Ausländische Studierende beschäftigen sich mit Migration

 

STUBE-Seminar in Würzburg

 

Zu einem Seminar über weltweite Migration kommen an diesem Wochenende Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die an bayerischen Hochschulen eingeschrieben sind, sowie junge Freiwillige, die für ein Jahr in Projekten des Südens arbeiten werden, in Würzburg zusammen. Im Seminar stehen Aspekte zu Migration und Klimawandel, zur Süd-Süd-Migration und Auswirkungen auf die Familien ebenso auf dem Programm wie die Frage, wie es mit der Migration weitergeht.

 

„Migration war genauso wie heute schon vor 200 Jahren eine Leidensgeschichte“, unterstreicht Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt. „Nur damals waren es Europäer, die an die Türen anderer Länder geklopft haben.“. Letztlich gehöre Migration wohl zur Menschheit dazu, so Weigand, der als Referent geladen ist.

 

STUBE Bayern, das Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende, ist ein Programm der bayerischen Landeskirche, verantwortet vom Referat Entwicklung und Politik bei Mission EineWelt. Seit mehr als 25 Jahren bietet es in Bayern jungen Menschen verschiedener Nationalitäten und mit ähnlichem Erfahrungshintergrund eine Plattform zum interkulturellen Austausch und damit auch ein tragfähiges Netzwerk. „Wir erreichen mit unseren 20 Seminaren pro Jahr rund 500 Studierende“ sagt STUBE-Referent Norbert Brunner.

 

 

Annekathrin Jentsch

 

 

eingestellt am 13. Mai 2011