Viel Zeit für Verabschiedung von Familie und Freunden bleibt nicht mehr: Am 4. Januar fliegt Familie Drini nach Rio. Foto: Privat
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Während der Aussendungsfeier bei Mission EineWelt überreicht Lateinamerikareferent Hans Zeller (rechts) der Familie einige Abschiedsgeschenke. Foto: Privat
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Zwischen Sandstrand und viagra generic uk Favela

Pfarrerin Christine Drini und viagra rx in canada ihre Familie gehen für sechs Jahre nach Rio de viagra generic soft tabs 100mg Janeiro.

 

Copacabana und where can i purchase viagra Zuckerhut werden Christine Drini (44) bald näher sein als Brombachsee und genericos de viagra Hesselberg: Anfang Januar wird die Schulpfarrerin vom Laurentius-Gymnasium in Neuendettelsau ihren Dienst in einer lutherischen Gemeinde in Rio de Janeiro antreten. Sechs Jahre wird sie dort, im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland und cialis coupon betreut von Mission EineWelt, als Pfarrerin für die Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien arbeiten.

 

Statt um mittelfränkische Schüler wird sich Christine Drini also bald um eine brasilianische Gemeinde kümmern. Sie wird Gottesdienste in portugiesischer Sprache halten, Gemeindemitglieder in Krankenhäusern und viagra propranodol Seniorenwohnheimen besuchen, Kindergottesdienste und canadian healthcare viagra den Konfirmandenunterricht organisieren. Gerade die Arbeit mit Kindern und cialis no prescription Jugendlichen liegt ihr sehr am Herzen. Eines erhofft sich die ehemals deutsche Martin-Luther-Gemeinde von ihrer neuen Pfarrerin ganz besonders: Dass es ihr gelingt, die deutschen Wurzeln zu stärken. Es sollen wieder mehr in Brasilien lebende Deutsche ins Gemeindeleben eingebunden und viagra pills for cheap der deutschsprachige Gottesdienst wiederbelebt werden: vielleicht auch über die zahlreichen Touristen in der Stadt, die die Pfarrerin ebenfalls betreuen wird. „Vor allem während der Fußball-WM 2014 und der Olympiade 2016 wird es wohl viel zu tun geben“, mutmaßt sie.

 

Nicht nur die verschiedenen Zielgruppen sorgen dafür, dass Christine Drini an ihrem neuen Einsatzort viel unterwegs sein wird: Zur Martin-Luther-Gemeinde, die mitten im Touristenzentrum liegt, gehören zwar offiziell nur 400 Familien, in Wirklichkeit sind es jedoch viel mehr und buying viagra with no prescription außerdem sind sie über die ganze Stadt verstreut. Bei den chaotischen Verkehrsverhältnissen keine leichte Sache. Dennoch ist sie sehr gespannt auf ihre neue Aufgabe: „Für mich als Pfarrerin ist es interessant zu sehen, wie die Bibel beziehungsweise lutherische Theologie in einem Kontext lebendig ist, der so ganz anders ist als in Deutschland, und wie Glaube in Brasilien gelebt wird.“

 

Christine Drini startet nicht allein in das Brasilien-Abenteuer, sondern zusammen mit ihrem Mann Qemal und buying viagra online cheap us den beiden Kinder Florian (9) und Mira (7). Qemal Drini ist gelernter Fliesenleger und cialis 20mg möchte seine handwerklichen Fähigkeiten in die Gemeindearbeit einbringen. Denkbar ist zum Beispiel ein Kurs für arbeitslose Jugendliche, die so erste Berufserfahrungen im Baugewerbe sammeln können. Die beiden Kinder werden in Rio eine deutsche Schule mit einem portugiesischen Zweig besuchen, so dass sie dort die Sprache lernen können. Mit Hilfe von E-Mail, Skype und Co wollen sie Kontakt zu den Freunden zuhause halten. „Ich denke, dass dieser Aufenthalt uns auch als Familie gut tun wird und dass wir daraus viel mitnehmen können, etwa die entspannte brasilianische Lebensweise“, so Christine Drini.

 

Angst vor der Gewalt und Kriminalität in Rios Straßen hat sie weniger, denn eine gewisse Portion Brasilienerfahrung und auch Portugiesischkenntnisse bringt die gebürtige Münchnerin bereits mit. Während ihres Theologie-Studiums an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau sowie in Hamburg und Heidelberg verbrachte sie auch ein Studienjahr an der methodistischen Fakultät in São Paulo. Als Pfarrerin in Bad Kissingen war sie außerdem in einer Partnerschaftsgruppe aktiv, die sich um den Austausch zwischen Rio de Janeiro und Schweinfurt gekümmert hat. Mit einer Delegation dieser Gruppe hat sie 2005 die Martin-Luther-Gemeinde bereits einmal besucht. „Meine positiven Erfahrungen haben mir sicherlich geholfen, mich relativ spontan für diesen Schritt zu entscheiden, denn geplant hatte ich das nie“, erzählt sie. „Ich wurde letzen Sommer von einem brasilianischen Pfarrer und von Hans Zeller, Lateinamerikareferent von Mission EineWelt, darauf angesprochen. Unternehmungslust und der Wunsch, einmal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, bewogen uns schließlich zu dieser Entscheidung.“

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 21.12.2010