Demonstration vor der Nürnberger Lorenzkirche. Foto: Mission EineWelt
Eine Staion des Friedenswegs führte die Demonstranten auch vor die Deutsche Bank-Filiale in Nürnberg. Foto: Mission EineWelt

Gier. Macht. Krieg

Ökumenischer Friedensweg in Nürnberg

 

Unter dem Motto „Gier. Macht. Krieg“ zog der Ökumenische Freidensweg auf Einladung von Mission EineWelt und verschiedenen evangelischen und katholischen Gemeinden, Gruppen und Institutionen am Samstagnachmittag durch die Nürnberger Innenstadt.

 

Die Aktion im Rahmen der bundesweit begangenen ökumenischen Friedensdekade regte auf vielfältige Weise dazu an, über die grausamen Folgen der menschlichen Gier nach Macht, Schnäppchen, Rohstoffen und Geld in unserer globalisierten Welt nachzudenken. Gier verursacht Krieg.

 

Alternative Handlungsmöglichkeiten angesichts von Konzern-Lobbyismus, Finanzkrise und Bankenmacht wurden aufgezeigt. Wichtig war es den Veranstaltenden auch vor allem, auf die Macht der VerbraucherInnen hinzuweisen, die durch bewusstes Einkaufen von regionalen, biologisch angebauten und fair gehandelten Produkten, ethischen Geldanlagen sowie der Unterstützung von politischen Forderungen nach einer Finanztransaktionssteuer und Friedenssteuer ihren Beitrag für eine friedlichere und gerechtere Welt leisten können.

 

Gisela Voltz

eingestellt am 14. November 2011