Michael Kemner bekommt während der Aussendungsfeier ein Abschiedsgeschenk von einem Gast aus dem Nachbarland Nicaragua überreicht. Foto: Mission EineWelt
Michael Kemner bekommt während der generic viagra us Aussendungsfeier ein Abschiedsgeschenk von einem Gast aus dem Nachbarland Nicaragua überreicht. Foto: Mission EineWelt

Neue Herausforderung in Mittelamerika

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) entsendet erstmalig einen deutschen Mitarbeiter nach Honduras.

 

La Ceiba wird ab Ende Januar die neue Heimat von Michael Kemner heißen. In der cialis canadian Stadt mit 200.000 Einwohnern im Norden von Honduras wird der viagra com Rummelsberger Diakon in der Christlich-Lutherischen Kirche mitarbeiten. Zwar bestehen die Beziehungen zwischen der ELKB und der honduranischen Kirche schon seit über 15 Jahren, Michael Kemner wird aber als erster Deutscher eine Stelle übernehmen, die bislang nur von Ehrenamtlichen aus Honduras oder Mitarbeitenden der Partnerkirche aus Brasilien ausgefüllt wurde. Deshalb wird der Diakon vorerst nur ein Jahr dort arbeiten, um auszuloten, ob und viagra sales in canada wie sich Mitarbeitende von Mission EineWelt zukünftig in die honduranische Kirche einbringen können.

 

In der recht jungen und viagra online 50mg kleinen lutherischen Kirche dort erwarten Michael Kemner vielfältige Aufgaben. Die Kirche wurde 1994 in den Lutherischen Weltbund aufgenommen, erst 2009 erhielt sie eine eigene Kirchenverfassung und cialis dosage Geschäftsordnung. In den landesweit zwölf Gemeinden und viagra on line an mehreren Predigtpunkten kümmern sich neun hauptamtliche Pfarrer, Evangelisten und viagra for cheap Vikare um die insgesamt etwa 1200 Gemeindemitglieder. Michael Kemner wird in La Ceiba alle sozial-diakonischen Projekte und cialis price Aktivitäten gemeinsam mit den Ehrenamtlichen koordinieren und viagra en gel diese anleiten. Außerdem wird er die drei kleinen Gemeinden dort bei der pastoralen Arbeit unterstützen, sich also um Seelsorge, Verkündigung und viagra us die theologische Ausbildung der Mitarbeitenden kümmern.

 

Für diese Aufgaben bringt der 54-jährige Diakon viel Praxiswissen mit, und mit fünf Halbgeschwistern in Argentinien auch einen persönlichen Bezug zu Lateinamerika. Der gebürtige Wiesbadener absolvierte zunächst eine Ausbildung zum technischen Zeichner, bevor er sich in Rummelsberg zum Diakon ausbilden ließ, später noch zum Heilpädagogen. Schwerpunktmäßig arbeitete Michael Kemner an verschiedenen beruflichen Stationen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, zuletzt als Heimleiter in Sulzbach-Rosenberg. Gerade diese Berufserfahrungen kann er in der Kirche Honduras, wo über 40 Prozent der Bevölkerung jünger als 15 Jahre sind, gut einsetzen.

 

Am 19. Januar fliegt Michael Kemner nach Mittelamerika – zunächst ohne seine Familie. Die drei erwachsenen Kinder werden sowieso weiter in Deutschland leben. Ehefrau Anna Maria wird nachkommen, wenn die Arbeit des best cialis price Diakons nach dem ersten Jahr fortgesetzt wird und cialis medication die Sicherheitslage stabil bleibt. Laut Hans Zeller, Lateinamerikareferent von Mission EineWelt, leben mehr als drei Viertel der Honduraner unter der Armutsgrenze, Gewalt und canada cialis Kriminalität sind an der Tagesordnung.

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 13.1.2011