Den ersten Preis gewann Anna Löffler für ihre Aufnahme aus Papua-Neuguinea, die das Alltagsleben zeigt.
Den ersten Preis gewann Anna Löffler für ihre Aufnahme aus Papua-Neuguinea, die das Alltagsleben zeigt.
Dritter Preis für ein Foto von Stefan Klein, das Globalisierung und Gegensätze in Argentinien deutlich abbildet.
Dritter Preis für ein Foto von Stefan Klein, das Globalisierung und Gegensätze in Argentinien deutlich abbildet.
Fußball spielende Jugendliche in Tansania von Nora Spieth. Das Foto wurde ebenfalls mit einem dritten Preis prämiert.
Fußball spielende Jugendliche in Tansania von Nora Spieth. Das Foto wurde ebenfalls mit einem dritten Preis prämiert.

 

 

Alltag in Bildern eingefangen

 

Mission EineWelt prämiert Fotos

 

Mission EineWelt hat in einem Fotowettbewerb die Siegeraufnahmen prämiert. Sie zeigen Szenen aus dem Alltagsleben in Argentinien, Tansania und Papua-Neuguinea. Rund 40 junge Frauen und Männer, die über den Internationalen Freiwilligendienst von Mission EineWelt ein Jahr im Ausland verbringen, waren eingeladen, ihre Fotos einzusenden.

 

Anna Löffler aus Günzburg gewann den ersten Preis mit ihrer Momentaufnahme von der Insel Karkar in Papua-Neuguinea. Sie fotografierte zwei auf der Erde sitzende Kinder, die mit Blättern das Kochgeschirr abwaschen. Schon die Kleinen müssen in der Familie bei den Aufgaben mithelfen.

 

Zwei dritte Preise wurden für zwei ganz unterschiedliche Alltagssituationen vergeben. Stefan Klein aus Gollhofen fotografierte in Buenos Aires, wie jemand Cola in eine Babytrinkflasche gießt, ohne die Person zu zeigen. Im Hintergrund ist lediglich eine ärmliche Hütte aus Holz und Wellblech zu sehen. Mission EineWelt hielt das Bild in seiner Widersprüchlichkeit zwischen Markenartikel, Armenviertel und vermeintlich fürsorglicher Ernährung in einer globalisierten Welt für preiswürdig.

 

Auf dem zweiten mit einem dritten Preis prämierten Foto spielen zwei Jugendliche im tansanischen Morogoro Fußball. Die Jury würdigte dabei die von der Münchnerin Nora Spieth eingefangene spielerische Freude trotz eines oft tristen Lebens ohne Arbeit. Die Preise sind mit 300 und jeweils 100 Euro dotiert. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben.

 

 

Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

eingestellt am 7. September 2011