Zahlreiche Gebäude sind durch das schwere Erdbeben im Nordwesten Chinas eingestürzt und begruben Menschen unter sich. Foto: MEW/Thomas Paulsteiner

Rettungsmaßnahmen laufen an

Nach dem schweren Erdbeben gestern im Nordwesten Chinas sind Hilfsorganisationen in das Katastrophengebiet an der Grenze zu Tibet aufgebrochen. Mission EineWelt steht im engen Kontakt zur seiner Partnerorganisation Amity Foundation, die Mitarbeiter in die betroffene Provinz Qinghai entsandt hat.

 

Die Region wurde um 7:50 Uhr Ortszeit von einem Erdbeben der Stärke 7,1 auf der Richter-Skala erschüttert, weitere zum Teil schwere Nachbeben folgten. Vor allem die Provinzstadt Jiegu nahe des Epizentrums wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen: Etwa 85 Prozent der Gebäude sollen zerstört worden sein. Im Moment geht man in der gesamten Region von etwa 600 Todesopfern aus, die Zahl muss aber möglicherweise nach oben korrigiert werden.

 

Die Mitarbeiter der Amity Foundation, zu der Mission EineWelt enge Beziehungen unterhält, treffen heute im Laufe des Tages mit Zelten und anderen Hilfsgütern im Erdbebengebiet ein. Für die vielen obdachlos gewordenen Menschen sind vor allem Unterkunftsmöglichkeiten wichtig, da die Temperatur in der Region nur knapp über null Grad liegt.

 

Wer für die Erdbebenopfer spenden und die Amity Foundation bei ihrer Arbeit unterstützen möchte, kann sich an die Diakonie Katastrophenhilfe wenden (http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/). Diese arbeitet vor Ort im Rahmen des weltweiten kirchlichen Hilfsnetzwerkes „ACT Alliance“ mit der Amity Foundation zusammen.

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 15. April 2010

 


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