Der Vorsitzende des Martin-Luther-Vereins Wolfgang Hagemann, Geschäftsführer Gerhard Lachner und der ehemalige Kirchenpräsident der brasilianischen lutherischen Kirche Huberto Kirchheim (v.l.n.r.). Foto: MEW
Der Vorsitzende des Martin-Luther-Vereins Wolfgang Hagemann, Geschäftsführer Gerhard Lachner und der ehemalige Kirchenpräsident der brasilianischen lutherischen Kirche Huberto Kirchheim (v.l.n.r.). Foto: MEW

Martin-Luther-Verein in Bayern feierte 150. Geburtstag

Mit einem Symposium, einem Gottesdienst, festlichen Empfängen und viel Musik feierte der Martin-Luther-Verein vom 29. bis 31. Oktober in Neuendettelsau sein 150-jähriges Bestehen.

 

Am Festwochenende am Vereinssitz in Neuendettelsau war auch Mission EineWelt beteiligt. Das Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) würdigte damit die jahrelange enge Zusammenarbeit. Als „komplementäre Ergänzung unserer Arbeit“ bezeichnete Direktor Peter Weigand von Mission EineWelt – vertreten durch Jochen Kronester, Referent für Finanzen und Verwaltung, sowie Lateinamerikareferent Hans Zeller – die Tätigkeit des Martin-Luther-Vereins. Dieser ist ebenso wie Mission EineWelt eine selbstständige Institution innerhalb der ELKB und unterstützt lutherische Gemeinden in der Diaspora, vor allem in der Ukraine, in Südafrika und Brasilien. Dort kümmert sich der Verein etwa um Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, um Bildungsprojekte, die Betreuung Aids-Kranker und den Gemeindeaufbau. Drei Pfarrer, ein Gastwirt und ein Bierbrauer hatten am 29. August 1860 in Hersbruck den „Lutherischen Gotteskasten“ gegründet, aus dem 1932 der Martin-Luther-Verein mit Sitz in Neuendettelsau entstanden ist.

 

Das Festwochenende stand ganz im Zeichen der internationalen Diasporaarbeit des Vereins. „Salz in der Suppe – Evangelische Diaspora als gesellschaftliches Ferment“ lautete das Thema des Symposiums am Samstag, an dem unter anderem der Regensburger Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss sowie zahlreiche Gäste aus den Partnerkirchen teilnahmen. Tags zuvor leitete ein Konzert- und Kulturabend mit Schwerpunkt Ukraine und Brasilien die dreitägige Veranstaltung ein. Ein Gottesdienst am Sonntag unter Mitwirkung von Regionalbischof Christian Schmidt aus dem Kirchenkreis Ansbach-Würzburg bildete den feierlichen Abschluss.

 

Daniela Obermeyer
Eingestellt am 2.11.2010


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