Gibt es alternative Lebensmodelle zum globalen Kommerz?

Tagung mit Beteiligung von Mission EineWelt vom 25. bis 27. März in Tutzing

 

Offensichtlich nicht in der Lage die aktuellen Weltkrisen zu lösen, verfügt der Kapitalismus dennoch über eine beachtliche Wandlungsresistenz. Aber nicht nur die Beharrungskräfte und deren Psychologie sind Thema der Tagung unter der Überschrift „Enough – Kapitalismus als Zukunft?“. Auch Gegenentwürfe als Ausdruck des „Enough“ werden vorgestellt. Gibt es Chancen, für eine sozial-ökologische Bändigung des Kapitalismus? Was sind die Alternativen für mehr Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Bewahrung der Schöpfung, für Frieden und Freiheit, für eine verantwortliche Zukunft der Völker und Generationen?

 

Damit und mit alternativen Lebensmodellen zum globalen Kommerz setzen sich in Tutzing Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen auseinander: Vertreten ist dabei unter anderem die Kulturreferentin der Stadt Nürnberg, der Sprecher von attac Austria, ein deutsches Vorstandsmitglied von ASPO – einem weltweiten Netzwerk von Wissenschaftlern, Politikern und Journalisten, die sich mit dem globalen Fördermaximum von Öl und Gas beschäftigen – und viele mehr. Diskutiert wird beispielsweise über die Stadtgesellschaft als Solidarmodell, die Gemeinwohl-Ökonomie wird vorgestellt, und ein Blick auf das ökonomische System der neuen Wirtschaftsmacht China darf als Vergleich natürlich nicht fehlen.

 

Eine Anmeldung zur Tagung, die Mission EineWelt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Tutzing organisiert, ist bis zum 25. März über die Website der Akademie möglich (www.ev-akademie-tutzing.de). Die Teilnahmegebühren betragen 65 Euro (ohne Übernachtung und Verpflegung), mit Ermäßigung 32,50 Euro.

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 14. März 2011