Nach dem Erdbeben am 15. April kann die Amity Foundation langsam mit den Aufräumarbeiten beginnen. Foto: MEW/Thomas Paulsteiner

Die Hilfe kommt an

Mitarbeiter der Amity Foundation haben weitere Hilfslieferungen in die vom schweren Erdbeben betroffene chinesische Region Yushu geliefert. Langsam kann die Partnerorganisation von Mission EineWelt mit den Aufräum- und Aufbauarbeiten beginnen.

 

Die Hilfsmaßnahmen der Amity Foundation konzentrieren sich auf das Dorf Zanian. Viele Dorfbewohner sind bei dem Erdbeben am 15. April ums Leben gekommen, etliche wurden schwer verletzt. Die chinesisch-christliche Hilfsorganisation hat mittlerweile mehrere LKWs mit Wasser, Nahrungsmitteln, Decken und Zelten in das zerstörte Dorf gebracht. Die Einwohner Zanians sind sehr dankbar über die Unterstützung: „Leute, die tausende Kilometer entfernt wohnen, sorgen sich um uns und bringen uns Nahrungsmittel und Getränke. Sie geben uns Hoffnung, dass das Leben weitergeht.“

 

Neben der Versorgung mit allen lebensnotwendigen Dingen soll nun auch langsam mit den Aufräum- und Aufbauarbeiten begonnen werden. Die Amity Foundation kümmert sich darum, dass die benötigten Materialien für den Wiederaufbau der vielen eingestürzten Häuser und Hütten nach Zanian geliefert werden.

 

Bei dem Erdbeben in der Region Yushu im Nordwesten Chinas wurden nach offiziellen Angaben über 2000 Menschen getötet und etwa 12.000 zum Teil schwer verletzt. Viele Personen werden noch vermisst.

 

Spenden für die Erdbebenopfer und zur Unterstützung der Arbeit der Amity Foundation sind über die Diakonie Katastropenhilfe möglich (http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/).

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 21. April 2010

 


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