Die wärmeren Tage machen’s möglich: Pfarrerin Dagmar Knecht aus Beilngries pflanzt mit ihren Kindern den Rosenstock von Mission EineWelt ein.  Foto: privat
Die wärmeren Tage machen’s möglich: Pfarrerin Dagmar Knecht aus Beilngries pflanzt mit ihren Kindern den Rosenstock von Mission EineWelt ein. Foto: privat

Ein Rosenstock für die Mission

 

Dagmar Knecht ist neue Dekanatsmissionspfarrerin für Neumarkt

 

 

Einen Rosenstock bekam Dagmar Knecht aus dem Dekanat Neumarkt anlässlich ihrer Einführung als Dekanatsmissionspfarrerin im Herbst von Mission EineWelt geschenkt. Mit den wärmenden Sonnenstrahlen konnte er nun im Garten eingepflanzt werden – mit tatkräftiger Unterstützung ihrer beiden Kinder.

 

Das blaue Kleid, das die Gemeindepfarrerin von Beilngries trägt, haben Frauen aus dem Seminar in Ogelbeng/Papua-Neuguinea extra als Geschenk zur Einführung genäht. Es besteht aus der traditionellen „meri blaus“ und einem Rock. „Ich nehme das als Zeichen unserer Verbundenheit rund um die halbe Welt“, freut sich Knecht.

 

Im Hochland-Seminar der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea werden angehende Pfarrer und ihre Frauen ausgebildet. Zum Hochschulgelände gehören auch ein Kindergarten und eine Schule. Das Dekanat Neumarkt unterhält seit mehr als 30 Jahren eine Partnerschaft zu diesem Seminar.

 

Alle drei Jahre besucht entweder eine oberpfälzische Delegation Papua-Neuguinea, oder die Gäste aus Ogelbeng kommen nach Neumarkt. 2008 war das letztmalig der Fall. Im April fährt nun eine Dekanatsgruppe nach Ogelbeng. Inzwischen sind auch persönliche Kontakte entstanden, die durch Briefe und zunehmend per E-Mail gepflegt werden.

Das Interesse an anderen Kulturen ist bei der neuen Dekanatsmissionspfarrerin in ihrer Kindheit gelegt worden, als sie mehrere Jahre im Ausland lebte. Während des Studiums schloss sich ein Aufenthalt in Tansania bei einer Missionarsfamilie an.

 

Sich weltweit auszutauschen und als Christen gegenseitig zu unterstützen, steht für Dagmar Knecht außer Frage. Miteinander verbunden zu sein und füreinander zu beten, wie etwa alljährlich am Partnerschaftssonntag, gehört für die Dekanatsmissionspfarrerin zu den Grundfesten einer Partnerschaft.

 

Annekathrin Jentsch

 

eingestellt am 17. März 2011