El Salvador und der Aufbruch in Lateinamerika

Um aktuelle politische Entwicklung in Zentralamerika im Kontext der vergangenen 30 Jahre geht es in einem Vortrag am Montag, den 21. Juni im Dorothee-Sölle-Haus der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau. Dabei kommen Vertreterinnen und Vertreter der lutherischen Kirche in El Salvador sowie der deutsche Lateinamerikaexperte Albert Sterr zu Wort.

 

Die Gäste aus El Salvador gehen auf aktuelle politische und soziale Herausforderungen in ihrem Land ein, etwa die Mara-Banden oder große Staudammprojekte, sowie auf die Position ihrer Kirche zu diesen Themen. Außerdem erläutern die Referentinnen und Referenten das (befreiungstheologische) Selbstverständnis ihrer Kirche. Lateinamerikaexperte Albert Sterr aus Nürnberg bettet die Berichte aus Mittelamerika anschließend in politische Zusammenhänge aus europäischer Perspektive ein. Dabei werden auch Entwicklungen in anderen zentralamerikanischen Ländern wie der Putsch in Honduras im Juni 2009 nicht außer Acht gelassen. Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit den Teilnehmenden.

 

Die lutherische Kirche in El Salvador ist über die Gemeinschaft Lutherischer Kirchen in Zentralamerika (CILCA) eine Partnerkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Im Rahmen eines Partnerschaftsaustauschs, der von Mission EineWelt unterstützt wird, befinden sich die Vertreterinnen und Vertreter der Kirche gerade in Deutschland. Dazu gehören Pastorin Norma Castillo (Partnerschaftsbeauftragte zwischen den Kirchengemeinden München-Freimann und Los Olivos), Pastor Francisco Aguilar (Gemeinde Cristo Redendor, Leiter der Microregion) und Pastor Dimas Aparicio (Direktor der lutherischen Schule in Los Olivos).

 

Organisiert wird die Veranstaltung von Mission EineWelt in Zusammenarbeit mit der Augustana-Hochschule. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos.

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 18. Juni 2010


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