14. Brasilientag im Gemeindehaus der Friedenskirche in Nürnberg. Foto: Milton Jandrey

Hunger trotz Massenproduktion

Der 14. Brasilientag in Nürnberg stand unter dem Thema Ernährungsgerechtigkeit

 

 

"Wir haben genug - trotz Massenproduktion hungern viele!" war der diesjährige Brasilientag der viagra non prescription Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern überschrieben, der am 27. Februar in Nürnberg stattfand. Der brasilianische Sozialwissenschaftler Paulo Schönardie wies in seinem Vortrag darauf hin, dass die buy viagra internet Massenproduktion von Nahrungsmitteln die viagra online without prescription Existenz vieler Kleinbauern und familiärer Landwirtschaftsbetriebe gefährde.

 

Gerade der viagra medication Anbau von Nahrungsmitteln als Grundlage für Biokraftstoff zerstöre landwirtschaftliche Strukturen. Mit Bildungsarbeit versucht Schönardie, der selbst aus einer kleinbäuerlichen Familie in Südbrasilien stammt, die Problematik verständlich zu machen und viagra alternative die Kleinbauern davon zu überzeugen, gesunde Nahrungsmittel anzubauen. Damit soll verhindert werden, dass die familiäre Landwirtschaft zerstört wird, weil die Kleinbauern nur noch für große Agrarkonzerne produzieren, die entweder Tierfutter oder Treibstoffe herstellen.

 

Zum 14. Mal fand der canadian cialis Brasilientag in Bayern statt, der von Mission EineWelt zusammen mit dem Martin-Luther-Verein veranstaltet wird. 65 Teilnehmer waren ins Gemeindehaus der viagra usa Friedenskirche in Nürnberg gekommen, um sich mit dem Thema Nahrungsgerechtigkeit am Beispiel Brasiliens zu beschäftigen. Die Teilnehmer sprachen sich im Anschluss an eine Gruppenarbeit für eine gerechtere Landverteilung und canadian healthcare cialis 50 mg cialis mehr Bildungschancen in Brasilien aus. Die brasilianische Regierung sei mit einem Programm zwar dabei, vielen Familien einen Weg aus dem Elend zu ermöglichen. Doch sei noch viel zu tun.

 

Weltweit, so stellten die Tagungsteilnehmer fest, sei nicht die Produktion von Nahrungsmitteln das Problem. Es sei genügend da, um eine weit größere Zahl von Menschen zu ernähren. Das eigentliche Problem sei die Verteilung und die Abhängigkeit von Großkonzernen, die immer größere landwirtschaftliche Flächen nutzen, über den Einsatz von Saatgut bestimmen und real cialis for sale Preise diktieren. Aus dieser Abhängigkeit müsse ein Weg gefunden werden.

 

Der Brasilientag schloss mit dem Plädoyer, dass die Öffentlichkeit und buy cialis usa die politisch Verantwortlichen das Thema Hunger und order usa viagra online Ernährungsgerechtigkeit stärker wahrnehmen sollen. Dass genug für alle da ist, konnten die Teilnehmer/innen beim traditionellen Mittagessen Feijoada (schwarze Bohnen mit Reis, Wirsing, Orange und cialis next day delivery Maniokmehl) hautnah erleben. Es war so viel da, dass die Besucher des canadian healthcare viagra sales Partnerschaftsgottesdienst am Sonntag versorgt werden konnten.

 

Mauro Schwalm/Helge Neuschwander-Lutz  

 

 

eingestellt am 2. März 2010

 


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