Was ist Mission EineWelt

Plakat und Postkarte Migration

Landkampagne

Zeitschrift Mission EineWelt

Mission EineWelt zeigt „Sound of Heimat – Deutschland singt“

Mittwochskino am 23. April 2014

Am 23. April begleitet das Mittwochskino von Mission EineWelt den schottisch-neuseeländischen Musiker Hayden Chisholm auf seiner Spurensuche durch die deutsche Volksmusik. „Sound of Heimat – Deutschland singt“ ist der 2011/2012 produzierte Dokumentarfilm der Kölner Regisseure Arne Birkenstock und Jan Tengeler betitelt. Dabei bereiste Hayden Chisholm nicht nur unterschiedliche Regionen unseres Landes, sondern setzt sich auch mit der teils vorbelasteten Historie des musikalischen Genres während des Dritten Reichs auseinander.

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Bayerische Kandidaten der EU-Wahl sollen Farbe bekennen

Drei kirchliche Organisationen erfragen Positionen zu Themen der globalen Gerechtigkeit

In einer ökumenischen Gemeinschaftsaktion stellen Mission EineWelt, Misereor und Brot für die Welt Bayern insgesamt 21 bayerische Kandidatinnen und Kandidaten der kommenden Europawahl aus zehn Parteien auf den Prüfstand. Dazu haben die drei kirchlichen Organisationen einen Forderungskatalog an die Politikerinnen und Politiker geschickt und um eine klare Positionierung zu Fragen der globalen Gerechtigkeit gebeten.

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Professor Dr. Valerio Schaper © Mission EineWelt / Zeller

Ethikinstitut greift aktuelle Themen in Brasilien auf

Lutherische Hochschule will gesellschaftliche Diskussion anstoßen

Mit dem Thema „Diktatur in Brasilien und die Rolle der evangelischen Kirche“ beginnt in der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien eine Diskussionsreihe, die Herausforderungen durch wirtschaftliche, soziale und gesellschaftspolitische Entwicklungen in den Blick nimmt.  Dazu wurde mit Unterstützung der bayerischen Landeskirche an der Lutherische Hochschule in São Leopoldo ein Ethikinstitut gegründet.

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Martin Junge, Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, mit seiner Ehefrau bei der Vorstellung im Plenum © Mission EineWelt / Zeller

Von Gleichberechtigung und theologischer Ausbildung

Konferenz der Führungskräfte der lutherischen Kirchen in Lateinamerika in Mexiko City

Einerseits müssen Frauen in Lateinamerika dafür kämpfen, gleichberechtigt behandelt zu werden, andererseits kämpfen die Kirchen des Kontinents mit einer Ausbildungskrise. Beides waren Themen bei der diesjährigen Konferenz für Führungskräfte der lutherischen Kirchen Lateinamerikas, die am heutigen Freitag in Mexico City zu Ende geht. „Die verändernde Kraft Gottes in der theologischen Ausbildung!“ Unter diesem Oberthema stand die Veranstaltung der Kirchenleitenden im Süden des amerikanischen Kontinents.

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Abschlussrunde beim Pastoralkolleg von brasilianischen und bayerischen Theologinnen und Theologen. © Mission EineWelt / Zeller

Mission in der Stadt

Abschlussbericht von Lateinamerikareferent Hans Zeller zum Pastoralkolleg in Brasilien

Das Pastoralkolleg mit 28 Personen, 14 Pfarrer der bayerischen Landeskirche und 14 Pfarrer der brasilianischen lutherischen Kirche, endete im brasilianischen São Leopoldo. Am Wochenende hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, brasilianische Kollegen über die Schulter zu schauen.

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Kirchenpräsident Chul-Hwan Kim bei seinem Besuch in Neuendettelsau. Neben ihm der Ostasienreferent von Mission EineWelt, Pfarrer Thomas Paulsteiner. © Mission EineWelt / Neuschwander-Lutz

Kleine koreanische Kirche mit großer Außenwirkung

Kirchenpräsident Chul-Hwan Kim zu Besuch bei Mission EineWelt

Obwohl sie die kleinste der protestantischen Kirchen in Korea ist, genießt die lutherische Kirche in dem ostasiatischen Staat hohes Ansehen. Gerade einmal 6.000 Mitglieder habe die Lutherische Kirche in Korea, berichtete deren Präsident Dr. Chul-Hwan Kim bei einem Kurzbesuch bei Mission EineWelt in Neuendettelsau.

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Demonstration gegen das Freihandelsabkommen TIPP © MEW

Freihandelsabkommen TTIP stoppen

Bericht zur Kundgebung in Nürnberg

Rund 400 Menschen folgten dem Aufruf des Bayerischen Agrarbündnisses, zu dem auch Mission EineWelt gehört, am Donnerstagmittag in Nürnberg vor der Lorenzkirche gegen das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen EU und USA zu demonstrieren. Mit bunten Transparenten und verschiedenen Redebeiträgen machten Teilnehmende und OrganisatorInnen auf die zu befürchtenden Folgen wie Sonderklagerechte für Investoren, Verschlechterung von Umwelt- und Sozialstandards und eine weitere Abkopplung der Länder des globalen Südens vom Welthandel aufmerksam.

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Tatiane Neuman kommt aus Brasilien und wird ein Jahr lang als Freiwillige in Sulzbach-Rosenberg mitarbeiten. © Mission EineWelt / Denk

Junge Brasilianerin wird sich ein Jahr lang in Sulzbach-Rosenberg als Freiwillige einbringen

 

Das Internationale Freiwilligenprogramm von Mission EineWelt ist seit diesem Jahr eine Zweibahnstraße. Mit Tatiane Neuman aus der brasilianischen Stadt Luis Eduardo Magalhaes ist die zweite der insgesamt vier Freiwilligen hier angekommen, die sich für ein Jahr in der bayerischen Landeskirche engagieren. Die 24jährige Brasilianerin wird in einem Kindergarten im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg mitarbeiten. Mission EineWelt wird Tatiane Neuman und die anderen Freiwilligen aus den Partnerkirchen, wozu auch Brenda Espinoza aus Argentinien gehört, die bereits in Bayern ist, nach einer Einarbeitungszeit hier genauer vorstellen.


Kundgebung gegen Freihandelsabkommen in Nürnberg

Agrarbündnis Bayern und regionale Verbände rufen zum Protest auf 

Insgesamt 13 Organisationen und Werke rufen am Donnerstag, 3. April 2014, zur Teilnahme an einer Kundgebung gegen das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Die Protestveranstaltung findet um 12.00 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg statt.

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Rund 80 Interessierte waren Mitte März bei der Ausstellungseröffnung. © Mission EineWelt / Paulsteiner

Ausstellung gibt Einblick in den Lebensalltag der Mekongregion 

„Impressionen aus dem Mekong“ ist eine Ausstellung bei Mission EineWelt überschrieben, die noch bis Ende des Jahres im Treppenhaus und 1. Stock des Hauptgebäudes (Hauptstraße 2) zu sehen ist. Die 28 Bilder hat der Fotograf Bernard Riff auf einer Reise durch die südostasiatische Region aufgenommen.

 

Kirchen, Kultur, Natur und Menschen im Mekong-Raum stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, dazu sind Führungspersön­lichkeiten lutherischer Kirchen Asiens auf wichtigen Foren und Versammlungen zu sehen. Eine Welt voller Kontraste, Alltagsszenen, gemeindliches Leben und besondere Landschaften in Laos, Thailand und Kambodscha vermitteln die großformatigen Bilder.


In großer Runde fand eine kurze Vorstellung der Teilnehmer aus Brasilien und Bayern vor. © Mission EineWelt / Hans Zeller

Pastoralkolleg mit brasilianischen und bayerischen Kollegen

Zweiter Bericht von Lateinamerikareferent Hans Zeller vom Pastoralkolleg in Brasilien

Zu dem brasilianischen Kyrielied “Erleuchte unsere Straßen, dein Wort ist das Licht” kamen die Teilnehmer des Pastoralkollegs zu ihrem ersten Treffen in São Paulo zusammen. Es stand unter dem Thema: „Mission in der Stadt“. Die 28 Personen mussten sich aber erst einmal kennenlernen. Dazu führte der Leiter des Pastoralkollegs, Dr. Christian Eyselein, in die Methodik des Kurses ein. In Kleingruppen konnten sich die Kollegen aus den evangelischen Kirchen in Bayern und Brasilien einander vorstellen und die Ziele für ihre Arbeit in den jeweiligen Arbeitsgebieten austauschen.

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Direktor Peter Weigand gratuliert Eva Caspary zum 80. Geburtstag. © Mission EineWelt / Neuschwander-Lutz

Eva Caspary vollendet heute ihr 80. Lebensjahr

 

Nach Aussage von Direktor Peter Weigand gehört sie zu den Menschen, die den roten Faden in der Arbeit von Mission EineWelt bilden. Seit mehr als 30 Jahren gibt Eva Caspary die „Tansania Informationen“ heraus, in der sie Nachrichten aus dem ostafrikanischen Land und der dortigen lutherischen Kirche zusammenstellt und dabei auf tansanische Quellen zurückgreift. Sie kennt das Land gut, denn sie hat viele Jahre dort mit ihrem Mann und ihren Kindern gelebt und gearbeitet. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde sie 2011 mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

 

Direktor Peter Weigand gratulierte Eva Caspary heute im Rahmen einer Andacht zu ihrem 80. Geburtstag und wünschte ihr im Namen von Mission EineWelt alles Gute.


Valdemar Kaiser baut auf sechs Hektar Land Bioprodukte an. © Mission EineWelt / Hans Zeller

Mission in der Stadt beginnt auf dem Land

Lateinamerikareferent Hans Zeller berichtet von einem Pastoralkolleg in Brasilien

 

Müde und erschlagen stiegen 14 Pfarrerinnen und Pfarrer mitten in der Nacht in Brasilien aus dem Flugzeug. Sie kamen im Westen der paraguayischen Grenze an. Am Himmel glitzerten die Sterne. Der erste Augenblick ließ die Gruppe etwas ratlos sein. Doch dies änderte sich schnell. Denn Rolf Leitzke, Präsident der Evangelischen Synode in Westparana, hieß die Gruppe herzlich willkommen. Die Müdigkeit war damit zwar nicht verflogen, aber die Gruppe fühlte sich gleich gut aufgehoben. Nach einer 26-stündigen Reise wollten sich die Reisenden nur mal wieder richtig ausstrecken können.

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Mittwochskino im März mit „Schande“

Mit dem Drama „Schande“ setzt Mission EineWelt sein Mittwochskino im März fort. Der Film erzählt die Geschichte des alternden Professors David Lurie (gespielt von John Malkovich), der nur noch wenig Erfüllung im Leben findet. Als seine Affäre zu einer Studentin auffliegt, verlässt er die Universität und hofft auf der Farm seiner Tochter Lucy auf einen Neuanfang. Statt Ruhe und einer Zuflucht findet er dort aber etwas ganz anderes: Mitten in der Abgeschiedenheit der Ostkap-Provinz ist das gesellschaftliche Leben so kurz nach der Apartheid immer mehr aus den Fugen geraten.

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Sara Luvanda aus Tansania mit Direktor Peter Weigand von Mission EineWelt © Denk, MEW

Sara Luvanda aus Tansania zu Gast bei Mission EineWelt 

Austauschprogramm „Teaching-Preaching“ lädt Menschen aus Partnerkirchen ein

Noch bis zum 13. April ist Sara Luvanda aus Tansania auf Einladung von Mission EineWelt in Bayern unterwegs. Die 28-Jährige arbeitet als Volontärin bei der Süd-Zentral-Diözese der ELCT (Evangelical Lutheran Church in Tanzania) und besucht im Rahmen des so genannten Teaching-Preaching-Programms Schulen, Kirchengemeinden und Partnerschaftsgruppen in Deutschland, um von ihrem Land und ihrer Arbeit zu berichten.

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Informationsabend in Herrieden © Doris Haspel

Bauer sucht Land

Informationsabend endet mit Aufruf zur Demonstration

Über hundert Interessierte folgten am 13. März 2014 der Einladung von Mission EineWelt und verschiedenen landwirtschaftlichen Verbänden zum Informationsabend „Bauer sucht Land - vom Bauernland in Investorenhand“ nach Herrieden.

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Übergabe des Gastgeschenks aus Myanmar © Prof. Dr. Andreas Nehring

Internationales Blockseminar in Neuendettelsau

Gäste aus Myanmar/Burma übergeben Geschenk an das Centrum Mission EineWelt

 

Mit den Fragen und Herausforderungen öffentlicher Theologie in einer multireligiösen und globalen Welt haben sich in den vergangenen zwei Wochen die Teilnehmenden des internationalen Blockseminars bei Mission EineWelt beschäftigt. In dem Seminar, das vom 3. bis 14. März als Kooperationsveranstaltung mit der Universität Erlangen-Nürnberg stattfand, wurde die Rolle der Religionen sowie der Beitrag von Theologie und Kirche am Aufbau einer gerechten und solidarischen Gesellschaft thematisiert.

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Partnerkirche in ernsten Schwierigkeiten

Krise in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea

 

Mit Sorge blickt Mission EineWelt auf die derzeitige Situation in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea (ELC-PNG). Nach Aussage des Referenten für Pazifik und Ostasien bei Mission EineWelt, Dr. Traugott Farnbacher, leidet die älteste Partnerkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern seit einigen Jahren an einer massiven „Leitungs-, Struktur- und Finanzkrise, die sich in den letzten Monaten zugespitzt hat“. Ursache hierfür seien vor allem erhebliche Unstimmigkeiten zwischen kirchenleitenden Personen und Gremien der ELC-PNG sowie Planungsdefizite.

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8. März: Internationaler Frauentag

Am Samstag, 8. März 2014, wird weltweit der Internationale Frauentag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden begangen. Der erste Frauentag wurde in Deutschland am 19. März 1911 gefeiert und hatte Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen zum Thema.

 

Lydia, die erste Frau, die sich in Europa zum Christentum bekannte, wird im Zentrum einer Andacht stehen, die Pfarrerin Ulrike Hansen im Rahmen des Kisuaheli-Kursus am Samstag halten wird.

 

Für alle Interessierten in diesem Zusammenhang noch folgender Hinweis: Am 11. November 2014 wird im Stadtmuseum Ingolstadt eine Ausstellung über Argula von Grumbach, die Reformatorin zur Zeit Luthers, die in Bayern und hier vor allem in Ingolstadt wirkte, eröffnet.


Emmanuel Kileo © MEW

Autorenlesung auf der Leipziger Buchmesse

Dr. Emmanuel Kileo wird am 13. März 2014 auf der Leipziger Buchmesse sein Buch „Grüß Gott aus Afrika!“ vorstellen. In einer Autorenlesung, die von 14.30 bis 15.00 Uhr in Halle 3, Stand A200 (Leseinsel Religion) stattfindet, stellt Kileo sein Buch vor und steht im Anschluss für eine Diskussion und eine Signierstunde zur Verfügung.

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Manuela Marezani und Éverton Klug Mesquita aus Brasilien © Daniela Denk /Mission EineWelt

Zwei neue Stipendiaten aus Brasilien

Manuela Marezani und Éverton Klug Mesquita heißen die beiden neuen Stipendiaten aus Brasilien, die in den beiden kommenden Semestern an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau Theologie studieren werden.

 

Beide haben bisher an der Theologischen Hochschule in São Leopoldo studiert und sind im Rahmen eines Stipendiatenprogramms zwischen der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für ein Jahr hier.

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Dr. Emmanuel und Linda Kileo mit Ian und Iwan bei der Überreichung der Doktorwürde an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau. © Aneth Lwakatare/Mission EineWelt

Emmanuel Kileo nun Doktor der Theologie

Tansanischer Pfarrer promovierte in deutscher Sprache

Der tansanische Pfarrer Emmanuel Kileo, der noch bis Ende August dieses Jahres als Gemeindepfarrer in der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren arbeitet, ist nun Doktor der Theologie. Für seine Arbeit zum Thema „Weißsein als ideologisches Konstrukt in kirchlichen Süd-Nord-Partnerschaften: Studien zu Mission, Ökumene und aktuellen Partnerschaften der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB)" wurde dem 39-jährigen Theologen am vergangenen Freitag an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau die Doktorwürde verliehen.

 

Bemerkenswert dabei, dass er sowohl die schriftliche Arbeit wie auch die mündliche Prüfung am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie bei Prof. Dr. Dieter Becker in deutscher Sprache absolvierte.

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Mittwochskino im Februar mit „You Drive Me Crazy“

 

In dem Dokumentationsfilm „You Drive Me Crazy“, den Mission EineWelt im Februar im Rahmen seines Mittwochskinos zeigt, werden drei Menschen vorgestellt, die ihren Führerschein in fremden Ländern wiederholen müssen. So zieht es den Amerikaner Jake nach Tokio, um dort als Grafikdesigner zu arbeiten. Mirela ist mit 30 Jahren aus ihrer Heimat Deutschland nach Mumbai gezogen, um ein eigenes Fashionlabel zu gründen und die Südkoreanerin Hye-Won lebt jetzt der Liebe wegen in München, wo sie Musikwissenschaften studiert. Alle drei leben fernab ihrer Heimat, müssen sich anpassen und eben ihren Führerschein neu machen.

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Ulrike Hansen, Sybille Frideres, Naomi Ford-Wilson und Petra Heilig am 5.12.2013 in Stein. © Deutsches Weltgebetstagskomitee e.V.

Vor dem Weltgebetstag am 7. März

Der diesjährige Weltgebetstag am 7. März nimmt Ägypten in den Blick und steht unter dem Motto „Wasserströme in der Wüste“.

 

Mission EineWelt wird sich in einer Andachtsreihe vom 5. bis 7. März jeweils um 8.15 Uhr mit der aktuellen Situation in dem nordafrikanischen Land beschäftigen und dazu ein Anspiel einer ägyptischen Familie nutzen.

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Im Jahr 2003 war Bischof Gideon Chang (vordere Reihe Mitte) mit einer Besuchergruppe aus Malaysia im damaligen Missionswerk (heute Mission EineWelt) zu Gast. Links von ihm steht Pfarrer Gernot Fugmann, der den Nachruf geschrieben hat. © Gerlinde Grossmann

Gideon Chang gestorben

Nachruf auf den ehemaligen Bischof der Lutherischen Kirche in Malaysia und Singapur

 

Gideon Chang wurde 1937 in China geboren. Als er 10 Jahre alt war, floh er mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Singapur in das seinerzeit noch von England verwaltete Gebiet. Weil die chinesischen Flüchtlinge verdächtigt wurden, die kommunistischen Rebellen im Norden Malaysias zu unterstützen, wurden sie in umzäunten Lagern, den so genannten „New Villages“, untergebracht.

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Postkarte Asyl- und Migrationspolitik © MEW

Migration / Flucht

Themenschwerpunkt 2014 bei Mission EineWelt

 

Migration ist ein weltweites Phänomen, das 232 Millionen Menschen oder 3,2 Prozent der Weltbevölkerung betrifft. Nach Daten der UNO-Bevölkerungsabteilung von 2013 haben die Migrantenzahlen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Im Jahr 2000 waren es weltweit 175 Millionen, zehn Jahre zuvor noch 154 Millionen. Dazu kommen viele Millionen Flüchtlinge, die in vielen Ländern Zuflucht suchen.

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Münchner Missionstage im Januar 2014 © Gaby Lederer, Helmut Richter

Zur Partnerschaftsarbeit ermutigt

Erfahrungsbericht zu den Münchner Missionstagen

 

Schon seit einigen Jahren treffen sich am letzten Januarwochenende die in der Partnerschaft mit Tansania Engagierten aus dem Dekanatsbezirk München, um gemeinsam über ihr Engagement nachzudenken. Rund 70 Teilnehmer trafen sich dazu im Januar 2014 wieder zu Füßen des Petersbergs nahe Dachau mit seiner romanischen Basilika. Entweder stehen entwicklungspolitische oder kulturelle Themen, die von außen auf die Partnerschaftsarbeit einwirken, im Vordergrund dieser Treffen, oder es geht um die eigenen Motive, Ziele und Erwartungen – so auch in diesem Jahr.

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Aufklärungsseminar in Parakuyo Parish zu gesundheitlichen Folgen der Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar 2014

Genitalverstümmelung in Ostafrika

 

Auch im Jahr 2014 ist das Thema Genitalverstümmelung ein Thema in den evangelisch-lutherischen Kirchen in Ostafrika. In der lutherischen Kirche in Tansania wird dieses Thema bei Frauenorganisationen und Frauengruppen diskutiert. Dabei ist es wichtig zu sehen, welche gesundheitlichen Folgen die Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen hat.

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Von links nach rechts: Wolfgang Hagemann (Vorsitzender des Martin-Luther-Vereins in Bayern e.V.), Nestor Friedrich (Präsident der IECLB) und Michael Martin (Leiter der Abteilung „Ökumene und kirchliches Leben“ der ELKB). Im Hintergrund ein Plakat mit dem Jahresmotto 2014 der IECLB „Leben in Gemeinschaft“. © MEW

Vom Missionspfarrer zur Partnerschaft auf Augenhöhe

Symposium beleuchtet Beziehung zwischen lutherischen Kirchen in Bayern und Brasilien

 

„A Caminho. Gemeinsam auf dem Weg“ war das Motto der Konferenz am vergangenen Wochenende in Neuendettelsau, zu der Mission EineWelt und der Martin-Luther-Verein in Bayern e.V. eingeladen hatten. Rund 120 Brasilien-Interessierte setzten sich mit der Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) auseinander.

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Verabschiedung Christian Pohl © Mission EineWelt

15 Jahre im Dienst der weltweiten Kirche

Christian Pohl verabschiedet sich von der Regionalstelle Nord von Mission EineWelt in Bayreuth

 

Von Weiden bis Aschaffenburg, von Altdorf bis Ludwigsstadt - Tausende von Quadratkilometern umfasste das Einsatzgebiet von Pfarrer Christian Pohl (51). Als Mitarbeiter von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hat er von Bayreuth aus die Dekanate in Nordbayern in Sachen weltweite kirchliche Partnerschaft betreut. Nun scheidet er nach rund 15 Jahren aus der Regionalstelle Nord aus. Mit einem Festgottesdienst in der Bayreuther Lutherkirche und anschließendem Empfang wurde er für sein Engagement geehrt. „Die nordbayerischen Gemeinden haben steigendes Interesse am Austausch und an Partnerschaften mit christlichen Kirchen in Übersee“, lautete ein Fazit seiner Tätigkeit.

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Tragischer Unfalltod in Papua-Neuguinea

Beate Troeger am vergangenen Sonntag ertrunken

 

Bei einem tragischen Unfall ist am vergangenen Sonntag Beate Troeger, Ehefrau von Diakon Matthias Troeger, in Papua-Neuguinea ums Leben gekommen. Mission EineWelt, in dessen Auftrag das Ehepaar in Papua-Neuguinea war, nahm die Nachricht mit Erschütterung zur Kenntnis. Nach ersten Informationen des Partnerschaftszentrums der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern stürzte die 55-Jährige bei einem Jugendcamp in Kerowagi, im Hochland des Inselstaates, in den Fluss und ertrank.

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Podiumsdiskussion in Nürnberg 2014 © Hans-Martin Haas, Mission EineWelt

Das Spiel braucht neue Regeln! Diskussionsrunde mit Politikern in Nürnberg

Zum Thema Sozial- und Umweltstandards in der Spielzeugindustrie kamen Bundestagspolitiker zu einer Diskussionsrunde im Caritas-Pirckheimer-Haus zusammen. Im Vorfeld der internationalen Spielwarenmesse begrüßte Dr. Jürgen Bergmann (Mission EineWelt) im Namen des Nürnberger Bündnisses Fair Toys die Politikerrunde.

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Vortrag von Prof. Dr. Rudolf von Sinner © Dr. Claudia Jahnel/MEW

„Theologie ist ein Spiel, das gespielt wird, wenn das Leben auf dem Spiel steht“ (Rubem Alves)

Was ist öffentliche Theologie? Und was bedeutet sie im Kontext Brasiliens? Diese Fragen standen im Zentrum des Vortrags von Prof. Dr. Rudolf von Sinner von der Escola Superior da Teología (EST) in Brasilien an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau. Der Vortrag am 21. Januar fand im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen der EST, der Augustana Hochschule (AHS) und Mission EineWelt statt.

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37. Lateinamerikawoche in Nürnberg

Eine Woche Musik, Diskussionen und Informationen in der Villa Leon

 

Die diesjährige Lateinamerikawoche findet vom 25. Januar bis zum 2. Februar 2014 in der Nürnberger Villa Leon mit Kultur-Veranstaltungen, Informationen und Diskussionen zu aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen in Lateinamerika statt.

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Das Spiel braucht neue Regeln!

Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten in Nürnberg zum Thema Spielzeugindustrie

 

Verbindliche Sozial- und Umweltstandards in der Spielzeugproduktion sollen zu anständigen Arbeitsbedingungen weltweit führen und unser Spielzeug insgesamt sicherer machen.  Was sind dazu die relevanten Schlüsselfaktoren im Spielzeugsektor? Welche konkreten Verabredungen sollten in der bundesdeutschen Politik jetzt getroffen werden, um verbindliche Messgrößen zu definieren? Wie kann die erforderliche Transparenz in der Lieferkette hergestellt werden? Welche besonderen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden? Kann die Spielzeugstadt Nürnberg hier eine besondere Rolle spielen?

 

Dazu veranstalten das Nürnberger Bündnis Fair Toys, das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, Mission EineWelt und die Akademie CPH am Donnerstag, 23. Januar 2014, 19.30 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH - Königstraße 64, Nürnberg) eine Podiumsdiskussion mit lokalen Bundestagsabgeordneten.

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Logo der Gebetswoche

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die internationale ökumenische "Gebetswoche für die Einheit der Christen" vom 18. - 25. Januar 2014 steht unter dem provokanten Motto: „Ist denn Christus zerteilt?“ (aus 1. Kor. 1,1-17). Materialien dazu gibt es in deutsch und englisch.

 

Die Gebetswoche bietet die gute Gelegenheit, nicht nur an die Ökumene der großen evangelischen und katholischen Kirchen zu denken, sondern vor Ort auch die kleineren christlichen Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft einzubeziehen – angefangen vom Gebet füreinander, über gegenseitige Besuche, bis hin zu gemeinsamen Gottesdiensten und Veranstaltungen.


Überschwemmung im Südosten von Brasilien. Foto: IELCB

Zwei Katastrophen in lateinamerikanischen Partnerkirchen: Überschwemmung in Brasilien und Vulkanausbruch in El Salvador

 

Bereits Ende Dezember haben sich in lateinamerikanischen Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche schwere Katastrophen ereignet. So ist der Südosten Brasiliens erneut von einer schweren Überschwemmung betroffen und im zentralamerikanischen El Salvador ist der Vulkan San Miguel - in der Landessprache "Chaparrastique" - ausgebrochen.

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Renate Schmidt im Gespräch mit Verlagsleiter Martin Backhouse. Foto: Neuschwander-Lutz/MEW

Neuerscheinung im Erlanger Verlag: Santiagos Wege

"Santiagos Wege" ist die bewegende Lebensgeschichte von Santiago Muñoz überschrieben, die nun in Buchform im Erlanger Verlag für Mission und Ökumene erschienen ist. Muñoz stammt aus Nicaragua und hat in seiner Kindheit Hunger und Gewalt kennengelernt. Er wird Kindersoldat im Bürgerkrieg, flieht nach Costa Rica, um sich dort illegal durchzuschlagen, macht sich auf dem "Todeszug" quer durch Mexiko bis in die Vereinigten Staaten auf und kehrt schließlich in seine Heimat Nicaragua zurück.

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20 Jahre Gentechnik – und jetzt?

Professor Andrioli aus Brasilien sprach in Uffenheim über Gentechnik, Agrarstruktur und Förderung von Kleinbauern

 

Schon lange vor Veranstaltungsbeginn hatte sich der Saal gefüllt, mussten zusätzliche Stühle für die insgesamt 180 Interessierten geholt werden. Mission EineWelt, der Bund Naturschutz, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und die Grünen hatten zum Vortrag über Gentechnik, Agrarökologie und den agrarpolitischen Wandel in Brasilien eingeladen. Für viele Landwirte in der Region ein wichtiges Thema, da die Tiere in der Regel mit importiertem Soja aus Südamerika gefüttert werden. Und das ist fast immer gentechnisch manipuliert.

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Mapping Familie – Plenumsdiskussion. © Zeh/Mission EineWelt

Mann-Frau-Denken verwischt Unterschiede

Ökumenische Tagung beschäftigte sich in Tutzing mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit

 

Am vergangenen Wochenende fand in Tutzing die Kooperationstagung „Zusammenleben der Geschlechter in der Einen Welt“ von Mission EineWelt, der Evangelischen Akademie Tutzing und dem katholischen Missionswerk missio statt. Unter dem Motto „Gewissheiten im Wanken“ wurden weltweite Einblicke in Partnerschaft, Familie und Zusammenleben unter dem Einfluss von sozialen, gesellschaftlichen und politischen Einflüssen im 21. Jahrhundert gegeben.

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Menschenrechtsaktion vor der Nürnberger St. Klara-Kirche. © Daniela Denk/Mission EineWelt

Verbesserungen in der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik gefordert

Ökumenisches Bündnis ließ bei Straßenaktion Flüchtlinge zu Wort kommen

 

Mit einer Straßenaktion vor der katholischen Kirche Sankt Klara in der Nürnberger Innenstadt und einem anschließenden Gottesdienst hat ein breites ökumenisches Bündnis verschiedener Organisationen auf die Situation von Flüchtlingen in Bayern aufmerksam gemacht. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Tags der Menschenrechte“ am 10. Dezember forderten unter anderem die Vertreter von Brot für die Welt-Diakonie Bayern, dem Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, der Jesuitenmission und Mission EineWelt mit einer Postkartenaktion an das Bundeskanzleramt die Regierung auf, die Asyl- und Migrationspolitik an den Menschenrechten auszurichten.

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Buchcover „Friedrich Bauer (1812-1874)

Leben und Wirken Friedrich Bauers nun in Buchform

Erlanger Verlag für Mission und Ökumene veröffentlicht Aufsätze über den Pionier.

 

Friedrich Bauer (1812-1874) war der wichtigste Mitarbeiter Wilhelm Löhes und gilt als eigentlicher Begründer der Neuendettelsauer Missionsanstalt. In Neuendettelsau wurden bis 1985 fast 1.000 Missionare ausgebildet und nach Übersee entsandt. Doch nicht nur deshalb bleibt die Arbeit von Friedrich Bauer bis heute in Erinnerung. Seine 1850 veröffentlichte deutsche Schulgrammatik fand im gesamten deutschsprachigen Raum Verbreitung. Sie wurde von Konrad Duden nach Bauers Tod weitergeführt und kann deshalb als Vorläufer des heutigen Duden angesehen werden.

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Heute in Nürnberg: Ökumenische Aktion zum Tag der Menschenrechte

Mit einer Straßenaktion um 16.30 Uhr vor der St. Klara-Kirche, einem gemeinsamen Gottesdienst dort und einer Lesung mit musikalischer Begleitung wird am heutigen Dienstag ein ökumenischer Zusammenschluss mehrerer Organisationen in Nürnberg auf den Internationalen Tag der Menschenrechte aufmerksam machen.

 

Podcast von Radio Charivari Nürnberg zum Thema


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Aktion Fair Toys in Nürnberg 2013. © Hans-Martin Haas

Faires Spielzeug: Wunschzettel an das Nürnberger Christkind übergeben

Mitten in der Hochphase des Weihnachtseinkaufs konnte Mission EineWelt im Rahmen des Nürnberger Bündnisses Fair Toys am vergangenen Donnerstag auf die Produktionsbedingungen in der Spielzeugindustrie  aufmerksam machen.

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Naomi Ford-Wilson, Generalsekretärin der Lutherischen Kirche in Liberia. © Neuschwander-Lutz/Mission EineWelt

Lutherische Kirche in Liberia genießt hohes Ansehen

Generalsekretärin Naomi Ford-Wilson zu Besuch bei Mission EineWelt

 

„Predigen, lehren und heilen“, das sind für Naomi Ford-Wilson die zentralen Aufgaben der Lutherischen Kirche in Liberia (LCL). Die Generalsekretärin der 71.000 Mitglieder zählenden Kirche ist zurzeit zu Besuch bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. In einer Gesprächsrunde berichtete sie über die Arbeit der westafrikanischen Kirche, deren Gemeinden über das ganze Land verstreut sind und die wegen ihres Einsatzes für den Frieden in dem ehemaligen Bürgerkriegsland hohes Ansehen genießt.

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Gospelabend in Ansbach

Zu einem Gospelabend unter der Überschrift "Menschen anderer Länder und Herkunft singen von ihrem christlichen Glauben" laden "Les Ambassadeur pour Christ" und Mission EineWelt am kommenden Samstag (7. Dezember) nach Ansbach ein. Um 17.00 Uhr beginnt die Veranstaltung im Evangelischen Gemeindehaus in Ansbach (Triesdorfer Straße 1), an der neben "Les Ambassadeur pour Christ" aus Ansbach, der Nürnberger Chor "Sanjola", "Luz y vida" aus Nürnberg und die Münchner Band "Les Elus de Dieu" teilnehmen. Der Eintritt ist frei.


  

Nürnberger Bündnis fordert faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie

Am kommenden Donnerstag, 5. Dezember 2013, findet während der Kinderweihnacht am Hans- Sachs-Platz 2 in Nürnberg eine Informationsaktion des Nürnberger Bündnisses „Fair Toys“ statt. Das Aktionsbündnis tritt mit seiner Aktion, die von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr stattfinden wird, für faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie ein. Eine Schulklasse überreicht dabei im Sternenhaus dem Nürnberger Christkind einen Wunschzettel.

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Das Team der neuen Bäckerei bei der Arbeit. Foto: Florian Münderlein

Bäckerei im Usa River eingeweiht

Am 27. November 2013 wurde im Usa River Rehabilitation Centre (URRC) das neue Bäckereigebäude durch Bischof Paolo Akyoo und dem Vertreter von Mission EineWelt, Dr. Bernd Köhler, eingeweiht. Florian Münderlein, der seit August als Freiwilliger im URRC mitarbeitet, berichtet darüber.

 

Mit kräftigem Gesang zieht ein Festumzug durch das Usa River Rehabilitation Centre (URRC). Ziel ist die neue Bäckerei. Hinter dem Chor laufen die MitarbeiterInnen des Zentrums und die geladenen Gäste. Unter ihnen Paolo Akyoo, Bischof der Meru-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT), Dr. Bernd Köhler, als Vertreter vom Centrum Mission EineWelt, Sophia Moshi, Konrektorin des URRC und Claus Heim, Direktor des URRC. Außerdem, im weißen Bäckergewand, Rose Nguma und Kai Küfner, die die neue Bäckerei leiten.

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Lissi Schuster

Ein Leben für die Mission

Am vergangenen Samstag ist Lissi Schuster in Neuendettelsau gestorben.

 

Sie wurde von allen nur Lissi genannt und war ihr Leben lang mit der Neuendettelsauer Mission verbunden. Am vergangenen Samstag ist Elisabeth Schuster in Neuendettelsau gestorben, wenige Tage nach ihrem 86. Geburtstag.

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Ökumenische Aktion in Nürnberg zum Tag der Menschenrechte 

Mit einer Straßenaktion, einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Lesung mit musikalischer Begleitung wird am Dienstag, 10. Dezember 2013, ein ökumenischer Zusammenschluss mehrerer Organisationen in Nürnberg auf den Internationalen Tag der Menschenrechte aufmerksam machen.
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Mission EineWelt fordert mehr Engagement gegen Aids

Mission EineWelt ruft die neue Bundesregierung zum Welt-Aids-Tag am kommenden Sonntag (1. Dezember) dazu auf, endlich einen angemessenen und fairen Beitrag an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zu leisten. Das evangelische Partnerschaftszentrum, Mitglied im Aktionsbündnis gegen Aids, fordert die bisherigen Zahlungen auf mindestens 400 Millionen Euro pro Jahr zu verdoppeln.

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Symposium zum 50. Bestehen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) 2013 © Michael Seitz

Lutherische Kirche im Wandel der politischen Systeme in Tansania

Symposium zum 50. Bestehen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) Hannover/Wuppertal (25.11.2013).

 

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstalteten das Berliner Missionswerk (BMW), das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig (LMW), Mission EineWelt (MEW), die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sowie das Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit ein dreitägiges Symposium im Stephanstift in Hannover.

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Studienleiter verabschiedet

 

Am 19. November 2013 wurde im Caritas-Pirckheimer-Haus (Nürnberg) Privatdozent Pfarrer Dr. Moritz Fischer von Mission EineWelt verabschiedet.

 

Der Theologe war im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt seit 2005 als Studienleiter im Referat Mission Interkulturell tätig. Er betreute unter anderem das theologische Qualifizierungsprogramm „Mission-Süd-Nord“ (MiSüNo) und engagierte sich in der Begleitung ausländischer Stipendiaten. Daneben war er von 2005 bis 2012 als wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Interkulturelle Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau angestellt.

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Kampagne "Steuer gegen Armut" - Mission EineWelt setzt sich ein

 

In den nächsten Tagen entscheiden die Parteien in Deutschland über einen neuen Koalitionsvertrag. Mit einem „Offenen Brief“ an die Verhandlungspartner setzt sich Mission EineWelt auch weiterhin für die Finanztransaktionssteuer bzw. deren Einnahmenverwendung für Entwicklung und Klimaschutz ein.

 

Zusammen mit 97 weiteren Organisationen fordert Mission EineWelt Angela Merkel, Sigmar Gabriel und Horst Seehofer dazu auf, dass auch die neu gewählte Regierung ihrer internationalen Verantwortung bei der Lösung drängender globaler Probleme gerecht wird.

 

Anbei zum Download der „Offene Brief“ sowie die Unterzeichnerliste:

Offener Brief (PDF) // Unterzeichnerliste (PDF)


Ökumenischer Friedensweg Nürnberg 2013. © Mission EineWelt

Friedensweg in Nürnberg

Am Samstag, 16. November, fand in Nürnberg der diesjährige Friedensweg im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade statt. Das Thema der Veranstaltung „Solidarisch?“ wurde an vier Standorten mit verschiedenen Teilaspekten umgesetzt. Solidarisches Handeln durch Fairen Konsum wurde als erste Station von Mission EineWelt und dem Lorenzer Laden durch ein szenisches Anspiel umgesetzt. Etwa 40 Teilnehmende zogen mit Plakaten und Fahnen bewaffnet zur nächsten Station, an der über Drohnenkrieg und Rüstungstransport informiert wurde.

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Das Zusammenleben der Geschlechter in der einen Welt

Kooperationstagung in der Evangelischen Akademie Tutzing vom 13. bis 15. Dezember 2013

 

In der evangelischen Kirche in Deutschland ist ein heftiger Streit um die Leitbilder für Familie und Partnerschaft ausgebrochen. In der katholischen Kirche treffen die Ansätze, einen liberaleren Kurs im Umgang mit der Wiederverheiratung nach Scheidung einzuschlagen, zum Teil auf Widerstand. Aber wie erscheinen diese deutschen Auseinandersetzungen, wenn man auf andere Teile der Welt blickt? Diese und weitere Fragen werden in der Kooperationstagung "Zusammenleben der Geschlechter in der einen Welt" vom 13. bis 15. Dezember 2013 in der Evangelischen Akademie Tutzing diskutiert.

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Friedensweg in Nürnberg

Am morgigen Samstag, 16. November, findet der diesjährige Friedensweg in Nürnberg statt. Die Veranstaltung, die im Rahmen der Friedensdekade stattfindet, steht in diesem Jahr unter dem Motto und der Frage „Solidarisch?“ und beginnt um 14.00 Uhr vor dem Lorenzer Laden (Lorenzer Platz 8). Dort wird eine Station des Friedenswegs unter dem Thema „Solidarisch leben“ aufgebaut sein.

Der Friedensweg will deutlich machen, dass ein Engagement für Frieden und Gerechtigkeit mehr erfordert, als eine Hilfe von oben nach unten. Solidarisch zu sein erfordert nach Aussage der Veranstalter „eine Konkretion der Nächstenliebe“ und frage nach den Ursachen von Armut und Ungleichheit.

Zu den Veranstaltern des Friedenswegs in Nürnberg gehören unter anderen das Nürnberger Evangelische Forum für den Frieden e. V., Oikokredit, der Lorenzer Laden und Mission EineWelt.


 

Philippinen: Taifun Haiyan hinterlässt Trümmerfeld

Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt rufen gemeinsam zu Spenden für die Opfer auf. Geschätzt 10.000 Menschen starben durch den Taifun Haiyan, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 km/h am 8. November auf die Philippinen traf. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich um den stärksten Taifun, der je auf den Philippinen tobte. Hunderttausende Menschen verloren ihre Häuser und sind obdachlos. Knapp 4,3 Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen. Im Epizentrum des Taifuns sind viele Straßen meterhoch überschwemmt und durch Erdrutsche blockiert, sodass einige Ortschaften noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind. Die Opferzahlen werden von der philippinischen Regierung täglich nach oben korrigiert.

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Dekanatsbeauftragte bei Mission EineWelt: Ein Wochenende voller Vorträge, Workshops und Diskussionen zum Thema „Partnerschaft“. © Mission EineWelt

Dekanatsbeauftragte tagten bei Mission EineWelt zum heutigen Partnerschaftsbegriff

Das Thema „Partnerschaft: Verständnis und Praxis – bei uns und weltweit“ stand im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der Dekanatsbeauftragten und –pfarrer/innen, die am vergangenen Wochenende im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt in Neuendettelsau stattfand. Für Pfarrerin Reinhild Schneider, Leiterin des Referats Partnerschaft und Gemeinde bei Mission EineWelt, war es eine „intensive Begegnung von an der Missions- und Partnerschaftsarbeit Interessierten und Engagierten aus ganz Bayern“.

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Friedensdekade 2013 in Schweinfurt eröffnet

Mit einem ökumenischen Gottesdienst am 10. November ist die Friedensdekade der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in der Schweinfurter St. Johanniskirche eröffnet worden. In seiner Predigt wies der Direktor von Mission EineWelt (Neuendettelsau), Pfarrer Peter Weigand, auf das Elend der Flüchtlinge weltweit hin. Das sei auch eines der Themen, die ins Zentrum der landeskirchenweiten Friedensaktion gerückt werden müssten. Der Gottesdienst wurde gemeinsam von der evangelischen Landeskirche, der katholischen und methodistischen Kirche veranstaltet.

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An diesem Wochenende bei Mission EineWelt: Tagung der Dekanatsbeauftragten und - pfarrer/innen

Vom heutigen Freitagnachmittag bis zum kommenden Sonntagmittag treffen sich die Dekanatsbeauftragten und -pfarrer/innen für Partnerschaft, Entwicklung und Mission zu ihrer diesjährigen Tagung in Neuendettelsau. "Mein Land - Dein Land - Unsere Welt" ist die dreitägige Veranstaltung betitelt, zu der rund 100 Engagierte aus ganz Bayern ins Partnerschaftszentrum Mission EineWelt kommen. Berichte, Informationen, Diskussionen, aber auch Sketche, Workshops stehen auf dem Programm. Parallel wird die Missions- und Partnerschaftskonferenz an den drei Tagen zusammenkommen, Anträge behandeln, sich informieren und Wahlen durchführen.

Einen Bericht zu den beiden Veranstaltungen können Sie hier in der kommenden Woche nachlesen.


Kalender zum Thema Wasser 2014

Mission EineWelt produziert mit 11 anderen Werken aus Deutschland und der Schweiz einen gemeinsamen Bildkalender, der sich im kommenden Jahr um das Thema "Wasser" dreht. Jeder Monat mit einem Bild aus der weltweiten Kirche und dazu passenden Bibelsprüchen. Der Kalender ist für 4,50 Euro bei Mission EineWelt zu bestellen: medien(at)mission-einewelt.de


Bäckereiprojekt in Usa River im Frankenfernsehen

Kai Küfner, der mit dem Freiwilligenprogramm von Mission EineWelt ein Jahr lang in Usa River (Tansania) war und im dortigen Rehabilitationszentrum ein Bäckereiprojekt mit aufgebaut hat, war kürzlich im Frankenfernsehen. Der Jungbäcker ist bereits wieder an seine alte Wirkungsstätte in Usa River zurückgekehrt, hat aber vorher über seine Eindrücke, seine Erfahrungen und seine Arbeit in Tansania berichtet: http://www.frankenfernsehen.tv/mediathek/video/fraenkischer-baecker-baut-backstube-in-tansania/


Tansanische Christen spenden Kollekte für Flutopfer in Deutschland

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania hat jüngst eine Kollekte für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland überwiesen. Insgesamt 682 Euro kamen bei den Feierlichkeiten zum 50. Gründungsjubiläum der tansanischen Partnerkirche im Juni zusammen. Ein Drittel der Summe wurde der bayerischen Landeskirche für Flutopfer zur Verfügung gestellt und ist nun durch das Diakonische Werk in Passau an eine 11-köpfige Familie aus Ghana weitergereicht worden, die in der Dreiflüssestadt lebt. weiterlesen

 


Kleinbauern sind der Schlüssel zur Welternährung!

Landkonferenz in Tansania fordert klare Einhaltung der Menschenrechte bei Investitionen - Zum Welternährungstag am 16.10.2013

Anlässlich des Welternährungstags am 16.10.2013 weist das bayerische evangelische Partnerschaftscentrum Mission EineWelt darauf hin, dass im Kampf gegen Hunger und Unterernährung die Förderung und Stärkung der Rechte von Kleinbauern eine zentrale Rolle spielt. weiterlesen

 


Gesprächsrunde mit der Menschenrechtspreisträgerin Kasha Jacqueline Nabagesera aus Uganda (links). © Hans-Martin Haas

Im Gespräch mit Menschenrechtspreisträgerin Kasha Jacqueline Nabagesera

„Sie hassen uns, weil es ihnen beigebracht wurde, uns zu hassen!“ Mit diesem Statement bot die jüngst ausgezeichnete Trägerin des 10. Internationalen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg, Kasha Jacqueline Nabagesera, einen Einblick in die erschreckende Situation der Queer Community in Uganda. Zu Ehren der 33-jährigen Menschenrechtspreisträgerin hatte der Verein Afrodeutsche e.V., sowie die AWO Nürnberg und die afrikanische Community am 30.9. in das Karl-Bröger Zentrum in Nürnberg eingeladen. Im direkten Vorfeld der Veranstaltung gab es Proteste u.a. auch von Mitgliedern des Vereins Afrodeutsche e.V.. Der Grund hierfür war, aus ihrer Sicht ist Homosexualität kein Diskussionsthema im afrikanischen Kontext.

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Freiwillige und Asylsuchende verbrachten ein paar Stunden in Zirndorf miteinander.

Freiwillige besuchten Asyl-Aufnahmestelle in Zirndorf

 

Mission EineWelt fordert im Rahmen der Kampagne "Wir nageln sie fest!" (www.wir-nageln-sie-fest.de) von der neuen Bundesregierung die Asyl- und Migrationspolitik an den Menschenrechten auszurichten und stärker die Fluchtursachen zu bekämpfen als die Flüchtlinge selber.

 

Mit dem Thema Fluchtursachen, Migration und Asyl haben sich auch die zurückgekehrten Freiwilligen auf ihrem Auswertungsseminar auseinandergesetzt und in diesem Rahmen die Zentrale Aufnahmestelle für AsylbewerberInnen in Zirndorf besucht. Nachdem sie ein Jahr lang in Lateinamerika mit Menschen am Rande der Gesellschaft gearbeitet hatten, wollten sie auch Menschen in Deutschland kennenlernen, deren Realität von der Mehrheitsgesellschaft größtenteils ignoriert wird.

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Seit einigen Jahren ist Mission EineWelt als feste Institution bei der Nürnberger Friedenstafel. © MEW/Ratzmann

Mission EineWelt bei der Nürnberger Friedenstafel

 

Frei nach dem deutschen Sprichwort „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ haben sich am Sonntag, 29. September, wieder tausende Nürnberger zum gemeinsamen Mittagsmahl an der „Nürnberger Friedenstafel“ versammelt. Auch in diesem Jahr war Mission EineWelt mit vier Tischen vertreten. An den rund 400 Tischen entlang der Straße der Menschenrechte und rund um den Kornmarkt feierten die Bürger die Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises an die 33-jährige Kasha Jacqueline Nabagesera aus Uganda. Die Afrikanerin war zuvor bei einem Festakt im Nürnberger Opernhaus für ihr Engagement für Lesben und Schwule geehrt worden. Nabagesera hat vor zehn Jahren die „Freedom and Roam Uganda“ (FARUG) gegründet, eine Vereinigung, die sich in dem afrikanischen Land für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen einsetzt.

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25. September: Stationen.Magazin im BR "Armut in Sao Paulo / Brasilien"

Im Stationen-Magazin des Bayerischen Fernsehen wird am 25. September um 19:00 die Dokumentation "Armut in Sao Paulo / Brasilien" von Klaus Wölfle gezeigt. Bei einem internationalen Treffen tauschten sich Bischöfe und Kirchenleitende aus den Partnerkirchen mit Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm in einem Tagungszentrum bei Sao Paulo über die Rolle der Kirchen im Kampf gegen Gewalt aus. Klaus Wölfle schildert den Alltag der Menschen in Sao Paulo.

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Dr. Jens Kreuter, Bundesbeauftragter für die Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium. © MEW/Neuschwander-Lutz

Bundesbeauftragter Dr. Jens Kreuter im Austausch mit Freiwilligen bei Mission EineWelt

Der eigentliche Sinn eines Auslandsjahres im Rahmen des Internationalen Freiwilligendienstes von Mission EineWelt besteht nach Ansicht von Dr. Jens Kreuter nicht darin, was die dortigen Projektträger durch die Mitarbeit der jungen Frauen und Männer gewinnen. „Kern des Programms ist die Erfahrung, die Sie machen“, sagte der Bundesbeauftragte der Freiwilligendienste zu den Rückkehrerinnen und Rückkehrern, die in den letzten 12 Monaten im Auftrag von Mission EineWelt in Afrika, Asien und im Pazifik waren.

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1. Preis. Alltagsszene aus Mwika, Tansania. © Margarethe Reuter

Diesjährige Gewinner im Fotowettbewerb der Freiwilligen ausgezeichnet

Bei der Tagung der Freiwilligen, die in den vergangenen 12 Monaten in Übersee waren, wurden am gestrigen Donnerstag die besten Fotos des diesjährigen Fotowettbewerbs prämiert. Mehr als 40 junge Frauen und Männer, die über Mission EineWelt in Projekten der Partnerkirchen weltweit mitgearbeitet haben, konnten zu drei Themenbereichen jeweils ein Foto einsenden. Die Fotos sollen Szenen aus dem Alltag der Menschen, dem Alltag der Freiwilligen sowie zur aktuellen Land-Kampagne des Partnerschaftszentrums zeigen.

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Gisela Voltz von Mission EineWelt stellt die Landausstellung in Roßtal vor. Foto: Glaser

Landausstellung von Mission EineWelt zum Auftakt der Fairen Woche in Roßtal

Am 17.9. konnte Pfarrerin Dörte Knoch im Foyer des Rathauses die Ausstellung „Land ist Leben“ als Auftaktveranstaltung zur Fairen Woche in Markt Roßtal eröffnen. Während der Pause der Marktratssitzung nutzten einige Ratsmitglieder samt ihres ersten Bürgermeisters Johann Völkl die Gelegenheit, die Ausführungen von Gisela Voltz zur Ausstellung zu hören. Hierbei kamen beispielhaft verschiedene Aspekte rund um das Thema Land in einem globalen Zusammenhang in den Blick: Landflucht, Landgrabbing sowie die Zukunft der Landwirtschaft. Gerade in der Gemeinde Roßtal, die ja noch von Nebenerwerbslandwirtschaft geprägt ist, bietet die Ausstellung „Land ist Leben“ einen hohen Grad an Anschlussfähigkeit.

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Das Programmfaltblatt können Sie am Ende der Meldung (weiterlesen!) herunterladen.

Ab 22. September: Interkulturelle Woche

"Rassismus entsteht im Kopf. Offenheit auch." Unter diesem Motto steht die diesjährige Interkulturelle Woche vom 22. - 28. September 2013. Es geht um Fragen wie: Wo bin ich selbst in meinem Denken, meiner Sprache, meinen Haltungen noch unbewusst rassistischen Grundmustern verhaftet? Inwieweit haben wir als Kirche die kulturelle Vielfalt schon als Teil von uns selbst entdeckt und gestalten Räume echter Begegnung und Partizipation? Oder geht es immer noch in erster Linie um die Frage des Umgangs mit "den Anderen" und "den Fremden"?

 

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25. September: Mittwochskino mit „Nairobi Half Life“

Am 25. September zeigt Mission EineWelt in seiner Reihe Mittwochskino den Film „Nairobi Half Life“. In dem Regiedebüt des kenianischen Filmemachers Tosh Gitonga verdient sich der junge Mwas in der kenianischen Provinz seinen kargen Lebensunterhalt mit dem Straßenverkauf von raubkopierten DVDs. Er gibt den Pausenclown, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als Schauspieler. Als er einer reisenden Theatertruppe begegnet, die ihm von einem Casting in Nairobi erzählen, sieht er seine Chance gekommen und macht sich auf in die Hauptstadt.

Der Film beginnt um 19.30 Uhr und wird im Otto-Kuhr-Saal bei Mission EineWelt (Hauptstraße 2 in Neuendettelsau) gezeigt. Der Eintritt ist frei.

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Pfarrerin Gerhild Zeitner © Mission EineWelt
Pfarrer Hans-Jürgen Johnke © Mission EineWelt

Pfarrersehepaar geht nach El Salvador

Die Adresse von Gerhild Zeitner und Hans-Jürgen Johnke wird künftig San Miguel in El Salvador sein. Das Pfarrersehepaar arbeitet in den kommenden Jahren im Auftrag des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in der lutherischen Kirche des mittelamerikanischen Landes und wird am Samstag, 28. September 2013, in einem Gottesdienst in Bieberbach bei Egloffstein zu seinem Dienst ausgesandt.

Pfarrer Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, der Lateinamerikareferent Hans Zeller und der Dekanatsmissionspfarrer Johannes Meisinger werden die Aussendung vornehmen.

 

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Betroffene beschreiben ihre Situation als Opfer von Landgrabbing  © Mission EineWelt

Landkonferenz Tansania: Plattform „Unser Land - unser Leben“ gegründet

Als Ergebnis der Konferenz „Landgerechtigkeit für dauerhaften Frieden in Tansania“ hat sich die Plattform „Unser Land – unser Leben“ zur Umsetzung der Beschlüsse gegründet. Menschen aus verschiedenen Gebieten berichteten, wie sie von ihrem Land vertrieben wurden.

Die Landvertreibungen hatten verschiedenen Gründe: Anbau von Jatropha (Purgiernuss) für Agrosprit war einer davon. Außerdem waren der Abbau von Gold und Konflikte zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern, die von Regierungsseite geschürt wurden, ursächlich. Ergänzt wurden diese Berichte durch Fälle in anderen Ländern und wissenschaftlichen Untersuchungen.

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Jahrestag: Griechenland erlässt Deutschland die Schulden

erlassjahr.de und Mission EineWelt erinnern an historische Entschuldung Deutschlands vor 60 Jahren

 

Während kurz vor der Bundestagswahl die Diskussion um einen nächsten Schuldenschnitt für Griechenland weitergeht, erinnern Mission EineWelt und das Entschuldungs­bündnis erlassjahr.de heute am 16.9. an den 60. Jahrestag der großzügigen Entschuldung der jungen Bundesrepublik Deutschland durch mehr als zwanzig Gläubigerstaaten, darunter auch Griechenland.

Am 16. September 1953 trat das kurz zuvor in der britischen Hauptstadt unterzeichnete „Londoner Schuldenabkommen“ in Kraft. Es stellte die Weichen für das deutsche Wirtschaftswunder der fünfziger und sechziger Jahre. Das Abkommen ist noch heute eines der wenigen Beispiele dafür, wie umsichtig und nachhaltig Schuldenmanagement sein kann – wenn der politische Wille dazu vorhanden ist.

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Ehepaar Sebastian Kurz und Betty Becker-Kurz mit Kindern © Mission EineWelt

Pilot Sebastian Kurz wird mit Familie nach Papua-Neuguinea ausgesandt

In den nächsten Jahren wird Sebastian Kurz seinem Beruf als Pilot in Papua-Neuguinea nachgehen. Zu einem Aussendungsgottesdienst laden das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt und die dortige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde am Sonntag, 20. Oktober 2013, in die Erlöserkirche in Bad Wörishofen ein. Der Pilot wird gemeinsam mit seiner Frau Betty Becker-Kurz und zwei Kindern zu dem mehrjährigen Dienst bei der Mission Aviation Fellowship (MAF), einer weltweit agierenden Missionsfluggesellschaft, in das südpazifische Land ausgesandt.

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Anna Tibaijuka, Ministerin für Land in der tansanischen Regierung, mit Angela Müller (links) und Aneth Lwakatare (rechts) von Mission EineWelt. © Mission EineWelt

Landkonferenz in Tansania ruft zum aktiven Engagement in der Zivilgesellschaft auf

Derzeit findet in der tansanischen Hafenstadt Daressalam die Konferenz zu „Landgerechtigkeit für dauerhaften Frieden in Tansania“ statt. Mit einer Exkursion nach Kisarawe begann sie am 9. September. Die Teilnehmenden konnten mit Menschen ins Gespräch kommen, die ihr Land an einen britischen Investor verloren haben. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania hat zusammen mit der Sebastian-Kolowa-Memorial-University diese Konferenz organisiert. Verschiedene Akteure aus Politik, Wissenschaft und Kirche aus Tansania und anderen Ländern sind hier zusammengekommen, um über Land, Landrechte und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

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Pfarrer Albrecht Immanuel Herzog © Gesellschaft für Innere und Äußere Mission

Zum Tod von Albrecht Immanuel Herzog

Mission EineWelt trauert um Pfarrer Albrecht Immanuel Herzog, der im Alter von 56 Jahren plötzlich verstorben ist. Pfarrer Immanuel Herzog war als Geschäftsführer der „Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche e. V.“ ein langjähriger Weggefährte. Aus dieser Gesellschaft heraus ist das heutige Partnerschaftszentrum Mission EineWelt entstanden. Sie hat die Missionsarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern seit Mitte des 19. Jahrhunderts eigenständig neben der verfassten Kirche verantwortet. 1972 übergab die Gesellschaft ihre Liegenschaften und ihre Arbeit an die bayerische Landeskirche. Auf dieser Grundlage entstand das damalige Missionswerk der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, das 2007 im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt aufging.

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Bischof Aaron Yap, Malaysia © Mission EineWelt

Aaron Yap ist neuer Bischof in Malaysia

Die Lutherische Kirche in Malaysia (LCM) hat Ende August auf ihrer Synode mit dem Ingenieur und Theologen Aaron Yap einen neuen Bischof gewählt. Der bisherige Bischof Philip Lok hat sich nach zwei Amtsperioden und insgesamt acht Jahren in dem Leitungsamt nicht mehr zur Wahl gestellt. Der 45-jährige Theologe Yap ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist dem bayerischen Partnerschaftszentrum Mission EineWelt seit vielen Jahren eng verbunden.

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Ausgabe 3-2013 der Zeitschrift "Mission EineWelt"

Ägypten als Schwerpunktthema

Dieser Tage ist die neue Ausgabe der Zeitschrift "Mission EineWelt" eingetroffen. Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist das Weltgebetstagsland 2014 Ägypten, der in den letzten Wochen durch die politischen Unruhen in den Schlagzeilen ist. "Ägypten: Religionen und Revolutionen" ist die Ausgabe betitelt, ider es aber auch um die aktuelle Situation im Sudsudan geht, der seit zwei Jahren unabhängig ist, oder um das Thema Goldabbau und Umschutz in Peru oder Religionsfreiheit in Papua-Neuguinea im Magazinteil der Zeitschrift.

Im regionalen Innenteil der Kooperationszeitschrift blicken wir auf die letzten drei Monate zurück und berichten über wichtige Ereignisse und Themen. Eine kurze Inhaltübersicht findet sie hier.


Lateinamerikareferent Hans Zeller berichtet aus Lateinamerika

Gutes Leben in der Solidarität

Die lutherische Kirche Costa Ricas feierte am 1. September 2013 ihren 25. Geburtstag. „Für ein gutes Leben, durch Inklusion und Solidarität“, lautete ihr Motto in der Zeit ihrer Kirchwerdung. Durch ihre missionarische Arbeit hat sie sich zu einer soliden Kirche entwickelt. Bischof Melvin Jimenez hob hervor, dass die Unterstützung der weltweiten lutherischen Kirchengemeinschaft eine wertvolle Hilfe für den Aufbau der Kirche war und noch immer ist. Ihr Beitrag stärkt die junge Kirche, so dass sie den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann. Die Schwerpunkte der lutherischen Kirche in Costa Rica sind die Begleitung und Betreuung der Schwestern und Brüder, die in ärmlichen und unsicheren Verhältnissen leben oder vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind.

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Kai Küfner hat das Bäckereiprojekt in Usa River mit aufgebaut und wird ein weiteres Jahr in das ostafrikanische Land gehen. Foto: privat

Nürnberger Jungbäcker berichtet über Bäckereiprojekt in Tansania

Kai Küfner, der als Jungbäcker mit dem Internationalen Freiwilligenprogramm für ein Jahr in Tansania war, wird in den kommenden Wochen in Nürnberg, Gebersdorf, Triesdorf und Wendelstein über den Aufbau einer Bäckerei in Usa River berichten. „Leben, glauben und arbeiten anderswo“ hat er seinen etwa einstündigen bebilderten Vortrag betitelt, in dem er vor allem erzählen will, wie das Bäckereiprojekt in der Rehabilitationseinrichtung für behinderte Menschen im Norden Tansanias vorangeschritten ist.

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Bischof Sanangke Dole. Foto: Mission EineWelt

Nachruf auf Bischof Sanangke Dole aus Papua-Neuguinea

Mit Bischof Sanangke Dole starb im Juni eine der wichtigsten Integrationsfiguren der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Pfarrer Gernot Fugmann und Pfarrer Dr. Traugott Farnbacher, der ehemalige und jetzige Leiter des Referates Papua-Neuguinea, Pazifik, Ostasien bei Mission EineWelt, würdigen die Verdienste des südpazifischen Kirchenmannes.

 

Sanangke Dole wurde 1983 zum Bischof des Hagen-Bezirks der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea gewählt und damit Nachfolger von Bischof Jeremiah Mambu. Als prominenter Hochländer gehörte er zu den einflussreichen, einheimischen Persönlichkeiten, die bereits seit den 1970er Jahren leitende Aufgaben von europäischen Missionaren übernahmen.

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Pro7 setzt "Reality Queens auf Safari" ab

Als offizielle Begründung wurde die niedrige Zuschauerquote genannt. Die inzwischen 46 Organisationen aus Kirche und Entwicklungspolitik, die sich für eine Absetzung von "Reality Queens auf Safari" eingesetzt haben, gehen aber davon aus, dass der massive Protest gegen das Sendeformat deutlich dazu beigetragen hat. Die Sendung war in die Kritik geraten, weil das Format "allgemein verbreitete Stereotype gegenüber dem ostafrikanischen Land Tansania" verstärke, gängige Vorurteile schüre und "die Menschen des Landes in einer rassistischen und diskriminierenden Form" darstelle. Mission EineWelt hatte erst dieser Tage mit einer eigener Pressemeldung den Protest gegen die Sendung verstärkt.

Wie Pro7 nun mitteilte, wird das Reality-Format schon am kommenden Donnerstag mit einer XXL-Folge zu Grabe getragen. Ursprünglich waren noch drei Ausgaben der Sendung geplant.


Bischof Jensen Seyenkulo: Weltgemeinschaft hat kein Vertrauen in den Frieden in Liberia

In einem Fürbittgottesdienst zum 10. Jahrestag des Friedensschlusses, äußerte der Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia, Dr. Jensen Seyenkulo, am 18. August sein Bedauern, dass die Weltgemeinschaft kein Vertrauen in den Frieden in Liberia hätte. „Viele auf der ganzen Welt trauen dem Frieden in unserem Land nicht, den wir feiern.“ Seyenkulo machte dieses Mißtrauen unter anderem daran fest, dass es schwierig sei, ein Visum zu bekommen, wenn Liberianer beispielsweise nach Europa reisen wollen. Um ein Visum zu bekommen, müssten reisewillige Mitbürger nach Ghana, Nigeria oder zur Elfenbeinküste reisen, um dort ein Visum zu erhalten.

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Vorankündigung: Mittwochskino im September mit „Nairobi Half Life“

Am 25. September zeigt Mission EineWelt in seiner Reihe Mittwochskino den Film „Nairobi Half Life“. In dem Regiedebüt des kenianischen Filmemachers Tosh Gitonga verdient sich der junge Mwas in der kenianischen Provinz seinen kargen Lebensunterhalt mit dem Straßenverkauf von raubkopierten DVDs. Er gibt den Pausenclown, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als Schauspieler. Als er einer reisenden Theatertruppe begegnet, die ihm von einem Casting in Nairobi erzählen, sieht er seine Chance gekommen und macht sich auf in die Hauptstadt.

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Massiver Protest gegen rassistisches Sendeformat „Reality Queens auf Safari“

In einem offenen Brief haben 22 entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen, darunter auch das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt, den Fernsehsender Pro7 aufgefordert, die Ausstrahlung der Sendung „Reality Queens auf Safari“ mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Nach Ansicht von Pfarrer Reinhard Hansen, Afrikareferent und stellvertretender Leiter von Mission EineWelt, wird in dieser Serie ein negativ verzerrtes Bild von Menschen in Tansania wiedergegeben. „Dadurch werden Frauen und Männer in Tansania auf eine beleidigende Weise dargestellt, die der ,Reality‘ in keiner Weise gerecht wird“, so Hansen. Solche Sendeformate zerstörten das jahrzehntelange Bemühen kirchlicher und entwicklungspolitischer Organisationen für ein menschenwürdiges Miteinander der Völker weltweit. „Diese Sendung konterkariert diese Menschenrechtsarbeit.“

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Titelseite des Kampagnen-Faltblattes „Wir nageln sie fest!“

Erstaunliche Umfrageergebnisse vor den Wahlen

Rund 900 bayerische Landtags- und Bundestagskandidatinnen und -kandidaten von acht Parteien haben vor einigen Wochen Post von Mission EineWelt und „Brot für die Welt“ Bayern erhalten. Unter der Überschrift „Wir nageln sie fest!“ wollten die beiden kirchlichen Werke Politikerinnen und Politiker zu Themen wie Finanzmärkte, Nahrungsmittelspekulation, Agrarpolitik, Rüstungsexporte, Asylrecht, Klimawandel, Unternehmensverantwortung und Religionsfreiheit befragen. Für die Absender wohl am überraschendsten: 74 Prozent aller befragten FDP-Kandidatinnen und Kandidaten lehnten eine Einschränkung des Waffenhandels ab. Selbst bei den Freien Wählern waren dies noch 42 Prozent, während bei den Christsozialen immerhin noch ein Drittel eine solche Einschränkung ablehnt.

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Ägyptische Kirchen kritisieren westliche Berichterstattung

Als völlige Fehlinterpretation durch westliche Medien kritisiert der Ägyptische Kirchenrat, in dem alle Christen des Landes organisiert sind, die Berichterstattung über die Lage in Ägypten. „Wir hoffen, dass endlich die objektiven Fakten gezeigt und jene radikalen Organisationen benannt werden, die für das Blutvergießen verantwortlich sind, anstatt deren Handlungen zu rechtfertigen“, heißt es in einer Stellungnahme. Man erwarte, dass „internationale und westliche Medien wahrheitsgemäß, genau und ehrlich berichten“.

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Am 6. August vor der Lorenzkirche in Nürnberg: Gedenken an Hiroshima

Am Dienstag, 6. August und am Donnerstag, 8. August jähren sich die amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Deshalb lädt Mission EineWelt gemeinsam mit anderen Organisationen am Dienstag, 6. August 2013, von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr, zu einer Gedenkveranstaltung vor dem Portal der Lorenzkirche in Nürnberg ein.

 

Die Atombomben im August 1945 sollten das Ende des Zweiten Weltkrieges beschleunigen und Japan zur Kapitulation zwingen. 92.000 Menschen starben unmittelbar durch die Bombenexplosionen, weitere 130.000 Menschen erlagen später an den Folgen der Bombenabwürfe. Hiroshima ist seither zu einem Symbol für den Widerstand gegen jede Form von ziviler und militärischer Nutzung von Nuklearenergie geworden. Weltweit gedenken Menschen am so genannten „Hiroshima-Tag“ der Opfer von Atombombentests.

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Insgesamt 20 Delegierte aus 12 Ländern sind bei der Internationalen Jugendkonsultation in Neuendettelsau. Foto: © Neuschwander-Lutz/MEW

Jugendkonsultation 2013: Jung, vernetzt, international und am Thema Toleranz

Vier Wochen lang sind 20 junge Frauen und Männer aus 12 Partnerkirchen bei Mission EineWelt, um sich kennenzulernen, zu vernetzen und inhaltlich zu arbeiten. Das Thema der Internationalen Jugendleitendenkonsultation, die seit dem 15. Juli im Neuendettelsauer Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern stattfindet, ist „Toleranz in unseren Gesellschaften und Kirchen“. Für Diakon Gerhard Stahl ist in den ersten Tagen schon deutlich geworden, dass jeder Mensch seine eigenen Grenzen zieht, wo Toleranz beginnt und aufhört. „Wir lernen voneinander, indem wir unterschiedliche Ansichten kennen- und tolerieren lernen.“

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Markus und Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe bei ihrer Predigt im Festgottesdienst in der St. Nikolaikirche in Neuendettelsau. Foto: © Neuschwander-Lutz/MEW
Zum Abschluss des Festes der weltweiten Kirche wurden die 49 Freiwilligen, die ab Herbst für ein Jahr nach Übersee gehen, gesegnet und ausgesandt. Foto: © Neuschwander-Lutz/MEW

Fest der weltweiten Kirche: Sonnig, rhythmisch, gut besucht

 

Am Ende eines sonnig-heißen Festsonntags bedankte sich Pfarrer Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, bei allen, die das „Fest der weltweiten Kirche“ in diesem Jahr vorbereitet, gestaltet und daran teilgenommen haben. Rund 1.200 Besucherinnen und Besucher waren in diesem Jahr in Neuendettelsau, um entweder am Ehemaligentreffen teilzunehmen, das Open-Air-Konzert am Samstagabend zu genießen oder am Sonntag den Gottesdienst in der St. Nikolaikirche und das anschließende Fest rund um das Gelände von Mission EineWelt zu erleben. Gäste aus mehr als 20 Ländern nahmen an dem zweitägigen Fest teil und wirkten daran mit, erlebten ein vielfältiges Programm auf zwei großen Bühnen, konnten sich an Ständen informieren, am Aktivprogramm teilnehmen oder sich mit internationalen Gerichten als Mittagessen oder später mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken verwöhnen lassen.

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Die brasilianische Bigband gemeinsam mit dem Hersbrucker Chor. Foto: © Denk/MEW

Open-Air-Konzert: Filmmusik, Gospel und lateinamerikanischen Rhythmen

Wer gute Bigbandmusik liebt, der kam am vergangenen Samstagabend im Innenhof von Mission EineWelt in Neuendettelsau voll auf seine Kosten - und das auch noch kostenlos. Beim diesjährigen Open-Air-Konzert, das traditionell am Vorabend des „Festes der weltweiten Kirche“ stattfindet, war nämlich das „Orquestra Municipal de Imigrante“ aus Brasilien mit lateinamerikanischen Rhythmen, bekannter Filmmusik und einer bewegten Vorstellung zu Gast.

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Pfarrer Markus Hildebrandt Rambe und Pfarrerin Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe. Foto: MEW/Neuschwander-Lutz

Einführung von Ehepaar Hildebrandt Rambe im Rahmen des Festgottesdienstes in Neuendettelsau

In einem Festgottesdienst im Rahmen des Festes der weltweiten Kirche, das am kommenden Wochenende in Neuendettelsau stattfindet, wird am Sonntag, 21. Juli 2013, das Ehepaar Dr. Aguswati und Markus Hildebrandt Rambe in seine Arbeit in der Projektstelle Evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft eingeführt. Der Gottesdienst findet um 9.30 Uhr in der St. Nikolaikirche in Neuendettelsau statt. Bereits am 1. April hat das Pfarrersehepaar die neue Aufgabe unter dem Dach von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, übernommen.

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„Mir hams satt“ - 8.000 in München gegen Agrarindustrie und Flächenfraß

Aufgerufen zu der Demonstration "Mir hams satt" hatte am vergangenen Samstag neben Mission EineWelt ein breiter Träger- und Unterstützerkreis aus Bürgerinitiativen, Verbraucher-und Umweltschutzverbänden, kritischen Bauernverbänden und weiteren entwicklungspolitischen Organisationen. Auf dem Odeonsplatz herrschte dichtes Gedränge und Volksfestcharakter. Menschen scharten sich um die Stände der beteiligten Organisationen. Auch der Stand von Mission EineWelt, der in Kooperation mit Misereor, Brot für die Welt und FIAN gestaltet wurde, war gut besucht.

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Plakat zum "Fest der weltweiten Kirche" 2013

Buntes Programm beim "Fest der weltweiten Kirche" am kommenden Wochenende

Am kommenden Wochenende feiert Mission EineWelt sein diesjähriges "Fest der weltweiten Kirche" mit internationalen Gästen, mit Musik und Interviews auf zwei Bühnen, einem breiten Informationsangebot und natürlich verschiedenen Gerichten als Mittagsangebot sowie Kaffee und Kuchen.

Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Samstag, 20. Juli, mit einem Treffen ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Nachmittag. Um 19.30 Uhr findet im Garten des Partnerschaftszentrums das schon traditionelle Open-Air-Konzert statt. Das "Orquestra Municipal de Imigrante" aus Brasilien wird gemeinsam mit dem Hersbrucker Chor "Sound of Joy" den Abend gestalten.

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Bildungstag für Freiwillige

Jedes Jahr entsendet Mission EineWelt zwischen 40 und 50 Jugendliche als Freiwillige für ein Jahr in eine der Partnerkirchen in Übersee, um dort in Projekten mitzuarbeiten.

Am 20. Juli treffen sich ehemalige und künftige Freiwillige zu einem Bildungstag im Caritas Pirkheimer Haus in Nürnberg, um gemeinsam einen Bildungstag zum Thema "Kleider machen Leute. Kleider machen ... fair" zu veranstalten. Dabei laden ehemalige Freiwillige im Rahmen ihrer Rückkehrerarbeit als Team für gesellschaftspolitische Fragen die künftigen Freiwilligen ein. Alle sollen je zwei Kleidungsstücke für eine Kleiderbörse mitbringen, um sich anschließend mit dem Thema Kleidung inhaltlich zu beschäftigen.

Ansprechsperson bei Mission EineWelt ist Dr. Simone Bosch (simone.bosch(at)mission-einewelt.de)


Großdemo „Mir hams satt!“ gegen Agrarindustrie und Flächenverbrauch am kommenden Samstag

Am Samstag, 13. Juli 2013, wird ab 11 Uhr am Münchner Odeonsplatz die Großdemonstration "Mir hams satt" stattfinden. Unter den Trägerorganisationen, die sich für eine faire Landwirtschaftspolitik, gentechnikfreie Lebensmittelproduktion und vernünftige Flächenschutzpolitik einsetzen, ist auch Mission EineWelt.

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Werden die nächste Jahre in Tansania die Diakonenausbildung und das Faraja Diaconic Center für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung leiten - Gabriele und Armin Raunigk. Foto: Krätzer

Aussendung: Diakonen-Ehepaar wird künftig am Fuß des Kilimandscharo arbeiten

"Gehet hin“ beginnen viele Bibelstellen und danach folgt immer ein Auftrag. Der bekannteste ist wohl der Missionsauftrag, in die Welt hinaus zu gehen, um alle Völker zu lehren. Sendung nennt es die Kirche und für den Rummelsberger Diakon Armin Raunigk und seine Frau, Diakonin Gabriele Raunigk, führt diese demnächst sehr weit weg von allem, was bisher ihr Leben ausmachte. In Tansania, am Fuße des Kilimandscharo nahe der Stadt Moshi werden sie in wenigen Wochen im Auftrag von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, ihren neuen Lebensmittelpunkt haben.

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Am 14. Juli findet in Schweinfurt ein Gottesdienst im Freien mit Aneth Lwakatare statt

Zu einem „Außen-Special-Gottesdienst“ lädt die City-Kirche Schweinfurt im Rahmen der Bayerischen Landesausstellung 2013 „Main und Meer“ am 14. Juli, um 10.45 Uhr, auf die Hauptbühne an der Gutermannpromenade ein.

Unter dem Thema „Lebensrecht Wasser“ wird Aneth Lwakatare über ihre Arbeit im Kampf um das Lebensrecht auf Wasser berichten. Die gelernte Juristin aus Tansania arbeitet seit 2012 als Menschenrechtsreferentin bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit Sitz in Neuendettelsau.

 


Stadtradeln zum Fest der weltweiten Kirche

Als Zeichen für klimafreundliche Mobilität will der Gunzenhausener Stadtrat und Mitglied der Landessynode Gerhard Baumgärtner zum Fest der weltweiten Kirche bei Mission EineWelt am 21. Juli 2013 von Gunzenhausen nach Neuendettelsau radeln. Die Aktion läuft im Rahmen der Klimabündnis-Aktion www.stadtradeln.de. Wer mitradeln will ist herzlich dazu eingeladen!

 

Nähere Infos zu der Aktion finden Sie hier.


 

Am Wochenende findet in Gunzenhausen das alljährliche Missionsfest statt

Zum insgesamt 126. Mal feiert die Gesellschaft für Innere und Äußere Mission an diesem Wochenende ihr Missionsfest in Gunzenhausen. Um 14.30 Uhr beginnt am morgigen Samstag das zweitägige Fest mit einem Gottesdienst und einer Nachmittagsveranstaltung, an der auch Jandir Sossmeier, Ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt aus Brasilien, mitwirkt.

Am Sonntag wird um 9.30 Uhr Nawi Philipp, ebenfalls Ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt aus Papua-Neuguinea und derzeit als Austauschpfarrer in Kitzingen, die Predigt im Festgottesdienst in der Gunzenhäuser Stadtkirche halten. Dem folgt ein musikalisches und informatives Programm zwischen Mesnerhaus und Stadtkirche, an dem das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt mit einem Stand vertreten sein wird.


Verband christlicher Kirchen bittet Präsident um klare Worte

Das „Tanzania Christian Forum“, eine Kooperationsplattform christlicher Kirchen verschiedener Konfessionen, hat sich mit der Bitte um tatkräftige Unterstützung an den tansanischen Staatspräsidenten Jakaya Kikwete gewandt. Bei ihrer Audienz am Regierungssitz in Daressalam forderten die vier leitenden Bischöfe der Großkirchen Präsident Kikwete auf, endlich öffentlich Stellung zu dem sich verschärfenden Konflikt zwischen Christen und Muslimen in dem seit 1961 unabhängigen ostafrikanischen Staat zu beziehen.

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Die Synodalpräsidentin, Dorothea Deneke-Stoll, unterzeichnet gemeinsam mit dem Generalsekretär der ELCT die Partnerschaftsvereinbarung zwischen den Partnerkirchen in Bayern und Tansania

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) feierte ihr 50-jähriges Bestehen

50 Jahre gemeinsam unterwegs - das Jubiläum der Partnerschaft zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) wird seit Februar 2012 mit einer Vielzahl an Veranstaltungen gefeiert. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch von Dorothea Deneke-Stoll. Die Synodalpräsidentin wurde zusammen mit einer Delgation der ELKB zu den Feierlichkeiten anlässlich der Gründung der ELCT vor 50 Jahren nach Tansania eingeladen.

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Christian Ude, SPD-Kandidat für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten, lernt die Kampagne „Wir nageln sie fest!“ kennen

Wir nageln sie fest – Eva Schuster von Mission EineWelt trifft Christian Ude in Markt Berolzheim

Der politische Abend der SPD in Markt Berolzheim am 17. Juni mit fast 1000 ZuhörerInnen war eine gute Gelegenheit den SPD-PolitikerInnen die Kampagne „Wir nageln sie fest!“ vorzustellen. Denn auch der SPD-Kandidat für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten, Christian Ude, forderte eine Politik, die Wort hält.

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Das Logo der ehemaligen Kampagne und jetzigen Datenbank.

www.mission.de: Materialien für Unterricht und Gottedienste jetzt online

Wenn Lehrerinnen, Pfarrerinnen und andere haupt- und ehrenamtlich mitarbeitende Frauen und Männer „ganz auf die Schnelle“, „eben mal so“ und „jetzt sofort“ Unterrichtsentwürfe, Anregungen und Materialien für Gottesdienst, Unterricht und Erwachsenenbildung oder „einfach nur so etwas“ zum Thema Mission suchen, stehen die Chancen gut, unter www.mission.de Entsprechendes zu finden. Nach Themen und Zielgruppen sortiert wurden die Dokumente in diese Datenbank eingestellt. Ernährung, Landraub, Frauenrechte, Religionsfreiheit, Gerechtigkeit, Interreligiöser Dialog: dies sind nur einige Beispiele der Themen, die mit „Mission“ in Verbindung stehen. Für je eine Unterrichtseinheit, eine Andacht, einen Gottesdienst oder ein Gruppeneinheit wurden die von Missionswerken und Kirchen zur Verfügung gestellten Materialien ansprechend gestaltet.

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Rückblick: Vortrag im Rahmen der Vicedom-Lecture

Der katholische Theologieprofessor Giancarlo Collet von der Universität Münster hielt am 18. Juni an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau einen Vortrag zum Thema "Weltweiter Aufbruch oder zentralistisches 'Weiterso'? Das Konzilsjubiläum (1962-1965) und die ersten Tage von Franziskus I". Einen kurzen Pressebericht zu diesem Vortrag im Rahmen der Vicedom-Lecture hat die Augustana-Hochschule hier eingestellt.


Wir sind umgezogen!

Zumindest trifft das seit heute - Mittwoch, 19. Juni - für das Stadtbüro in Nürnberg zu. Sie finden es nun im Caritas-Pirckheimer-Haus, wo wir uns auf eine gute ökumenische Zusammenarbeit freuen. Das Stadtbüro, das bisher am Lorenzer Platz 10 war, finden Sie in der Königsstraße 64, im 5. Stock.

Zwar bleiben E-Mail-Kontakte und auch die Telefonnummer gleich, beides funktioniert so kurz nach dem Umzug aber noch nicht. Anrufe und E-Mails werden deshalb an die Neuendettelsauer Zentrale von Mission EineWelt weitergeleitet, von wo aus Ihnen auch weitergeholfen wird.


Papua-Neuguinea: Dr. Traugott Farnbacher im Gespräch. Foto: Thorsten Krafft

Dr. Traugott Farnbacher, Leiter des Referats Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien, wird 60

Acht Jahre lang war Dr. Traugott Farnbacher mit seiner Familie in Papua-Neuguinea tätig, bevor er 1994 nach Bayern zurückkehrte. Dort arbeitete der Theologe zunächst im Gemeindereferat des damaligen Missionswerkes mit und wurde dann Assistent an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau, wo er auch promovierte. Fünf Jahre lang war Farnbacher dann Assistent des damaligen Missionswerk-Direktors Dr. Hermann Vorländer, bevor er am 1. Februar 2003 die Leitung des Referats Papua-Neuguinea/Pazifik/Ostasien übernahm. In dieser Funktion gehört er auch der Leitung des heutigen Partnerschaftszentrums Mission EineWelt an.

 

Am kommenden Freitag, 21. Juni, feiert Dr. Traugott Farnbacher seinen 60. Geburtstag. In der Andacht und mit einem kleinen Umtrunk und Imbiss wird Mission EineWelt dem Jubilar gratulieren.


MdB Josef Göppel zeigt Aneth Lwakatare Bilder der Tansaniareise des Umweltausschusses. © MEW/Neuschwander-Lutz

Rückblick auf Reise des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag nach Tansania

Eine erste positive Reaktion kann der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel nach einer sechstägigen Reise des Umweltausschusses nach Tansania bereits vermelden. Der Premierminister des ostafrikanischen Landes, Mizengo Pinda, wird im Sommer die Massai besuchen, die offensichtlich aus dem Naturschutzgebiet Ngorogoro vertrieben werden sollen. Der Umweltausschuss im Deutschen Bundestag war im Mai im Norden Tansanias unterwegs, um sich schwerpunktmäßig über das Thema Landgrabbing zu informieren.

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Freiwillige im Gespräch mit Pfarrer Kuno Hauck (rechts) und Graf von der Pahlen (Mitte) über die Situation in Südamerika. © MEW/Zeller

Südamerikatag bereitet Freiwillige auf Auslandsjahr vor

Der sonnige Nachmittag am vergangenen Sonntag hätte eher zum Baden, Radeln und Wandern eingeladen. 32 Jugendliche, die gerade ihr Abitur oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, saßen stattdessen im Gemeindehaus Nürnberg-Mögeldorf und diskutierten über die politische Situation in Südamerika, über soziale Einsatzstellen für Jugendliche und über die notwendigen Vorbereitungen für ein Jahr als Freiwillige in einem südamerikanischen Land. Im Dezember letzten Jahres wurden sie für eine Stelle ausgewählt. Nach dem Schulabschluss geht es nun in die heiße Phase. Ein Visum muss beschafft werden, dazu sind viele Behördengänge notwendig. Ganz wichtig ist die Sprache, da es mit dem Einsatz im August keine Anleitung mehr in deutscher Sprache geben wird.

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Rund 100 Besucherinnen und Besucher waren beim diesjährigen Jahresempfang von Mission EineWelt in Landshut. © MEW/Neuschwander-Lutz

Jahresempfang in Landshut: Menschenrechte sind auch hierzulande ein wichtiges Thema

Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele internationale Gäste, waren beim Jahresempfang von Mission EineWelt, der auf Einladung des Kirchenkreises Regensburg am vergangenen Freitag in Landshut stattfand. Der Empfang, bei dem sich das landeskirchliche Partnerschaftszentrum mit seiner Arbeit vorstellte, stand in diesem Jahr unter dem Titel „Menschenrechte – ein Thema der Mission?!“ Mit kurzen thematischen Beiträgen aus tansanischer, asiatischer und eigener Sicht beleuchtete das Partnerschaftszentrum diesen wichtigen Aspekt seiner Arbeit.

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Pfarrer Christian Schmidt arbeitet in der seemannsmission in Singapur. Foto: MEW

Programmänderung beim ZDF: Filmbeitrag über Seemannsmission in Singapur verschoben

Der für kommenden Mittwoch, 19. Juni, beim ZDF geplante Sendetermin für den Beitrag mit Pfarrer Christian Schmidt, der als Seemannsmissionar in Singapur arbeitet, wurde auf den 3. Juli, 22.45 Uhr verschoben. "Deutsche Seemannsmission" ist der Filmbeitrag betitelt.


Jahresempfang von Mission EineWelt in Landshut

Die Materialien sind eingeladen und alles ist vorbereitet für den diesjährigen Jahresempfang von Mission EineWelt, der am heutigen Freitag im Evangelischen Gemeindehaus in Landshut stattfinden wird. Seit einigen Jahren ist das Partnerschaftszentrum in einem der sechs Kirchenkreise der bayerischen Landeskirche zu Gast, um dort seine Arbeit zu präsentieren. Nach Bayreuth im vergangenen Jahr ist in diesem Jahr das Dekanat Landshut und der Kirchenkreis Regensburg Gastgeber.

Ab 16.30 Uhr findet der Empfang im Gutenbergweg 16 in Landshut mit dem Schwerpunkt "Menschenrechte - ein Thema der Mission !?"statt. Außerdem werden wie in jedem Jahr ehrenamtliche Mitarbeitende von Mission EineWelt geehrt. Umrahmt wird der Empfang mit afghanischer Musik (Sitar und Tablar) und klingt mit einem Imbiss und der Möglichkeit, sich auszutauschen, langsam aus.


Mission EineWelt strebt Umweltzertifizierung nach strenger EU-Norm EMAS III an

Auf dem Weg zur Zertifizierung nach dem europäischen Umweltmanagementprogramm EMAS III (Eco-Management and Audit Scheme) hat Mission EineWelt einen bedeuteten Schritt getan. In einer Versammlung der Mitarbeitenden des landeskirchlichen Partnerschaftszentrums wurde von der Umweltmanagementbeauftragten Renate Hauerstein und dem hauseigenen Umweltteam der Entwurf für die Umwelterklärung vorgestellt. Darin werden wichtige Faktoren der direkten und indirekten Umweltauswirkungen wie Heizenergie, Strom- und Wasserverbrauch, Mobilitätsdaten oder der Papierverbrauch des kirchlichen Zentrums, aber auch bestimmte Verhaltensweisen und die Vermittlung des Umweltgedankens in der Öffentlichkeit als Basis für die Zertifizierung dargestellt.

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13. Juli 2013: Großdemo „Mir hams satt!“ gegen Agrarindustrie und Flächenverbrauch

Am Samstag, 13. Juli 2013, wird ab 11 Uhr am Münchner Odeonsplatz die Großdemonstration "Mir hams satt" stattfinden. Unter den Trägerorganisationen, die sich für eine faire Landwirtschaftspolitik, gentechnikfreie Lebensmittelproduktion und vernünftige Flächenschutzpolitik einsetzen, ist auch Mission EineWelt. Bauern und Imker, Umweltschützer und Entwicklungsorganisationen, Verbraucher und Produzenten werden in München gemeinsam gegen Agrarindustrie und Flächenverbrauch auf die Straße gehen und laden die Bevölkerung ein, mitzumachen.

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Kommentargottesdienst in St. Lorenz (Nürnberg) zum Thema Ernährung

Unter der Überschrift "Bratwurst für die Welt - Ernährung in Verantwortung" findet am Sonntag, 16. Juni, um 11.30 Uhr, ein Kommentargottesdienst in der Nürnberger St. Lorenzkirche statt. Sprechen werden Katja Wittmann (Dipl. Oec. throph.  von der Verbraucherzentrale Nürnberg), Dr. Jürgen Bergmann, (Leiter des Referats Entwicklung und Politik bei Mission EineWelt) und Pfarrer Bernd Reuther (Nürnberg – Lichtenhof als Theologischer Kommentar und Leitung des Gottesdienstes). Sie sind herzlich dazu eingeladen.


Mehr Einsatz gegen ausbeuterische Kinderarbeit gefordert

Sie holen im Kongo aus einsturzgefährdeten Minen Coltan für die Herstellung der begehrten Smartphones, sie klopfen in Indien Steine für Gräber oder Pflaster in Europa, sie ernten Kakaofrüchte in der Elfenbeinküste für die in Deutschland verzehrte Schokolade. Weltweit arbeiten laut UNICEF rund 190,7 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen, können deshalb nicht zur Schule gehen und haben unter gesundheitlichen Schäden zu leiden.

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Mittelamerikanische Christen beten für Überschwemmungsopfer in Deutschland

„Liebe Schwestern und Brüder, wir grüßen Euch herzlich und wünschen Kraft und Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit.“ Mit diesem Satz beginnt eine Nachricht aus der Salvadorianischen Lutherischen Synode (SLS), die bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, eingegangen ist. Die lutherische Kirche des mittelamerikanischen Landes stehe im Gebet zu den deutschen Familien, die die aktuellen Überschwemmungen erleben müssten.

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Eine Schulklasse besuchte den Lernparcours bei Mission EineWelt. © MEW/Neuschwander-Lutz

Interaktiver Lernparcours „missio for life“ bei Mission EineWelt

Mit ihrem interaktiven Lernparcours „missio for life“ war das katholische Hilfswerk missio (München) auf seiner Tour durch Bayern für zwei Tage bei Mission EineWelt in Neuendettelsau zu Gast. Arrangierte Ehen, Menschenhandel oder der Überlebenskampf von Straßenkindern stehen im Mittelpunkt des Lernparcours mit Computerspielen (serious Games). Hier können sich Schüler zu diesen und weiteren Themen rund um das Thema Gendergerechtigkeit informieren. Das Hilfswerk missio verbindet mit dem Parcours das Ziel, Jugendliche dabei zu unterstützen, sich in einer ständig wandelnden Welt zurechtzufinden, globale Zusammenhänge zu erkennen und einen Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen.

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"Macht und Mission" - die aktuelle Ausgabe von Mission EineWelt

Die Frage der Beziehungen zwischen den Kirchen des Nordens und Südens steht im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe von "Mission EineWelt": Macht und Mission. Früher gaben die Missionen die Richtung vor, wie ist es heute im Gegenüber zu den selbständigen Kirchen im Süden. Im Schwerpunktthema wird eine Annäherung versucht und verschiedene Stimmen kommen zu Wort.

Außerdem geht es um den Umgang mit Flüchtlingen in Südafrika, die Mitmachaktion "Weltweit wichteln" und die Frage, wie es Kindern von Basler Missionaren ging, die in der Schweiz zurückgelassen worden sind.


Mission EineWelt zeigt den Film "Dreiviertelmond"

Im Juni zeigt Mission EineWelt in seiner Reihe Mittwochskino die Tragikomödie „Dreiviertelmond“ mit Elmar Wepper als Nürnberger Taxifahrer. Zur Handlung: Für den 65-jährigen Taxifahrer Hartmut bricht eine Welt zusammen, als ihn seine Frau wegen eines anderen Mannes verlässt. Mürrisch und introvertiert seinem Tagewerk nachgehend, macht er die Bekanntschaft des sechsjährigen türkischen Mädchens Hayat, die urplötzlich allein in Hartmuts Taxi auftaucht, obwohl der alte Grantler die Kleine noch kurz zuvor zusammen mit ihrer Mutter durch Nürnberg chauffiert hat.

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Delegation aus der Mekong-Region auf Studientour

Am 5. Juni 2013 wird eine Delegation aus der Mekong-Region bei Mission EineWelt in Neuendettelsau eintreffen, um eine zweiwöchige Studienreise zu beginnen. Die 21-köpfige Besuchergruppe besteht aus Verantwortlichen aus lutherischen und protestantischen Kirchen der Mekong-Länder Kambodscha, Vietnam, Laos, Thailand, Myanmar und Nepal. Begleitet wird die Gruppe von Mitgliedern lutherischer Kirchen aus Australien, Singapur und Malaysia, die die Arbeit in der Mekongregion partnerschaftlich unterstützen.

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Verzicht auf Agrarspekulationen begrüßt

Mit der DZ-Bank, dem Zentralinstitut der Volksbanken und Raiffeisenbanken, hat sich nun eine weitere Bank aus den Spekulationen mit Nahrungsmitteln verabschiedet. „Mission EineWelt begrüßt diesen Schritt der DZ-Bank ausdrücklich“, so der Direktor des Partnerschaftszentrums der bayerischen Landeskirche, Peter Weigand. Damit werde die Forderung nach einem Stopp jeglicher Nahrungsspekulationen, die das Werk auch in seiner Kampagne „Wir nageln sie fest!“ aufstellt, erfüllt.

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Emmanuel Kileo bei Bundespräsident Gauck

"Afrika in Deutschland" war eine Veranstaltung des Bundespräsidenten Joachim Gauck überschrieben, die am 24. Mai 2013 anlässlich des 50. Gründungstages der Organisation für Afrikanische Einheit im Schloss Bellevue stattfand. Eingeladen dazu war auch Pfarrer Emmanuel Kileo, Ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt aus Tansania. Kileo, der sich über diese Einladung wunderte und freute, nutzte die Gelegenheit, sich mit dem Bundespräsidenten von Pfarrer zu Pfarrer zu unterhalten.

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Bischof Zachariah Kahuthu sprach beim Kirchentag auf dem Hesselberg ein Grußwort. Links der Wassertrüdinger Dekan Hermann Rummel und rechts Christian Pohl von Mission EineWelt. Foto: Peter Tippl

Mission EineWelt beim Kirchentag auf dem Hesselberg

Rund 10.000 Besucher waren auch in diesem Jahr wieder am Pfignstmontag zum Kirchentag auf den Hesselberg bei Wassertrüdingen gekommen. Wie in den letzten Jahren schon war auch 2013 Mission EineWelt mit einem Stand bei dem alljährlichen Christentreffen vertreten und begleitete zeitweilig den Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kenia, Zachariah Kahuthu, der sich im Partnerdekanat Wassertrüdingen aufhielt.

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22. Mai: „Mama Afrika“ im Mittwochskino von Mission EineWelt

"Mama Afrika" steht im Mai auf dem Spielplan des Mittwochskinos von Mission EineWelt in Neuendettelsau. Der Film zeigt die interessante und bewegende Lebensgeschichte von Miriam Makeba, die der finnische Regisseur Mika Kaurismäki erzählt. Katrin Knauth schrieb bei kino-zeit.de zu diesem Film: „Miriam Makeba war mehr als nur eine Sängerin, auch für ihre Tochter, die an einer Stelle des Films sagt, dass sie nicht nur ihre Mutter gewesen sei, sondern die Mutter Afrikas, da sie alle Farbigen vertreten habe, die nicht frei seien.

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Pädagogische Materialsammlung zu Papua-Neuguinea erschienen

"Upside down - Downside up" ist eine 48-seitige, pädagogische Materialsammlung betitelt, die sich als Beitrag zum Globalen Lernen versteht. "Jugendwelten begegnen sich": Der Untertitel der Materialbroschüre, zu der eine CD-ROM mit umfangreichem Zusatzmaterial gehört, weist darauf hin, dass die 10 Praxisbausteine eine Brücke zwischen Jugendlichen in Papua-Neuguinea und hierzulande bauen sollen. Einsetzbar sind die Bausteine in Haupt-, Real- und Wirtschaftsschulen sowie in beruflichen Schulen.

Mission EineWelt hat gemeinsam mit dem Religionspädagogischen Zentrum (Heilsbronn) das Material erarbeitet, das für günstige 7 Euro bestellt werden kann.

Telefon: 09874 9-1031 oder E-Mail: medien(at)mission-einewelt.de


Kontroversen beim Fachgespräch zum Thema Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit in Nürnberg. Foto: Gisela Voltz/MEW

Rückblick Fachgespräch: „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“

Zu einem öffentlichen Fachgespräch „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“ hatte das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. in der letzten Woche ins Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus eingeladen. Moderator war Dr. Jürgen Bergmann von Mission EineWelt. Das Eine Welt Netzwerk Bayern, der bayerische Dachverband entwicklungspolitischer Akteure, schilderte, wie das FDP-geführte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Eine Welt-Arbeit in Deutschland zunehmend verstaatliche.

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Auf dem Kirchentag erklärt Freddy Dutz (Mitte) Chefs der Missionswerke, wie die neue Website funktioniert. Links Peter Weigand (Mission EineWelt), rechts Fidon Mwombeki von der Vereinten Evangelischen Mission (Wuppertal). Foto: Martin Keiper/EMW

Großes Interesse an neuer Website mission.de

Erfreulich positiv waren die ersten Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern des Hamburger Kirchentags auf das neue Angebot der Website mission.de. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ hatten die Kirchentagsgäste die Möglichkeit, die im Aufbau befindliche Website einer ersten Durchsicht und Kritik zu unterziehen. Die neue Online-Datenbank bietet Arbeitshilfen zu Mission und Ökumene für die Verwendung in Gemeinden und Schulen an. Geordnet nach „Zielgruppen“ wie Frauen, Kinder, Konfirmanden, Jugend oder Gottesdienst und nach Themen wie Partnerschaft, Gerechtigkeit, Schöpfung oder Mission heute können Mitarbeitende aus Gemeinden kurzgefasste Arbeitshilfen finden.

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Landesbischof Bedford-Strohm informiert sich bei der Pressereferentin des EMW, Freddy Dutz, über die neue Datenbank "www.mission.de". © Klimmt/BMW

Mission EineWelt zieht Bilanz nach dem Hamburger Kirchentag

Am Ende schaut es so aus, als sei nichts gewesen. Die Messehallen beim Markt der Möglichkeiten sind wieder leer und aufgeräumt. Nichts erinnert an drei ereignisreiche Tage beim Kirchentag in Hamburg. Es wäre alles so, als sei nichts gewesen, wenn da nicht eine ganze Reihe interessanter Begegnungen gewesen wären. Wie beispielsweise mit der Indonesierin, die sich beim Spiel von Mission EineWelt „Wir haben genug!“ plötzlich in der Rolle der deutschen Kanzlerin wiedergefunden hat und sich als Industrienation über jeden Zugewinn freute, als würde in harter Währung ausgezahlt und nicht in Spielchips.

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Foto: Manuel Recinos

Was haben El Salvador und das Londoner Schuldenabkommen von 1953 miteinander zu tun?

Der gut besuchte Workshop beim Hamburger Kirchentag zum Thema "Schuldenerlass als Vorbild in der Krise" brachte die Botschafterin von El Salvador in Deutschland, Anita Escher-Echeverría, mit dem politischen Koordinator des Entschuldungsbündnisses erlassjahr.de, Jürgen Kaiser, zusammen. Unter der Moderation von Pfarrerin Gisela Voltz von Mission EineWelt und Pfarrer Martin Haasler vom Nordelbischen Missionszentrum wurde deutlich, dass das Nachkriegs-Deutschland 1953 einen weitreichenden Schuldenerlass erhalten hatte und das unter weitaus weniger alarmierenden Schuldenindikatoren als das kleine zentralamerikanische Land El Salvador heute. Dadurch wurden die Weichen für einen erfolgreichen wirtschaftlichen Neuanfang für das damalige Westdeutschland gestellt. Daraus ergibt sich die Frage an die internationale Politik und die Bundesregierung, warum hochverschuldeten armen Staaten wie El Salvador kein ähnlicher Neuanfang durch einen Schuldenerlass gewährt wird.

Weitere Infos zum Thema unter www.erlassjahr.de


Kirchentag in Hamburg

Am kommendem Mittwoch (1. Mai) beginnt in Hamburg der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag. Mission EineWelt wird gemeinsam mit 12 anderen Missionsorganisationen (darunter auch die katholische Partnerorganisation missio aus München) in Halle A3 einen Stand haben. "mission.de" ist der 96 Quadratmeter große Gemeinschaftsstand überschrieben und unter der Nummer D02 zu finden.

Neben Informationen, Spielen und der Vorstellung einer Online-Datenbank mit Material für die Arbeit in Gemeinden und Schulen wird es auch wieder einen Cafe-Bereich geben. Daneben werden auch andere Veranstaltungsformen die Themen der weltweiten Arbeit vorstellen. Dazu gehört unter anderem ein Workshop zur Landkampagne von Mission EineWelt. "Land ist Leben" ist das eineinhalbstündige Angebot am Freitag betitelt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Hamburg.


Markus und Dr. Aguswati Hildebrandt Rambe. © Neuschwander-Lutz/MEW

Evangelische Landeskirche geht mit Projektstelle auf Gemeinden anderer Sprache und Herkunft zu

Mit einer eigens dafür geschaffenen Projektstelle wendet sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verstärkt interkulturellen Gemeinden zu. Am 1. April hat das Pfarrerehepaar Dr. Aguswati und Markus Hildebrandt Rambe die neue Aufgabe unter dem Dach von Mission EineWelt (Neuendettelsau) übernommen: Projektstelle Evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. Für das Ehepaar, das sich eine Stelle teilt und von München aus arbeiten wird, ist die Bezeichnung etwas sperrig. „Es geht uns mehr darum, die interkulturellen Beziehungen zu stärken.“

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Landwirtschaftsexpertin Angela Müller während der begleitenden Veranstaltungen zum Treffen der Agrarminister in Berchtensgarden

Rückblick auf die Agrarministerkonferenz in Berchtesgaden

Vom 10. bis 12. April trafen sich die deutschen Agrarminister in Berchtesgaden. Thema war unter anderem die aktuelle Reform der europäischen Agrarpolitik, die nach Wunsch der EU-Kommission grüner und gerechter werden soll. Begleitend zu dem Ministertreffen fand eine Bauernkonferenz und eine Kundgebung der Milchbauern statt, zu der auch die Landwirtschaftsexpertin von Mission EineWelt, Angela Müller eingeladen worden war.

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Hans-Wilhelm Ehmig starb im Alter von 52 Jahren in Papua-Neuguinea.

Hans-Wilhelm Ehmig in Papua-Neuguinea gestorben

Völlig überraschend ist Hans-Wilhelm Ehmig im Alter von 52 Jahren in Papua-Neuguinea gestorben. Ehmig erlag am vergangenen Freitag einem Schlaganfall. Er hinterlässt seine in Papua-Neuguinea geborene Ehefrau Avis Avurea Nao und sechs Kinder im Alter von knapp zwei bis 16 Jahren. Erste Auslandserfahrungen hatte er schon mit dem Deutschen Entwicklungsdienst unter anderem in Papua-Neuguinea und Vietnam gesammelt. Seit 2007 war Ehmig, der in Elmshorn aufwuchs, im Auftrag des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea tätig.

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Im April in Nürnberg: Zentralamerikatag und Begegnungsabend zu Frauen in Zentralamerika

Die Lebensrealitäten und Perspektiven von Frauen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Zentralamerikatages, der am 27. April im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg stattfinden wird. Mit Abelina Centeno Conrrado und Guadalupe Cortéz nehmen zwei Pfarrerinnen aus El Salvador an der Tagesveranstaltung teil und berichten über das Leben von Frauen, über den Männlichkeitswahn (Machismo), über Menschenrechte und ihre Arbeit in der lutherischen Kirche ihres Landes.

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Mittwochskino im April: Schattenseiten des „Helden der Unabhängigkeit“

Das Mittwochskino von Mission EineWelt widmet sich im April einem Staatsführer, der mit großen Hoffnungen in seine Führungsrolle gekommen ist und sich zu einem Despoten entwickelte. Der Film „Robert Mugabe – Macht um jeden Preis“ zeichnet den Werdegang des aus armen Verhältnissen stammenden späteren Präsidenten von Simbabwe nach, der als „Held der Unabhängigkeit“ das Land zunächst zu einem vorbildlichen Modell einer Gesellschaft macht, in dem Schwarz und Weiß friedlich zusammenleben.

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Vorankündigung: Der 17. Brasilientag findet am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg statt

Im Mittelpunkt des diesjährigen Brasilientages der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg stattfinden wird, steht das Thema „Indigene in Brasilien“. Das Evangelische Dekanat (Pfarrplatz 6, 92237 Sulzbach-Rosenberg) in der Oberpfalz ist aus gutem Grund Gastgeber der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Seit 25 Jahren unterstützt das Dekanat den Indianermissionsrat Comin, der sich seit einem halben Jahrhundert um Indigene in Brasilien kümmert.

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„Streit um ‚Gelobtes Land‘“: 30 Theologiestudierende waren zwei Wochen zum Blockseminar in Neuendettelsau. © MEW/Dieter Becker

Blockseminar: Verschiedene Zugänge zum Konfliktthema Israel und Palästina

„Streit um ‚Gelobtes Land‘“ war das diesjährige Blockseminar aus dem Bereich der interkulturellen Theologie überschrieben, das vom 4. bis 15. März 2013 in Neuendettelsau stattfand. Insgesamt 30 Theologiestudierende aus der ganzen Bundesrepublik nahmen an der elftägigen Veranstaltung teil, die gemeinsam von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum des bayerischen evangelischen Landeskirche, und der Augustana Hochschule im zweijährigen Turnus angeboten wird. Die Seminarveranstaltung fand zum dritten Mal statt.

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Pfarrerin Shen Zhanqing im Gespräch mit Martin Lachmann, der ab Mai dieses Jahres im Auftrag von Mission EineWelt bei der Amity Foundation in Hongkong mitarbeiten wird. © MEW/Neuschwander-Lutz

Chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing auf Vortragsreise durch Bayern

Noch bis Ende März wird die chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing in Bayern unterwegs sein und über ihren Glauben und das kirchliche Leben in China berichten. Ihr Zeitplan im Rahmen des „Teaching-Preaching-Programms“ von Mission EineWelt ist sehr ambitioniert. Insgesamt 21 Vorträge wird die 33-jährige Pfarrerin, die am Theologischen Seminar in Nanjing studierte, quer durch Bayern in Gemeinden und Gruppen halten. Die verheiratete Theologin Zhanqing arbeitet in der Amity Foundation, einer von chinesischen Christen 1985 gegründeten Nichtregierungsorganisation (NGO).

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Am 10. April 2013 in Sugenheim: Wege aus der Hungerkrise

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft steht im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung, zu der Mission EineWelt, der Bund Naturschutz in Bayern e. V., Bündnis 90/Die Grünen und andere Organisationen am Mittwoch, den 10. April 2013 nach Sugenheim (Landkreis Neustadt a. d. Aisch) einladen. Zum Thema „Wege aus der Hungerkrise“ wird Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft im Gasthaus “Zum Ehegrund“ (Hauptstraße 30) sprechen und sich anschließend den Fragen der Teilnehmenden stellen.

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Mitte März trafen sich die Redakteurinnen und Redakteure der Zeitschriftenkooperation zu ihrer 22. Redaktionskonferenz im niedersächsischen Hermannsburg. © Martin Lachmann

Seit zehn Jahren machen sechs Redaktionen in drei Länder eine gemeinsame Zeitschrift

Die Redaktionen sitzen in Hamburg, im niedersächsischen Hermannsburg, in Stuttgart, Neuendettelsau, Basel und Wien und kommen zweimal im Jahr zusammen, um miteinander den gemeinsamen Mantelteil der Zeitschrift zu besprechen. Bei der inzwischen 22. Redaktionskonferenz, die in dieser Woche in Hermannsburg stattfand, wurden Themenschwerpunkte für die kommenden Zeitschriftenausgaben besprochen sowie weitere interessante Berichte oder Reportagen ausgewählt und festgelegt.

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Tansania-Arbeitskreise kommen im März und April zusammen

Das südliche und nördliche Tansania steht im Mittelpunkt von zwei Arbeitskreistreffen, die Mission EineWelt Mitte März und Mitte April in Neuendettelsau anbietet. Thema beider Arbeitskreise, die jährlich stattfinden, ist in diesem Jahr „Musik – Brücke in der Partnerschaft“.

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Erstmals fand im tansanischen Moshi ein gemeinsames Pastoralkolleg für Pfarrerinnen und Pfarrer aus Bayern, Tansania und Kenia statt.

Erstes deutsch-tansanisches Pastoralkolleg fand im tansanischen Moshi statt

„Wir konnten offen miteinander reden und schauten mit einem neuen Blick auf unsere eigene Gemeindearbeit.“ So lautete das Fazit vieler Teilnehmenden am Ende des ersten deutsch-tansanischen Pastoralkollegs, das im Februar am Fuße des Kilimandscharo im tansanischen Moshi stattfand. 20 Pfarrerinnen und Pfarrer aus Bayern und Tansania sowie zwei aus Kenia waren zusammengekommen, um sich neun Tage lang intensiv über ihre Arbeit in den unterschiedlichen Ländern auszutauschen.

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Helga Strehl (hier mit Sohn Wolf Dieter) wurde von Landrat Armin Kroder (l.) und dem Altdorfer Bürgermeister Erich Odörfer (r.) mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet.

Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Helga Strehl

Die Altdorferin Helga Strehl wurde für ihr ehrenamtliches Engagement mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Unter anderem ist Helga Strehl Mitbegründerin und Leiterin des Karatu-Marktes, der jedes Jahr einem Krankenhaus im tansanischen Karatu bis zu 20.000 Euro zukommen lässt und der in den Räumen der ehemaligen Apotheke der Geehrten beheimatet ist. Strehl betonte bei der Ehrung, dass der Karatu-Markt von einem Team von insgesamt 10 Frauen getragen werde. Der Markt ist Teil des Altdorfer Dekanatspartnerschaft.

Seit 30 Jahren engagiert sich Frau Strehl auch im Mexiko-Kreis, der bei seinen bisherigen Aktionstagen 140.000 Euro für wohltätige Zwecke erwirtschaftet hat, und in vielen anderen sozialen Bereichen Altdorfs.


Pfarrerin Suzan Simon Sitayo mit ihrem Mann Terevaeli Ayo und den Kindern Timoth und Thomas. © Helge Neuschwander-Lutz

Die tansanische Pfarrerin Suzan Sitayo promoviert in Erlangen

Für die tansanische Pfarrerin Suzan Simon Sitayo aus Arusha ist im Moment jeder Tag aufregend und neu. In den nächsten vier Jahren wird die 31-Jährige über ein Stipendium von Mission EineWelt zum Opferbegriff in der traditionellen Religion der Massai und in der afrikanisch-christlichen Theologie promovieren. Sie ist erst die zweite Frau aus dem ostafrikanischen Land, die über ein Stipendium von Mission EineWelt in Deutschland ihren Doktor macht.

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Zweiter Informationstag zu ethischen Geldanlagen am 9. März 2013 in Nürnberg

Was macht Ihr Geld gerade und was könnte es machen? Nach der großen Resonanz der ersten Veranstaltung zu diesem Thema im Januar 2012 veranstaltet Mission EineWelt zusammen mit dem Centrum für Globales Lernen erneut einen Infotag mit Vortrag, Podiumsdiskussion und individueller Beratung in Nürnberg, zu dem alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind.

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Am 8. März 2013 ist der Internationale Weltfrauentag

Eine Rose aus Fairem Handel zu verschenken ist eine Geste mit doppelter Bedeutung: Sie macht nicht nur Frauen hierzulande eine Freude, sondern stärkt auch die Rechte von Frauen, die als Blumenpflückerinnen auf zertifizierten Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika arbeiten. Aus diesem Grund verweist Nürnbergs Fairtrade Steuerungsgruppe zum Internationalen Weltfrauentag 2013 auf „Fairtrade-Rosen – ein Symbol für Frauenrechte!“.

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Die brasilianischen Studierenden Bianca Kanitz und Jovan Mendvral setzen ihr Theologiestudium für die nächsten beiden Semester an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau fort.

Studienjahr in Bayern für Bianca Kanitz und Jovan Mendvral aus Brasilien

Es hat schon Tradition, dass alljährlich Studentinnen und Studenten aus Brasilien zu einem Studienjahr nach Bayern kommen. Die beiden kommenden Studiensemester werden Bianca Kanitz und Jovan Mendvral an der theologischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau verbringen, um hier ihre theologische Ausbildung fortzusetzen.

Die beiden Studierenden, deren Familien deutsche Wurzeln haben, werden in den nächsten Wochen ihre guten deutschen Sprachkenntnisse in München noch verbessern, um Mitte April ihr Studium an der Augustana-Hochschule zu beginnen.

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Emmanuel Kileo in der Abendschau des BR

Am 26. Februar 2013 lief in der Abendschau des BR ein Bericht über unseren Ökumenischen Mitarbeiter Emmanuel Kileo (Kaufbeuren). Hier können Sie sich den Beitrag anschauen:  www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau-der-sueden/emmanuel-kileo-buch-100.html


Schwerpunkt Südkorea

In der ersten Ausgabe dieses Jahres nimmt die Zeitschrift "Mission EineWelt" das ostasiatische Land Südkorea in Augenschein. Dort, genauer in Busan, wird in diesem Jahr die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Genf) stattfinden. Grund genug, sich mit dem Land und den christlichen Kirchen dort zu beschäftigen.

Daneben finden Sie Beiträge zu Kuba, Japan und China und im regionalen Innenteil liegt der Schwerpunkt eindeutig auf Tansania, wo die dortige lutherische Kirche in diesem Jahr ihr 50. Gründungsjubiläum feiert.

Nähere Informationen zur Zeitschrift finden Sie hier.


Hörfunkbeiträge zur Kampagne "Wir nageln sie fest" und zum Weltgebetstag

Mission EineWelt hat in diesem Jahr gemeinsam mit Brot für die Welt Bayern die Kampagne "Wir nageln sie fest!" gestartet und dort wichtige Forderungen an Politikerinnen und Politiker im Wahljahr 2013 formuliert. Ein kurzer Hörfunkbeitrag gibt darüber Auskunft.

 

Auch beim Weltgebetstag 2013, der in diesem Jahr mit dem Schwerpunktland Frankreich stattfindet, sind Mitarbeitende von Mission EineWelt beteiligt. Dazu der folgende Radiobeitrag.