Landesbischof Johannes Friedrich (vierter von rechts) im Gespräch mit asiatischen und australischen Kirchenvertretern aus Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

„Nicht provinziell bleiben“

Landesbischof Johannes Friedrich empfing während des 2. Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) Kirchenvertreter aus Australien, Asien und Lateinamerika, die Mission EineWelt nach München eingeladen hatte.

 

Trotz seines engen Terminplans während des ÖKT nahm sich der Bischof die Zeit, die Gäste aus den Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) im Landeskirchenamt zu empfangen. Um die weltweiten Partnerschaften der ELKB zu zahlreichen lutherischen Kirchen kümmert sich das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt in Neuendettelsau.

 

Zunächst sprach Johannes Friedrich mit Dr. Medardo Gómez, dem einzigen lutherischen Bischof von El Salvador. Das Treffen stimmte Friedrich auch auf die Reise durch El Salvador, Costa Rica, Honduras und Nicaragua im August 2010 ein, auf der er die südlichen Partnerkirchen der ELKB kennen lernen wird. Über 20 Personen umfasste die Gruppe aus Australien und Asien, die der Landesbischof im Anschluss empfing. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich bei Friedrich für die gute Unterstützung zu bedanken, die sie über Mission EineWelt von Seiten der ELKB erfahren. Das sei eine sehr große Hilfe, die zum Teil recht jungen und noch relativ kleinen lutherischen Kirchengemeinden in ihren Ländern auszubauen, ließen vor allem die Vertreter aus Asien wissen. Unter dem Namen „Mekong Mission Forum“ ist Mission EineWelt unter anderem in Vietnam, Laos, Malaysia und Singapur tätig.

 

Landesbischof Friedrich bedankte sich bei den Kirchenvertretern für den Einblick in die Situation ihrer Kirchen, den sie ihm gewährt hatten. „Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft viel voneinander lernen können“, so der Bischof. „Für unsere Kirche ist es wichtig, nicht provinziell zu bleiben, sondern weltumfassend zu arbeiten.“

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 17. Mai 2010


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