GELD. MACHT. ZUKUNFT?

Das gerade von der Bundesregierung beschlossene milliardenschwere Sparpaket beweist, dass Deutschland nach wie vor von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen ist. Doch wie ist die Lage abseits der Industrienationen, in den so genannten Entwicklungsländern? Und was kann der Einzelne gegen die Schieflage des Wirtschaftssystems tun? Mit diesen Fragen beschäftigt sich am kommenden Wochenende ein Seminar bei Mission EineWelt in Neuendettelsau.

 

Die Teilnehmenden bekommen dort die Grundzüge des Weltfinanzsystems und dessen Einfluss auf die globalen Krisen vermittelt. Dann wird sich in Arbeitsgruppen, die von Referenten aus Politik, Entwicklungshilfe und Wissenschaft geleitet werden, mit verschiedenen Aspekten der (Welt-)Wirtschaft und nachhaltigen Strategien gegen die Krise beschäftigt. Themen sind beispielsweise ethische Geldanlagen (Oikocredit Bayern), die Idee einer Grundsicherung für die Bevölkerung am Beispiel Namibias (Brot für die Welt) und mögliche Beschränkungsmechanismen für das Finanzsystem (Philosophische Hochschule der Jesuiten).

 

Das Seminar findet vom 11. bis 13. Juni bei Mission EineWelt in Neuendettelsau statt und wird in Kooperation mit Misereor, Brot für die Welt und STUBE Bayern veranstaltet. Die Kosten betragen regulär 75 Euro, ermäßigt 35 Euro (für Auszubildende, Schülerinnen und Schüler, Zivildienstleistende, Wehrpflichtige und Arbeitslose), Studierende zahlen 12 Euro. Weitere Infos und ein Anmeldeformular können per E-Mail (entwicklung.politik(at)mission-einewelt.de) oder telefonisch angefordert werden, unter 0911/36672-0 (Susanne Ballak).

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 8. Juni 2010


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