Gefährliches Spielzeug?

Ein von Mission EineWelt mit organisierter Vortrag gibt Einblicke in die Arbeitsbedingungen in der chinesischen Spielzeugindustrie.

 

Elf nichtkirchliche und kirchliche Organisationen, darunter Mission EineWelt, laden am 16. Dezember in Nürnberg dazu ein, aus erster Hand etwas über die Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie Chinas zu erfahren. Im Haus eckstein berichtet Debby Chan ab 19:30 Uhr von ihren Recherchen. Die Chinesin ist bei SACOM (Students and Scholars Against Corporate Misbehavior) aktiv, einer in Hongkong ansässigen Nichtregierungsorganisation. In dieser Funktion hat sie zahlreiche Gespräche mit chinesischen Arbeiterinnen und Arbeitern unter anderem aus der Spielzeugindustrie geführt.

 

Im Rahmen des Vortrags erläutert das Nürnberger Bündnis Fair Toys außerdem, was Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland tun können, um die Arbeitssituation in der Spielzeugindustrie zu beeinflussen. Etwa zwei Drittel des Spielzeugs auf dem deutschen Markt kommen aus China.

 

Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer.

 

Organisiert wird die gemeinsame Veranstaltung von: Mission Eine Welt, Christliche Initiative Romero, Evangelische Jugend Nürnberg, Bluepingu, Nürnberger Evangelisches Forum für den Frieden, Bund der Deutschen Katholischen Jugend, Weltladen „Fenster zur Welt“, Lorenzer Laden „LoLa“, Kreisjugendwerk der AWO Nürnberg, Netzwerk „I shop fair“ und Nürnberger Bündnis Fair Toys.

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 9. Dezember 2010