Bischof René Mwamba Sumaili (2.v.l.) und der Partnerschaftsbeauftragten Jean-Claude Masumbuko Leya aus dem Kongo im Gespräch mit Afrikareferent Reinhard Hansen (rechts). Foto: MEW/Neuschwander-Lutz

Frieden und Stabilität als Ziel

Kongolesischer Bischof zum Meinungsaustausch bei Mission EineWelt

 

Er habe bei seiner Einführung versprochen, alles zu tun, was den Frieden in seiner Kirche fördert. „Das setze ich jetzt in die Tat um.“ Bischof René Mwamba Sumaili von der Evangelisch-Lutherischen Kirche im Kongo (EELCo) will die Einheit der afrikanischen Kirche nach einem massiven Leitungskonflikt wieder herstellen.. Sumaili betonte, er wolle Wege zur Versöhnung finden, weil der Konflikt allen Seiten schade und die Arbeit der Kirche stark beeinträchtigt habe. Der 2010 gewählte Leitende Bischof Sumaili war mit dem Vorsatz angetreten, diesen Konflikt zu beenden.

 

Sumaili war in Begleitung des Partnerschaftsbeauftragten Jean-Claude Masumbuko Leya zu Gesprächen nach Neuendettelsau gekommen, um Fragen der künftigen Zusammenarbeit zu besprechen. Dabei äußerte er sich einerseits erfreut darüber, dass sich eine neue Partnerschaft zwischen dem bayerischen Dekanat Bad Windsheim und der Diözese Kongo West abzeichne. Damit werde deutlich, dass seine Kirche auch weiterhin auf die Begleitung der bayerischen Partner rechnen dürfe.

 

„Am dringendsten brauchen wir von euch einen Leiter für IAFTA.“ Die theologische Ausbildungsstätte ist für die kongolesische Kirche von zentraler Bedeutung und wird seit vielen Jahren finanziell und personell von den bayerischen Partnern mitgetragen. Auch die Förderung von Frauen trage nun Früchte, so Bischof Sumaili. „Was die Frauen in Kimbeimbe lernen, geben sie in den Diözesen weiter.“  Er bat bei den Gesprächen mit dem Afrikareferenten von Mission EineWelt, Pfarrer Reinhard Hansen, um eine Weiterführung der Unterstützung, damit sich die kirchliche Arbeit stabilsiere.

 

Helge Neuschwander-Lutz/Reinhard Hansen

eingestellt am 2. August 2011