Einladungs-Faltblatt zum Vortragsabend

Mit oder ohne Grüne Gentechnik?

Vortrag und Podiumsdiskussion bei Mission EineWelt

 

 

Ilse Aigner, Bundesministerin für Verbraucherschutz, hat den Anbau von gentechnisch verändertem Mais in Deutschland verboten. Die Entscheidung stößt bei Wissenschaftlern weitgehend auf Unverständnis. Tatsächlich sei dieser Mais ökologisch sicher. Unter der Überschrift „Löst die Grüne Gentechnik das Problem der Nahrungsversorgung?“ lädt das Centrum Mission EineWelt am kommenden Montag zu einem Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion ein.

 

Prof. Uwe Sonnewald vom Lehrstuhl für Biochemie an der Universität Erlangen-Nürnberg und die Agraringenieurin Angela Müller von Mission EineWelt gehen unter anderem der Frage der ökologischen Nachhaltigkeit nach, die hierzulande viele Landwirte beschäftigt. Diskutiert wird dabei, ob die Grüne Gentechnik das Problem der weltweiten Nahrungsversorgung löst. Das ist eine Frage, die Mission EineWelt in seiner Kampagne „Wir haben genug“ im letzten Jahr aufgegriffen hat und seither verfolgt.

 

Tatsächlich ist der Hunger in Ländern der Dritten Welt weitgehend ein Problem der unzureichenden Verteilung und nicht der generellen Verfüg-barkeit von Nahrungsmitteln. Durch die Züchtung stressresistenter Sorten, so die Befürworter der Grünen Gentechnik, würde diesen Staaten jedoch die Chance gegeben, ihre Bevölkerung autark zu ernähren, nachhaltig und vor Ort ohne Lieferabhängigkeiten. Und das, zumal der Klimawandel die Dürreprobleme noch zu verstärken scheint.

 

Uwe Sonnewald und Angela Müller führen in die komplexe Thematik ein und diskutieren Pro und Contra der Grünen Gentechnik. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Otto-Kuhr-Saal des Centrums Mission EineWelt (Hauptstraße 2, Neuendettelsau).

 

Helge Neuschwander-Lutz 

 

eingestellt am 26. Februar 2010

 


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