Dauerregen hat vor allem in ländlichen Gebieten für Überflutungen gesorgt und Häuser zerstört. Foto: Privat
Dauerregen hat vor allem in ländlichen Gebieten für Überflutungen gesorgt und Häuser zerstört. Foto: Privat
Straßen und Wege sind zum Teil unpassierbar, wodurch Hilfslieferungen zusätzlich erschwert werden. Foto: Privat
Straßen und Wege sind zum Teil unpassierbar, wodurch Hilfslieferungen zusätzlich erschwert werden. Foto: Privat

Starke Regenfälle bedrohen Menschen in Zentralamerika

Auch die Partnerkirchen der Evangelisch-Lutherischen Kirche (ELKB) in Bayern sind betroffen.

 

Unter dem starken wochenlangen Dauerregen in Mexiko und Zentralamerika, verstärkt durch den Hurrikan „Matthew“, leiden auch die Mitglieder der Lutherischen Kirchen in Honduras und Nicaragua. Etliche Menschen sind bei den Stürmen ums Leben gekommen, viele haben ihre Häuser verloren, Erntevorräte wurden vernichtet.

 

Timo Manssen, der über Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der ELKB, gerade einen Freiwilligendienst in Nicaragua ableistet, schildert die Situation vor Ort: „Hier ist zurzeit die globale Erderwärmung an den heftigen Regenfällen spürbar. Verschiedene Gemeinden der Kirche sind nicht mehr erreichbar, weil die Straßen unter Wasser stehen. Die Häuser sind überschwemmt und einige Dächer zerstört.“ Die Diakoniebeauftragte der lutherischen Kirche in Honduras, Josefina Santos, berichtet von ähnlichen Szenarien: „Seit Mitte August regnet es eigentlich ununterbrochen.“ Der Boden könne kein Wasser mehr aufnehmen, was die Gefahr von Erdrutschen erhöht. Die Überschwemmungen haben vor allem fatale Folgen für die Kleinbauern auf dem Land, wie aus beiden Kirchen übereinstimmend berichtet wird: Die diesjährige Ernte wurde zerstört und fruchtbares Ackerland weggeschwemmt. Und eine Besserung der Situation scheint nicht in Sicht: Laut Wetterberichten werden die Regenfälle den gesamten Oktober hindurch andauern.

 

Die lutherischen Kirchen vor Ort wollen den Menschen in dieser Notsituation helfen: Die betroffenen Familien müssen zunächst mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten versorgt werden. Außerdem werden sie beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser unterstützt. In einem zweiten Schritt bekommen die Bauern neues Saatgut zur Verfügung gestellt. Damit die Kirchen diese Aufgaben erfüllen können, brauchen sie finanzielle Unterstützung. Mission EineWelt bittet deshalb um Spenden unter dem Stichwort „Flutopferhilfe Zentralamerika“ auf das Spendenkonto 10 11 111 bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft eG (BLZ 520 604 10). Der Aufruf wird unterstützt von der Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Mission EineWelt hat für die Menschen in den betroffenen Regionen eine Fürbitte verfasst.

 

Daniela Obermeyer
Eingestellt am 4.10.2010


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