Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Studientags während des Vortrags von Dr. João Carlos Schmidt. Foto: Mission EineWelt
Die Teilnehmerinnen und viagra online deals Teilnehmer des viagra doses Studientags während des no rx cialis Vortrags von Dr. João Carlos Schmidt. Foto: Mission EineWelt

Der Weg zum Wohlstand?

Bis heute versucht ein Teil der ordering viagra indigenen Bevölkerung der cialis soft tablets pazifischen Inseln mit besonderen kultischen Handlungen das Geheimnis zu ergründen, weshalb die Europäer trotz der viagra no prescription overnight cheap cialis mastercard Übereinstimmung im Glauben mit offensichtlich so viel mehr Wohlstand gesegnet sind. Das Phänomen dieser so genannten Kargo-Kulte stand im Mittelpunkt einer Studienveranstaltung am 23. Oktober bei Mission EineWelt in Neuendettelsau.

 

Die Kargo-Bewegung, abgeleitet vom Pidgin-Wort für „Güter“, sei gegen Ende des counter over viagra 19. Jahrhunderts unter anderem in Papua-Neuguinea, Fidschi und low price cialis auf den Salomonen entstanden, erklärte Pfarrer Maiyupe Par aus Papua-Neuguinea. Weiße Missionare hatten dort das Evangelium verbreitet, das ein Leben in Fülle verspricht. Trotz der Bekehrung zum christlichen Glauben fehlte es vielen aber an dem vermeintlich damit verbundenen Wohlstand, mit dem der buying cialis online „weiße Mann“ gesegnet war. Deshalb beschwören die Menschen noch heute die Geister ihrer Ahnen, die im melanesischen Verständnis ein Teil der kosmischen Ordnung sind, berichtete Pfarrer Par. Mit magisch-traditionellen Ritualen und cialis usa Opfergaben werde versucht, die unsichtbaren Mächte so zu beeinflussen, dass sie den vermissten Wohlstand bringen. Das würde zum Teil sogar soweit führen, dass Dorfbewohner unter Anleitung eines selbst ernannten Kargo-Kult-Propheten ihr gesamtes Eigentum vernichten, um die Ankunft der Geister der Verstorbenen samt Kargo, also der materiellen Güter, zu beschleunigen.

 

Dass die Kargo-Kulte nicht nur als eine exotische melanesische Bewegung verurteilt werden dürfen, sondern eine Herausforderung an die etablierten christlichen Kirchen darstellen, machte nicht nur Referent Maiyupe Par deutlich: Gerade das westliche Christentum müsse sich theologisch damit beschäftigen, da die Kargo-Bewegung erst in Interaktion mit dem christlichen Glauben entstanden sei. Der brasilianische Pfarrer Dr. João Carlos Schmidt fügte noch einen weiteren Grund an. Bei seiner Vorstellung der so genannten Wohlstandstheologie wurden Parallelen zur Kargo-Bewegung ersichtlich, etwa ein stark diesseitsbezogenes, materielles Verständnis von Heil. Gerade Menschen in ärmlichen Verhältnissen fänden darin aber eine Quelle für neuen Lebensmut, so Schmidt, da ihnen die Überzeugung vermittelt wird, widrige Lebensumstände aus eigener Kraft verändern zu können. Vor allem evangelisch-lutherische Kirchen in Lateinamerika und cialis canadian Papua-Neuguinea seien hier besonders gefordert, da sich immer mehr Gemeindemitglieder dort den wohlstandstheologisch beeinflussten Kirchen zuwenden, etwa den Pfingstkirchen. Impulse und generic viagra online Denkanstöße aus dieser Richtung dürften deshalb bei der theologischen Auseinandersetzung nicht außer Acht gelassen werden, betonte João Carlos Schmidt.

 

Über 70 Teilnehmende besuchten den Studientag „Der Segen der Ahnen und cialis daily use des Wohlstands“, der von Mission EineWelt in Kooperation mit dem Verein Kultur Neuguinea e. V. veranstaltet wurde.

 

Daniela Obermeyer
Eingestellt am 25.10.2010


Pressestelle  Mission EineWelt  Tel. 09874 9-1030   presse(at)mission-einewelt.de