22. Mai: „Mama Afrika“ im Mittwochskino von Mission EineWelt
"Mama Afrika" steht im Mai auf dem Spielplan des Mittwochskinos von Mission EineWelt in Neuendettelsau. Der Film zeigt die interessante und bewegende Lebensgeschichte von Miriam Makeba, die der finnische Regisseur Mika Kaurismäki erzählt. Katrin Knauth schrieb bei kino-zeit.de zu diesem Film: „Miriam Makeba war mehr als nur eine Sängerin, auch für ihre Tochter, die an einer Stelle des Films sagt, dass sie nicht nur ihre Mutter gewesen sei, sondern die Mutter Afrikas, da sie alle Farbigen vertreten habe, die nicht frei seien.
Rückblick Fachgespräch: „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“
Zu einem öffentlichen Fachgespräch „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“ hatte das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. in der letzten Woche ins Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus eingeladen. Moderator war Dr. Jürgen Bergmann von Mission EineWelt. Das Eine Welt Netzwerk Bayern, der bayerische Dachverband entwicklungspolitischer Akteure, schilderte, wie das FDP-geführte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Eine Welt-Arbeit in Deutschland zunehmend verstaatliche.
Großes Interesse an neuer Website mission.de
Erfreulich positiv waren die ersten Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern des Hamburger Kirchentags auf das neue Angebot der Website mission.de. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ hatten die Kirchentagsgäste die Möglichkeit, die im Aufbau befindliche Website einer ersten Durchsicht und Kritik zu unterziehen. Die neue Online-Datenbank bietet Arbeitshilfen zu Mission und Ökumene für die Verwendung in Gemeinden und Schulen an. Geordnet nach „Zielgruppen“ wie Frauen, Kinder, Konfirmanden, Jugend oder Gottesdienst und nach Themen wie Partnerschaft, Gerechtigkeit, Schöpfung oder Mission heute können Mitarbeitende aus Gemeinden kurzgefasste Arbeitshilfen finden.
Mission EineWelt zieht Bilanz nach dem Hamburger Kirchentag
Am Ende schaut es so aus, als sei nichts gewesen. Die Messehallen beim Markt der Möglichkeiten sind wieder leer und aufgeräumt. Nichts erinnert an drei ereignisreiche Tage beim Kirchentag in Hamburg. Es wäre alles so, als sei nichts gewesen, wenn da nicht eine ganze Reihe interessanter Begegnungen gewesen wären. Wie beispielsweise mit der Indonesierin, die sich beim Spiel von Mission EineWelt „Wir haben genug!“ plötzlich in der Rolle der deutschen Kanzlerin wiedergefunden hat und sich als Industrienation über jeden Zugewinn freute, als würde in harter Währung ausgezahlt und nicht in Spielchips.
Evangelische Landeskirche geht mit Projektstelle auf Gemeinden anderer Sprache und Herkunft zu
Mit einer eigens dafür geschaffenen Projektstelle wendet sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verstärkt interkulturellen Gemeinden zu. Am 1. April hat das Pfarrerehepaar Dr. Aguswati und Markus Hildebrandt Rambe die neue Aufgabe unter dem Dach von Mission EineWelt (Neuendettelsau) übernommen: Projektstelle Evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. Für das Ehepaar, das sich eine Stelle teilt und von München aus arbeiten wird, ist die Bezeichnung etwas sperrig. „Es geht uns mehr darum, die interkulturellen Beziehungen zu stärken.“
Rückblick auf die Agrarministerkonferenz in Berchtesgaden
Vom 10. bis 12. April trafen sich die deutschen Agrarminister in Berchtesgaden. Thema war unter anderem die aktuelle Reform der europäischen Agrarpolitik, die nach Wunsch der EU-Kommission grüner und gerechter werden soll. Begleitend zu dem Ministertreffen fand eine Bauernkonferenz und eine Kundgebung der Milchbauern statt, zu der auch die Landwirtschaftsexpertin von Mission EineWelt, Angela Müller eingeladen worden war.
Hans-Wilhelm Ehmig in Papua-Neuguinea gestorben
Völlig überraschend ist Hans-Wilhelm Ehmig im Alter von 52 Jahren in Papua-Neuguinea gestorben. Ehmig erlag am vergangenen Freitag einem Schlaganfall. Er hinterlässt seine in Papua-Neuguinea geborene Ehefrau Avis Avurea Nao und sechs Kinder im Alter von knapp zwei bis 16 Jahren. Erste Auslandserfahrungen hatte er schon mit dem Deutschen Entwicklungsdienst unter anderem in Papua-Neuguinea und Vietnam gesammelt. Seit 2007 war Ehmig, der in Elmshorn aufwuchs, im Auftrag des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea tätig.
Im April in Nürnberg: Zentralamerikatag und Begegnungsabend zu Frauen in Zentralamerika
Die Lebensrealitäten und Perspektiven von Frauen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Zentralamerikatages, der am 27. April im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg stattfinden wird. Mit Abelina Centeno Conrrado und Guadalupe Cortéz nehmen zwei Pfarrerinnen aus El Salvador an der Tagesveranstaltung teil und berichten über das Leben von Frauen, über den Männlichkeitswahn (Machismo), über Menschenrechte und ihre Arbeit in der lutherischen Kirche ihres Landes.
Mittwochskino im April: Schattenseiten des „Helden der Unabhängigkeit“
Das Mittwochskino von Mission EineWelt widmet sich im April einem Staatsführer, der mit großen Hoffnungen in seine Führungsrolle gekommen ist und sich zu einem Despoten entwickelte. Der Film „Robert Mugabe – Macht um jeden Preis“ zeichnet den Werdegang des aus armen Verhältnissen stammenden späteren Präsidenten von Simbabwe nach, der als „Held der Unabhängigkeit“ das Land zunächst zu einem vorbildlichen Modell einer Gesellschaft macht, in dem Schwarz und Weiß friedlich zusammenleben.
Vorankündigung: Der 17. Brasilientag findet am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg statt
Im Mittelpunkt des diesjährigen Brasilientages der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg stattfinden wird, steht das Thema „Indigene in Brasilien“. Das Evangelische Dekanat (Pfarrplatz 6, 92237 Sulzbach-Rosenberg) in der Oberpfalz ist aus gutem Grund Gastgeber der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Seit 25 Jahren unterstützt das Dekanat den Indianermissionsrat Comin, der sich seit einem halben Jahrhundert um Indigene in Brasilien kümmert.
Blockseminar: Verschiedene Zugänge zum Konfliktthema Israel und Palästina
„Streit um ‚Gelobtes Land‘“ war das diesjährige Blockseminar aus dem Bereich der interkulturellen Theologie überschrieben, das vom 4. bis 15. März 2013 in Neuendettelsau stattfand. Insgesamt 30 Theologiestudierende aus der ganzen Bundesrepublik nahmen an der elftägigen Veranstaltung teil, die gemeinsam von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum des bayerischen evangelischen Landeskirche, und der Augustana Hochschule im zweijährigen Turnus angeboten wird. Die Seminarveranstaltung fand zum dritten Mal statt.
Chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing auf Vortragsreise durch Bayern
Noch bis Ende März wird die chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing in Bayern unterwegs sein und über ihren Glauben und das kirchliche Leben in China berichten. Ihr Zeitplan im Rahmen des „Teaching-Preaching-Programms“ von Mission EineWelt ist sehr ambitioniert. Insgesamt 21 Vorträge wird die 33-jährige Pfarrerin, die am Theologischen Seminar in Nanjing studierte, quer durch Bayern in Gemeinden und Gruppen halten. Die verheiratete Theologin Zhanqing arbeitet in der Amity Foundation, einer von chinesischen Christen 1985 gegründeten Nichtregierungsorganisation (NGO).
Am 10. April 2013 in Sugenheim: Wege aus der Hungerkrise
Eine zukunftsfähige Landwirtschaft steht im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung, zu der Mission EineWelt, der Bund Naturschutz in Bayern e. V., Bündnis 90/Die Grünen und andere Organisationen am Mittwoch, den 10. April 2013 nach Sugenheim (Landkreis Neustadt a. d. Aisch) einladen. Zum Thema „Wege aus der Hungerkrise“ wird Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft im Gasthaus “Zum Ehegrund“ (Hauptstraße 30) sprechen und sich anschließend den Fragen der Teilnehmenden stellen.
Seit zehn Jahren machen sechs Redaktionen in drei Länder eine gemeinsame Zeitschrift
Die Redaktionen sitzen in Hamburg, im niedersächsischen Hermannsburg, in Stuttgart, Neuendettelsau, Basel und Wien und kommen zweimal im Jahr zusammen, um miteinander den gemeinsamen Mantelteil der Zeitschrift zu besprechen. Bei der inzwischen 22. Redaktionskonferenz, die in dieser Woche in Hermannsburg stattfand, wurden Themenschwerpunkte für die kommenden Zeitschriftenausgaben besprochen sowie weitere interessante Berichte oder Reportagen ausgewählt und festgelegt.
Tansania-Arbeitskreise kommen im März und April zusammen
Das südliche und nördliche Tansania steht im Mittelpunkt von zwei Arbeitskreistreffen, die Mission EineWelt Mitte März und Mitte April in Neuendettelsau anbietet. Thema beider Arbeitskreise, die jährlich stattfinden, ist in diesem Jahr „Musik – Brücke in der Partnerschaft“.
Erstes deutsch-tansanisches Pastoralkolleg fand im tansanischen Moshi statt
„Wir konnten offen miteinander reden und schauten mit einem neuen Blick auf unsere eigene Gemeindearbeit.“ So lautete das Fazit vieler Teilnehmenden am Ende des ersten deutsch-tansanischen Pastoralkollegs, das im Februar am Fuße des Kilimandscharo im tansanischen Moshi stattfand. 20 Pfarrerinnen und Pfarrer aus Bayern und Tansania sowie zwei aus Kenia waren zusammengekommen, um sich neun Tage lang intensiv über ihre Arbeit in den unterschiedlichen Ländern auszutauschen.
Zweiter Informationstag zu ethischen Geldanlagen am 9. März 2013 in Nürnberg
Was macht Ihr Geld gerade und was könnte es machen? Nach der großen Resonanz der ersten Veranstaltung zu diesem Thema im Januar 2012 veranstaltet Mission EineWelt zusammen mit dem Centrum für Globales Lernen erneut einen Infotag mit Vortrag, Podiumsdiskussion und individueller Beratung in Nürnberg, zu dem alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind.
Am 8. März 2013 ist der Internationale Weltfrauentag
Eine Rose aus Fairem Handel zu verschenken ist eine Geste mit doppelter Bedeutung: Sie macht nicht nur Frauen hierzulande eine Freude, sondern stärkt auch die Rechte von Frauen, die als Blumenpflückerinnen auf zertifizierten Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika arbeiten. Aus diesem Grund verweist Nürnbergs Fairtrade Steuerungsgruppe zum Internationalen Weltfrauentag 2013 auf „Fairtrade-Rosen – ein Symbol für Frauenrechte!“.
Die tansanische Pfarrerin Suzan Sitayo promoviert in Erlangen
Für die tansanische Pfarrerin Suzan Simon Sitayo aus Arusha ist im Moment jeder Tag aufregend und neu. In den nächsten vier Jahren wird die 31-Jährige über ein Stipendium von Mission EineWelt zum Opferbegriff in der traditionellen Religion der Massai und in der afrikanisch-christlichen Theologie promovieren. Sie ist erst die zweite Frau aus dem ostafrikanischen Land, die über ein Stipendium von Mission EineWelt in Deutschland ihren Doktor macht.
Studienjahr in Bayern für Bianca Kanitz und Jovan Mendvral aus Brasilien
Es hat schon Tradition, dass alljährlich Studentinnen und Studenten aus Brasilien zu einem Studienjahr nach Bayern kommen. Die beiden kommenden Studiensemester werden Bianca Kanitz und Jovan Mendvral an der theologischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau verbringen, um hier ihre theologische Ausbildung fortzusetzen.
Talkrunde in Nürnberg: Schuldenerlass – wer profitiert?
Im Rahmen der Ausstellung "30 Jahre Schuldenkrise" in der St. Sebaldus-Kirche in Nürnberg findet am Mittwoch. 27. Februar 2013, eine Talkrunde zum Thema "Schuldenerlass - wer profitiert?" im Haus eckstein statt. Veranstaltungsbeginn ist um 20.00 Uhr. Die Menschenrechtsrechtsreferentin von Mission EineWelt, Aneth Lwakatare, und Horst Birkhölzer, Oberkirchenrat i. R., werden an der Gesprächsrunde teilnehmen.
Studientag: Frauen fragen nach Land
Im Rahmen der Kampagne „Land“ lädt Mission EineWelt am 20. April 2013 zum Frauenstudientag „This is your land - Frauen fragen nach Land“ nach Neuendettelsau ein. Die Tagesveranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr. Anmeldeschluss ist der 5. April 2013, der Tagungsort ist das Centrum Mission EineWelt (Hauptstraße 2) in Neuendettelsau. Anmelden können Sie sich unter Telefon 09874 9-1502 oder per E-Mail unter monika.heumann(at)mission-einewelt.de
Martin Lachmann auf dem Weg nach Hongkong
Ab Mitte Mai wird sich Martin Lachmann im Auftrag von Mission EineWelt um die Öffentlichkeitsarbeit der chinesischen Diakoniestiftung Amity in Hongkong kümmern. Der 30-jährige Ethnologe, der während seines Magisterstudium im Nebenfach auch Sinologie studierte, wird in den nächsten Wochen in Neuendettelsau, Hamburg und Wuppertal praktische Erfahrungen für seine neue Tätigkeit sammeln.
Abendveranstaltung mit chinesischer Pfarrerin
Zu einem Begegnungsabend in der Reihe „begegnen und bewegen“ mit der chinesischen Pfarrerin Shen Zhanqing lädt Mission EineWelt am 6. März 2013 in den großen Gemeindesaal St. Lorenz nach Nürnberg ein. Sie wird über die kirchliche Arbeit in der Volksrepublik und über ihren Glauben berichten. Die 33-jährige Theologin arbeitet seither bei der Diakoniestiftung Amity und betreut dort vor allem die diakonischen Projekte der Organisation wie Sozialstationen, Altenheime und Kindergärten.
Am 6. März in Herrieden: Kein Brot für die Welt
Unter dem Titel „Kein Brot für die Welt - die Jagd auf die Äcker beginnt, hier und weltweit“ laden die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Mission EineWelt gemeinsam mit weiteren Organisationen zu einem Abend mit dem Agrarwissenschaftler Dr. Wilfried Bommert nach Herrieden ein. Im Gasthaus Bergwirt (Schernberg 1) wird der Wissenschaftler am 6. März 2013, um 20.00 Uhr, über den offensichtlichen Widerspruch zwischen Welternährung und den Interessen der Agrarkonzerne referieren und anschließend mit den Besucherinnen und Besuchern diskutieren.
Erfahrene Übersee-Experten im Kurzeinsatz
Seit vielen Jahren schickt Mission EineWelt erfahrene Übersee-Mitarbeitende als so genannte Senior-Experten zu mehrmonatigen Einsätzen in die bayerischen Partnerkirchen. Sie helfen dort beim Aufbau von Projekten oder sind zur Unterstützung bestimmter Aufgaben mit ihrem Fachwissen und ihrer meist langjährigen Erfahrung gefragt.
Tutzinger Tagung: Schöne neue Welt
Noch bis zum 15. Februar können sich Interessierte zu einer Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing anmelden, die die Akademie gemeinsam mit Mission EineWelt veranstaltet. Der Titel "Schöne neue Welt" zeigt dabei die große Themenpalette der Wochenendveranstaltung, die am 22. Februar (Freitag) nachmittags beginnt und am 24. Februar mit dem Mittagessen enden wird.
Tagungsbericht: Mit dem Boden Klima, Leben und Werte schützen
Jürgen Bergmann berichtet über die "Konsultation „Ackerland“ – Die ländlichen Räume zwischen Spekulationsobjekt und Grundlage nachhaltiger Entwicklung", die Anfang Februar in der Christlichen Tagungsstätte Hohe Rhön mit nationalen und internationalen Gästen stattfand:
Bemerkenswert, welche Kompetenz sich zum Thema „Ackerland“ in den christlichen Gästehäusern Hohe Rhön zusammengefunden hat: Fachleute aus China, Brasilien und Berlin, Landrat und Bürgermeister, Aktive der Bauernschaft, des Naturschutzes sowie der internationalen Partnerschaftsarbeit.
Aufruf: Gegen Frauenbeschneidung in Tansania
Der 6. Februar ist Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Mit einem Aufruf macht Mission EineWelt, das Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, dieser Tage auf die Beschneidungspraxis im Partnerland Tansania aufmerksam. Dort ist die Beschneidung weiblicher Geschlechtsorgane zwar seit 1998 gesetzlich verboten, doch überlieferte Traditionen und Wertvorstellungen lassen sich jedoch nur langsam verändern.
Pilot Martin Köhler: Für weitere zwei Jahre nach Papua-Neuguinea
Für mehr als zwei Jahre wird Martin Köhler erneut als Pilot in Papua-Neuguinea arbeiten. Der gebürtige Nürnberger wurde am heutigen Freitag im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt gemeinsam mit seiner Frau Claudia und den beiden Kindern Lea und Lars zum dritten Mal in den südpazifischen Inselstaat ausgesandt. Pfarrer Traugott Farnbacher, der die Aussendung vornahm, sprach von neuen Herausforderungen bei einer risikoreichen Mission, vor der Köhler und die ganze Familie bei ihrem dritten Einsatz stünden.
Erster Bischof der Partnerkirche im Kongo gestorben
Ngoy M. Kasukuti, der erste Leiter und später erste Bischof der Evangelisch-Lutherischen Partnerkirche im Kongo (ELCCo), ist tot. Er starb nach lang andauernder Krankheit vor einer Woche und wird am 30. Januar beerdigt. Mission EineWelt kondolierte der Partnerkirche. Von 1992 bis 2002 war Kasukuti zehn Jahre lang leitender Bischof der ELCCo.
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Neubeginn im Kongo
Sie wollten sich nicht bis zum Ruhestand einrichten in ihrem Pfarrhaus im Münchner Süden: Nun wagen Dr. Christian Wendebourg und seine Frau Ruth-Andrea über Mission EineWelt einen Neuanfang. Ab Februar leitet der frühere Sollner Pfarrer die theologische Hochschule (IAFTA) in Kimbeimbe, ganz im Süden des Kongo. Seine Frau begleitet ihn als Dozentin für Religionspädagogik.
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Wir nageln sie fest! - Wahlprüfsteine von Mission EineWelt
„Wir nageln sie fest!“ heißt die neue Kampagne von Mission EineWelt und Brot für die Welt Bayern, die einen Forderungskatalog an die Adresse der Politik enthält. „Wir wollen gerade im Wahljahr die Politiker mit ins Boot holen, weil wir eine globale Verantwortung aus unserem christlichen Glauben heraus haben“, unterstrich Direktor Peter Weigand zum Auftakt der Kampagne am 16. Januar in Nürnberg.
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Bunter Reigen und Ort der Solidarität
Die Lateinamerikawoche, die vom 26. Januar bis 3. Februar in der Villa Leon stattfindet, nimmt in diesem Jahr vor allem den Rohstoffhunger und seine Folgen für Lateinamerika in den Blick. Ein weiterer kritischer Fokus liegt auf der Green Economy und Alternativen dazu. Wie immer gibt es Informationen zu Kultur, Politik und sozialen Themen, aber auch Musik, Ausstellungen, Sport, Theater und Literatur.
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Lutherische Kirche in Korea trauert um ihren Gründer
Der Gründer der Lutherischen Kirche in Korea, Prof. Dr. Won-Yong Ji, ist am 31. Dezember im Alter von 88 Jahren gestorben. Von 1975 bis 1978 arbeitete er für das Missionswerk Bayern, die Vorgängereinrichtung von Mission EineWelt. Ji ist auch der geistige Vater der Summer School, eines internationalen theologischen Kompakt-Studienkurses, der bis heute bei Mission EineWelt stattfindet. Das Partnerschaftszentrum der bayerischen Landeskirche kondolierte der Partnerkirche in Korea.
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„Ich bekomme keinen Husten mehr“
In Nicaragua hat die Evangelische Kirche (ILFE) gemeinsam mit Mission EineWelt ein Klimaprojekt ins Leben gerufen: Im Westen des mittelamerikanischen Landes werden neue Herde aufgestellt, die rund 40 Prozent weniger Holz verbrennen und im Gegensatz zu den traditionellen Kochstellen nicht gesundheitsschädlich sind. „Mit dem neuen Ofen verbrauche ich viel weniger Brennholz. Und ich werde auch keinen Husten mehr bekommen“, sagt Delfa Rosas aus dem Dorf Caimito.
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Afrikaner essen etwas anderes
Emmanuel Kileo, tansanischer Pfarrer in Kaufbeuren und Mitarbeiter von Mission EineWelt, hält in seinem gerade erschienenen Buch „Grüß Gott aus Afrika! Deutsche Mentalität aus Sicht eines tansanischen Missionars“ unserer Gesellschaft und Kirche einen Spiegel vor. Kurzweilig und ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt er darin seine Erfahrungen als Tansanier in der deutschen Kultur.
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Immer wieder Papua-Neuguinea
"Wir sind Wiederholungstäter", lacht Horst Gerber. Alle Jahre wieder zieht es den Ruhestandspfarrer und seine Frau Helene aus Ansbach nach Papua-Neuguinea. Ab Anfang Januar reist das Ehepaar wieder für vier Monate in das ferne Inselreich, um am kirchlichen Ausbildungszentrum in Banz angehende Theologen zu unterrichten.
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Wunschzettel fürs Christkind
Ein Wunschzettel fürs Christkind und lebendige Plüschtiere auf der Nürnberger Kinderweihnacht: Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule machten gemeinsam mit dem Bündnis „Fair Toys“ auf die menschenunwürdigen Produktionsbedingungen in der Spielzeugindustrie aufmerksam. "Wir setzen auf die Macht der Verbraucher", sagt Jürgen Bergmann.
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China öffnet sich auch im Bereich der sozialen Verantwortung
Das soziale Engagement der Kirchen steht im Mittelpunkt eines Europabesuches einer chinesischen Delegation, die noch bis zum 20. Dezember unterwegs sein wird. Am 11. Dezember war die sechsköpfige Gruppe unter der Leitung von Mo Zongtong, Direktor des Büros für Religiöse Angelegenheiten in der Jiangsu-Provinz, und dem Generalsekretär der Diakoniestiftung Amity, Qui Zhonghui, zu einem Kurzbesuch bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der bayerischen evangelischen Landeskirche, in Neuendettelsau.
Luthers Unvollendete - 2. Lateinamerika-Symposium bei Mission EineWelt
Was ist aus der Theologie der Reformatoren geworden und inwiefern kann ein Reimport einen Impuls leisten für die Erneuerung der Kirchen in Deutschland? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die rund 40 Teilnehmenden des Lateinamerika-Symposiums bei Mission EineWelt. Im Mittelpunkt standen die Kirchen in Ländern Lateinamerikas, die von der Theologie der Befreiung geprägt worden sind.
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Ehepaar aus der Oberpfalz geht über Mission EineWelt in den Kongo
Sybille und Markus Schmidt aus Postbauer-Heng werden in den nächsten vier Jahren für die HIV/Aids-Arbeit der dortigen Evangelisch-Lutherischen Kirche im Kongo zuständig sein. Markus Schmidt (36), Rummelsberger Diakon, hat in den letzten Jahren im Krankenhaus Rummelsberg in der Krankenpflege gearbeitet. Seine Frau Sybille (38) war in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig. Am 9. Dezember wurden sie vom Direktor von Mission EineWelt, Peter Weigand, zusammen mit Bruder Herbert Lang (Rummelsberg) in Bad Windsheim ausgesandt.
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Erstmals Buch über Frauen in der Neuendettelsauer Mission erschienen
Mit Gottvertrauen zogen sie in ein fremdes Land: die Frauen in der 125-jährigen Geschichte der Neuendettelsauer Mission. Ihnen ist nun erstmals ein Buch mit dem Titel „Mi stori“ (Meine Geschichte) gewidmet. „Missionsgeschichte ist auch weiblich“, sagt Herausgeberin Dr. Claudia Jahnel, Bildungsreferentin bei Mission EineWelt. Bislang kannten die Chroniken nur Missionare.
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Mission EineWelt kritisiert Kürzung für HIV/Aids
Global konnten wesentliche Erfolge bei Prävention und Behandlung von Aids erreicht werden. Doch statt sich nun verstärkt für ein Ende von HIV/Aids einzusetzen, kürzt Deutschland die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit. Das bayerische evangelische Partnerschaftszentrum Mission EineWelt, Mitglied im bundesweiten Aktionsbündnis gegen AIDS, kritisiert diese Entscheidung der Regierungsparteien nachdrücklich.
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Chinesischer Altbischof K.H. Ting gestorben
Altbischof K.H. Ting, der langjährige Präsident des Chinesischen Christenrates (CCC) und Gründer der Hilfsorganisation Amity-Foundation, ist am 22. November im Alter von 97 Jahren in Nanjing gestorben. Im Namen der bayerischen Landeskirche drückt Mission EineWelt den chinesischen Partnern sowie den Hinterbliebenen seine tiefe Anteilnahme aus. „Es ist Bischof Tings Verdienst, dass heute für viele Chinesen christlicher Glaube selbstverständlich zu ihrem Leben gehört“, heißt es in dem Kondolenzschreiben.
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Mission EineWelt gratuliert Dr. Hermann Vorländer zum 70. Geburtstag
Mehr als 100 Gäste, Freunde und Weggefährten waren der Einladung zum 70. Geburtstag des früheren Direktors, Dr. Hermann Vorländer, bei Mission EineWelt gefolgt. Ab 1992 bis zu seinem Ruhestand Ende 2007 leitete der im polnischen Moschin/Warthegau geborene Theologe die Geschicke des Missionswerkes Bayern und zuletzt - ab 2007 - von Mission EineWelt.
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Fast 100 Ehrenamtliche aus der Eine-Welt-Arbeit bei Mission EineWelt
Knapp 100 Partnerschaftsbeauftragte aus den bayerischen Dekanaten sind vom 9. bis 11. November zu ihrer jährlichen Tagung bei Mission EineWelt in Neuendettelsau zusammengekommen. Darunter war auch Manfred Weglehner aus dem Dekanat Weißenburg, dem feierlich für über 40 Jahre ehrenamtliches Engagement gedankt wurde. Im Fokus der bayernweiten Konferenz stand das Thema „Land“ mit all seinen Facetten.
Studientag „Blackberry und Betelnuss“
Ein erstmals vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio, Mission EineWelt, dem Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Missio der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Pazifik-Informationsstelle organisierte ökumenische Studientag „Blackberry und Betelnuss“ stand ganz im Zeichen der Ökumene. Die von missio anlässlich des Weltmissionssonntages eingeladenen katholischen Gäste trafen auf Mitarbeiter der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea, hinzu gesellten sich in Deutschland lebende Neuguineer, Mitglieder von Partnerschaftsgruppen aus ganz Bayern und Eine-Welt-Engagierte beider Konfessionen.
Internationale Konferenz von Lutherischem Weltbund und Mission EineWelt
Religion und Entwicklung gehören zusammen und sind Oberkirchenrat Michael Martin (München) zufolge auch kein innerkirchliches Thema mehr. „Die Frage ist doch, wie wir in einer globalisierten Welt miteinander und nicht gegeneinander leben können“, unterstrich Martin in seiner Predigt zur Eröffnung der internationalen Konferenz „Religion und Entwicklung“ am 21. Oktober in Heilsbronn. Vom 21. bis 25. Oktober beschäftigen sich rund 70 Teilnehmende mit der Frage, welchen Beitrag Religionen für die Entwicklung einer friedlichen und gerechten Gesellschaft leisten können.
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Platz 2 beim Heldenrennen in München
Der Englische Garten in München war am vergangenen Samstag, 20. Oktober, bei strahlendem Sonnenschein Schauplatz einer ungewöhnlichen Spendenaktion, bei der Mission EineWelt als eine der erfolgreichsten Organisationen teilgenommen hat. Mit insgesamt elf Läuferinnen und Läufern und mehr als 3.500 Euro an Spendengeldern landete das Partnerschaftszentrum der evangelischen Landeskirche beim so genannten Heldenrennen auf dem 2. Platz der teilnehmenden Organisationen.
Pfarrerin Reinhild Schneider in Schweinfurt eingeführt
Mit einem feierlichen Gottesdienst ist am 14. Oktober Pfarrerin Reinhild Schneider in der Schweinfurter St. Johanniskirche als Leiterin des Referats „Partnerschaft und Gemeinde“ bei Mission EineWelt eingeführt worden. "Als Christen sind wir gefordert, dem Unrecht und der Ausbeutung entgegenzutreten, ob in Schweinfurt oder in Rio", forderte Reinhild Schneider in ihrer Predigt auf. Die Festveranstaltung fand anlässlich des Lateinamerika-Partnerschaftssonntags des Dekanats statt, das 25 Jahre Partnerschaft mit den lutherischen Gemeinden in Rio de Janeiro feiert.
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Mit Essen zockt man nicht
Angesichts weltweit steigender Lebensmittelpreise, die Millionen Menschen in südlichen Ländern in Hunger und Armut treiben, fordert Mission EineWelt ein Ende von Finanzgeschäften mit Nahrungsmitteln. Deshalb protestiert das Partnerschaftszentrum am Welternährungstag, dem 16. Oktober, mit Kochlöffeln lautstark vor der Filiale der Deutschen Bank in der Karolinenstraße 30 in Nürnberg.
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Helden laufen für guten Zweck in München
Am 20. Oktober starten so genannte Heldinnen und Helden zu einem Sechs-Kilometer-Lauf im Englischen Garten in München. Das Besondere: Die Läufer sammeln Spenden und unterstützen damit Hilfsprojekte. Einer davon ist Martin Lehe aus Zirndorf bei Nürnberg, der ein Jahr über Mission EineWelt als Freiwilliger in Papua-Neuguinea gearbeitet hat: „Diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt, und dafür bin ich den Menschen Papua-Neuguineas sehr dankbar“, sagt der 20-Jährige.
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Fachmann aus Papua-Neuguinea in Bayern zu Gast
Bis Ende Oktober ist Bernard Kaisom aus Papua-Neuguinea auf Einladung von Mission EineWelt in Bayern zu Gast. Der 45-Jährige besucht im Rahmen des so genannten Teaching-Preaching-Programms vor allem Schulen und Kirchengemeinden, um von den Herausforderungen in seiner Heimat insbesondere für junge Menschen zu berichten.
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Neue Partnerschaftsreferentin wird in Schweinfurt eingeführt
Seit 1. Juli leitet Pfarrerin Reinhild Schneider das Referat „Partnerschaft und Gemeinde“ bei Mission EineWelt. Als Partnerschaftsreferentin begleitet die 55-Jährige mit ihrem Team die Partnerschaftsaktivitäten innerhalb der bayerischen evangelischen Landeskirche. In ihr Amt eingeführt wird die neue Leiterin am 14. Oktober in Schweinfurt im Rahmen der Partnerschaftswoche des Dekanats.
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Bischof Zephania Mgeyekwa in Tansania gestorben
Nach längerer Krankheit ist der ehemalige tansanische Bischof Zephania Mgeyekwa am vergangenen Sonntag in Daressalam gestorben. Mit Mgeyekwa starb eine für die Partnerschaftsarbeit zwischen evangelischen Gemeinden in Bayern und Übersee wichtige Persönlichkeit.
Helmut und Waltraud Köhler haben ihren Dienst in El Salvador beendet
„Wir dürfen nicht aufhören mit dem personellen Austausch.“ Für Helmut Köhler ist das eine der zentralen Erkenntnisse nach mehr als neun Jahren, die er gemeinsam mit seiner Frau Waltraud im Auftrag von Mission EineWelt in El Salvador gearbeitet hat. „Das hilft mehr, als nur Geld zu schicken.“ Für den 61jährigen Diakon steht fest, dass sich Personen in der Überseearbeit nicht ersetzen lassen.
Ärztin Christa und Theologe Wolfgang Thumser für weitere zwei Jahre nach Papua-Neuguinea
Ohne Ärzte aus Übersee kann die Arbeit in den lutherischen Krankenhäusern in Papua-Neuguinea nicht gewährleistet werden. Und auch die personelle Situation in der theologischen Ausbildung des Senior-Flierl-Seminars in Logaweng ist in den letzten Jahren wegen immer häufigerem Personalwechsel zunehmend schwieriger geworden. Dieses Resümee zogen die Ärztin Dr. Christa Thumser und der Theologe Dr. Wolfgang Thumser, die nun für weitere zwei Jahre nach Papua-Neuguinea zurückkehren.
Missionspiloten fliegen mit neuer Cessna
Ein neues Flugzeug für Papua-Neuguinea wird im Herbst die Flotte des christlichen Flugdienstes Mission Aviation Fellowship (MAF) erweitern. An den Umbaukosten der Cessna Caravan für Hilfs- und Transportflüge hat sich Mission EineWelt mit 80.000 US-Dollar beteiligt. Der Nürnberger Pilot Martin Koehler fliegt über Mission EineWelt für MAF in dem als extrem schwierig geltenden Papua-Neuguinea.
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Unterwegs mit der Kamera
Mission EineWelt hat die besten Aufnahmen im diesjährigen Fotowettbewerb der Freiwilligen prämiert. Die Fotos zeigen Szenen aus dem Alltag der Menschen und der Freiwilligen sowie zur aktuellen Land-Kampagne des Partnerschaftszentrums. Siegerin Mona Paßler (20) aus Nürnberg hat mit ihrer Kamera eine Szene aus dem Alltag im Hochland von Bolivien eingefangen.
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Tagung bei Mission EineWelt zur kirchlichen Arbeit in Übersee
„Hinterm Horizont geht’s weiter“ heißt die Tagung bei Mission EineWelt, die vom 5. bis 7. Oktober in Neuendettelsau stattfindet. Eingeladen sind Menschen, die sich für die Eine-Welt-Arbeit interessieren, engagieren oder die Neuendettelsauer Missionshilfe bereits aktiv unterstützen.
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Internationaler Open-Air-Gottesdienst in Nürnberg
Zu einem internationalen Open-Air-Gottesdienst in Nürnberg lädt Mission EineWelt am 29. September, um 14 Uhr auf dem Jakobsplatz ein. Gospelchöre und Bands aus afrikanischen, arabischen und russischen Gemeinden in Bayern gestalten den Gottesdienst musikalisch.
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Kotte-Distriktpräsident zu Besuch bei Mission EineWelt
Nach einer knapp 3-wöchigen Begegnungsreise durch Norddeutschland wollten Distriktpräsident Kelly Rabisang und der Jugendkoordinator Cephas Waka aus Finschhafen (Morobe-Provinz, Papua-Neuguinea) auf eigenen Wunsch Neuendettelsau besuchen, um hier am Grab der ersten lutherischen Missionare zu beten. Bei ihrem mehrtägigen Aufenthalt im Centrum Mission EineWelt konnten die Gäste auch den Geburtsort von Johann Flierl, Buchhof in der Oberpfalz, besuchen.
Bischof aus Costa Rica: Wir sind eine Kirche der Armen
„Wir sind keine Kirche für die Armen, sondern eine Kirche der Armen“, unterstrich Bischof Melvin Jiménez von der Lutherischen Kirche in Costa Rica. Deshalb kämpft seine Kirche gemeinsam mit denen ums Überleben, die schutzlos am Rand der Gesellschaft stehen : mit Indigenen, Migranten, Kleinbauern oder Landarbeitern. Auf dem Besuchsprogramm des Bischofs standen neben Mission EineWelt auch das Partnerdekanat Aschaffenburg und die Partnergemeinde Starnberg.
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Studientag Malaysia - multikulturelles Traumland?
„Vision Malaysia - Multikulturelles Traumland?“ ist ein Studientag am 20. Oktober bei Mission EineWelt in Neuendettelsau überschrieben, der sich eingehend mit dem ostasiatischen Staat beschäftigt. Insbesondere soll das christlich-muslimische Verhältnis beleuchtet werden.
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„Es gibt keinen katholischen oder evangelischen Herrgott“
Das tansanische Ausbildungszentrum für Jugendliche mit Behinderung hat eine neue Glocke aus Mittelfranken bekommen: Auf Initiative des Ehepaares Horand aus Neunstetten bei Herrieden spendete die katholische Pfarrei Elbersroth ihre alte Eisenglocke an die evangelische Einrichtung in Usa River. „Für mich gibt es keinen katholischen oder evangelischen Herrgott“, sagt Petra Horand.
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Auf den Spuren der Katharina von Bora
Mission EineWelt lädt am 29. September zu einem Frauenstudientag ein, auf dem Frauen der Reformationszeit vorgestellt werden. Die Veranstaltung versteht sich auch als Vorbereitung für eine Frauenstudienreise, die vom 29. Oktober bis 2. November auf die Spuren der Katharina von Bora führt.
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Für Luther nach Deutschland - Brasilianer promoviert in Erlangen
Luther kann man nur im Land der Reformation studieren. Das stand für den Brasilianer Alexander de Bona Stahlhoefer von vornherein fest. Der 29-Jährige promoviert in den kommenden fünf Jahren in Erlangen über Luthers Gerechtigkeitsbegriff.
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Bayerische Pfarrerin lehrt weiter an Hongkonger Spitzen-Uni
Ab September ist Dr. Gabriele Hoerschelmann wieder bei ihren Studierenden in Hongkong. Die 44-jährige Pfarrerin aus Unterfranken lehrt seit acht Jahren am Lutherischen Theologischen Seminar (LTS), das in Asien einen exzellenten Ruf genießt. Gerade hat sie gemeinsam mit ihrer Familie den Urlaub in der Heimat genossen. Nun geht es über Mission EineWelt noch einmal für drei Jahre nach Südostasien.
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Heldenrennen: Laufen für den guten Zweck
Paris, Lyon, Amsterdam, Berlin, Köln und auch München - das sind Schauplätze für eine besondere Spendenaktion: die Heldenrennen. Einzelne, Gruppen und auch Firmen können sich daran beteiligen und sich damit für eine Spendenorganisation ihrer Wahl engagieren. Am 20. Oktober findet das nächste Heldenrennen erstmals im Englischen Garten in München statt. Mission EineWelt sucht für diesen Spendenlauf Unterstützerinnen und Unterstützer.
Spendenaufruf Hochwasserkatastrophe auf den Philippinen
Mission EineWelt und die Diakonie Katastrophenhilfe haben gemeinsam zu einer Spendenaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe auf den Philippinen aufgerufen. Der Inselstaat wurde innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Mal von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Nachdem in der vergangenen Woche bereits Taifun „Saola“ auf der Insel Luzon und in der Region Western Visayas schwere Zerstörungen angerichtet hat, stehen jetzt nach heftigen Monsunregen große Teile der Metropole Manila und umliegende Provinzen unter Wasser. Rund zwei Millionen Menschen seien in Not.
Erste Generalsekretärin bei Lutheranern in Liberia
Sie ist die neue Generalsekretärin an der Spitze der Lutherischen Kirche Liberias (LCL): Naomi Gornelleh Ford-Wilson. „Ich möchte, dass besonders Frauen und Kinder in unserem Land in Zukunft in Frieden leben können“, unterstrich die 43-jährige Ökonomin, der als erste Frau dieses Amt übertragen wurde.
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Hiroshima-Gedenken in Nürnberg
Mit einer Mahn- und Gedenkveranstaltung erinnerten Mission EineWelt und die Pazifik-Informationsstelle gemeinsam mit Friedens- und Menschenrechtsorganisationen am 6. August in Nürnberg an den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Pfarrerin Gisela Voltz (Mission EineWelt) forderte: „Kein Atomstrom, sondern Ökostrom.“
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Hiroshima-Gedenken in Nürnberg
Zum weltweiten Hiroshima-Gedenktag am 6. August rufen Mission EineWelt und das Pazifik-Netzwerk gemeinsam mit lokalen Friedensgruppen zu einer Kundgebung in der Nürnberger Innenstadt auf. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr an der Japanischen Säule in der Straße der Menschenrechte. Mission EineWelt verurteilt entschieden jegliche zivile und militärische Nutzung von Atomenergie.
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An Bord im Hafen Singapur - der Seemannspfarrer Christian Schmidt
Christian Schmidt lebt mit seiner Familie seit vier Jahren in der Millionenmetropole Singapur. Als lutherischer Seemannspfarrer kümmert er sich im weltweit größten Umschlaghafen um die Seeleute auf den Handelsschiffen. Zurzeit macht er mit seiner Familie Urlaub in Unterfranken, wo er bis 2008 in der Nähe von Kitzingen in einer Gemeinde gearbeitet hat.
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Bayernweite Messe Schule-EineWelt wirbt für verantwortliches Handeln
Zur dritten bayernweiten Messe Schule-EineWelt am 26. Juli waren rund 1.000 Schüler, Lehrer und Interessierte aus dem ganzen Freistaat nach Nürnberg gekommen. Mission EineWelt präsentierte sich zusammen mit zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen Einrichtungen und Schulen, die sich mit ihren Initiativen für eine gerechtere Welt vorstellten. Politiker diskutierten in Workshops zu Themen wie ethische Geldanlagen, Handyproduktion, Klimagerechtigkeit oder Rio+20.
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Posaunen muss man ölen - Projekt für tansanische Partnerkirche
Posaunen müssen gelötet, ausgebeult und fachkundig gereinigt werden. Das alles hat Dickson Hermas aus Tansania in der Blechbläserwerkstatt von Karl Scherzer im mittelfränkischen Altendettelsau gelernt. Nach dem zweimonatigen Praktikum, das von Mission EineWelt unterstützt wurde, freut sich der 47-jährige gelernte Zimmermann, seine Kenntnisse in der Heimat weitergeben zu können.
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Bei Luther nachgeschaut - Internationaler Sommerstudienkurs mit 22 Nationen
Beim internationalen Sommerstudienkurs von Mission EineWelt dreht sich alles um Luther und seine Theologie. Die Pfarrerinnen und Pfarrer aus 22 Ländern beschäftigen sich aber nicht nur theoretisch mit dem Reformator, sondern wandeln auch auf seinen Spuren in Erfurt, Wittenberg oder auf der Wartburg.
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Deutschland ade - Freiwillige in Übersee
Sie werden in China oder Papua-Neuguinea, in Kenia oder Südafrika, Argentinien oder Costa Rica arbeiten: 42 junge Männer und Frauen sagen Deutschland ab August für ein Jahr Ade. Über das Freiwilligenprogramm von Mission EineWelt wurden sie in insgesamt 14 Länder ausgesandt. „Es ist ein großer Schritt, aber es lohnt sich, über den eigenen Tellerrand zu schauen“, gab Pfarrerin Simone Bosch den jungen Leuten mit auf den Weg.
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Ein Denkmal zum 200. Geburtstag
Er schaut auf Mission EineWelt, die Nachfolgeorganisation der von ihm einst gegründeten Missionsanstalt: Friedrich Bauer. Im Jahr seines 200. Geburtstages wurde dem Theologen und Schulgrammatiker in Neuendettelsau ein Denkmal errichtet, das von den eigens aus den USA angereisten Bauer-Nachfahren enthüllt wurde.
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Ganz im Zeichen von Tansania: Fest der weltweiten Kirche
Rund um Tansania ging es beim Fest der weltweiten Kirche am Sonntag, 15. Juli, das in diesem Jahr auch der bayerische Landesbischof besuchte. Das Jahresfest von Mission EineWelt war eingebettet in das Straßenfest in Neuendettelsau zu Ehren von Friedrich Bauer.
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Partnerschaft zwischen Uni Erlangen und Hochschule in Hongkong
Die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die lutherische theologische Hochschule in Hongkong (LTS) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Am 11. Juli wurde in Erlangen ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der vor allem einen Austausch von Studierenden und Dozenten vorsieht.
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Gesichter aus Tansania
„Gesichter - Tanzania’s Faces“ heißt die Fotoausstellung bei Mission EineWelt, die bis 31. August zu sehen ist. 35 zum Teil großformatige Porträts erzählen vom Leben in Tansania. Sie zeigen Gesichter, Alter und Kleidung. Sie lassen aber auch Gedanken und Emotionen spüren und bringen dem Betrachter die Welt außerhalb des Bildrahmens näher.
Zur Vernissage am 14. Juli, 20:15 Uhr bei Mission EineWelt in Neuendettelsau, Hauptstraße 2, sind Interessierte herzlich eingeladen.
Verbrechen Uranmunition
Über Uranmunition, die als Abfallprodukt der Atomindustrie in vielen Kriegsgebieten eingesetzt wird, weiß die Öffentlichkeit wenig. Deshalb veranstaltet ein Bündnis kirchlicher Gruppen, darunter Mission EineWelt, eine Veranstaltungsreihe mit dem Filmemacher Frieder Wagner zu seinem Film "Deadly Dust". Termine in Schwabach, Nürnberg und Roth vom 11.-13. Juli.
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Neuer Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia eingeführt
In Liberia hat die offizielle Amtszeit des neuen lutherischen Bischofs Jensen Seyenkulo begonnen: Der promovierte Neutestamentler ist in der Hauptstadt Monrovia in der St. Peter-Kirche mit Pfarrern aus dem ganzen Land sowie zahlreichen Gästen, unter anderem aus Sierra-Leone, den USA und Bayern, eingeführt worden. Zu dem Festgottesdienst waren für Mission EineWelt Afrikareferent Pfarrer Reinhard Hansen sowie der Vorsitzende des Afrika-Ausschusses, Pfarrer Wilfried Lechner-Schmidt, gekommen.
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Chirurgin nach Papua-Neuguinea
Ab Ende August wird Dr. Damaris Kneif (45) Patienten in Papua-Neuginea operieren. „Ich wollte Chirurgin werden, um Menschen zu behandeln, die sich keine Operation leisten können“, begründet sie ihre Entscheidung, vier Jahre über Mission EineWelt ans andere Ende der Welt zu gehen.
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Neue Partnerschaftsreferentin bei Mission EineWelt
Nach 15 Jahren im Kongo hat Reinhild Schneider das Referat „Partnerschaft und Gemeinde“ bei Mission EineWelt übernommen, das die Partnerschaftsaktivitäten innerhalb der bayerischen evangelischen Landeskirche begleitet. „Ich möchte vorhandene Partnerschaften stärken und neue Modelle der Zusammenarbeit suchen“, sagt die aus Mittelfranken stammende Pfarrerin.
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Jahresempfang im Zeichen von Tansania
In Bayreuth haben rund 150 Gäste den Jahresempfang von Mission EineWelt gefeiert. Direktor Peter Weigand hob die Bedeutung des Kirchenkreises Bayreuth hervor, in dem die Kirchenpartnerschaft von Bayern und Tansania vor 50 Jahren begonnen hatte. Die zuständige Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner lobte ausdrücklich die Kompetenz von Mission EineWelt. Der Jahresempfang war gemeinsam mit dem Kirchenkreis Bayreuth veranstaltet worden und rückte unter dem Motto „50 Jahre gemeinsam unterwegs“ das Partnerschaftsjubiläum von evangelisch-lutherischer Kirche in Tansania und bayerischer evangelischer Landeskirche in den Mittelpunkt. Musikalisch umrahmte der Ufunuo-Chor aus dem nordtansanischen Ausbildungs- und Rehabilitationszentrum Usa River die Veranstaltung.
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Den Worten müssen Taten folgen
Jetzt müsse die Zivilgesellschaft dafür arbeiten, dass aus dem Abschlussdokument von Rio ein echter Wandel erwächst und aus den schönen Worten gute Taten werden. Das ist das Fazit von Dr. Jürgen Bergmann, Leiter der Abteilung "Entwicklung und Politik" bei Mission EineWelt, über den UN-Gipfel Rio+20. Beim Nürnberger Erzählcafé berichtete er am 28. Juni von seinen ganz persönlichen Eindrücken.
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