Bischof Sumaili (4.v.l.) nach der Einführung im Kreis der Bischofskollegen und einiger Pfarrerinnen und Pfarrer der EELCo. Foto: Philippe Decourt
Bischof Sumaili (4.v.l.) nach der Einführung im Kreis der Bischofskollegen und einiger Pfarrerinnen und Pfarrer der EELCo. Foto: Philippe Decourt

Erste Zeichen der Versöhnung

Mit einem bunten und fröhlichen Gottesdienst wurde Mwamba Sumaili René am vergangenen Sonntag in Lubumbashi als neuer leitender Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Kongo (EELCo) eingeführt. Bei den Feierlichkeiten ihrer kongolesischen Partnerkirche war auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern vertreten, mit einer Delegation aus dem Partnerdekanat Feuchtwangen sowie Afrikareferent Pfarrer Reinhard Hansen von Mission EineWelt.

 

Dass der Gottesdienst im Parlamentsgebäude der Provinz Katanga stattfinden konnte, sei ein deutliches Zeichen dafür, dass es Bischof Sumaili und seinen Mitarbeitenden schon zu Beginn seiner Amtszeit gelungen ist, schwelende Konflikte zwischen der Regierung und der EELCo beizulegen, freute sich Reinhard Hansen. Auch innerhalb der Kirche könne der Bischof schon erste Erfolge bei der Versöhnung mit einer Gruppe verzeichnen, die der bisherigen Kirchenleitung ablehnend gegenüberstand, berichtete der Afrikareferent von Mission EineWelt.

 

In seiner Ansprache betonte Bischof Sumaili, dass es keinen Fortschritt in der Kirche ohne innere Einheit geben werde. Deswegen sei es ihm ein besonderes Anliegen, die Beziehungen innerhalb der Kirche sowie mit den Partnerkirchen in Übersee, aber auch mit der Regierung der Demokratischen Republik Kongo zu festigen. Besonders wichtig sei ihm auch die Überwindung von Armut und die Förderung des Friedens im Land: „Ich möchte die Gaben der Christinnen und Christen stärken und zum Bau der Kirche Gottes einsetzen. Gott hat seiner Kirche diese Gaben gegeben, um das Evangelium auch den Menschen zu bringen, die unter Armut und Gewalt leiden“, schloss der Bischof seine Rede.

 

Neben Vertretern und Vertreterinnen der Partnerkirchen aus Deutschland sowie aus Tansania waren auch Repräsentanten der örtlichen Provinzialregierung und mehr als 500 Gemeindeglieder bei der Einführung anwesend. Diese fand am Hauptsitz der Kirche in Lubumbashi statt und wurde von Bischof Paulo Akyoo aus Tansania geleitet.

 

Reinhard Hansen

 

Eingestellt am 1.10.2010


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