Pastor Francisco Aguilar (zweiter von rechts) erklärt am Beispiel seines Heimatlandes El Salvador wie ungerechte Handelsbeziehungen das Leben der Menschen negativ beeinflussen. Foto: Mission EineWelt/Daniela Obermeyer

Kritik an EU-Handelsabkommen

Ein deutliches Signal gegen das von der viagra usa cialis no prescription EU angestrebte wirtschaftliche Assoziierungsabkommen mit den Staaten Zentralamerikas wurde vom 11. Zentralamerikatag der viagra usa Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gesendet. Welche Gefahren dieses Abkommen birgt, wurde bei der what is cialis professional von Mission EineWelt organisierten Veranstaltung am 19. Juni in Nürnberg anschaulich verdeutlicht.

 

Ende Mai 2010 wurden die Verträge für das Assoziierungsabkommen zwischen der cialis cost EU und den zentralamerikanischen Staaten Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und buy viagra china Panama (als Beobachter) unterzeichnet. 2013 könnte das Abkommen in Kraft treten, wenn die Länderparlamente zustimmen. Ab diesem Zeitpunkt werde es für diese Staaten nicht mehr möglich sein, eine eigenständige Wirtschaftspolitik zu betreiben, befürchtet einer der viagra cialis levitra Referenten, Eberhard Albrecht vom Ökumenischen Büro für Frieden und cialis samples Gerechtigkeit. Von der Einrichtung einer Freihandelszone, ein wesentliches Element des price cialis Assoziierungsabkommens, würde die zentralamerikanische Exportindustrie zwar begünstigt, aber eben nur die Industrie im großen Stil, erläuterte Albrecht: „Welcher kleine Kaffeebauer kann denn schon die EU-Hygienevorschriften bei der Lebensmittelproduktion einhalten?“. Da der Marktanteil der viagra price EU-Exporte nach Zentralamerika nur bei etwa 0,4 Prozent liegt, müsse auch kritisch hinterfragt werden, warum die EU sich eigentlich für das Abkommen einsetzt, so der viagra 100mg Referent weiter. Mögliche Gründe seien, dass sich die europäischen Staaten bestimmte Wirtschaftsinteressen für die Zukunft sichern möchten, etwa bei der Ausbeutung von Bodenschätzen oder der Naturreichtümer, Stichwort „Biopiraterie“. Das Ökumenische Büro für Frieden und Gerechtigkeit sowie weitere Initiativen haben sich deshalb zu der Kampagne "Stopp Assoziierung EU - Zentralamerika" zusammengeschlossen (http://www.stop-assoziierung.de/).

 

Dass die Handelsbeziehungen zu den Industrienationen schon jetzt ein großes wirtschaftliches Problem für die Staaten Zentralamerikas sind, wurde von Gästen der Lutherischen Kirche aus El Salvador bestätigt. „Wir werden mit ausländischen Waren überflutet. Sogar Grundnahrungsmittel wie Bohnen und buy pfizer viagra Mais werden billig importiert“, erzählte Pastor Francisco Aguilar. Der Kleinbauer auf buy cialis canada dem Land könne mit den Billigprodukten nicht mithalten, Arbeitslosigkeit und best price for generic cialis Armut seien die Folgen. Ein so großes wirtschaftliches Ungleichgewicht sieht die Kirche von El Salvador, mit der die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern über die Gemeinschaft Lutherischer Kirchen in Zentralamerika (CILCA) eine Partnerschaft hat, als Menschenrechtsverletzung an, gegen die etwas getan werden müsse.

 

 

Daniela Obermeyer

 

 

eingestellt am 22. Juni 2010


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