Staatsminister Eberhard Sinner a.D. bei seinem Grußwort. Foto: missio/Ertle
Staatsminister Eberhard Sinner a.D. bei seinem Grußwort. Foto: missio/Ertle
"We did the World Cup, we can do it again!“ - der südafrikanische Konsul Riedwaan Ahmed. Foto: missio/Ertle
"We did the World Cup, we can do it again!“ - der südafrikanische Konsul Riedwaan Ahmed. Foto: missio/Ertle

Jugendliche für Afrika begeistern

„Tor nach Afrika“ und „Club der guten Hoffnung“ sind zwei Kooperationsprojekte, in denen sich Mission EineWelt für deutsch-afrikanische Jugendbeziehungen engagiert. Am 30. November wurde in München nach fünf Jahren eine Bilanz gezogen.

 

Vertreten beim feierlichen Empfang im Bayerischen Kultusministerium waren die Träger des „Clubs der Guten Hoffnung“ – neben missio München auch Mission EineWelt, das Evangelisch-Lutherische Missionswerk in Niedersachsen und das Evangelische Missionswerk in Deutschland – sowie die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, die für „Tor nach Afrika“ verantwortlich ist.

 

„Erfahrungen und gegenseitiges Kennenlernen wie sie im Rahmen des Projektes ‚Tor nach Afrika‘ und durch den ‚Club der guten Hoffnung‘ ermöglicht werden, sind gerade für junge Menschen der beste Weg, Vorurteile gar nicht erst gedeihen zu lassen“, erklärte der bayerische Kultus-Staatssekretär, Dr. Marcel Huber. „Einer allein kann kein Dach tragen“, zitierte missio-Präsident, Pater Eric Englert osa, ein afrikanisches Sprichwort. Er dankte der Bayerischen Staatskanzlei, dem Kultusministerium, dem Bayerischen Fußballverband, vor allem aber Jugendlichen und Lehrkräften für ihren Einsatz. „Ob in unserem bayerisch-südafrikanischen Fußballturnier im letzten Jahr, an dem sich rund 6.000 südafrikanische und bayerische Jugendliche beteiligt haben, oder in den ‚poems of good hope‘: Unser Ziel ist es, authentische Begegnungen und Solidarität zu fördern“, so Englert. Jugendliche zwischen 12 und 20 Jahren hatten sich in dem interkulturellen Schreibwettbewerb in Gedichten, Fotos, Videos und Theaterstücken mit Gleichaltrigen aus Townships von Kapstadt über ihre unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten ausgetauscht. „Mit dem Club können wir verschiedene Ziele verfolgen“, erklärte Pfarrer Jens Porep von Mission EineWelt im Rahmen der Veranstaltung. „Wir ermöglichen Begegnungen zwischen Deutschen und Afrikanern, um das gegenseitige Verständnis zu fördern, und unterstützen auch soziale Projekte in Afrika.“

 

Im Laufe des Abends sprachen unter anderem der südafrikanische Konsul Riedwaan Ahmed und Staatsminister a.D. Eberhard Sinner ein Grußwort. Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Puchheim und Unterschleißheim präsentierten ihre „poems of good hope“ und selbstgeschriebene Theaterstücke. Durch den Abend begleitete die südafrikanische Band „Nkabom“, zum Abschluss gab es ein afrikanisches Buffet.

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 2.12.2010