen in Papua-Neuguinea und hierzulande bauen sollen. Einsetzbar sind die Bausteine in Haupt-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie in beruflichen Schulen.

Mission EineWelt hat gemeinsam mit dem Religionspädagogischen Zentrum (Heilsbronn) das Material erarbeitet, das für günstige 7 Euro bestellt werden kann.

Telefon: 09874 9-1031 oder E-Mail: medien(at)mission-einewelt.de


Kontroversen beim Fachgespräch zum Thema Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit in Nürnberg. Foto: Gisela Voltz/MEW

Rückblick Fachgespräch: „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“

Zu einem öffentlichen Fachgespräch „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“ hatte das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. in der letzten Woche ins Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus eingeladen. Moderator war Dr. Jürgen Bergmann von Mission EineWelt. Das Eine Welt Netzwerk Bayern, der bayerische Dachverband entwicklungspolitischer Akteure, schilderte, wie das FDP-geführte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Eine Welt-Arbeit in Deutschland zunehmend verstaatliche.

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Auf dem Kirchentag erklärt Freddy Dutz (Mitte) Chefs der Missionswerke, wie die neue Website funktioniert. Links Peter Weigand (Mission EineWelt), rechts Fidon Mwombeki von der Vereinten Evangelischen Mission (Wuppertal). Foto: Martin Keiper/EMW

Großes Interesse an neuer Website mission.de

Erfreulich positiv waren die ersten Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern des Hamburger Kirchentags auf das neue Angebot der Website mission.de. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ hatten die Kirchentagsgäste die Möglichkeit, die im Aufbau befindliche Website einer ersten Durchsicht und Kritik zu unterziehen. Die neue Online-Datenbank bietet Arbeitshilfen zu Mission und Ökumene für die Verwendung in Gemeinden und Schulen an. Geordnet nach „Zielgruppen“ wie Frauen, Kinder, Konfirmanden, Jugend oder Gottesdienst und nach Themen wie Partnerschaft, Gerechtigkeit, Schöpfung oder Mission heute können Mitarbeitende aus Gemeinden kurzgefasste Arbeitshilfen finden.

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Landesbischof Bedford-Strohm informiert sich bei der Pressereferentin des EMW, Freddy Dutz, über die neue Datenbank "www.mission.de". © Klimmt/BMW

Mission EineWelt zieht Bilanz nach dem Hamburger Kirchentag

Am Ende schaut es so aus, als sei nichts gewesen. Die Messehallen beim Markt der Möglichkeiten sind wieder leer und aufgeräumt. Nichts erinnert an drei ereignisreiche Tage beim Kirchentag in Hamburg. Es wäre alles so, als sei nichts gewesen, wenn da nicht eine ganze Reihe interessanter Begegnungen gewesen wären. Wie beispielsweise mit der Indonesierin, die sich beim Spiel von Mission EineWelt „Wir haben genug!“ plötzlich in der Rolle der deutschen Kanzlerin wiedergefunden hat und sich als Industrienation über jeden Zugewinn freute, als würde in harter Währung ausgezahlt und nicht in Spielchips.

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Foto: Manuel Recinos

Was haben El Salvador und das Londoner Schuldenabkommen von 1953 miteinander zu tun?

Der gut besuchte Workshop beim Hamburger Kirchentag zum Thema "Schuldenerlass als Vorbild in der Krise" brachte die Botschafterin von El Salvador in Deutschland, Anita Escher-Echeverría, mit dem politischen Koordinator des Entschuldungsbündnisses erlassjahr.de, Jürgen Kaiser, zusammen. Unter der Moderation von Pfarrerin Gisela Voltz von Mission EineWelt und Pfarrer Martin Haasler vom Nordelbischen Missionszentrum wurde deutlich, dass das Nachkriegs-Deutschland 1953 einen weitreichenden Schuldenerlass erhalten hatte und das unter weitaus weniger alarmierenden Schuldenindikatoren als das kleine zentralamerikanische Land El Salvador heute. Dadurch wurden die Weichen für einen erfolgreichen wirtschaftlichen Neuanfang für das damalige Westdeutschland gestellt. Daraus ergibt sich die Frage an die internationale Politik und die Bundesregierung, warum hochverschuldeten armen Staaten wie El Salvador kein ähnlicher Neuanfang durch einen Schuldenerlass gewährt wird.

Weitere Infos zum Thema unter www.erlassjahr.de


Kirchentag in Hamburg

Am kommendem Mittwoch (1. Mai) beginnt in Hamburg der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag. Mission EineWelt wird gemeinsam mit 12 anderen Missionsorganisationen (darunter auch die katholische Partnerorganisation missio aus München) in Halle A3 einen Stand haben. "mission.de" ist der 96 Quadratmeter große Gemeinschaftsstand überschrieben und unter der Nummer D02 zu finden.

Neben Informationen, Spielen und der Vorstellung einer Online-Datenbank mit Material für die Arbeit in Gemeinden und Schulen wird es auch wieder einen Cafe-Bereich geben. Daneben werden auch andere Veranstaltungsformen die Themen der weltweiten Arbeit vorstellen. Dazu gehört unter anderem ein Workshop zur Landkampagne von Mission EineWelt. "Land ist Leben" ist das eineinhalbstündige Angebot am Freitag betitelt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Hamburg.


Markus und Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe. © Neuschwander-Lutz/MEW

Evangelische Landeskirche geht mit Projektstelle auf Gemeinden anderer Sprache und Herkunft zu

Mit einer eigens dafür geschaffenen Projektstelle wendet sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verstärkt interkulturellen Gemeinden zu. Am 1. April hat das Pfarrerehepaar Dr. Aguswati und Markus Hildebrandt Rambe die neue Aufgabe unter dem Dach von Mission EineWelt (Neuendettelsau) übernommen: Projektstelle Evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. Für das Ehepaar, das sich eine Stelle teilt und von München aus arbeiten wird, ist die Bezeichnung etwas sperrig. „Es geht uns mehr darum, die interkulturellen Beziehungen zu stärken.“

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Landwirtschaftsexpertin Angela Müller während der begleitenden Veranstaltungen zum Treffen der Agrarminister in Berchtensgarden

Rückblick auf die Agrarministerkonferenz in Berchtesgaden

Vom 10. bis 12. April trafen sich die deutschen Agrarminister in Berchtesgaden. Thema war unter anderem die aktuelle Reform der europäischen Agrarpolitik, die nach Wunsch der EU-Kommission grüner und gerechter werden soll. Begleitend zu dem Ministertreffen fand eine Bauernkonferenz und eine Kundgebung der Milchbauern statt, zu der auch die Landwirtschaftsexpertin von Mission EineWelt, Angela Müller eingeladen worden war.

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Hans-Wilhelm Ehmig starb im Alter von 52 Jahren in Papua-Neuguinea.

Hans-Wilhelm Ehmig in Papua-Neuguinea gestorben

Völlig überraschend ist Hans-Wilhelm Ehmig im Alter von 52 Jahren in Papua-Neuguinea gestorben. Ehmig erlag am vergangenen Freitag einem Schlaganfall. Er hinterlässt seine in Papua-Neuguinea geborene Ehefrau Avis Avurea Nao und sechs Kinder im Alter von knapp zwei bis 16 Jahren. Erste Auslandserfahrungen hatte er schon mit dem Deutschen Entwicklungsdienst unter anderem in Papua-Neuguinea und Vietnam gesammelt. Seit 2007 war Ehmig, der in Elmshorn aufwuchs, im Auftrag des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea tätig.

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Im April in Nürnberg: Zentralamerikatag und Begegnungsabend zu Frauen in Zentralamerika

Die Lebensrealitäten und Perspektiven von Frauen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Zentralamerikatages, der am 27. April im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg stattfinden wird. Mit Abelina Centeno Conrrado und Guadalupe Cortéz nehmen zwei Pfarrerinnen aus El Salvador an der Tagesveranstaltung teil und berichten über das Leben von Frauen, über den Männlichkeitswahn (Machismo), über Menschenrechte und ihre Arbeit in der lutherischen Kirche ihres Landes.

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Mittwochskino im April: Schattenseiten des „Helden der Unabhängigkeit“

Das Mittwochskino von Mission EineWelt widmet sich im April einem Staatsführer, der mit großen Hoffnungen in seine Führungsrolle gekommen ist und sich zu einem Despoten entwickelte. Der Film „Robert Mugabe – Macht um jeden Preis“ zeichnet den Werdegang des aus armen Verhältnissen stammenden späteren Präsidenten von Simbabwe nach, der als „Held der Unabhängigkeit“ das Land zunächst zu einem vorbildlichen Modell einer Gesellschaft macht, in dem Schwarz und Weiß friedlich zusammenleben.

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Vorankündigung: Der 17. Brasilientag findet am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg statt

Im Mittelpunkt des diesjährigen Brasilientages der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg stattfinden wird, steht das Thema „Indigene in Brasilien“. Das Evangelische Dekanat (Pfarrplatz 6, 92237 Sulzbach-Rosenberg) in der Oberpfalz ist aus gutem Grund Gastgeber der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Seit 25 Jahren unterstützt das Dekanat den Indianermissionsrat Comin, der sich seit einem halben Jahrhundert um Indigene in Brasilien kümmert.

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„Streit um ‚Gelobtes Land‘“: 30 Theologiestudierende waren zwei Wochen zum Blockseminar in Neuendettelsau. © MEW/Dieter Becker

Blockseminar: Verschiedene Zugänge zum Konfliktthema Israel und Palästina

„Streit um ‚Gelobtes Land‘“ war das diesjährige Blockseminar aus dem Bereich der interkulturellen Theologie überschrieben, das vom 4. bis 15. März 2013 in Neuendettelsau stattfand. Insgesamt 30 Theologiestudierende aus der ganzen Bundesrepublik nahmen an der elftägigen Veranstaltung teil, die gemeinsam von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum des bayerischen evangelischen Landeskirche, und der Augustana Hochschule im zweijährigen Turnus angeboten wird. Die Seminarveranstaltung fand zum dritten Mal statt.

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Pfarrerin Shen Zhanqing im Gespräch mit Martin Lachmann, der ab Mai dieses Jahres im Auftrag von Mission EineWelt bei der Amity Foundation in Hongkong mitarbeiten wird. © MEW/Neuschwander-Lutz

Chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing auf Vortragsreise durch Bayern

Noch bis Ende März wird die chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing in Bayern unterwegs sein und über ihren Glauben und das kirchliche Leben in China berichten. Ihr Zeitplan im Rahmen des „Teaching-Preaching-Programms“ von Mission EineWelt ist sehr ambitioniert. Insgesamt 21 Vorträge wird die 33-jährige Pfarrerin, die am Theologischen Seminar in Nanjing studierte, quer durch Bayern in Gemeinden und Gruppen halten. Die verheiratete Theologin Zhanqing arbeitet in der Amity Foundation, einer von chinesischen Christen 1985 gegründeten Nichtregierungsorganisation (NGO).

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Am 10. April 2013 in Sugenheim: Wege aus der Hungerkrise

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft steht im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung, zu der Mission EineWelt, der Bund Naturschutz in Bayern e. V., Bündnis 90/Die Grünen und andere Organisationen am Mittwoch, den 10. April 2013 nach Sugenheim (Landkreis Neustadt a. d. Aisch) einladen. Zum Thema „Wege aus der Hungerkrise“ wird Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft im Gasthaus “Zum Ehegrund“ (Hauptstraße 30) sprechen und sich anschließend den Fragen der Teilnehmenden stellen.

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Mitte März trafen sich die Redakteurinnen und Redakteure der Zeitschriftenkooperation zu ihrer 22. Redaktionskonferenz im niedersächsischen Hermannsburg. © Martin Lachmann

Seit zehn Jahren machen sechs Redaktionen in drei Länder eine gemeinsame Zeitschrift

Die Redaktionen sitzen in Hamburg, im niedersächsischen Hermannsburg, in Stuttgart, Neuendettelsau, Basel und Wien und kommen zweimal im Jahr zusammen, um miteinander den gemeinsamen Mantelteil der Zeitschrift zu besprechen. Bei der inzwischen 22. Redaktionskonferenz, die in dieser Woche in Hermannsburg stattfand, wurden Themenschwerpunkte für die kommenden Zeitschriftenausgaben besprochen sowie weitere interessante Berichte oder Reportagen ausgewählt und festgelegt.

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Tansania-Arbeitskreise kommen im März und April zusammen

Das südliche und nördliche Tansania steht im Mittelpunkt von zwei Arbeitskreistreffen, die Mission EineWelt Mitte März und Mitte April in Neuendettelsau anbietet. Thema beider Arbeitskreise, die jährlich stattfinden, ist in diesem Jahr „Musik – Brücke in der Partnerschaft“.

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Erstmals fand im tansanischen Moshi ein gemeinsames Pastoralkolleg für Pfarrerinnen und Pfarrer aus Bayern, Tansania und Kenia statt.

Erstes deutsch-tansanisches Pastoralkolleg fand im tansanischen Moshi statt

„Wir konnten offen miteinander reden und schauten mit einem neuen Blick auf unsere eigene Gemeindearbeit.“ So lautete das Fazit vieler Teilnehmenden am Ende des ersten deutsch-tansanischen Pastoralkollegs, das im Februar am Fuße des Kilimandscharo im tansanischen Moshi stattfand. 20 Pfarrerinnen und Pfarrer aus Bayern und Tansania sowie zwei aus Kenia waren zusammengekommen, um sich neun Tage lang intensiv über ihre Arbeit in den unterschiedlichen Ländern auszutauschen.

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Helga Strehl (hier mit Sohn Wolf Dieter) wurde von Landrat Armin Kroder (l.) und dem Altdorfer Bürgermeister Erich Odörfer (r.) mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Helga Strehl

Die Altdorferin Helga Strehl wurde für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Unter anderem ist Helga Strehl Mitbegründerin und Leiterin des Karatu-Marktes, der jedes Jahr einem Krankenhaus im tansanischen Karatu bis zu 20.000 Euro zukommen lässt und der in den Räumen der ehemaligen Apotheke der Geehrten beheimatet ist. Strehl betonte bei der Ehrung, dass der Karatu-Markt von einem Team von insgesamt 10 Frauen getragen werde. Der Markt ist Teil des Altdorfer Dekanatspartnerschaft.

Seit 30 Jahren engagiert sich Frau Strehl auch im Mexiko-Kreis, der bei seinen bisherigen Aktionstagen 140.000 Euro für wohltätige Zwecke erwirtschaftet hat, und in vielen anderen sozialen Bereichen Altdorfs.


Pfarrerin Suzan Simon Sitayo mit ihrem Mann Terevaeli Ayo und den Kindern Timoth und Thomas. © Helge Neuschwander-Lutz

Die tansanische Pfarrerin Suzan Sitayo promoviert in Erlangen

Für die tansanische Pfarrerin Suzan Simon Sitayo aus Arusha ist im Moment jeder Tag aufregend und neu. In den nächsten vier Jahren wird die 31-Jährige über ein Stipendium von Mission EineWelt zum Opferbegriff in der traditionellen Religion der Massai und in der afrikanisch-christlichen Theologie promovieren. Sie ist erst die zweite Frau aus dem ostafrikanischen Land, die über ein Stipendium von Mission EineWelt in Deutschland ihren Doktor macht.

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Zweiter Informationstag zu ethischen Geldanlagen am 9. März 2013 in Nürnberg

Was macht Ihr Geld gerade und was könnte es machen? Nach der großen Resonanz der ersten Veranstaltung zu diesem Thema im Januar 2012 veranstaltet Mission EineWelt zusammen mit dem Centrum für Globales Lernen erneut einen Infotag mit Vortrag, Podiumsdiskussion und individueller Beratung in Nürnberg, zu dem alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind.

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Am 8. März 2013 ist der Internationale Weltfrauentag

Eine Rose aus Fairem Handel zu verschenken ist eine Geste mit doppelter Bedeutung: Sie macht nicht nur Frauen hierzulande eine Freude, sondern stärkt auch die Rechte von Frauen, die als Blumenpflückerinnen auf zertifizierten Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika arbeiten. Aus diesem Grund verweist Nürnbergs Fairtrade Steuerungsgruppe zum Internationalen Weltfrauentag 2013 auf „Fairtrade-Rosen – ein Symbol für Frauenrechte!“.

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Die brasilianischen Studierenden Bianca Kanitz und Jovan Mendvral setzen ihr Theologiestudium für die nächsten beiden Semester an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau fort.

Studienjahr in Bayern für Bianca Kanitz und Jovan Mendvral aus Brasilien

Es hat schon Tradition, dass alljährlich Studentinnen und Studenten aus Brasilien zu einem Studienjahr nach Bayern kommen. Die beiden kommenden Studiensemester werden Bianca Kanitz und Jovan Mendvral an der theologischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau verbringen, um hier ihre theologische Ausbildung fortzusetzen.

Die beiden Studierenden, deren Familien deutsche Wurzeln haben, werden in den nächsten Wochen ihre guten deutschen Sprachkenntnisse in München noch verbessern, um Mitte April ihr Studium an der Augustana-Hochschule zu beginnen.

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Emmanuel Kileo in der Abendschau des BR

Am 26. Februar 2013 lief in der Abendschau des BR ein Bericht über unseren Ökumenischen Mitarbeiter Emmanuel Kileo (Kaufbeuren). Hier können Sie sich den Beitrag anschauen:  www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau-der-sueden/emmanuel-kileo-buch-100.html


Schwerpunkt Südkorea

In der ersten Ausgabe dieses Jahres nimmt die Zeitschrift "Mission EineWelt" das ostasiatische Land Südkorea in Augenschein. Dort, genauer in Busan, wird in diesem Jahr die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Genf) stattfinden. Grund genug, sich mit dem Land und den christlichen Kirchen dort zu beschäftigen.

Daneben finden Sie Beiträge zu Kuba, Japan und China und im regionalen Innenteil liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Tansania, wo die dortige lutherische Kirche in diesem Jahr ihr 50. Gründungsjubiläum feiert.

Nähere Informationen zur Zeitschrift finden Sie hier.


Hörfunkbeiträge zur Kampagne "Wir nageln sie fest" und zum Weltgebetstag

Mission EineWelt hat in diesem Jahr gemeinsam mit Brot für die Welt Bayern die Kampagne "Wir nageln sie fest!" gestartet und dort wichtige Forderungen an Politikerinnen und Politiker im Wahljahr 2013 formuliert. Ein kurzer Hörfunkbeitrag gibt darüber Auskunft.

 

Auch beim Weltgebetstag 2013, der in diesem Jahr mit dem Schwerpunktland Frankreich stattfindet, sind Mitarbeitende von Mission EineWelt beteiligt. Dazu der folgende Radiobeitrag.