Die argentinische Schriftstellerin und Journalistin Stella Calloni arbeitet unter anderem als Korrespondentin für die mexikanische Tageszeitung La Jornada. Foto: MEW
Die argentinische Schriftstellerin und generic viagra canadian Journalistin Stella Calloni arbeitet unter anderem als Korrespondentin für die mexikanische Tageszeitung La Jornada. Foto: MEW

Eine Allianz des Todes

Argentinische Journalistin recherchiert über die Todesschwadronen in Südamerika

 

Zahllose Männer und uk viagra sales generic viagra online Frauen wurden entführt, gefoltert und buy viagra in canada ermordet, sie wurden in andere Länder verschleppt oder verschwanden in Konzentrationslagern – grausam war der Alltag in den Diktaturen Südamerikas der 70er und 80er Jahre, den Stella Calloni beschreibt. In Argentinien, Chile, Paraguay, Uruguay, Bolivien und us pharmacy viagra Brasilien wurden Oppositionelle und viagra pfizer linke politische Kräfte systematisch verfolgt. Auch in Europa wurden auf brand name cialis overnight Geflüchtete Mordanschläge verübt. Unter dem Codenamen „Operation Condor“ schlossen sich die Sicherheitskräfte der sechs südamerikanischen Länder zusammen, unterstützt von den USA, die die Todesschwadronen trainierten. Etwa 200 Personen fielen direkt dieser staatlichen Zusammenarbeit zum Opfer, insgesamt gehen Menschenrechtsorganisationen von 50.000 Ermordeten und cialisis in canada 35.000 Verschwundenen zu Zeiten der Diktaturen aus. „Es war ein Völkermord“, lautete ein Fazit der Journalistin gestern in der Nürnberger Villa Leon, wo sie auf Einladung von Mission EineWelt und best way to use cialis anderen Trägern der Lateinamerikawoche ihr Buch über die „Operation Condor“ präsentierte.

 

Seit Jahren arbeitet die mehrfach ausgezeichnete Journalistin, die lange als Korrespondentin in den Kriegsgebieten Mittelamerikas tätig war, an der Aufarbeitung dieser Ereignisse. Solche unheilvollen Allianzen wie damals müssten aufgedeckt und buy cialis discount die Verantwortlichen verurteilt werden, damit so etwas nicht wieder passieren könne, betonte sie. Die Geschehnisse im Irakkrieg, wo unter dem Vorwand der Terrorabwehr Gefangene außer Landes gebracht und buy cialis online without prescription gefoltert wurden, hätten leider gezeigt, wie schnell sich die Geschichte wiederhole. Deshalb freue sich vor allem über die Lesung in Nürnberg, würden doch die Nürnberger Prozesse beweisen, dass weltweite Verbrechen gegen die Menschlichkeit durchaus verurteilt werden könnten.

 

Die Aufarbeitung in Südamerika mache Fortschritte, zeigte sich Stella Calloni optimistisch. Nachdem 1992 in Paraguay ein Geheimarchiv mit rund fünf Tonnen Dokumente über die „Operation Condor“ gefunden worden war, seien zahlreiche Täter und online viagra Opfer identifiziert. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse, und auch ihrer eigenen Recherchen, kam es in Argentinien 1999 zu ersten Prozessen. In ihrem Land sei die Aufarbeitung der „Operation Condor“ und der Diktatur ein zentrales Thema in der Gesellschaft, so die Journalistin. Durch die Beschäftigung mit ihrer eigenen Geschichte seien sich die Argentinier ihrer (Menschen-)Rechte heute viel mehr bewusst als früher und cialis on sale würden diese auch aktiv verteidigen, etwa durch massive zivile Proteste gegen den Einsatz von Polizeigewalt. Auch in Chile und buy discount cialis Uruguay seien bereits einige führende Köpfe von damals verurteilt worden. In den USA jedoch geschehe nichts. Die mutmaßlichen US-amerikanischen Unterstützer, wie etwa der damalige Sicherheitsberater Henry Kissinger, könnten gerichtlich kaum belangt werden, das Thema werde totgeschwiegen.

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 4. März 2011