Im Innenhof des Nürnberger Rathaus setzten sich die Fahrradpilger für ein Gruppenfoto in Pose. Foto: Mission EineWelt/Jürgen Bergmann

Radler setzen sich für faires Spielzeug ein

„Mehr bewegen für Menschenrechte – für faire Regeln in der Spielzeugproduktion“: Unter diesem Motto schwangen sich am Samstag, den 8. Mai rund 250 Menschen aufs Fahrrad und fuhren in einem bunten Tross von Heroldsberg nach Nürnberg.

 

Darunter waren auch 100 ökumenische Fahrradpilger auf dem Weg von Berlin nach München zum 2. Ökumenischen Kirchentag. Organisiert hatte die Veranstaltung das Nürnberger Bündnis Fair Toys, zu dem auch Mission EineWelt gehört.

 

In Heroldsberg wurden die Fahrradfahrer begrüßt, mit Getränken versorgt und dann zu einem offiziellen Festakt ins Nürnberger Rathaus geleitet. Bei den Reden stand die Notwendigkeit von mehr weltweiter Solidarität als eines der Kernanliegen der Ökumene im Vordergrund. Ökumene dürfe eben nicht nur als ein Miteinander der Konfessionen verstanden werden, betonte Jürgen Bergmann von Mission EineWelt als einer der Organisatoren: „In einer globalisierten Welt betrifft es eben auch mich in Nürnberg, wenn eine Arbeiterin in Asien vor Erschöpfung an ihrem Arbeitsplatz zusammenbricht.“

 

Martina Bock von der Evangelischen Jugend Nürnberg bestätigte diese Meinung: „Uns kann es nicht gleichgültig sein, wenn Menschen an ihren Arbeitsplätzen ausgebeutet werden, um Spielzeug für unsere Märkte zu produzieren.“ Michael Ziegler als Vertreter des Oberbürgermeisters würdigte die Arbeit von Fair Toys als eine der stärksten zivilgesellschaftlichen Bewegungen Nürnbergs und als Zeichen gelebter Ökumene.

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 17. Mai 2010


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