Das Fest der weltweiten Kirche bot ein umfangreiches Aktivprogramm für Kinder.
Teilnehmer der internationalen Summerschool präsentierten auf der Bühne gemeinsam Lieder. Fotos (3): MEW/Neuschwander-Lutz
Viele international Gäste engagierten sich beim diesjährigen Jahresfest von Mission EineWelt.
Wie jedes Jahr fand am Samstagabend ein Open-Air-Konzert im Innenhof des Partnerschaftszentrums statt. Foto: MEW/Stahl

 

Trotz Regen ein voller Erfolg

Gut besuchtes Jahresfest bei Mission EineWelt in Neuendettelsau

 

Trotz teilweise regnerischem Wetter war das diesjährige Fest der weltweiten Kirche von Mission EineWelt gut besucht. Rund 1.200 Interessierte, internationale Gäste und Mitarbeitende waren zum Open-Air-Konzert am Samstag und zu Gottesdienst und Festprogramm am Sonntag in Neuendettelsau. Direktor Peter Weigand sprach zum Abschluss von einem vollen Erfolg.

 

„Es ist uns gelungen, mit all den internationalen Gästen der Partnerschaft, Entwicklung und Mission ein Gesicht zu geben.“ Er äußerte sich begeistert, dass sich die Besucherinnen und Besucher vom angekündigten schlechten Wetter nicht hatten abhalten lassen, nach Neuendettelsau zu kommen. „Wir haben mit diesem Fest ein gutes Bild unserer Arbeit und unseres Centrums vermittelt“, so Weigand.

 

Der Festsonntag hatte mit einem Gottesdienst in der St. Nikolai-Kirche begonnen. Das Thema Versöhnung stand im Zentrum einer dialogischen Predigt zwischen Pfr. Jens Porep, Referent für Partnerschaft und Gemeinde bei Mission EineWelt, und Pfr. Nawi Philip, der als ökumenischer Mitarbeiter aus Papua-Neuguinea im Dekanat Kitzingen arbeitet. Auch Christen täten sich mit der Versöhnung oft schwer. Im südpazifischen Papua-Neuguinea sei es Brauch, sich bei Streit und Konflikten zusammenzusetzen, so Philip. „In all diesen Treffen muss der Täter sich entschuldigen.“ Ohne Entschuldigung sei keine Versöhnung möglich.

 

Porep entgegnete, dass es hierzulande lange gedauert habe, bis öffentlich über Schuld gesprochen worden sei und sie bekannt und auch bearbeitet wurde. „Nur wenn wir aktiv an Versöhnung arbeiten kann es ein gutes Miteinander geben.“ Und nur dann, so Porep, könne Einheit wachsen und wieder hergestellt werden.

 

Trotz angekündigter Regenschauer war das anschließende Fest im Freien geplant und vorbereitet worden. Unter Pavillons, auf einer überdachten Bühne, in der Tagungsstätte und den Räumlichkeiten des Partnerschaftszentrums war ein umfangreiches Programm vorbereitet worden. Diverse Angebote für Kinder, Informationsstände verschiedener Anbieter, Vorträge, Ausstellungen und ein reichhaltiges kulinarisches Angebot von Mittagessen bis Kaffee und Kuchen sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung. Und trotz teilweise dauerhafter Niederschläge ließen sich etliche Besucherinnen und Besucher nicht davon abhalten, das Bühnenprogramm auf der Straße zu verfolgen oder ihren Kaffee im Freien zu genießen.

 

Schon am Vorabend waren rund 300 Besucher zu dem traditionellen Open-Air-Konzert in den Innenhof des Partnerschaftszentrums gekommen. „Arte por la Vida“ aus Costa Rica unterhielt bei schönem Wetter das Publikum mit Musik aus Mittelamerika. 

 

Helge Neuschwander-Lutz

 

eingestellt am 18. Juli 2011