Neuausrichtung der EU-Agrarpolitik

Bayerisches Agrarbündnis will gesellschaftliche Debatte: sozial gerecht, bäuerlich, ökologisch und soft cialis umweltschonend,  EU- und weltweit

 

Die Debatte um die Reform der EU-Agrarpolitik ist in vollem Gang. EU-Parlament und buy cialis online uk Kommission sind dabei, Ihre Forderungen und viagra sales canada Vorschläge zu konkretisieren. Für die bayerische Landwirtschaft und usa cialis Kulturlandschaft sind es wichtige Entscheidungen, denn die bayerische Agrarstruktur mit 113.000 Betrieben ist noch weitgehend kleinstrukturiert. Von den neuen Kriterien zur „Begrünung“ der Agrarpolitik, die EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos vorgeschlagen hat, könnten Bayerns Bäuerinnen und cialis tablets Bauern, Natur und buy generic viagra online Kulturlandschaft und cheap canadian viagra damit auch Bayerns Verbraucherinnen und cheap cialis in uk Verbraucher profitieren.

 

Deshalb hat sich jetzt, ausgehend von der letztjährigen Debatte in der bayerischen  Zukunftskommission Landwirtschaft, ein Agrarbündnis Bayern zusammengefunden, in dem bislang elf Organisationen aus den Bereichen  Landwirtschaft, Umwelt, Imkerei und cialis 30 mg Entwicklungszusammenarbeit mitarbeiten.

 

Ihr Ziel: die künftige Landwirtschaft soll nicht auf die Lieferung von billigen Rohstoffen für die agrarindustrielle Nahrungsmittel- und Energieerzeugung reduziert werden, sondern weiterhin  flächendeckend betrieben werden und viagra generic drug ökologisch intakte Kulturlandschaften schützen, Arbeitsplätze schaffen und cialis prices Tierschutzanliegen ebenso ernst nehmen  wie die globalen Entwicklungsfragen, fairen Handel und den Klimaschutz.

 

Die anstehende Neugestaltung der Agrarpolitik in der Förderperiode 2014 – 2020 müsse daher genutzt werden, um die ruinöse Preisdumpingpolitik der Lebensmittelkonzerne und generic viagra des Agrobusiness zu stoppen, sowie eine sozial und canadian generic viagra online ökologisch gerechte Förderpolitik zu verankern.

 

 

Forderungen des Agrarbündnis Bayern zur  Neuorientierung der EU Agrarpolitik

 

1. Ausreichende Finanzmittelausstattung des EU Agrarhaushaltes, um eine an sozialen und order cialis us ökologischen Mindeststandards ausgerichtete Agrarpolitik umzusetzen und eine flächendeckende umweltgerechte gentechnikfreie bäuerliche Landwirtschaft und flächenbezogene, artgerechte Tierhaltung zu sichern. Der höhere Arbeitszeitbedarf einer bäuerlichen Betriebsorganisation und deren nicht entlohnte Zusatzleistungen für die Gesellschaft soll berücksichtigt werden um den Rationalisierungsvorteil großer Betriebe auszugleichen.

 

2. Abkehr von der Weltmarktorientierung der EU-Landwirtschaft zur Vermarktung von Überschüssen, die es ohne die hohen Futtermittelimporte nicht gäbe. Stattdessen aktive Wahrnehmung der globalen Verantwortung in der Gemeinsamen Agrarpolitik für die multifunktionale bäuerlich-ökologische  Landwirtschaft und ländliche Entwicklung insbesondere in Ländern des Südens.

 

3. Bei der Ausgestaltung der Zahlungen sollen die  Maßnahmen künftig an messbare und für die Verbraucher sichtbare und nachvollziehbare Leistungen für  Grundwasserschutz, Hochwasserschutz, Boden-, Klima- und Tierschutz und Erhaltung bzw. Verbesserung der Biodiversität geknüpft werden.

Für die Honorierung von Agrarumweltmaßnahmen der zweiten Säule der EU Agrarpolitik soll künftig wieder eine Anreizkomponente gewährt werden können.

 

4. Sicherung und Ausbau der Ernährungssouveränität, durch eigenen Anbau von Eiweißfuttermitteln, effektivere Nutzung des Grünland-Eiweißes und insgesamt geringere, an die eigene Futterfläche angepasste Fleischerzeugung. Der derzeitige hohe Import von Futtermitteln führt zur Zerstörung von Regenwäldern oder kleinbäuerlichen Strukturen in Ländern des Südens.  

 

5. Vollständige Abschaffung des Instrumentes der Agrar-Exportsubventionen und  Überprüfung der Dumpingwirkungen anderer Agrarsubventionen. Die  Anpassung der Erzeugung an den tatsächlichen Bedarf verhindert Preisverfall, spart Rohstoffe, schont Tiere und Natur.

 

6. Die Vertreter der Europäischen Union und der europäischen Mitgliedsstaaten müssen in die laufenden WTO-Verhandlungen  Vorschläge einbringen, um die Spekulation mit Lebens- und Futtermitteln an Warenterminbörsen zu beenden.

 

 

Unterstützerorganisationen eines Agrarbündnis Bayern:

 

  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesverband Bayern (ABL)
  • Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, Landesverband Bayern (BDM)
  • Bund Naturschutz in Bayern e.V.
  • Deutscher Berufs und Erwerbs Imker Bund e.V., DBIB
  • Diakonisches Werk Bayern - Brot für die Welt
  • FIAN Deutschland e.V., Arbeitskreis Agrar / München
  • Landesbund für Vogelschutz (LBV)
  • Landesvereinigung für den ökologischen Landbau (LVÖ) mit ihren Mitgliedsverbänden: Biokreis Bayern e.V.,Bioland Bayern e.V.,Demeter Bayern e.V.,
  • Naturland Bayern e.V.
  • MISEREOR-Arbeitsstelle Bayern
  • Mission EineWelt, Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
  • Tagwerk e. V.

 

 

Für Rückfragen:

Manfred Hederer, DBIB,  0151 2303 8271

Eva-Maria Heerde-Hinojosa, Misereor Arbeitsstelle Bayern, 089/598279

Matthias Luy, LBV, 089/200 270 80

Marion Ruppaner, BN,Tel. 0911/81 87 8-20,

Josef Schmid, AbL Vorsitzender Bayern, 08742 80 39

Harald Ulmer, LVÖ, 089-210 209 98

Gisela Voltz, Mission EineWelt, 0911-36672-12

Fritz Wienert, BDM Tel. 08341/9085346 + 08161/53847320

 

 

eingestellt am 15. April 2011