Unterschriften - Aktion gegen TTIP/CETA

Was ist Mission EineWelt

Plakat und Postkarte Migration

Landkampagne

Zeitschrift Mission EineWelt

Frauen haben das Recht auf ein Leben ohne Gewalt!

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen ist ein weltweites Problem: UN-Schätzungen zufolge erleiden bis zu 70 Prozent der Frauen mindestens einmal in ihrem Leben sexuelle, körperliche oder seelische Qualen. Für Frauen und Mädchen zwischen 14 und 44 Jahren ist Gewalt von Männern die häufigste Ursache für Behinderung oder Tod. In Deutschland fliehen nach Schätzungen jährlich etwa 45.000 Frauen vor gewalttätigen Männern in ein Frauenhaus.

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Pfarrer Christoph von Seggern, Dekan Hans-Martin Lechner, Pfarrerin Anette Simojoki von der Erlöserkirche, Direktor Peter Weigand und Pfarrerin Reinhild Schneider (Mission EineWelt) bei der Enthüllung der Büroschildes.

Regionalstelle Nord von Mission EineWelt ist nun in Bamberg

Eröffnung mit Einführung von drei neuen Mitarbeitenden des Partnerschaftszentrums

Mit einem Gottesdienst und Empfang führte Mission EineWelt in der Erlöserkirche in Bamberg am vergangenen Sonntag mit Diakonin Sara Neidhardt, Pfarrer Alexander Mielke und Pfarrer Christoph von Seggern drei neue Mitarbeitende in ihre Aufgaben ein und eröffnet die Regionalstelle Nord des Partnerschaftszentrums.

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Pfarrer Wilhelm Schäch im Alter von 72 Jahren gestorben. © privat

Willi Schäch, langjähriger Vorsitzender des Präsidiums der Missions- und Partnerschaftskonferenz gestorben

 

Nach langer, schwerer Krankheit ist Pfarrer Wilhelm Schäch im Alter von 72 Jahren gestorben. Bei einer Trauerfeier, die am vergangenen Samstag im oberbayerischen Haag stattfand, erinnerte Pfarrer Hans Köbler, langjähriger Mitarbeiter des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt, an den engagierte Theologen: "Mehr als 20 Jahre lang war Pfarrer Willi Schäch mit dem Centrum Mission EineWelt in Neuendettelsau verbunden. Er hat die Partnerschaft zwischen bayerischen und tansanischen Christinnen und Christen intensiv mitgestaltet. Dabei ging es ihm um eine wirklich lebendige Partnerschaft, um persönliches Kennenlernen, Austausch und gewachsene Beziehungen – auch über Rückschläge hinweg ...   

 

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Das Mädchen Wadjda

Mittwochskino bei Mission EineWelt mit preisgekröntem Film aus Saudi-Arabien

Zum letzten Mal in diesem Jahr lädt Mission EineWelt zum monatlichen Mittwochskino ein. Gezeigt wird „Das Mädchen Wadjda“, ein preisgekröntes Filmdrama aus Saudi-Arabien. Wajda wächst in einer Vorstadt von Riad auf. Sie träumt davon, sich mit dem Nachbarjungen ein Wettrennen auf dem eigenen Fahrrad zu liefern. Doch diese ganz normalen Wünsche und Vorstellungen eines heranwachsenden Kindes sind für Wadjda tabu. Denn sie lebt in Saudi-Arabien. Und in diesem Land leben Frauen und Mädchen in einer ständigen Herabsetzung gegenüber Männern. Aber die Elfjährige gibt nicht auf.

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Dr. Gabriele Hoerschelmann. © Mission EineWelt

Mission EineWelt bekommt neue Leitung

Dr. Gabriele und Hanns Hoerschelmann zur Leitung des Partnerschaftszentrums in Neuendettelsau berufen

Künftig wird Mission EineWelt unter Leitung eines Pfarrerehepaares stehen. Der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern hat heute auf Vorschlag des Kuratoriums von Mission EineWelt die Pfarrer Dr. Gabriele Hoerschelmann und Hanns Hoerschelmann als neue Direktoren berufen. Sie werden die Nachfolge von Peter Weigand antreten, der Ende Februar 2015 in Ruhestand geht.

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Ökumenischer Friedensweg 2014

Eindrücke vom Ökumenischen Friedensweg

Unter dem Motto "Befreit zum Widerstehen" nahmen mehr als 50 Menschen am vergangenen Samstag am Ökumenischen Friedensweg teil und zogen unterstützt vom Posaunenchor der Kirchengemeinde St. Johannis durch die Nürnberger Innenstadt.

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Samstag, 15. November: Ökumenischer Friedensweg mit thematischen Stationen in Nürnberg

Unter dem Motto der bundesweiten Ökumenischen Friedensdekade „Befreit zum Widerstehen“ laden Mission EineWelt, evangelische und katholische Gemeinden, Gruppen und Initiativgruppen am morgigen Samstag zum Ökumenischen Friedensweg nach Nürnberg ein. Zwischen 13.00 und 17.00 Uhr macht der Friedensweg an Orten in der Innenstadt Station und greift dort verschiedene Themen auf. Es beginnt um 13.00 Uhr am Hauptmarkt vor der Frauenkirche. „Grenzen auf für Flüchtlinge! Grenzen zu für Waffen!“ ist dort das Thema.

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Dr. Hermann Vorländer gemeinsam mit Martin Backhouse, Leiter des Erlanger Verlags, und Altbischof Dr. Johannes Friedrich. Foto: MEW/Weigand

Dr. Hermann Vorländer stellte sein Buch "Kirche in Bewegung" über die evangelische Mission in Bayern vor

Vor mehr als 90 Interessierten stellte Dr. Hermann Vorländer, ehemaliger Direktor des bayerischen Missionswerkes und Gründungsdirektor von Mission EineWelt, am gestrigen Dienstagabend sein Buch "Kirche in Bewegung" und die darin enthaltene Geschichte der evangelischen Mission in Bayern vor. Anhand ausgewählter Persönlichkeiten ging er dabei auf verschiedene Entwicklungen in der rund 200-jährigen Geschichte bayerischer Missionsarbeit ein, die nicht nur mit Neuendettelsau verbunden ist. 

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Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren bei der diesjährigen Tagung der Dekanatsbeauftragten und -pfarrer/innen in Neuendettelsau. Foto: MEW/Neuschwander-Lutz

Dekanatsdelegierte diskutierten das Thema Migration und Integration

Vom 7. bis 9. November 2014 fand die diesjährige Tagung der Dekanatsbeauftragten und Dekanatspfarrer/innen für Partnerschaft, Entwicklung und Mission in Neuendettelsau statt. Rund 100 Delegierte waren unter der Überschrift „Seht doch, wie gut und schön es ist, wenn Geschwister miteinander in Frieden wohnen - Die Welt (zu Gast) zuhause bei Glaubensgeschwistern?!“ zu der dreitägigen Veranstaltung gekommen, die das Kampagnenthema von Mission EineWelt „Türen auf! Gottes Volk kennt keine Fremden“ inhaltlich aufnahm.

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Studientag zu pädagogischen Anstößen des Brasilianers Paulo Freire in Nürnberg

Der Brasilianer Paulo Freire gehört zu den weltweit einflussreichsten Pädagogen. Seine pädagogischen Grundsätze sind weltumspannend, haben politische Entscheidungen beeinflusst und kulturelle Veränderungen gebracht. Bei einem Studientag von Mission EineWelt am Samstag, 15. November 2014, wird es im Caritas-Pirckheimer-Haus in Nürnberg um die „Pädagogischen Anstöße Paulo Freires für den Dialog“ gehen.

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Demonstration vor dem Europäischen Patentamt in München © Mission EineWelt

Wer das Saatgut patentiert, beherrscht weltweit die Ernährung

Demonstration vor dem Europäischen Patentamt in München

„Keine Patente auf Saatgut!“ Am 27. Oktober fand vor der Großen Beschwerdekammer am Europäischen Patentamt in München eine öffentliche Anhörung zu Patenten statt. Dort wurden als Präzedenzfälle zwei Patente auf konventionell gezüchtete Tomaten und Brokkoli beantragt. Eine solche Patentierung nicht gentechnisch veränderten Saatguts steht im Widerspruch zum Europäischen Patentübereinkommen. Die Anhörung zog am vergangenen Montag über 100 Demonstranten an, die dem gemeinsamen Aufruf von Mission EineWelt, Bund Naturschutz, Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft und vielen weiteren zivilgesellschaftlichen Verbänden gefolgt waren.

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Schulden legen Menschenrechte in Ketten

Aktion in der Straße der Menschenrechte in Nürnberg - Diskussion mit dem Schuldenexperten Hebron Mwakagenda aus Tansania

Im Jahr 1999 wurden beim G8-Gipfel in Köln Schuldenerlasse für die ärmsten Länder der Welt beschlossen. Anlässlich des 15. Jahrestages dieser Entschuldungsinitiative wird Schuldenexperte Hebron Mwakagenda, Direktor der Tanzanian Coalition on Debt and Development (Tansanisches Entschuldungsnetzwerk), zu Gast bei der Mitträgerversammlung des bundesweiten Entschuldungsbündnisses erlassjahr.de vom 31.10. - 1.11.14 in Nürnberg (Caritas-Pirckheimer-Haus, Königstraße 64) sein.

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Buchcover „Kirche in Bewegung“

Buchpräsentation „Kirche in Bewegung“ bei Mission EineWelt

Ehemaliger Missionsdirektor stellt die Geschichte der evangelischen Mission in Bayern vor

Zu einer Buchpräsentation über „Die Geschichte der evangelischen Mission in Bayern“ lädt Mission EineWelt am Dienstag, 11. November 2014, nach Neuendettelsau ein.

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Direktor Peter Weigand. © Mission EineWelt

Direktor Peter Weigand wird 65

Seit 2008 leitet der Theologe das Partnerschaftscentrum Mission EineWelt

Seinen 65. Geburtstag feiert am kommenden Sonntag, 2. November, Pfarrer Peter Weigand, Direktor des Partnerschaftscentrums Mission EineWelt.

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Foto (v.l.n.r.): Dr. Traugott Farnbacher, Referatsleiter bei Mission EineWelt für das Referat Papua Neuguinea / Pazifik / Ostasien; Naomi Binora, Lehrerin an einer kirchlichen Frauenschule in Papua Neuguinea; Christoph von Seggern, Pfarrer bei Mission EineWelt, Regionalstelle Nord in Bamberg. Foto: MEW/Neuschwander-Lutz

Eine-Welt-Laden in Bad Neustadt unterstützt Arbeit in Papua-Neuguinea

Eine Station unseres Teaching-Preaching-Gastes Naomi Binora aus Papua-Neuguinea auf der Rundreise durch Nordbayern war Bad Neustadt an der fränkischen Saale. Eingeladen hatte der EineWelt-Laden von Bad Neustadt. Der Laden wird von einem sehr engagierten Team geführt, das auch zahlreich zu der Veranstaltung von Frau Binora erschienen war. Der Ein-Welt-Laden will nicht nur fair gehandelte Waren aus aller Welt verkaufen, sondern interessieren sich auch für die Lebensumstände in fernen Ländern. Die Mitarbeitenden in Bad Neustadt arbeiten ehrenamtlich. Deshalb spenden sie die Erlöse ihrer Arbeit regelmäßig für einen guten Zweck. So wurde Frau Binora mit einem Scheck über 500 Euro begrüßt, bevor sie überhaupt etwas zu der kirchlichen Situation in ihrem Land sagen konnte. Ein Zweck solcher Begegnungen von Menschen aus fernen Ländern mit Menschen bei uns liegt in der Pflege persönlicher Kontakte. Trotzdem hat uns diese Geste erfreut und Frau Binoras Beziehungspflege besonders geehrt und sie kommt ja nun auch der krichlich-sozialen Arbeit in Papua-Neuguinea zugute.

Christoph von Seggern, Regionalstelle Nord in Bamberg


Vortragsabend mit Direktor Peter Weigand in Ansbach

"Kein Land zum Leben" ist ein Vortrag überschrieben, bei dem Pfarrer Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, am heutigen Montagabend im Gemeindesaal der Friedenskirche in Ansbach (Crailsheimerstraße 62) die Ursachen und Zusammenhänge von Migration, Flucht und Vertreibung beleuchtet. Auf Einladung des Evangelischen Bildungswerkes geht Weigand dabei auf die beispiellose Flüchtlingswelle ein, die derzeit auch Europa betrifft und geht gleichzeitig der Frage nach, wie das reiche Europa darauf reagieren soll und was die Kirchen dazu beitragen können. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr.


Drei Jahre in einer anderen Welt

Broschüre zur medizinischen Arbeit in Papua-Neuguinea erschienen

 

Mit einem Erfahrungsbericht über seine dreijährige Arbeit als Arzt in Papua-Neuguinea gibt Dr. Günter Kittel einen tiefen Einblick in die medizinische Versorgung an entlegenden Orten des südpazifischen Inselstaates. Die 36-seitige Broschüre (im DIN A4-Format) ist reich bebildet und zeichnet die ganze Bandbreite der Herausforderungen deutlich nach, vor die sich der Mediziner mit langer Auslandserfahrung gestellt sah.

 

Die Broschüre "Drei Jahre in einer anderen Welt" kann kostenlos bei Mission EineWelt bestellt werden. Telefon: 09874 9-1031 oder per E-Mail unter medien(at)mission-einewelt.de


Auftaktveranstaltung „Soja verbindet“

Bäuerinnen und Bauern aus Brasilien und Bayern begegnen sich

Am kommenden Freitag, 24. Oktober 2014, findet in Ulsenheim (Hillenbrands Lindhof) um 20.00 Uhr eine erste Veranstaltung zum Thema Sojapartnerschaft statt. Ziel ist es, Gestaltungsmöglichkeiten einer Partnerschaft zwischen bayerischen und brasilianischen Bäuerinnen und Bauern zu diskutieren. Mission EineWelt, Centrum für Partnerschaft,  Entwicklung und Mission, hat Kontakt zu landwirtschaftlichen Familienbetrieben in Südbrasilien und begleitet die Gespräche, die den Auftakt einer ganzen Veranstaltungsreihe in beiden Ländern bilden.

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Für 11 Tage auf Studienreise in Deutschland: 28 Teilnehmer einer Gruppe aus Malaysia zusammen mit Ostasienreferent Thomas Paulsteiner. Foto: MEW/Denk

Kirchendelegation aus Malaysia auf den Spuren Martin Luthers

Für insgesamt 11 Tage waren 28 Pfarrerinnen und Pfarrer der "Basel Christian Church in Malaysia" zu einem Studienaufenthalt bei Mission EineWelt zu Gast. Am heutigen Freitag ging die Reise der asiatischen Kirchengruppe weiter nach Basel. Auf dem Programm standen neben dem Besuch wichtiger, vor allem kirchlicher Einrichtungen in Neuendettelsau und einer Einführung in die lutherische Reformationsgeschichte auch eine Reise zu den wichtigsten Stationen im Leben Martin Luthers.

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Kritischer Blick auf das Bildungssystem

Mission EineWelt zeigt im Mittwochskino die Dokumentation „Alphabet“

Eine der kernigen Aussagen im Film „Alphabet“ lautet: „98 Prozent der Kinder kommen hochbegabt zur Welt. Nach der Schule sind es noch 2 Prozent.“ Mission EineWelt zeigt in seiner Reihe Mittwochskino am 22. Oktober 2014 die Dokumentation von Erwin Wagenhofer. Der Film plädiert dafür, Kindern die freie Gestaltung ihres Geistes zu gestatten, statt sie frühzeitig in ein starres Bildungssystem zu pressen.

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Förderung der Familienlandwirtschaft statt Entwicklungshilfe für Agrarkonzerne

Mission EineWelt fordert anlässlich des Welternährungstages politisches Umdenken

Zur Sicherung der Welternährung ist nach Ansicht von Mission EineWelt eine verstärkte Förderung von landwirtschaftlichen Familienbetrieben dringend notwendig. Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober 2014 weist das bayerische evangelische Partnerschaftszentrum darauf hin, dass im Gegensatz dazu die Bundesregierung und die Gruppe der G7 mit ihrer „German Food Partnership“ (GFP*) und der „Neuen Allianz für Ernährungssicherung*“ in Afrika auf eine Partnerschaft mit großen Agrar-, Lebensmittel- und Saatgutkonzernen wie Bayer, BASF, Syngenta, Metro, Monsanto und Unilever setze.

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Cinecitta in Nürnberg zeigt den kenianischen Film VEVE

Ein Film um Drogenhandel, Politik und menschliche Schicksale am kommenden Freitag

Am kommenden Freitag, den 10. Oktober, ist im Cinecitta in Nürnberg (Gewerbemuseumsplatz 3) der in Kenia produzierte Film VEVE der alternativen Filmproduktion One Fine Day Films zu sehen. Bei der Vorführung, die um 19.00 Uhr beginnt, sind auch der Regisseur Simon Mukali und der Hauptdarsteller Emo Rugene dabei. Der Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.
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Unterschriftenaktion gegen TTIP/CETA

Die EU-Kommission verweigert eine offizielle Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA. Jetzt organisieren wir sie zusammen mit 250 Organisationen aus ganz Europa einfach selbst! Das Ziel: Eine Million Unterschriften – damit die Handels- und Investitionsabkommen politisch nicht mehr durchsetzbar sind.


Unterschreiben auch Sie und unterstützen Sie damit die Aktion gegen TTIP/CETA:

https://www.campact.de/Stop-TTIP-EBI


Insgesamt sind sieben deutsche Freiwillige in Costa Rica. Mission EineWelt hat Kathrin Uhhirsch, Sophie Fleischmann und Lea Barth entsandt, die in den Kindertagesstätten „casa abierta“ in den Stadtvierteln La Carpio und Alajuelita sowie im Projekt „Futbol por la vida“ mitarbeiten. Die anderen Freiwilligen sind über Brot für die Welt nach Costa Rica entsandt. © ILCO

Freiwillige in Costa Rica angekommen

Drei junge Frauen arbeiten in Projekten der zentralamerikanischen Partnerkirche mit

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Costa Rica (ILCO) hat eine Nachricht über die Ankunft der jungen Freiwilligen in diesem Jahr übermittelt. Die jungen Leute werden in den nächsten 12 Monaten in Projekten der zentralamerikanischen Partnerkirche mitarbeiten.

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Abschiedsgottesdienst für Familie Jandrey in Schwandorf. Foto: MEW/Zeller

Pfarrersfamilie Jandrey: Temperament und Menschennähe als Markenzeichen

Mit einem Lachen werde ich von Pfarrer Milton Jandrey am Pfarrhaus in Schwandorf begrüßt. Die Sprachfärbung zeigt, dass er nicht in der Oberpfalz aufgewachsen ist. Herzlich werde ich aufgenommen. Er und seine Frau Marcia Hülle-Jandrey haben eine Vesper  vorbereitet, so wie ich es von Franken her kenne. Milton und Marcia sind Brasilianer. Vor sechs Jahren sind sie als Pfarrersehepaar nach Schwandorf gekommen. Das Austauschpfarrerprogramm der bayerischen Landeskirche mit der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien ist auf diesen Zeitraum ausgelegt. Nun sind sie zurückgekehrt und werden nach ihrem Urlaub die Pfarrstelle an der Zentralkirche in Blumenau in Brasilien antreten.

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Dr. Klaus Schwambach (Mitte), Direktor der lutherischen theologischen Hochschule in Sao Bento, Brasilien, zusammen mit dem brasilianischen Pfarrer Alexander Stahlhöfer (links) und Lateinamerikareferent Hans Zeller.

Brasilianischer Hochschuldirektor: Starke Konkurrenz von Pfingstkirchen

Dr. Klaus Schwambach, Direktor der lutherischen theologischen Hochschule im brasilianischen Sao Bento, war zu einem Kurzbesuch bei Mission EineWelt. Lateinamerikareferent Hans Zeller hat mit ihm gesprochen.

In der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien gibt es drei Hochschulen, an denen Interessierte Theologie studieren können. Aus dem konservativen pietistischen Lager entstand die lutherische theologische Hochschule in Sao Bento. Ursprünglich ein biblisches Seminar ist es inzwischen eine staatlich anerkannte Hochschule. Deren Direktor Dr. Klaus Schwambach ist überzeugt, dass eine gute Ausbildung zukünftiger Pfarrerinnen und Pfarrer ein wichtiger Baustein für das Wachstum der lutherischen Kirche in Brasilien ist. Deshalb ist der Hochschule wichtig, dass die Studierenden während des viereinhalbjährigen Studiums nicht nebenbei eine Arbeit zur Finanzierung des Studiums aufnehmen müssen, wie es anderswo in Brasilien ist. Deshalb gibt die Hochschule Studienbeihilfen, damit auch diejenigen studieren können, die es sich finanziell nicht leisten können.

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Helga Reinholtz (Lorenzer Laden), Pfarrerin Gisela Voltz (Mission EineWelt) und Claus Laabs (Evangelische Medienzentrale) mit Urkunde bei der Preisverleihung in Nürnberg. Foto: privat

Nürnberger Umweltpreis 2014 für ungewöhnlichen Stadtrundgang an Mission EineWelt

 

Für einen ungewöhnlichen Stadtrundgang wurde am gestrigen Dienstagabend die EineWelt-Station Nürnberg (Weltladen Lorenzer Laden und oikocredit Bayern e.V.) mit dem Umweltpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. „Fairraten und fairsteckt ... mit Global Cache entdeckt", unter diesem Motto bietet der Rundgang mit GPS durch die Innenstadt Nürnbergs viele Tipps und Anregungen zu einem nachhaltigen Lebensstil.

Der von Mission EineWelt gemeinsam mit der Evangelischen Medienzentrale und dem Weltladen Lorenzer Laden entwickelte Rundgang spricht vor allem Jugendliche an und vermittelt den Teilnehmern Wissenswertes über die Hintergründe unserer Konsumgesellschaft und die Herstellungsbedingungen vieler Waren, die im Alltag verwendet werden.

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Vernissage „Mein Istanbul: Gegensätze und Brücken“ am heutigen Abend in Nürnberg

 

Im Rahmen der Interkulturellen Wochen 2014 zeigen seit Samstag das Begegnungszentrum Brücke – Köprü und die Evangelische Familienbildungsstätte Nürnberg in der Leonhardstr. 13 in Nürnberg (Nähe Plärrer) die Ausstellung „Istanbul – Leben am Bosporus. Bilder einer pulsierenden Stadt“.

Am heutigen Abend (22. September 2014, um 19.30 Uhr) findet eine Vernissage mit dem Künstler Rainer Bergmann zum Thema “Mein Istanbul: Gegensätze und Brücken“ statt. Ein Abend mit Musik (mit Ozan Coşkun, Konzertgitarrist) und persönlichen Perspektiven von Menschen, die mit der Stadt auf zwei Kontinenten verbunden sind. Die Ausstellung in den Räumen des Begegnungszentrum Brücke – Köprü ist noch bis zum  12.10.2014 zu sehen.


Kontakt: www.bruecke-nuernberg.de


Mit 416 Produktionen in diesem Jahr Rekordbeteiligung beim Menschenrechts-Filmpreis 

Am 6. Dezember wird im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in der Nürnberger Tafelhalle der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis zum neunten Mal verliehen. Mit 416 Produktionen endet die Ausschreibung des Wettbewerbs in diesem Jahr mit einer Rekordbeteiligung und stellt die Jury, die sich Ende Oktober und Anfang November zusammensetzen wird, vor eine große Auswahl.

Zu den Gründungsmitgliedern des 1998 zum ersten Mal ausgelobten Filmpreises gehörte der damalige Kirchliche Entwicklungsdienst, der heute als Referat Entwicklung und Politik Teil des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt ist.

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Frauen – Migration - Politik

Frauentagung vom 10. bis 12. Oktober bei Mission EineWelt in Neuendettelsau

„Frauen – Migration – Politik“ steht als Thema über einer Frauentagung, die bei Mission EineWelt vom 10. bis 12. Oktober 2014 in Neuendettelsau stattfinden wird. Die Wochenendveranstaltung geht der Frage nach, warum immer mehr Frauen weltweit ihren aktuellen Lebensbedingungen entfliehen und sich auf den oft mühevollen Weg in die urbanen Zentren oder in ein anderes Land begeben.

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Interkulturelle Wochen mit Veranstaltungen in Ansbach

Mission EineWelt ist mit Pastor Emmanuel Ndoma vertreten

„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“. So lautet das Motto der diesjährigen Interkulturellen Wochen, die am heutigen Freitag, 19. September 2014, mit einem ökumenischen Gottesdienst in Stuttgart eröffnet werden. Im Rahmen der Themenwoche wird Pastor Emmanuel Ndoma von Mission EineWelt in Ansbach an mehreren Stellen mitwirken.

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Maja Schuster wurde 85 Jahren alt. © MEW/Archiv

Liebenswert und hoch engagiert

Maja Schuster im Alter von 85 Jahren in Neuendettelsau gestorben

 

Sie war die gute Seele der Öffentlichkeitsarbeit in der damaligen Missionsanstalt und im späteren Missionswerk. Irgendwie war Maja Schuster in ihren knapp 25 Jahren als Leiterin der Bildstelle immer im Einsatz, jederzeit ansprechbar, dabei immer freundlich und hilfsbereit. Sie hat das Bildarchiv des kirchlichen Werkes maßgeblich mit aufgebaut, war an Filmproduktion, Diareihen und Ausstellungsvorhaben intensiv beteiligt und hat es immer geschafft, in der größten Hektik warmherzig auch unmögliche Aufträge umgehend zu erledigen.

 

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Dr. Leonard Mtaita, Generalsekretär des Nationalen Christenrates in Tansania, in einer Gesprächsrunde bei Mission EineWelt in Neuendettelsau. © MEW/Neuschwander-Lutz

Christen und Muslime brauchen einander

Der tansanische Generalsekretär Dr. Leonard Mtaita bei Mission EineWelt

„Um Frieden zu schaffen, müssen Christen und Muslime zusammenarbeiten. Wir brauchen einander, um das Land voranzubringen.“ Für Dr. Leonard Mtaita gehört der Dialog zwischen den Religionen zu den wichtigsten Aufgaben eines Generalsekretärs des Nationalen Christenrates in Tansania. Bei einer Gesprächsrunde im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt gab der Theologe einen Einblick in seine Aufgaben in dem Verbund von Kirchen.

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Raphael und Dámaris Quandt bei ihrem Abschlussgespräch bei Mission EineWelt in Neuendettelsau. © MEW/Neuschwander-Lutz

In mühsamer Kleinarbeit neues Vertrauen aufbauen

Nach drei Jahren in Chile zogen Pfarrer Raphael Quandt und seine Frau Dámaris Bilanz

Pfarrer Raphael Quandt arbeitet seit kurzem als Studentenpfarrer in Bamberg. Die letzten drei Jahre hat der 33-jährige Theologe allerdings gemeinsam mit seiner Frau Dámaris in Chiles Hauptstadt Santiago verbracht und in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile (IELCH) zunächst als Gemeindepfarrer in den Gemeinden La Bandera und San Bernardo gearbeitet. Bei einem Abschlussgespräch, das am 16. September bei Mission EineWelt stattfand, berichtete Quandt von schwierigen Zeiten in der Gemeindearbeit, zog aber rückblickend ein positives Resümee des dreijährigen Arbeitseinsatzes in dem südamerikanischen Land.

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Aktuelle Zeitschrift: Thema Jugend und Mission als Schwerpunkt

Mit Themenbeiträgen aus West-Papua und Ägypten und von der Hermannsburger Fachhochschule für interkulturelle Theologie, dazu ein Themenschwerpunkt zu Jugend und Mission mit besonderem Augenmerk auf das Internationale Evangelischen Freiwilligenprogramm sowie Kurzbeitrage und ein achtseitiger Regionalteil mit Infos aus der Arbeit von Mission EineWelt und der Partnerkirchen: das ist grob umrissen der Inhalt der aktuellen Ausgabe von "Mission EineWelt", die seit kurzem zu haben ist.

Etwas ausführlicher können Sie sich hier über den Inhalt der Ausgabe informieren, ein Probeheft bestellen oder auch gleich die Zeitschrift abonnieren.


Plakat zum internationalen Open-Air Gottesdienst © Mission EineWelt

Internationaler Open-Air-Gottesdienst in Nürnberg

Am kommenden Samstag, 20. September, findet um 14.00 Uhr ein Open-Air-Gottesdienst mit Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft am Jakobsplatz in Nürnberg statt. Mission EineWelt lädt alle Interessierten dazu ein.

„Was kann ein Mensch als Gegenwert für sein Leben geben?“ ist der Gottesdienst überschrieben, der durch Predigt, Musik und Glaubens-Zeugnissen von Christinnen und Christen aus internationalen Gemeinden umrahmt wird.  Neben verschiedenen Spanisch sprechenden Gemeinden aus Nürnberg werden auch die Münchner Gemeinden „Les Elus de Dieu“ und „Les 7 chandeliers“ zu Gast sein. Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgen verschiedene Bands sowie die Chöre „Les Ambassadeur pour Christ“ aus Ansbach und der multikulturelle Gospelchor „Sanjola“ aus Nürnberg. 

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Titelseite des Jahresprogramms 2015 von Mission EineWelt.

Jahresprogramm 2015 von Mission EineWelt erschienen

 

Auf 84 Seiten liegen nun die Veranstaltungen, Seminare, Tagungen und Workshops von Mission EineWelt im Jahresprogramm 2015 vor. Die 70 Veranstaltungen und die zusätzlichen Angebote in der DINlang-formatigen Broschüre sind nach Zielgruppen geordnet.

 

Die Broschüre kann kostenlos beim Partnerschaftszentrum unter Telefon 09874 9-1031 oder per E-Mail unter medien(at)mission-einewelt.de angefordert werden.

 

Die gesamte Broschüre können Sie auch hier herunterladen.


Eröffnung der Vicedom-Dozentur mit Prof. Dr. Remí Klein

Am Donnerstag, 4. September 2014, fand in der Augustana Hochschule der Eröffnungsvortrag der Vicedom-Dozentur mit Prof. Dr. Remí Klein von der Escola Superior de Teologia, kurz EST, in Sao Leopoldo/Brasilien statt.

Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, und Dr. Claudia Jahnel, Leiterin des Referats Mission Interkulturell, haben gemeinsam mit Prof. Dr. Gruy Schneider-Ludorff, Rektorin der Augustana Hochschule, und Prof. Dr. Dieter Becker das Konzept für die Dozentur erstellt und mit ihr ein „altes Modell“ der Gastdozenten aus einer Partnerkirche reaktiviert. Ziel ist es, „eine Zeit lang im Team zusammen zu arbeiten, einander zu bereichern, vielleicht auch zu korrigieren und die Beziehungen zwischen den Kirchen zu vertiefen“, so Jahnel in ihrem Begrüßungsvortrag. Es sollen Gastreferenten gewonnen werden, die durch ihre Forschungen einen bemerkenswerten Beitrag zur Förderung von Interkultureller Theologie leisten können.

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ARD-Magazin "Weltspiegel" berichtete über Hexenverfolgung in Papua-Neuguinea

Wie Mission EineWelt jetzt erst erfahren hat, berichtete bereits am 24. August das ARD-Magazin "Weltspiegel" in einer siebenminütigen Reportage über Hexenverfolgungen im Hochland von Papua-Neuguinea und den Einsatz der neuguineischen Menschenrechtsaktivistin Monica Paulus. Reporter Norbert Lübbers vom ARD-Studio Singapur war vor einem Jahr von Pfarrer Dr. Traugott Farnbacher, Referent für Papua-Neuguinea, Pazifik, Ostasien bei Mission EineWelt, in Singapur für einen Bericht über Papua-Neuguinea gewonnen worden.

 

Die kurze Weltspiegel-Reportage finden Sie hier.


Der stellvertretende Bischof Dr. George Fihavango und die Bischöfe Lewis Saga und Job Mbwilo aus Tansania zu Besuch bei Mission EineWelt. Foto. MEW/Ermann

Tansanische Bischöfe: Glaube und Entwicklung gehören zusammen

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania wächst enorm. Das hat nach Aussage von Bischof Job Mbwilo aus der Südwest-Diözese zur Gründung von drei neuen Diözesen in der ostafrikanischen Kirche geführt. Mbwilo war zusammen mit dem stellvertretenden Bischof Dr. George Fihavango (Süddiözese) und Bischof Lewis Saga (Südzentraldiözese) zu einem Meinungsaustausch über die Entwicklungen in ihren Diözesen und der Gesamtkirche bei Mission EineWelt in Neuendettelsau.

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Christlich-muslimischer Dialog in Tansania

Abendveranstaltung mit Generalsekretär Dr. Leonard Mtaita in Nürnberg-Lichtenhof

Das Thema „Christlich-muslimischer Dialog in Tansania“ steht im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung, zu der das evangelische Partnerschaftszentrum Mission EineWelt und das Begegnungszentrum Brücke-Köprü am Dienstag, den 16. September, in den Gemeindesaal der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche nach Nürnberg-Lichtenhof (Allersberger Straße 116) einlädt.

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Dr. Fredrick Shoo ist neuer Bischof der ELCT-Nord-Diözese.

Dr. Fredrick Shoo neuer Bischof der Nord-Diözese in Tansania

 

Von der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) wurde Mission EineWelt informiert, dass ein neuer Bischof für die Norddiözese gewählt worden ist. Dr. Fredrick O. Shoo wird am 11. Januar 2015 in Moshi in sein Amt eingeführt. Shoo war von 1988 bis 1991 als Stipendiat im damaligen Missionswerk (heute Mission EineWelt) und promovierte 1995 an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau.

Zum Assistenten des Bischofs wurde Rev. Elingaya A. Saria gewählt. Der jetzige Bischof Dr. Martin Shao wird bis zur Einführung von Dr. Shoo die Amtsgeschäfte der ELCT Norddiözese weiterführen.


Ebola-Epidemie: Kirchliche Werke bitten gemeinsam um Spenden für Liberia

Seit März breitet sich das hoch ansteckende und in vielen Fällen tödliche Ebola-Virus in Liberia, Guinea und Sierra Leone aus. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auf mehr als 1600. Fast 900 Menschen sind bereits an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Mission EineWelt ruft deshalb gemeinsam mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Diakonie Katastrophenhilfe zu einer Spendenaktion für die Partnerkirche in Liberia auf.

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Nach Übergriffen Anfang Juli in der Region Salitre. Foto: Lutherische Kirche Costa Ricas

Costa Rica: Lutherische Kirche setzt sich für indigene Bevölkerung ein

Seit über 60 Jahren hat die Regierung Costa Ricas die gesetzlich begründeten Forderungen der indigenen Völker auf eigenes, unveräußerliches und ihnen exklusiv zugestandenes Land, außer Acht gelassen. Stattdessen versuchen immer wieder Großgrundbesitzer, die „Indios aus diesem Gebiet zu vertreiben“, um selbst das Land in Besitz nehmen zu können. Anfang Juli kam es deshalb zu Gewaltaktionen gegen Angehörige indigener Völker in der Region Salitre. Die Lutherische Kirche setzt sich seit 10 Jahren für die Rechte der indigenen Bevölkerung ein.

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Ordination und Aussendung von Daniela Schmid mit (v.l.) Pfarrerin Christiana von Rotenhan, ihrer Mentorin in Schweinfurt, Lateinamerikareferent Hans Zeller, der die Aussendung vornahm und Regionalbischöfin Gisela Bornowsky, die die junge Pfarrerin ordinierte. Foto: privat

Frisch ordiniert und ausgesandt: Daniela Schmid wird das nächste Jahr in Brasilien arbeiten

 

Seit vergangenem Samstag ist Daniela Schmid nicht nur ordinierte Pfarrerin der bayerischen Landeskirche, sondern auch für ein Jahr ausgesandt in die Evangelische Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien, eine Partnerkirche der bayerischen Landeskirche. Die 29jährige Theologin wird ab September für zwölf Monate in der Paroquia dos Apostolos im südbrasilianischen Joinville arbeiten.

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1. Preis: Alltagsszene aus Bolivien. © Johanna Maihöfer

Rekordbeteiligung bei Fotowettbewerb: Siegerfotos prämiert

 

Insgesamt 32 junge Freiwillige haben am diesjährigen Fotowettbewerb von Mission EineWelt teilgenommen und 76 Fotos aus 13 Partnerländern ins Rennen geschickt. Das ist Rekord in der Geschichte des Wettbewerbs. Insgesamt sind im Auftrag des Partnerschaftszentrums derzeit 49 Freiwillige in 15 Partnerländern und arbeiten dort ein Jahr lang in kirchlichen Projekten mit. In drei Kategorien konnten die jungen Leute jeweils ein Bild einsenden: Alltag und Leben im jeweiligen Land, aus dem Alltag der Freiwilligenarbeit und ein Motiv zum Kampagnenthema „Land“ des Zentrums. Die fünfköpfige Jury hat nun die drei Siegerfotos ausgewählt und prämiert.

 

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Bilder einer Mahnwache

Zur Mahnwache für Hiroshima, wo am 6. August 1945 die erste Atombombe abgeworfen wurde, waren nicht viele Mahner gekommen. Aber eine Menge Menschen nahmen die Mahnung im Vorbeigehen wahr. Foto: Peter Weigand
Zur Mahnwache für Hiroshima, wo am 6. August 1945 die erste Atombombe abgeworfen wurde, waren nicht viele Mahner gekommen. Aber eine Menge Menschen nahmen die Mahnung im Vorbeigehen wahr. Foto: Peter Weigand
Mission EineWelt und die Pazifik-Informationsstelle gehörten auch in diesem Jahr neben anderen Friedensgruppen zu den Veranstaltern der Mahnwache vor der Nürnberger Lorenzkirche. Foto: Peter Weigand
Mission EineWelt (mit Gisela Voltz, 2.v.l.) und die Pazifik-Informationsstelle gehörten auch in diesem Jahr neben anderen Friedensgruppen zu den Veranstaltern der Mahnwache vor der Nürnberger Lorenzkirche. Foto: Peter Weigand
Der Nürnberger Altbürgermeister Dr. Peter Schönlein wirkte bei der Veranstaltung mit. Foto: Peter Weigand
Der Nürnberger Altbürgermeister Dr. Peter Schönlein wirkte bei der Veranstaltung mit. Foto: Peter Weigand

 

Hier können Sie sich die Ansprache von Gisela Voltz, Referentin für Bildung und Öffentlichkeitsarbeit im Referat Entwicklung und Politik (Stadtbüro Nürnberg) anschauen, die sie während der Mahnwache vor der Lorenzkirche am gestrigen Mittwoch gehalten hat.


Gedenkveranstaltung in Nürnberg: Hiroshima mahnt! 

Am 6. und 8. August jähren sich die amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Die Atombomben im August 1945 sollten das Ende des Zweiten Weltkrieges beschleunigen und Japan zur Kapitulation zwingen. 92.000 Menschen starben unmittelbar durch die Bombenexplosionen, weitere 130.000 Menschen erlagen später ihren schweren Verletzungen.

 

Am Mittwoch, 6. August 2014, findet deshalb von 16.00 bis 19.00 Uhr eine Gedenkveranstaltung vor der Lorenzkirche in Nürnberg statt.

 

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Gruppenfoto vor dem Martin-Luther-Denkmal in Eisenach. © Schlicker/Mission EineWelt

Mitwirkende aus 23 Nationen waren beim diesjährigen Sommerstudienkurs von Mission EineWelt

 

Vom 7. bis 27. Juli 2014 fand zum zehnten Mal die Summer School von Mission EineWelt statt. Der Einladung des Partnerschaftszentrums nach Neuendettelsau folgten in diesem Jahr Mitglieder von Kirchen aus 23 Nationen. Unter dem Motto „God of Life – Lead us to Justice and Peace“ wurde die Verantwortung und Rolle der lutherischen Kirchen in der Gesellschaft thematisiert. Die 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am internationalen Summerstudienkurs kamen aus der ganzen Welt - von „A“ wie Australien bis „T“ wie Tansania.

 

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Blick in einen Teil der Ausstellung „Von der Arche zu den Boatpeople“, die zurzeit bei Mission EineWelt in Neuendettelsau zu sehen ist. © Neuschwander-Lutz/Mission EineWelt

Von der Arche zu den Boatpeople

Bilderausstellung der Jesuitenmission Nürnberg bei Mission EineWelt zu Flucht und Vertreibung

Noch bis Ende August ist die Ausstellung „Von der Arche zu den Boatpeople“ bei Mission EineWelt in Neuendettelsau zu sehen. Die knapp 50 Exponate zu „Flucht und Vertreibung im Wandel der Zeit“ von Künstlern aus aller Welt spannen einen Bogen von biblischen Vertreibungsgeschichten bis zum Thema Flucht in unseren Tagen.

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Nürnberger Umweltpreis für Mission EineWelt-Projekt "Global Cache"

Die EineWeltStation Nürnberg, Teil der Arbeit des Referats Entwicklung und Politik bei Mission EineWelt, ist von der Stadt Nürnberg ausgezeichnet worden. In der Kategorie  „Initiativen, Vereine, Verbände und Privatpersonen“ wurde das Projekt „Global Cache“ mit dem 2. Preis des diesjährigen Umweltpreises ausgezeichnet. Das Projekt entstand in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Medienzentrale Nürnberg, die den medienpädagogischen Teil des GPS-gestützten Stadtrundgangs entwickelt hat.

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Partnerschaftstreffen einer Delegation aus Rio de Janeiro bei Mission EineWelt mit Renate Kaeser (2.v.r.) und Christhild Grafe (ganz links) aus Schweinfurt. © Neuschwander-Lutz/Mission EineWelt

Im Gespräch: Damit die Kontakte auch Gesichter bekommen

Partnerschaftsgruppe aus Rio de Janeiro zu Besuch im Partnerdekanat Schweinfurt

„Die Unterschiede in Sprache, Kultur und Lebensbedingungen trennen uns nicht. Viel stärker sind die Gemeinsamkeiten, die uns verbinden.“ Das betonen die Mitglieder einer siebenköpfigen Partnerschaftsgruppe aus Brasilien, die zurzeit in Bayern auf Besuch ist. Seit 1987 besteht die Partnerschaft zwischen den vier kleinen lutherischen Gemeinden in der brasilianischen 12-Millionen-Metropole Rio de Janeiro und dem eher ländlichen bayerischen Dekanat Schweinfurt. Und seit vielen Jahren besuchen sich die Aktiven gegenseitig, um sich zu unterstützen und noch besser kennenzulernen.

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Veranstaltungshinweis: Informationsabend mit Kirchenpräsidenten aus Laos

Mission EineWelt lädt am kommenden Sonntag, 27. Juli 2014, zu einem Informationsabend mit dem Präsidenten der Evangelischen Kirche von Laos, Dr. Khamphone Kounthapanya, ein. Die Kirche in Laos ist eine der am stärksten wachsenden Kirchen in Asien. Jährlich entstehen Dutzende neuer Gemeinden in dem südostasiatischen Land. Das ist hierzulande weitgehend unbekannt. Dr. Khamphone besucht zurzeit Mission EineWelt und bayerische Gemeinden und wird als Gastredner bei Veranstaltungen mitwirken.

Das Gespräch mit dem Kirchenpräsidenten soll Eindrücke zu dem Land vermitteln und Entwicklungen der besonderen Spiritualität in der noch jungen Kirche veranschaulichen. Der Informationsabend beginnt um 19.30 Uhr im Moritz-Bräuninger-Raum der Tagungsstätte von Mission EineWelt (Johann-Flierl-Straße 22 in Neuendettelsau).

 


 

 

In diesem Jahr wurden zum Abschluss des Jahresfestes von Mission EineWelt 42 junge Freiwillige nach Übersee ausgesandt. © Ermann/Mission EineWelt

Niemand wandert ohne Grund aus

Das Fest der weltweiten Kirche stand unter dem Thema Migration

Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen in diesem Jahr rund 1.200 Besucherinnen und Besucher zum Fest der weltweiten Kirche nach Neuendettelsau. Auf zwei Bühnen auf der Hauptstraße und im Innenhof der kirchlichen Einrichtung wechselten sich Musik- und Wortbeiträge ab, eine große Zahl von Informationsständen, Workshops, Lesungen, Gesprächsrunden, Informationsveranstaltungen mit internationalen Gästen zeigten das weltweite Engagement des Zentrums und seiner Partner in Übersee.

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Feierliche Enthüllung des Schildes am Eingang von Mission EineWelt in Neuendettelsau. Direktor Peter Weigand, Umweltbeauftragter Günter Fischer und Bernd Brinkmann als Vertreter der Landeskirche (v.r.) © Neuschwander-Lutz/Mission EineWelt

Umweltengagement von Mission EineWelt beurkundet

Feierliche Enthüllung der Umwelt-Logos am Haupteingang des kirchlichen Zentrums

Mission EineWelt ist nun offiziell nach dem europäischen Umweltmanagementprogramm EMAS III (Eco-Management and Audit Scheme) zertifiziert. Beim diesjährigen Fest der weltweiten Kirche wurde am Sonntag das Schild feierlich enthüllt, das die Anstrengungen des Partnerschaftszentrums für einen schonenden Umgang mit der Umwelt und ihren Ressourcen dokumentiert. Der Direktor von Mission EineWelt, Peter Weigand, nahm gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten des Partnerschaftszentrums, Günter Fischer, und Bernd Brinkmann als Vertreter der Landeskirche die feierliche Enthüllung vor.

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Eine Delegation aus der Lutherischen Kirche von Australien war knapp zwei Wochen in Deutschland unterwegs. © Denk/Mission EineWelt

Luthertour und Bildungsfragen

Australische Kirchendelegation auf Einladung von Mission EineWelt in Deutschland

Zu einem knapp zweiwöchigen Besuch war eine Delegation der Lutherischen Kirche von Australien (LCA) unter Leitung von Bischof John Henderson in Deutschland. Mission EineWelt hatte die 38-köpfige Besuchergruppe vom 5. Kontinent mit Vertretern vor allem aus dem Bildungsbereich eingeladen. Auf dem dichten Programm, das unter der Überschrift „Das Land Luthers und die christliche Erziehung“ stattfand,  standen unter anderem Gespräche in kirchlichen Einrichtungen in Neuendettelsau, ein Besuch in Dachau und Berlin, eine Tour zu den Stätten, an denen Martin Luther gewirkt hat, und ein intensiver Meinungsaustausch zu Fragen der kirchlichen Bildungsarbeit.

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Jahresfest bei Mission EineWelt

Am 20. Juli 2014 findet das diesjährige „Fest der weltweiten Kirche“ statt

Unter der Überschrift „Gottes Haus hat viele Wohnungen“ findet am 20. Juli 2014 das diesjährige Fest der weltweiten Kirche bei Mission EineWelt in Neuendettelsau statt. An den Gottesdienst, der um 9.30 Uhr mit internationalen Gästen in der St. Nikolai-Kirche beginnt, schließt sich um 11.00 Uhr das Festprogramm rund um das Gelände des Partnerschaftszentrums (Hauptstraße 2) an.

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Konzertplakat © Mission EineWelt

Wortweltenwanderer

Open-Air-Konzert bei Mission EineWelt mit Christoph Zehendner

 

Mission EineWelt lädt am Samstag, 19. Juli 2014, zum diesjährigen Open-Air-Konzert nach Neuendettelsau ein. Der Journalist, Liedermacher und Theologe Christoph Zehendner tritt ab 19.30 Uhr im Innenhof des Partnerschaftszentrums (Hauptstraße 2 in Neuendettelsau) zusammen mit seiner Band auf. „Wortweltenwanderer“ ist das Konzert überschrieben, dass traditionell am Vorabend des „Festes der weltweiten Kirche“ stattfindet. Der Eintritt ist frei.


Geschenkübergabe während der Hausandacht bei Mission EineWelt. © Mission EineWelt/Neuschwander-Lutz

Geschenk zum Kirchenjubiläum

Die Anfänge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Papua-Neuguinea gehen auf die Arbeit bayerischer Missionare zurück. Mit Johann Flierl begann die Missionsarbeit vor 128 Jahren.

 

Zum Jahrestag überreichte eine Delegation der ältesten Partnerkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern nun im Rahmen der Summerschool, der derzeit bei Mission EineWelt in Neuendettelsau stattfindet, Geschenke an Direktor Peter Weigand.


Die drei Frauen aus der Indianermissionsarbeit in Brasilien bei Mission EineWelt. © Mission EineWelt/Denk

Brasilianische Delegation auf Partnerschaftsbesuch in Bayern

Seit 25. Juni ist eine dreiköpfige Delegation des Indianermissionsrats COMIN aus der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien auf Partnerschaftsbesuch in Bayern. Das Dekanat Sulzbach-Rosenberg, das seit 35 Jahre partnerschaftliche Beziehungen zur Partnerkirche in Brasilien unterhält, war zunächst Gastgeber für Dr. Renate Gierus, Noeli Falcade und Liria Salles Ribeiro.

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Besuch der tansanischen Delegation inkl. Vertretern aus dem Partnerdekanat Erlangen bei Mission EineWelt © Juliane Schlicker, MEW

Tansanische Delegation zu Besuch bei Mission EineWelt

Am gestrigen Mittwoch wurde Mission EineWelt von einer Delegation aus Tansania besucht, die sich seit Anfang des Monats auf einer Begegnungsreise im Partnerdekanat Erlangen befindet.

Im Gespräch mit dem Tansania-Fachreferenten von Mission EineWelt, Pfarrer Manfred Scheckenbach, konnte die Gruppe das Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission kennenlernen und sich beim anschließenden Besuch der Diakonie von Neuendettelsau zudem darüber austauschen, wie Menschen mit Behinderung in Deutschland bzw. in Tansania leben und gefördert werden.
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Rund 100 regionale und internationale Gäste waren bei diesjährigen Jahresempfang in Augsburg. Foto MEW/Neuschwander-Lutz

Jahresempfang in Augsburg: „Es geht um Menschen, nicht um Fremde“

„Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“ Mit diesem Wort von Karl Valentin begrüßte Regionalbischof Michael Grabow die rund 100 regionalen und internationalen Gäste, die zum gemeinsamen Jahres-empfang von Mission EineWelt und dem Kirchenkreis Augsburg und Schwaben gekommen waren. Das Motto der Kampagne von Mission EineWelt „Türen auf! Gottes Volk kennt keine Fremden“, gefalle ihm besonders gut. „Es geht um den Menschen, nicht um den Fremden“, so Grabow.

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Neuer Leiter der Regionalstelle Nord, die bald nach Bamberg umzieht, ist Pfarrer Christoph von Seggern. © Mission EineWelt/Neuschwander-Lutz

Regionalstelle Nord künftig in Bamberg

Pfarrer Christoph von Seggern ist seit Monatsanfang der neue Leiter der Regionalstelle Nord von Mission EineWelt. Der 48jährige Theologe war zuletzt mit seiner Frau Ute gemeinsam in der Kirchengemeinde Bayreuth/Saas (Auferstehungskirche) tätig und hat in der Partnerschaftsarbeit als Dekanatsmissionspfarrer Erfahrungen für seine neue Aufgabe gesammelt.

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Direktor Peter Weigand übergibt Generalsekretär Talwa einen Wandteppich mit der Motiv der Lutherrose, der in Lateinamerika angefertigt worden ist. © Mission EineWelt/Neuschwander-Lutz

Kirche in der Demokratischen Republik Kongo organisiert sich neu

Auf Einladung von Mission EineWelt besuchte der neugewählte Generalsekretär der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Kongo, Gilbert Ilunga Nkasa Talwa, Partnerkirchen in Deutschland und berichtete bei Mission EineWelt über die Situation seiner Kirche. Die geschätzt 60.000  Mitglieder zählende Kirche in der Demokratischen Republik Kongo ist nach Aussage Talwas im Umbruch.

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Begrüßung von A. Ngogo (links) und R. Lemburis (rechts) durch Reinhild Schneider, Referat Partnerschaft und Gemeinde von Mission EineWelt © Helge Neuschwander-Lutz, Mission EineWelt

Freiwilligenprogramm Süd-Nord 2014

Nachdem Mission EineWelt bereits im Februar zwei junge Freiwillige aus Lateinamerika in Deutschland begrüßen konnte, sind nun auch zwei Frauen aus Tansania eingetroffen, die für die nächsten Monate in Dekanaten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) leben und mitarbeiten werden.

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Titelseite des Veranstaltungsflyers © Mission EineWelt

Megaprojekte, Menschenrechte und Widerstand

Der 15. Zentralamerikatag findet am kommenden Samstag in Nürnberg-Ziegelstein statt

Unter dem Thema „Palmöl – Megaprojekte, Wahlen und Widerstand“ beschäftigt sich am Samstag, 28. Juni 2014, der 15. Zentralamerikatag der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern mit den sozioökonomischen und politischen Realitäten im Zentrum des amerikanischen Kontinents.

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„Yoga – Die Kunst des Lebens“ im Mittwochskino bei Mission EineWelt

Im Juni steht der Dokumentarfilm „Yoga – Die Kunst des Lebens“ der Filmemacherin Solveig Klaßen auf dem Programm des Mittwochskinos von Mission EineWelt. In ihrem Ursprungsland Indien ist die jahrtausendealte Yoga-Lehre bis heute ein ganzheitliches Konzept, das auf unterschiedliche Weise praktiziert und gelehrt wird. Die Dokumentation begleitet eine Gruppe westlicher Pilger auf eine Reise in die Yoga-Hauptstadt Rishikesh und in einen abgelegenen Ashram im Himalaya. Dort wird Yoga als Kunst des Lebens unterrichtet.

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Zurückgekehrte Freiwillige sprachen im letzten Jahr mit Dr. Jens Kreuter, Leiter des Arbeitsstabes Freiwilligendienste im Bundesfamilienministerium. Foto: MEW/Neuschwander-Lutz

43 Freiwillige werden ab kommenden Freitag auf ihr Auslandsjahr vorbereitet

An diesem Wochenende beginnt die Vorbereitung für die ersten 23 jungen Frauen und Männer, die das nächste Jahr als Freiwillige in Afrika, Asien und im pazifischen Raum verbringen werden. In einem sechstägigen Vorbereitungskurs werden sie auf das jeweilige Land, seine Menschen, Kultur und Sprache sowie ihre Einsatzstelle eingestimmt.

Wenige Tage später, ab 29. Juni, kommen dann weitere 20 junge Menschen, die ein Jahr lang in einem Projekt in einer der lateinamerikanischen Partnerkirchen mitarbeiten werden.

Alle 43 Freiwilligen werden dann am Ende des diesjährigen "Festes der weltweiten Kirche" am 20. Juli in die jeweilige Partnerkirche ausgesandt.


Nürnberg und Deggendorf: Gottesdienste zu Migration

Parallel zu dem Gottesdienst in Augsburg (siehe unten) findet anlässlich des Weltflüchtlingstags am 22. Juni, um 9.30 Uhr, in der St. Jakobs-Kirche in Nürnberg ein Gottesdienst zum Thema Migration statt. Seitens Mission EineWelt wirken die Pfarrer Hans Zeller und Markus Hildebrandt Rambe sowie Emmanuel Ndoma, der sich unter anderem in der Arbeit mit Flüchtlingen engagiert, mit.

Vier Tage später, am Donnerstag, den 26. Juni, werden Emmanuel Ndoma und die Menschenrechtsreferentin Aneth Lwakatare in der Auferstehungskirche in Deggendorf zum gleichen Thema einen Gottesdienst mitgestalten, der um 18.00 Uhr beginnt.


Gottesdienstplakat für die Veranstaltung am 22. Juni 2014 © Mission EineWelt

Augsburg: Migration als Thema für Gottesdienst und Infoveranstaltung

Der 20. Juni wird alljährlich als Weltflüchtlingstag begangen. Mit einem Gottesdienst und einer Informationsveranstaltung macht die Kirchengemeinde St. Johannes in Augsburg-Oberhausen am darauf folgenden Sonntag, dem 22. Juni 2014, gemeinsam mit Mission EineWelt und dem Zentrum interkulturelle Beratung „Tür an Tür“ auf das Thema Migration aufmerksam.

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Kindertagesstätte Bom Samaritano in Viamão / Porto Alegre © Mission EineWelt

Faire Chancen für Kinder

Mission EineWelt unterstützt Kindertagesstätten an WM-Austragungsstätten in Brasilien

Der von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im Jahr 2002 eingeführte Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni fällt dieses Jahr auf den Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.


Mehr als 200 Millionen Kinder zwischen fünf und 14 Jahren werden weltweit als "Kinderarbeiter" ausgebeutet, Millionen Kinder können nicht zur Schule gehen. Die wichtigste Ursache für Kinderarbeit ist die Armut der Eltern. Der Welttag gegen Kinderarbeit erinnert an diese Tatsachen und versucht, ein kritisches Bewusstsein für die weltweite Ausbeutung von Kindern zu schaffen.
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Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm besucht den Stand von Mission EineWelt © Juliane Schlicker, Mission EineWelt

Bilanz zum 63. Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg

Unter dem Motto „Salz der Erde“ trafen sich am gestrigen Pfingstmontag rund 10.000 Menschen beim 63. Bayerischen Kirchentag auf dem Hesselberg. Bei bestem Wetter gingen sie alle der Frage nach, wie einzelne Christen in der Gesellschaft und gemeinsam als Kirche heute das „Salz der Erde“ sein können. Auch Mission EineWelt war wieder vertreten und freute sich über das große Interesse an den angebotenen Informationen und Materialien.

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Mission EineWelt beim Kirchentag auf dem Hesselberg

Am kommenden Pfingstmontag, 9. Juni 2014, findet der Bayerische Kirchentag auf dem Hesselberg statt. Rund 10.000 Besucher werden zu diesem Event erwartet. Wie in den vergangenen Jahren wird auch Mission EineWelt mit einem Stand vertreten sein.

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Hofer Dekanat beschließt Partnerschaft mit Christen in Malaysia

Nachtrag zum epd-Artikel vom 15. Mai 2014: Zweite bayerische Partnerschaft nach Malaysia

 

Am 9. Mai 2014 stimmte die Dekanatssynode Hof ohne Gegenstimme für eine Partnerschaft mit dem Northern District der Lutherischen Kirche in Malaysia. Den Prozess angestoßen und vorbereitet hatten die Missionsbeauftragten der Gemeinden in Hof und im Hofer Umland unter der Leitung von Dekanatsmissionspfarrerin Susanne Hofmann und den beiden ehrenamtlichen Dekanatsmissionsbeauftragten Frau Isolde Wilhelm-Stephen und Frau Dagmar Zaha. Angedacht ist eine Partnerschaft mit persönlichen Kontakten und Begegnungen. Der erste Besuch aus Malaysia ist schon für den 19. Juli geplant. Ein Teilnehmer der Summer School aus Malaysia wird von den Hofern empfangen. Am Abend ist eine Andacht in der St. Michaelis-Kirche und ein anschließender Begegnungsabend geplant.

 

2. Juni 2014
Susanne Hofmann (Dekanatsmissionspfarrerin Hof)


Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller lässt sich über das Bäckereiprojekt informieren und nimmt eines der letzten Brote der Aktion mit. © Neuschwander-Lutz / Mission EineWelt

Erfolgreiche Brotaktion beim Katholikentag

Mission EineWelt warb in Regensburg für Bäckereiprojekt in Tansania

„Darf ich ihnen ein Brot schenken?“ Die meisten Besucherinnen und Besucher waren zunächst ein wenig irritiert über das großzügige Angebot von Mission EineWelt beim Katholikentag in Regensburg. Und tatsächlich wurden an jedem der drei Tage im Pavillon, in dem Mission EineWelt, missio und der Würzburger Partnerkaffee für ihre Arbeit in Tansania warben, Brote verschenkt.

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WM-Begleitheft: Mehr als Fußball © Mission EineWelt

Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien

Bei aller Vorfreude auf die Weltmeisterschaft, die in diesem Sommer in Brasilien ausgetragen wird, ist die Kritik an diesem kurzzeitigen Vergnügen selbst im fußballbegeisterten Brasilien ziemlich groß.

 

Wir haben uns die Spielorte einmal genauer angeschaut und möchten Ihnen auf unserer jetzt freigeschalteten WM-Website wm2014.mission-einewelt.de einige Projekte der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) vorstellen. Mission EineWelt unterstützt diese Programme bereits seit langem.

 

Zusätzlich zur Website gibt es ab sofort auch das WM-Begleitheft "Mehr als Fußball" sowie den WM-Spielplaner 2014 in gedruckter Form. Beides können Sie kostenlos bestellen unter: http://wm2014.mission-einewelt.de/kontakt/


Die Delegation aus Tansania bei der Verabschiedung im Andachtsraum von Mission EineWelt. © Mission EineWelt / Neuschwander-Lutz

Tansanische Delegation auf den Spuren der Reformation

„Ihnen sind auf ihrer Reise viele positive, aber auch schwierige Aspekte der Geschichte und Gegenwart von Kirche und Gesellschaft in Deutschland begegnet“, sagte Pfr. Manfred Scheckenbach bei der Verabschiedung einer Gruppe aus der Ost- und Küstendiözese (Daressalam) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) bei Mission EineWelt in Neuendettelsau. Er beschrieb damit die Erfahrungen und Eindrücke, die eine Gruppe von 16 Pfarrerinnen, Pfarrern und Gemeindegliedern während ihres knapp zweiwöchigen Aufenthaltes in Bayern gemacht hatten.

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John Strehlow während des Gesprächs bei Mission EineWelt. © Mission EineWelt / Neuschwander-Lutz

Historiker John Strehlow erforscht eigene Familiengeschichte

Das Leben von Großmutter Frieda Keyßer und die Arbeit unter australischen Aborigines als Buch

John Strehlow ist viel herumgekommen in der Welt. Der 68jährige Historiker war unter anderem in Indien, Pakistan, Afghanistan, Iran und Neuguinea und hat viele Jahre seines Berufslebens als Theaterregisseur in seiner Heimat Australien und in Europa gearbeitet. Anfang der 1990er Jahre begann er, die Geschichte seiner Großeltern zu erforschen, die als Missionarsehepaar vom mittelfränkischen Neuendettelsau nach Australien ausgesandt worden waren. Dort haben Großvater Carl Strehlow und Großmutter Frieda, geborene Keyßer, inmitten des fünften Kontinents viele Jahre unter den Ureinwohnern, den Aborigines, gearbeitet.

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Sudan: Schwangere zum Tode verurteilt

Mission EineWelt fordert Freilassung der jungen Christin

Verfolgung und Folter von Christen und Menschen, die ihren Glauben leben wollen, finden in vielen Ländern der Welt statt. Mariam Yenhe Ibrahimi, eine im achten Monat schwangere Frau, wurde am 11. Mai im Sudan zum Tode verurteilt, weil sie bekennende Christin ist. Nach geltendem Recht wird man im Sudan zum Tod verurteilt, wenn man auf seine islamische Religion verzichtet, sich weigert, dem Islam zu folgen oder sich für eine andere Religion entscheidet.

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Trauer um Christoph Meisel

Ehemaliger Papua-Neuguinea-Missionar wird heute in Neuendettelsau beerdigt

Mission EineWelt trauert um Christoph Meisel, der nach langer Krankheit am vergangenen Montag gestorben ist. Der 73-jährige Pfarrer war als erster Neuendettelsauer Missionar von 1968 an zehn Jahre lang in Wanoma im Madang-Distrikt der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea tätig. Zuvor hatte er seine Ausbildung am damaligen Missions- und Diaspora-Seminar in Neuendettelsau absolviert.

Nach seiner Rückkehr arbeitete er ein Jahr lang im Missionswerk Bayern (heute Mission EineWelt) mit und wurde dann Pfarrer in Streitberg. „Wir nehmen Abschied von einem Kollegen, der sich auch nach seinem Ruhestand in unserem Partnerschaftszentrum engagiert hat“, so Direktor Peter Weigand. Meisel war nach dem Tod seiner ersten Frau Hilde in zweiter Ehe mit Marianne Meisel verheiratet.

 

Die Beerdigung von Christoph Meisel findet am heutigen Freitag, um 14.00 Uhr auf dem Neuendettelsauer Dorffriedhof statt.


Mittwochskino mit „More than Honey“ bei Mission EineWelt

Das Mittwochskino von Mission EineWelt zeigt im Mai den preisgekrönten Dokumentarfilm „More than Honey“ des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof. Seit einigen Jahren sterben auf der ganzen Welt die Bienen. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie gilt als große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute viel abverlangt: Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren. Es geht also um mehr als tote Insekten.

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Am Samstag in Nürnberg: „Du sollst nicht stehlen“

Lorenzer Platz: Aktionen rund ums 7. Gebot mit Mission EineWelt

Zwei Wochenenden lang gibt das Evangelische Dekanat Nürnberg mit zahlreichen Unterstützern Ideen und Gedanken zu den 10 Geboten weiter und fragt, was jedes dieser Gebote heute für uns bedeuten könnte. Am kommenden Samstag, 24. Mai, steht die Bühne am Lorenzer Platz (vor dem Hauptportal St. Lorenz) im Zeichen des 7. Gebotes „Du sollst nicht stehlen“. Mit dabei auch Pfarrerin Gisela Voltz vom Referat Entwicklung und Politik bei Mission EineWelt.

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Mission EineWelt auf dem Katholikentag in Regensburg

Vom 29. bis 30. Mai 2014 präsentiert sich Mission EineWelt, Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, gemeinsam mit dem katholischen Missionswerk „missio“ auf dem Katholikentag in Regensburg.

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Pfarrerin Katrin Weidemann wird Chefin der Kindernothilfe 

Die frühere Mitarbeiterin von Mission EineWelt wechselt nach Duisburg

Über den anstehenden Wechsel von Katrin Weidemann meldete die Pressestelle der bayerischen Landeskirche durch Pressesprecher Johannes Minkus heute:

 

Katrin Weidemann (51), bayerische Pfarrerin, wird am 1. Juli die Vorsitzende und Sprecherin des Vorstands der Kindernothilfe e.V. werden. Als Entwicklungshilfeorganisation unterstützt die Kindernothilfe rund 1,5 Millionen Mädchen und Jungen in derzeit 29 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Von der Landeskirche wird sie für die Dauer ihrer Tätigkeit bei der Kindernothilfe beurlaubt.

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EU-Wahl: Dürftiger Rücklauf auf Umfrage zur globalen Verantwortung

Wie die Europäische Union künftig fairer, gerechter und ökologisch nachhaltiger gestaltet werden könnte, war Inhalt eines Fragenkatalogs, den die kirchlichen Werke Misereor, Brot für die Welt und Mission EineWelt vor einem Monat an die bayerischen Kandidatinnen und Kandidaten für das Europaparlament verschickt haben. Nur jede und jeder Dritte der 21 Angeschriebenen aus 10 Parteien hat auf die Fragen geantwortet, wie die ökumenischen Initiatoren der Umfrage nun berichten.

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Zweite bayerische Partnerschaft nach Malaysia

Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet:

Hof (epd). Bayerns evangelische Kirche verstärkt seine Kontakte zu Christen in Südostasien. Der oberfränkische Dekanatsbezirk Hof plant eine Partnerschaft mit dem Northern District der Lutheran Church in Malaysia. Mit dieser Wahl habe sich die Hofer Dekanatssynode bewusst für eine Partnerkirche entschieden, die kaum im Blick der Öffentlichkeit stehe, sagte Dekan Günter Saalfrank am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd).

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Präsident Luis Guillermo Solís und der Chef seiner Wahlkampagne und jetzt Minister und Vertrauter des Präsidenten, Melvin Jiménez.

Costa Rica: Bischof Melvin Jiménez ist jetzt “Kanzleramtsminister”

Costa Rica hat seit dem 8. Mai 2014 einen neuen Präsidenten: Luis Guillermo Solís von der sozialdemokratischen Partei “PAC”. Er wurde am 6. April im zweiten Wahlgang mit einer überwältigenden Mehrheit von 77 Prozent gewählt. Einen großen Anteil an diesem Erfolg und dem Regierungswechsel in Costa Rica hatte Melvin Jimenéz, ein alter Weggefährte von Solís und Bischof der Lutherischen Kirche in dem mittelamerikanischen Land.

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Das Agrarbündnis Bayern, zu dem auch Mission EineWelt gehört, hatte zu einer Protestkundgebung vor die EU-Vertretung in München eingeladen. © Brot für die Welt Bayern

Protestaktion gegen Freihandelsabkommen in München

MEW-Mitarbeiter Jürgen Bergmann fordert Einbindung der Entwicklungs- und Schwellenländer bei Verhandlungen

„Uns geht es um weltweite Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Das ist unser Auftrag auch und gerade als Kirche.“ Deshalb forderte Dr. Jürgen Bergmann, Leiter des Referates Entwicklung und Politik bei Mission EineWelt, bei einer Demonstration von mehreren hundert Menschen am gestrigen Donnerstag in München einen Stopp des geplanten Freihandels-und Investitionsabkommen TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership) zwischen den USA und der EU.

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Die neue evangelische Kaplanin am Präsidentenpalast in Chile, Gloria Rojas. © privat

Chile: Gloria Rojas wird evangelische Kaplanin im Präsidentenpalast

Präsidentin Michelle Bachelet hat die lutherische Pastorin Ende April berufen 

„Im Namen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile gratuliere ich Dir zu deiner Ernennung zur Kaplanin in der Moneda,“ schrieb der Kirchenpräsident der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Chile (IELCH), Luiz Alvarez, in einem Gratulationsschreiben an seine Vorgängerin Gloria Rojas. Am 29. April wurde sie durch Präsidentin Michelle Bachelet in dieses Amt im Präsidentenpalast berufen. „Das ist ohne Zweifel eine hohe Anerkennung deiner bisherigen pastoralen Arbeit“, so Alvarez.

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Noch eine freie Einsatzstelle

Freiwilligendienst ab Sommer 2014 in Thailand

 

Im Freiwilligenprogramm „Internationale Evangelische Freiwilligendienste“ ist im Jahrgang 2014/15 bei Mission EineWelt noch eine Stelle in Thailand frei. Aufgabe des/der Freiwilligen ist hauptsächlich Englischunterricht am Lutherischen Seminar in Bangkok sowie zeitweise Mitarbeit in einem Kindergarten. Der Freiwilligendienst in Thailand wird gefördert durch das weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Die Ausreise soll im August sein, weitere Informationen zu Erwartungen an den/die Freiwillige, Rahmenbedingungen und Bewerbungsverfahren hier (PDF).


Pfr. Hans Zeller (Mission EineWelt),  Kirchenpräsident Dr. Nestor Friedrich (Brasilien),  Pfrin Catia Cortez (Nicaragua),  Pfr. Carlos Bonilla (Costa Rica),  Bischof Medardo Gomez (El Salvador), Pfr. Martin Giron (Honduras). Foto: Mission EineWelt

Aufbruch in den lutherischen Kirchen in Mittelamerika

Mittelamerika taucht in der deutschen Presse nur auf, wenn es Katastrophen gibt. Die Länder Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica gehören zu den von Krisen geschüttelten Regionen der Welt. Grund dafür ist einerseits die Lage. Im Osten sorgt der Atlantik und im Westen der Pazifik für extreme Wetterlagen, hinzukommen die vielen tätigen Vulkane. In Europa ist es jedoch keine Nachricht, wenn ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala die Menschen erschreckt, wie es in den letzten Tagen geschehen ist.

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Mission EineWelt zeigt „Sound of Heimat – Deutschland singt“

Mittwochskino am 23. April 2014

Am 23. April begleitet das Mittwochskino von Mission EineWelt den schottisch-neuseeländischen Musiker Hayden Chisholm auf seiner Spurensuche durch die deutsche Volksmusik. „Sound of Heimat – Deutschland singt“ ist der 2011/2012 produzierte Dokumentarfilm der Kölner Regisseure Arne Birkenstock und Jan Tengeler betitelt. Dabei bereiste Hayden Chisholm nicht nur unterschiedliche Regionen unseres Landes, sondern setzt sich auch mit der teils vorbelasteten Historie des musikalischen Genres während des Dritten Reichs auseinander.

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Bayerische Kandidaten der EU-Wahl sollen Farbe bekennen

Drei kirchliche Organisationen erfragen Positionen zu Themen der globalen Gerechtigkeit

In einer ökumenischen Gemeinschaftsaktion stellen Mission EineWelt, Misereor und Brot für die Welt Bayern insgesamt 21 bayerische Kandidatinnen und Kandidaten der kommenden Europawahl aus zehn Parteien auf den Prüfstand. Dazu haben die drei kirchlichen Organisationen einen Forderungskatalog an die Politikerinnen und Politiker geschickt und um eine klare Positionierung zu Fragen der globalen Gerechtigkeit gebeten.

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Professor Dr. Valerio Schaper © Mission EineWelt / Zeller

Ethikinstitut greift aktuelle Themen in Brasilien auf

Lutherische Hochschule will gesellschaftliche Diskussion anstoßen

Mit dem Thema „Diktatur in Brasilien und die Rolle der evangelischen Kirche“ beginnt in der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien eine Diskussionsreihe, die Herausforderungen durch wirtschaftliche, soziale und gesellschaftspolitische Entwicklungen in den Blick nimmt.  Dazu wurde mit Unterstützung der bayerischen Landeskirche an der Lutherische Hochschule in São Leopoldo ein Ethikinstitut gegründet.

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Martin Junge, Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, mit seiner Ehefrau bei der Vorstellung im Plenum © Mission EineWelt / Zeller

Von Gleichberechtigung und theologischer Ausbildung

Konferenz der Führungskräfte der lutherischen Kirchen in Lateinamerika in Mexiko City

Einerseits müssen Frauen in Lateinamerika dafür kämpfen, gleichberechtigt behandelt zu werden, andererseits kämpfen die Kirchen des Kontinents mit einer Ausbildungskrise. Beides waren Themen bei der diesjährigen Konferenz für Führungskräfte der lutherischen Kirchen Lateinamerikas, die am heutigen Freitag in Mexico City zu Ende geht. „Die verändernde Kraft Gottes in der theologischen Ausbildung!“ Unter diesem Oberthema stand die Veranstaltung der Kirchenleitenden im Süden des amerikanischen Kontinents.

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Abschlussrunde beim Pastoralkolleg von brasilianischen und bayerischen Theologinnen und Theologen. © Mission EineWelt / Zeller

Mission in der Stadt

Abschlussbericht von Lateinamerikareferent Hans Zeller zum Pastoralkolleg in Brasilien

Das Pastoralkolleg mit 28 Personen, 14 Pfarrer der bayerischen Landeskirche und 14 Pfarrer der brasilianischen lutherischen Kirche, endete im brasilianischen São Leopoldo. Am Wochenende hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, brasilianische Kollegen über die Schulter zu schauen.

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Kirchenpräsident Chul-Hwan Kim bei seinem Besuch in Neuendettelsau. Neben ihm der Ostasienreferent von Mission EineWelt, Pfarrer Thomas Paulsteiner. © Mission EineWelt / Neuschwander-Lutz

Kleine koreanische Kirche mit großer Außenwirkung

Kirchenpräsident Chul-Hwan Kim zu Besuch bei Mission EineWelt

Obwohl sie die kleinste der protestantischen Kirchen in Korea ist, genießt die lutherische Kirche in dem ostasiatischen Staat hohes Ansehen. Gerade einmal 6.000 Mitglieder habe die Lutherische Kirche in Korea, berichtete deren Präsident Dr. Chul-Hwan Kim bei einem Kurzbesuch bei Mission EineWelt in Neuendettelsau.

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Demonstration gegen das Freihandelsabkommen TIPP © MEW

Freihandelsabkommen TTIP stoppen

Bericht zur Kundgebung in Nürnberg

Rund 400 Menschen folgten dem Aufruf des Bayerischen Agrarbündnisses, zu dem auch Mission EineWelt gehört, am Donnerstagmittag in Nürnberg vor der Lorenzkirche gegen das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen EU und USA zu demonstrieren. Mit bunten Transparenten und verschiedenen Redebeiträgen machten Teilnehmende und OrganisatorInnen auf die zu befürchtenden Folgen wie Sonderklagerechte für Investoren, Verschlechterung von Umwelt- und Sozialstandards und eine weitere Abkopplung der Länder des globalen Südens vom Welthandel aufmerksam.

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Tatiane Neuman kommt aus Brasilien und wird ein Jahr lang als Freiwillige in Sulzbach-Rosenberg mitarbeiten. © Mission EineWelt / Denk

Junge Brasilianerin wird sich ein Jahr lang in Sulzbach-Rosenberg als Freiwillige einbringen

 

Das Internationale Freiwilligenprogramm von Mission EineWelt ist seit diesem Jahr eine Zweibahnstraße. Mit Tatiane Neuman aus der brasilianischen Stadt Luis Eduardo Magalhaes ist die zweite der insgesamt vier Freiwilligen hier angekommen, die sich für ein Jahr in der bayerischen Landeskirche engagieren. Die 24jährige Brasilianerin wird in einem Kindergarten im oberpfälzischen Sulzbach-Rosenberg mitarbeiten. Mission EineWelt wird Tatiane Neuman und die anderen Freiwilligen aus den Partnerkirchen, wozu auch Brenda Espinoza aus Argentinien gehört, die bereits in Bayern ist, nach einer Einarbeitungszeit hier genauer vorstellen.


Kundgebung gegen Freihandelsabkommen in Nürnberg

Agrarbündnis Bayern und regionale Verbände rufen zum Protest auf 

Insgesamt 13 Organisationen und Werke rufen am Donnerstag, 3. April 2014, zur Teilnahme an einer Kundgebung gegen das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Die Protestveranstaltung findet um 12.00 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg statt.

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Rund 80 Interessierte waren Mitte März bei der Ausstellungseröffnung. © Mission EineWelt / Paulsteiner

Ausstellung gibt Einblick in den Lebensalltag der Mekongregion 

„Impressionen aus dem Mekong“ ist eine Ausstellung bei Mission EineWelt überschrieben, die noch bis Ende des Jahres im Treppenhaus und 1. Stock des Hauptgebäudes (Hauptstraße 2) zu sehen ist. Die 28 Bilder hat der Fotograf Bernard Riff auf einer Reise durch die südostasiatische Region aufgenommen.

 

Kirchen, Kultur, Natur und Menschen im Mekong-Raum stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, dazu sind Führungspersön­lichkeiten lutherischer Kirchen Asiens auf wichtigen Foren und Versammlungen zu sehen. Eine Welt voller Kontraste, Alltagsszenen, gemeindliches Leben und besondere Landschaften in Laos, Thailand und Kambodscha vermitteln die großformatigen Bilder.


In großer Runde fand eine kurze Vorstellung der Teilnehmer aus Brasilien und Bayern vor. © Mission EineWelt / Hans Zeller

Pastoralkolleg mit brasilianischen und bayerischen Kollegen

Zweiter Bericht von Lateinamerikareferent Hans Zeller vom Pastoralkolleg in Brasilien

Zu dem brasilianischen Kyrielied “Erleuchte unsere Straßen, dein Wort ist das Licht” kamen die Teilnehmer des Pastoralkollegs zu ihrem ersten Treffen in São Paulo zusammen. Es stand unter dem Thema: „Mission in der Stadt“. Die 28 Personen mussten sich aber erst einmal kennenlernen. Dazu führte der Leiter des Pastoralkollegs, Dr. Christian Eyselein, in die Methodik des Kurses ein. In Kleingruppen konnten sich die Kollegen aus den evangelischen Kirchen in Bayern und Brasilien einander vorstellen und die Ziele für ihre Arbeit in den jeweiligen Arbeitsgebieten austauschen.

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Direktor Peter Weigand gratuliert Eva Caspary zum 80. Geburtstag. © Mission EineWelt / Neuschwander-Lutz

Eva Caspary vollendet heute ihr 80. Lebensjahr

 

Nach Aussage von Direktor Peter Weigand gehört sie zu den Menschen, die den roten Faden in der Arbeit von Mission EineWelt bilden. Seit mehr als 30 Jahren gibt Eva Caspary die „Tansania Informationen“ heraus, in der sie Nachrichten aus dem ostafrikanischen Land und der dortigen lutherischen Kirche zusammenstellt und dabei auf tansanische Quellen zurückgreift. Sie kennt das Land gut, denn sie hat viele Jahre dort mit ihrem Mann und ihren Kindern gelebt und gearbeitet. Für ihr ehrenamtliches Engagement wurde sie 2011 mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.

 

Direktor Peter Weigand gratulierte Eva Caspary heute im Rahmen einer Andacht zu ihrem 80. Geburtstag und wünschte ihr im Namen von Mission EineWelt alles Gute.


Valdemar Kaiser baut auf sechs Hektar Land Bioprodukte an. © Mission EineWelt / Hans Zeller

Mission in der Stadt beginnt auf dem Land

Lateinamerikareferent Hans Zeller berichtet von einem Pastoralkolleg in Brasilien

 

Müde und erschlagen stiegen 14 Pfarrerinnen und Pfarrer mitten in der Nacht in Brasilien aus dem Flugzeug. Sie kamen im Westen der paraguayischen Grenze an. Am Himmel glitzerten die Sterne. Der erste Augenblick ließ die Gruppe etwas ratlos sein. Doch dies änderte sich schnell. Denn Rolf Leitzke, Präsident der Evangelischen Synode in Westparana, hieß die Gruppe herzlich willkommen. Die Müdigkeit war damit zwar nicht verflogen, aber die Gruppe fühlte sich gleich gut aufgehoben. Nach einer 26-stündigen Reise wollten sich die Reisenden nur mal wieder richtig ausstrecken können.

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Mittwochskino im März mit „Schande“

Mit dem Drama „Schande“ setzt Mission EineWelt sein Mittwochskino im März fort. Der Film erzählt die Geschichte des alternden Professors David Lurie (gespielt von John Malkovich), der nur noch wenig Erfüllung im Leben findet. Als seine Affäre zu einer Studentin auffliegt, verlässt er die Universität und hofft auf der Farm seiner Tochter Lucy auf einen Neuanfang. Statt Ruhe und einer Zuflucht findet er dort aber etwas ganz anderes: Mitten in der Abgeschiedenheit der Ostkap-Provinz ist das gesellschaftliche Leben so kurz nach der Apartheid immer mehr aus den Fugen geraten.

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Sara Luvanda aus Tansania mit Direktor Peter Weigand von Mission EineWelt © Denk, MEW

Sara Luvanda aus Tansania zu Gast bei Mission EineWelt 

Austauschprogramm „Teaching-Preaching“ lädt Menschen aus Partnerkirchen ein

Noch bis zum 13. April ist Sara Luvanda aus Tansania auf Einladung von Mission EineWelt in Bayern unterwegs. Die 28-Jährige arbeitet als Volontärin bei der Süd-Zentral-Diözese der ELCT (Evangelical Lutheran Church in Tanzania) und besucht im Rahmen des so genannten Teaching-Preaching-Programms Schulen, Kirchengemeinden und Partnerschaftsgruppen in Deutschland, um von ihrem Land und ihrer Arbeit zu berichten.

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Informationsabend in Herrieden © Doris Haspel

Bauer sucht Land

Informationsabend endet mit Aufruf zur Demonstration

Über hundert Interessierte folgten am 13. März 2014 der Einladung von Mission EineWelt und verschiedenen landwirtschaftlichen Verbänden zum Informationsabend „Bauer sucht Land - vom Bauernland in Investorenhand“ nach Herrieden.

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Übergabe des Gastgeschenks aus Myanmar © Prof. Dr. Andreas Nehring

Internationales Blockseminar in Neuendettelsau

Gäste aus Myanmar/Burma übergeben Geschenk an das Centrum Mission EineWelt

 

Mit den Fragen und Herausforderungen öffentlicher Theologie in einer multireligiösen und globalen Welt haben sich in den vergangenen zwei Wochen die Teilnehmenden des internationalen Blockseminars bei Mission EineWelt beschäftigt. In dem Seminar, das vom 3. bis 14. März als Kooperationsveranstaltung mit der Universität Erlangen-Nürnberg stattfand, wurde die Rolle der Religionen sowie der Beitrag von Theologie und Kirche am Aufbau einer gerechten und solidarischen Gesellschaft thematisiert.

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Partnerkirche in ernsten Schwierigkeiten

Krise in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea

 

Mit Sorge blickt Mission EineWelt auf die derzeitige Situation in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea (ELC-PNG). Nach Aussage des Referenten für Pazifik und Ostasien bei Mission EineWelt, Dr. Traugott Farnbacher, leidet die älteste Partnerkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern seit einigen Jahren an einer massiven „Leitungs-, Struktur- und Finanzkrise, die sich in den letzten Monaten zugespitzt hat“. Ursache hierfür seien vor allem erhebliche Unstimmigkeiten zwischen kirchenleitenden Personen und Gremien der ELC-PNG sowie Planungsdefizite.

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8. März: Internationaler Frauentag

Am Samstag, 8. März 2014, wird weltweit der Internationale Frauentag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden begangen. Der erste Frauentag wurde in Deutschland am 19. März 1911 gefeiert und hatte Gleichberechtigung und das Wahlrecht der Frauen zum Thema.

 

Lydia, die erste Frau, die sich in Europa zum Christentum bekannte, wird im Zentrum einer Andacht stehen, die Pfarrerin Ulrike Hansen im Rahmen des Kisuaheli-Kursus am Samstag halten wird.

 

Für alle Interessierten in diesem Zusammenhang noch folgender Hinweis: Am 11. November 2014 wird im Stadtmuseum Ingolstadt eine Ausstellung über Argula von Grumbach, die Reformatorin zur Zeit Luthers, die in Bayern und hier vor allem in Ingolstadt wirkte, eröffnet.


Emmanuel Kileo © MEW

Autorenlesung auf der Leipziger Buchmesse

Dr. Emmanuel Kileo wird am 13. März 2014 auf der Leipziger Buchmesse sein Buch „Grüß Gott aus Afrika!“ vorstellen. In einer Autorenlesung, die von 14.30 bis 15.00 Uhr in Halle 3, Stand A200 (Leseinsel Religion) stattfindet, stellt Kileo sein Buch vor und steht im Anschluss für eine Diskussion und eine Signierstunde zur Verfügung.

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Manuela Marezani und Éverton Klug Mesquita aus Brasilien © Daniela Denk /Mission EineWelt

Zwei neue Stipendiaten aus Brasilien

Manuela Marezani und Éverton Klug Mesquita heißen die beiden neuen Stipendiaten aus Brasilien, die in den beiden kommenden Semestern an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau Theologie studieren werden.

 

Beide haben bisher an der Theologischen Hochschule in São Leopoldo studiert und sind im Rahmen eines Stipendiatenprogramms zwischen der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für ein Jahr hier.

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Dr. Emmanuel und Linda Kileo mit Ian und Iwan bei der Überreichung der Doktorwürde an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau. © Aneth Lwakatare/Mission EineWelt

Emmanuel Kileo nun Doktor der Theologie

Tansanischer Pfarrer promovierte in deutscher Sprache

Der tansanische Pfarrer Emmanuel Kileo, der noch bis Ende August dieses Jahres als Gemeindepfarrer in der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren arbeitet, ist nun Doktor der Theologie. Für seine Arbeit zum Thema „Weißsein als ideologisches Konstrukt in kirchlichen Süd-Nord-Partnerschaften: Studien zu Mission, Ökumene und aktuellen Partnerschaften der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB)" wurde dem 39-jährigen Theologen am vergangenen Freitag an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau die Doktorwürde verliehen.

 

Bemerkenswert dabei, dass er sowohl die schriftliche Arbeit wie auch die mündliche Prüfung am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie bei Prof. Dr. Dieter Becker in deutscher Sprache absolvierte.

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Mittwochskino im Februar mit „You Drive Me Crazy“

 

In dem Dokumentationsfilm „You Drive Me Crazy“, den Mission EineWelt im Februar im Rahmen seines Mittwochskinos zeigt, werden drei Menschen vorgestellt, die ihren Führerschein in fremden Ländern wiederholen müssen. So zieht es den Amerikaner Jake nach Tokio, um dort als Grafikdesigner zu arbeiten. Mirela ist mit 30 Jahren aus ihrer Heimat Deutschland nach Mumbai gezogen, um ein eigenes Fashionlabel zu gründen und die Südkoreanerin Hye-Won lebt jetzt der Liebe wegen in München, wo sie Musikwissenschaften studiert. Alle drei leben fernab ihrer Heimat, müssen sich anpassen und eben ihren Führerschein neu machen.

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Ulrike Hansen, Sybille Frideres, Naomi Ford-Wilson und Petra Heilig am 5.12.2013 in Stein. © Deutsches Weltgebetstagskomitee e.V.

Vor dem Weltgebetstag am 7. März

Der diesjährige Weltgebetstag am 7. März nimmt Ägypten in den Blick und steht unter dem Motto „Wasserströme in der Wüste“.

 

Mission EineWelt wird sich in einer Andachtsreihe vom 5. bis 7. März jeweils um 8.15 Uhr mit der aktuellen Situation in dem nordafrikanischen Land beschäftigen und dazu ein Anspiel einer ägyptischen Familie nutzen.

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Im Jahr 2003 war Bischof Gideon Chang (vordere Reihe Mitte) mit einer Besuchergruppe aus Malaysia im damaligen Missionswerk (heute Mission EineWelt) zu Gast. Links von ihm steht Pfarrer Gernot Fugmann, der den Nachruf geschrieben hat. © Gerlinde Grossmann

Gideon Chang gestorben

Nachruf auf den ehemaligen Bischof der Lutherischen Kirche in Malaysia und Singapur

 

Gideon Chang wurde 1937 in China geboren. Als er 10 Jahre alt war, floh er mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Singapur in das seinerzeit noch von England verwaltete Gebiet. Weil die chinesischen Flüchtlinge verdächtigt wurden, die kommunistischen Rebellen im Norden Malaysias zu unterstützen, wurden sie in umzäunten Lagern, den so genannten „New Villages“, untergebracht.

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Postkarte Asyl- und Migrationspolitik © MEW

Migration / Flucht

Themenschwerpunkt 2014 bei Mission EineWelt

 

Migration ist ein weltweites Phänomen, das 232 Millionen Menschen oder 3,2 Prozent der Weltbevölkerung betrifft. Nach Daten der UNO-Bevölkerungsabteilung von 2013 haben die Migrantenzahlen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Im Jahr 2000 waren es weltweit 175 Millionen, zehn Jahre zuvor noch 154 Millionen. Dazu kommen viele Millionen Flüchtlinge, die in vielen Ländern Zuflucht suchen.

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Münchner Missionstage im Januar 2014 © Gaby Lederer, Helmut Richter

Zur Partnerschaftsarbeit ermutigt

Erfahrungsbericht zu den Münchner Missionstagen

 

Schon seit einigen Jahren treffen sich am letzten Januarwochenende die in der Partnerschaft mit Tansania Engagierten aus dem Dekanatsbezirk München, um gemeinsam über ihr Engagement nachzudenken. Rund 70 Teilnehmer trafen sich dazu im Januar 2014 wieder zu Füßen des Petersbergs nahe Dachau mit seiner romanischen Basilika. Entweder stehen entwicklungspolitische oder kulturelle Themen, die von außen auf die Partnerschaftsarbeit einwirken, im Vordergrund dieser Treffen, oder es geht um die eigenen Motive, Ziele und Erwartungen – so auch in diesem Jahr.

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Aufklärungsseminar in Parakuyo Parish zu gesundheitlichen Folgen der Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen

Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar 2014

Genitalverstümmelung in Ostafrika

 

Auch im Jahr 2014 ist das Thema Genitalverstümmelung ein Thema in den evangelisch-lutherischen Kirchen in Ostafrika. In der lutherischen Kirche in Tansania wird dieses Thema bei Frauenorganisationen und Frauengruppen diskutiert. Dabei ist es wichtig zu sehen, welche gesundheitlichen Folgen die Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen hat.

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Von links nach rechts: Wolfgang Hagemann (Vorsitzender des Martin-Luther-Vereins in Bayern e.V.), Nestor Friedrich (Präsident der IECLB) und Michael Martin (Leiter der Abteilung „Ökumene und kirchliches Leben“ der ELKB). Im Hintergrund ein Plakat mit dem Jahresmotto 2014 der IECLB „Leben in Gemeinschaft“. © MEW

Vom Missionspfarrer zur Partnerschaft auf Augenhöhe

Symposium beleuchtet Beziehung zwischen lutherischen Kirchen in Bayern und Brasilien

 

„A Caminho. Gemeinsam auf dem Weg“ war das Motto der Konferenz am vergangenen Wochenende in Neuendettelsau, zu der Mission EineWelt und der Martin-Luther-Verein in Bayern e.V. eingeladen hatten. Rund 120 Brasilien-Interessierte setzten sich mit der Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) auseinander.

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Verabschiedung Christian Pohl © Mission EineWelt

15 Jahre im Dienst der weltweiten Kirche

Christian Pohl verabschiedet sich von der Regionalstelle Nord von Mission EineWelt in Bayreuth

 

Von Weiden bis Aschaffenburg, von Altdorf bis Ludwigsstadt - Tausende von Quadratkilometern umfasste das Einsatzgebiet von Pfarrer Christian Pohl (51). Als Mitarbeiter von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hat er von Bayreuth aus die Dekanate in Nordbayern in Sachen weltweite kirchliche Partnerschaft betreut. Nun scheidet er nach rund 15 Jahren aus der Regionalstelle Nord aus. Mit einem Festgottesdienst in der Bayreuther Lutherkirche und anschließendem Empfang wurde er für sein Engagement geehrt. „Die nordbayerischen Gemeinden haben steigendes Interesse am Austausch und an Partnerschaften mit christlichen Kirchen in Übersee“, lautete ein Fazit seiner Tätigkeit.

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Tragischer Unfalltod in Papua-Neuguinea

Beate Troeger am vergangenen Sonntag ertrunken

 

Bei einem tragischen Unfall ist am vergangenen Sonntag Beate Troeger, Ehefrau von Diakon Matthias Troeger, in Papua-Neuguinea ums Leben gekommen. Mission EineWelt, in dessen Auftrag das Ehepaar in Papua-Neuguinea war, nahm die Nachricht mit Erschütterung zur Kenntnis. Nach ersten Informationen des Partnerschaftszentrums der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern stürzte die 55-Jährige bei einem Jugendcamp in Kerowagi, im Hochland des Inselstaates, in den Fluss und ertrank.

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Podiumsdiskussion in Nürnberg 2014 © Hans-Martin Haas, Mission EineWelt

Das Spiel braucht neue Regeln! Diskussionsrunde mit Politikern in Nürnberg

Zum Thema Sozial- und Umweltstandards in der Spielzeugindustrie kamen Bundestagspolitiker zu einer Diskussionsrunde im Caritas-Pirckheimer-Haus zusammen. Im Vorfeld der internationalen Spielwarenmesse begrüßte Dr. Jürgen Bergmann (Mission EineWelt) im Namen des Nürnberger Bündnisses Fair Toys die Politikerrunde.

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Vortrag von Prof. Dr. Rudolf von Sinner © Dr. Claudia Jahnel/MEW

„Theologie ist ein Spiel, das gespielt wird, wenn das Leben auf dem Spiel steht“ (Rubem Alves)

Was ist öffentliche Theologie? Und was bedeutet sie im Kontext Brasiliens? Diese Fragen standen im Zentrum des Vortrags von Prof. Dr. Rudolf von Sinner von der Escola Superior da Teología (EST) in Brasilien an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau. Der Vortrag am 21. Januar fand im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen der EST, der Augustana Hochschule (AHS) und Mission EineWelt statt.

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37. Lateinamerikawoche in Nürnberg

Eine Woche Musik, Diskussionen und Informationen in der Villa Leon

 

Die diesjährige Lateinamerikawoche findet vom 25. Januar bis zum 2. Februar 2014 in der Nürnberger Villa Leon mit Kultur-Veranstaltungen, Informationen und Diskussionen zu aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen in Lateinamerika statt.

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Das Spiel braucht neue Regeln!

Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten in Nürnberg zum Thema Spielzeugindustrie

 

Verbindliche Sozial- und Umweltstandards in der Spielzeugproduktion sollen zu anständigen Arbeitsbedingungen weltweit führen und unser Spielzeug insgesamt sicherer machen.  Was sind dazu die relevanten Schlüsselfaktoren im Spielzeugsektor? Welche konkreten Verabredungen sollten in der bundesdeutschen Politik jetzt getroffen werden, um verbindliche Messgrößen zu definieren? Wie kann die erforderliche Transparenz in der Lieferkette hergestellt werden? Welche besonderen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden? Kann die Spielzeugstadt Nürnberg hier eine besondere Rolle spielen?

 

Dazu veranstalten das Nürnberger Bündnis Fair Toys, das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, Mission EineWelt und die Akademie CPH am Donnerstag, 23. Januar 2014, 19.30 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH - Königstraße 64, Nürnberg) eine Podiumsdiskussion mit lokalen Bundestagsabgeordneten.

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Logo der Gebetswoche

Gebetswoche für die Einheit der Christen

Die internationale ökumenische "Gebetswoche für die Einheit der Christen" vom 18. - 25. Januar 2014 steht unter dem provokanten Motto: „Ist denn Christus zerteilt?“ (aus 1. Kor. 1,1-17). Materialien dazu gibt es in deutsch und englisch.

 

Die Gebetswoche bietet die gute Gelegenheit, nicht nur an die Ökumene der großen evangelischen und katholischen Kirchen zu denken, sondern vor Ort auch die kleineren christlichen Gemeinden unterschiedlicher Sprache und Herkunft einzubeziehen – angefangen vom Gebet füreinander, über gegenseitige Besuche, bis hin zu gemeinsamen Gottesdiensten und Veranstaltungen.


Überschwemmung im Südosten von Brasilien. Foto: IELCB

Zwei Katastrophen in lateinamerikanischen Partnerkirchen: Überschwemmung in Brasilien und Vulkanausbruch in El Salvador

 

Bereits Ende Dezember haben sich in lateinamerikanischen Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche schwere Katastrophen ereignet. So ist der Südosten Brasiliens erneut von einer schweren Überschwemmung betroffen und im zentralamerikanischen El Salvador ist der Vulkan San Miguel - in der Landessprache "Chaparrastique" - ausgebrochen.

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Renate Schmidt im Gespräch mit Verlagsleiter Martin Backhouse. Foto: Neuschwander-Lutz/MEW

Neuerscheinung im Erlanger Verlag: Santiagos Wege

"Santiagos Wege" ist die bewegende Lebensgeschichte von Santiago Muñoz überschrieben, die nun in Buchform im Erlanger Verlag für Mission und Ökumene erschienen ist. Muñoz stammt aus Nicaragua und hat in seiner Kindheit Hunger und Gewalt kennengelernt. Er wird Kindersoldat im Bürgerkrieg, flieht nach Costa Rica, um sich dort illegal durchzuschlagen, macht sich auf dem "Todeszug" quer durch Mexiko bis in die Vereinigten Staaten auf und kehrt schließlich in seine Heimat Nicaragua zurück.

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