Die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Port Moresby, Nosing Zanggo, und Pfarrer Gerhard Helmreich (Mitte) beim Einpflanzen des Partnerschaftsbaums. Foto: Mission EineWelt/Daniela Obermeyer

Damit die Freundschaft Früchte trägt

Mit der Pflanzung eines Apfelbaums hat das Dekanat Nürnberg-West seine langjährigen Beziehungen mit dem Papua-Distrikt der Evangelisch-lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea symbolisch bekräftigt. Unter der Federführung von Mission EineWelt besteht seit über 30 Jahren eine Partnerschaft zwischen dem mittelfränkischen Dekanat und dem Kirchenbezirk in Papua-Neuguinea, der zur Hauptstadt Port Moresby gehört.

 

Bei der Baumpflanzung im Kindergarten der Nikodemuskirche waren nicht nur zahlreiche Gemeindemitglieder vertreten, sondern auch ein Ehrengast aus Papua-Neuguinea: Nosing Zanggo ist Vorsitzende des Partnerschaftskomitees in Port Moresby und macht gerade eine Reise durch Deutschland. Mission EineWelt hat den mehrwöchigen Besuch für sie und 27 weitere Gäste aus allen Teilen des Inselstaates organisiert, um die persönlichen Kontakte zwischen den jeweiligen Dekanaten in Deutschland und Papua-Neuguinea zu stärken. Die Idee, zur symbolischen Bekräftigung der Freundschaft einen Baum zu pflanzen, gefällt Nosing Zanggo sehr gut: „Um einen Baum muss man sich kümmern, damit er Früchte trägt, genau wie um eine Partnerschaft. Statt Wasser und Erde benötigt diese aber vor allem viel Kommunikation und gegenseitigen Austausch.“ Übrigens wächst auch im Papua-Distrikt bereits ein solcher Partnerschaftsbaum, eine Kokospalme.

 

Für Pfarrer Gerhard Helmreich vom Dekanat Nürnberg-West, der dort auch Missionspfarrer ist, markiert die Baumpflanzung einen neuen Schritt in den langjährigen Beziehungen: „Wir wollen in Zukunft die Partnerschaftsarbeit stärker an die Basis herantragen, so dass es Kontakte von Gemeinde zu Gemeinde gibt, nicht nur auf Dekanatsebene.“

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 11. Mai 2010


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