Alternativen zum Kapitalismus?

Über Wege zu einer neuen Wirtschaftsordnung wurde in der Evangelischen Akademie in Tutzing diskutiert

 

Einig waren sich die Referentinnen und 10mg vs 20mg cialis best place to buy viagra uk viagra and oxycodone Referenten der Tagung „Enough – Kapitalismus als Zukunft?“ in einem Punkt: Zwar definieren die meisten Wirtschaftstheorien das Wohlergehen der Bevölkerung als das übergeordnete Ziel allen Wirtschaftens, die Realität sieht jedoch oft anders aus. Deshalb müssten die menschlichen Grundbedürfnisse verstärkt in den Mittelpunkt wirtschaftlichen Handelns rücken, nicht das Streben nach finanziellem Gewinn. Welche Modelle für eine gerechtere und buy discount viagra nachhaltigere Wirtschaftsordnung sorgen könnten, wurde auf der von Mission EineWelt und viagra india der Evangelischen Akademie Tutzing organisierten dreitägigen Veranstaltung diskutiert.

 

Dass die Wirtschaft von ihrem Ursprung her lediglich als ein Mittel zum Zweck gedacht war, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, zeigte der einleitende Vortrag der Theologin und how much is viagra Germanistin Dr. Ina Praetorius. Übersetzt heißt das griechische „Ökonomie“ soviel wie „Gesetz des Haushalts“. Es bedeute nicht anderes, als einen Haushalt so zu organisieren, dass die Mitglieder alles Lebensnotwendige zur Verfügung haben. Erst dann werden mögliche Überschüsse getauscht oder verkauft. Doch bereits in der Antike sei diese reine Bedürfnisbefriedigung als etwas Niederes, Zweitrangiges definiert und is it legal to buy viagra from canada an dessen Stelle Geld und buying generic cialis damit der Marktmechanismus von Angebot und original brand cialis Nachfrage gestellt worden. Würde der Markt auf seine ursprüngliche Funktion zurückgeführt, der Verteilung von Überschüssen, wäre man schon einen guten Schritt weiter, so Ina Praetorius.

 

Das von Christian Felber vorgestellte Modell der Gemeinwohl-Ökonomie basiert ebenfalls auf der Annahme, dass wirtschaftliches Handeln häufig entgegen universaler menschlicher Bedürfnisse und discount viagra canada pharmacy Werte läuft. Der Hochschuldozent und generic viagra discount cheap Sprecher von attac Austria forderte, dass Unternehmen Gemeinwohlstreben und viagra from india Kooperation an die Stelle von Gewinnstreben und buy viagra without prescriptions Konkurrenz setzen sollten. Felber schlägt vor, dass Unternehmen nach einem festgelegten Kriterienkatalog Gemeinwohlpunkte erwerben können und dementsprechend belohnt werden, etwa mit Steuervorteilen. Das alles sei nicht nur ein theoretisches Modell: Rund 240 Unternehmen aller Größen und Sparten aus sechs Ländern würden sich gerade an der Umsetzung versuchen, die ersten werden dieses Jahr eine Gemeinwohl- anstelle einer Finanz-Bilanz präsentieren.

 

Wie man das durch den Kapitalismus verursachte weltweite finanzielle Ungleichgewicht mit dessen eigenem Erfolg bekämpfen kann, zeigte der Vermögensberater Leopold Seiler. Er gründete eine Plattform für Mikrokredite, in die seine Kunden – große Unternehmen und viagra pills reiche Privatpersonen – einen Teil ihres Vermögens investieren. Damit werden Mikrokreditagenturen in 24 Ländern unterstützt, die Geld an arme Menschen für die Gründung eines Unternehmens verleihen. Entwicklung von unten könne nicht ohne Verzicht von oben laufen, so Sailer. Jedoch ist damit nicht ein Verzicht an Substanz gemeint, wie in den reichen Industrienationen oft befürchtet werde, sondern an Zuwachs.

 

Einen allgemeingültigen Weg, die Krise des globalen Kapitalismus zu überwinden, konnten diese und die anderen Referenten der Tagung nicht aufzeigen. Jedoch wurde in den einzelnen Vorträgen deutlich, dass an vielen verschiedenen Punkten angesetzt werden kann und muss: Ein Umdenken in Unternehmen, Politik und Bevölkerung muss stattfinden, dass Gewinn nicht Geldzuwachs sondern Steigerung des Gemeinwohls heißen sollte. Die Politik muss Rahmenbedingungen für eine entsprechende Wirtschaftsordnung schaffen. Und nicht zuletzt muss sich jeder einzelne Verbraucher bewusst machen, dass die Ressourcen für den eigenen Wohlstand begrenzt sind und dieser auf der Armut anderer begründet ist.

 

Daniela Obermeyer

Eingestellt am 29. März 2011