Etwa 200 Menschen bildeten vor der Lorenzkirche eine Kette, um für den Atomausstieg zu demonstrieren.
Auch Vertreter der Pazifik-Infostelle, des Pazifik-Netzwerks und von Mission EineWelt waren mit dabei. Fotos (2): MEW/Daniela Obermeyer

Menschenkette für den Atomausstieg

Mehrere tausend Menschen haben deutschlandweit am Wochenende gegen Pläne der Politik demonstriert, den Ausstieg aus der Atomenergie zu verzögern. Die Pazifik-Informationsstelle, das Pazifik-Netzwerk sowie Mission EineWelt haben diese Aktion in Nürnberg unterstützt.

 

In 53 Städten bundesweit haben am vergangenen Samstag zahlreiche Menschen ein Signal für den Atomausstieg gesetzt. Insgesamt waren über 8000 Menschen in Berlin, München, Hamburg, Nürnberg und vielen weiteren Orten an der Aktion beteiligt. In Nürnberg fanden sich trotz des ungemütlichen Wetters über 200 Leute vor der Lorenzkirche ein und bildeten eine lange Menschenkette. Auch Vertreter der Pazifik-Infostelle, des Pazifik-Netzwerks als Träger der internationalen Kampagne „Atomwaffenfrei bis 2020“ sowie von Mission EineWelt reihten sich in die Kette ein.

Ziel der Demo war es nicht nur, in Nürnberg ein Zeichen gegen Atomkraft zu setzen, sondern auch für die am 24. April folgende „Kettenreaktion“ zu werben: Kurz vor dem Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe wird sich in Norddeutschland eine 120 Kilometer lange Aktions- und Menschenkette zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel bilden. Organisiert wird die gesamte Aktion von der Initiative „campact – Demokratie in Aktion“.

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 12. April 2010

 


Pressestelle  Mission EineWelt  Tel. 09874 9-1030   presse(at)mission-einewelt.de