65. Jahrestag von Hiroshima

Am Freitag, den 6. August, jährt sich zum 65. Mal der Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima, wenige Tage später fiel eine Bombe auch auf Nagasaki. Ein breites Bündnis von Nürnberger Friedens- und Menschenrechtsorganisationen, darunter auch Mission EineWelt, gedenkt am 6. August mit einem Schweigemarsch durch die Nürnberger Innenstadt der Opfer.

 

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr mit einer Lesung am Königsturm vor dem Handwerkerhof in Nürnberg. Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly hat der Friedensbewegung dazu ein Grußwort mit auf den Weg gegeben. Anschließend werden die Teilnehmer der Kundgebung schweigend zu zwei weiteren öffentlichen Plätzen in der Nürnberger Innenstadt ziehen. Die Veranstaltung endet um 19 Uhr vor dem Hauptportal der Lorenzkirche.

 

Neben Mission EineWelt gehören zu den Veranstaltern des Schweigemarsches das Pazifik-Netzwerk e.V., Nürnberger Evangelische Forum für den Frieden, Friedensinitiative Nordost, Friedensmuseum, Energiewendebündnis, Mütter gegen Atomkraft und Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW).

 

Etwa 300.000 Menschen starben unmittelbar bei den Atombombenabwürfen am 6. August 1945 auf Hiroshima und am 9. August auf Nagasaki, viele weitere in den Folgejahren an den Auswirkungen der radioaktiven Verstrahlung. In den beiden japanischen Städten gedenken Opferverbände und Menschenrechtsorganisationen jährlich der vielen Toten. Als Mahnmal für den Frieden werden Kerzen entzündet und Papierkraniche als Zeichen des Friedens gefaltet.

 

Daniela Obermeyer

 

eingestellt am 5. August 2010 


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