Der Rapper AB-Mara aus Tansania, der selbst als Waise aufgewachsen ist, setzt sich heute für Waisenkinder ein. Foto: Privat
Der Rapper AB-Mara aus Tansania, der selbst als Waise aufgewachsen ist, setzt sich heute für Waisenkinder ein. Foto: Privat

Ein Rapper und ein Diakon aus Tansania zu Gast im Unterallgäu

Ökumenische Missionstage vom 11. bis 26. März mit afrikanischer Beteiligung

 

Unter dem Motto „Tupendane“, Kisuaheli für „Liebe deinen Nächsten“, stehen die Ökumenischen Missionstage im Unterallgäu. Organisiert werden die Veranstaltungen im Rahmen der Missionstage von verschiedenen evangelischen und katholischen Einrichtungen, darunter auch Mission EineWelt.

 

Im Mittelpunkt der Missionstage stehen ein junger Mann, der Rap-Musik macht, und ein Diakon, beide aus Tansania. Sie sind in ihrer Heimat in ein Waisenkinderprojekt eingebunden, das von Pfarreien getragen wird und fast ausschließlich über ehrenamtlich Mitarbeitende läuft. Während ihres Aufenthaltes im Unterallgäu nehmen Diakon Mori und Rapper AB-Mara an verschiedenen Begegnungsabenden teil und besuchen zahlreiche Schulen, um auch mit Kindern und Jugendlichen über Nächstenliebe ins Gespräch zu kommen. Dabei wollen sie nicht nur ihre eigenen Erfahrungen in den Vordergrund stellen, sondern auch wissen, was Nächstenliebe in Deutschland für eine Bedeutung hat.

 

Interessierte können die beiden Gäste aus Tansania zwischen dem 11. und 26. März bei Begegnungsabenden, Workshops und Gottesdiensten in der Region Unterallgäu kennen lernen. Veranstaltungen gibt es unter anderem in Steinheim, Mindelheim, Ettringen, Bad Grönenbach, Memmingen, Erkheim und Ottobeuren. Weitere Informationen sind unter www.tupendane.de zu finden.

 

Veranstalter der Ökumenischen Missionstage sind neben Mission EineWelt die Diözesanregion Memmingen-Unterallgäu, das Evangelisch-Lutherische Dekanat Memmingen, Weltladen Memmingen, Referat Weltkirche der Diözese Augsburg, missio München, die einladenden Pfarreien und Gemeinden sowie die Katholische Erwachsenenbildung Unterallgäu e.V..

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 4. März 2011