Aus Badelatschen, Autoschläuchen und Plastikflaschen konnten die Kinder Spielzeugautos bauen – so wie ihre Altersgenossen in Afrika. Foto: Daniela Obermeyer/Mission EineWelt
In einem kurzen Workshop lernten die Gäste, wie man die lateinamerikanischen Rhythmen Salsa, Merengue und Cumbia trommelt. Foto: Helge Neuschwander-Lutz/Mission EineWelt
Gemütlich ging es im Garten von Mission EineWelt zu, wo sich die Gäste bei einem exotischen Mittagessen, Kaffe und Kuchen austauschen konnten. Foto: Helge Neuschwander-Lutz/Mission EineWelt

Ein Blick in die weite Welt

Ob Trommelworkshop, Podiumsdiskussion oder Chorgesang – das bunte und internationale Angebot beim Fest der weltweiten Kirche von Mission EineWelt in Neuendettelsau fand bei den Besuchern regen Zuspruch.

 

Insgesamt rund tausend Gäste tummelten sich am vergangenen Samstag und Sonntag bei den Veranstaltungen in der Nikolai-Kirche und auf dem Gelände von Mission EineWelt und verschafften sich einen lebendigen Eindruck davon, was „weltweite Kirche“ bedeutet. So läutete ein Gottesdienst in der Nikolai-Kirche, den Austauschpfarrer aus Papua-Neuguinea und Tansania mit gestalteten, den Festsonntag ein. Bereits am Vorabend hatte dort der tschechische Kammerchor ReBelcanto im Rahmen des Festes ein gut besuchtes Konzert gegeben.

 

International ging es dann am Sonntag mit dem Programm im Garten von Mission EineWelt und auf der Straßenbühne in der Hauptstraße weiter. Zu hören gab es dort unter anderem lateinamerikanische Musik und Chorgesänge aus Tansania, aber auch ein Podiumsgespräch über das 35-jährige Jubiläum des Neuendettelsauer Weltladens. Ein emotionaler Höhepunkt war sicherlich die feierliche Segnung und Aussendung der über 40 jungen Freiwilligen, die demnächst mit Mission EineWelt nach Afrika, Asien und Lateinamerika gehen, um dort ein Jahr in sozialen Projekten zu arbeiten.

 

Einen Blick in weit entfernte Länder ermöglichte außerdem eine große Fotoausstellung, die Menschen, Kirchen und Landschaften aus Papua-Neuguinea, Malaysia und Singapur zeigte. Auch kulinarisch gesehen konnten die Besucher Exotisches entdecken: Auf der Speisekarte stand etwa Mumu, ein traditionelles Schweinefleischgericht aus Papua-Neuguinea, das mit Kokosmilch, Süßkartoffeln und Kochbananen zubereitet wird. Für die kleinen Gäste war den ganzen Tag über im „Dorf EineWelt“ allerhand geboten: Hier konnten die Kinder zum Beispiel Fladenbrot backen, Spielzeuge aus Recyclingmaterialien basteln oder Riesenseifenblasen aufpusten.

 

Daniela Obermeyer

 

eingestellt am 19. Juli 2010 


Pressestelle  Mission EineWelt  Tel. 09874 9-1030   presse(at)mission-einewelt.de