Was ist Mission EineWelt

Landkampagne

Aufbruch in den lutherischen Kirchen in Mittelamerika

Mittelamerika taucht in der deutschen Presse nur auf, wenn es Katastrophen gibt. Die Länder Honduras, El Salvador, Nicaragua und Costa Rica gehören zu den von Krisen geschüttelten Regionen der Welt. Grund dafür ist einerseits die Lage. Im Osten sorgt der Atlantik und im Westen der Pazifik für extreme Wetterlagen, hinzukommen die vielen tätigen Vulkane. In Europa ist es jedoch keine Nachricht, wenn ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala die Menschen erschreckt, wie es in den letzten Tagen geschehen ist.

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Mission EineWelt zeigt „Sound of Heimat – Deutschland singt“

Mittwochskino am 23. April 2014

Am 23. April begleitet das Mittwochskino von Mission EineWelt den schottisch-neuseeländischen Musiker Hayden Chisholm auf seiner Spurensuche durch die deutsche Volksmusik. „Sound of Heimat – Deutschland singt“ ist der 2011/2012 produzierte Dokumentarfilm der Kölner Regisseure Arne Birkenstock und Jan Tengeler betitelt. Dabei bereiste Hayden Chisholm nicht nur unterschiedliche Regionen unseres Landes, sondern setzt sich auch mit der teils vorbelasteten Historie des musikalischen Genres während des Dritten Reichs auseinander.

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Bayerische Kandidaten der EU-Wahl sollen Farbe bekennen

Drei kirchliche Organisationen erfragen Positionen zu Themen der globalen Gerechtigkeit

In einer ökumenischen Gemeinschaftsaktion stellen Mission EineWelt, Misereor und Brot für die Welt Bayern insgesamt 21 bayerische Kandidatinnen und Kandidaten der kommenden Europawahl aus zehn Parteien auf den Prüfstand. Dazu haben die drei kirchlichen Organisationen einen Forderungskatalog an die Politikerinnen und Politiker geschickt und um eine klare Positionierung zu Fragen der globalen Gerechtigkeit gebeten.

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Ethikinstitut greift aktuelle Themen in Brasilien auf

Lutherische Hochschule will gesellschaftliche Diskussion anstoßen

Mit dem Thema „Diktatur in Brasilien und die Rolle der evangelischen Kirche“ beginnt in der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien eine Diskussionsreihe, die Herausforderungen durch wirtschaftliche, soziale und gesellschaftspolitische Entwicklungen in den Blick nimmt.  Dazu wurde mit Unterstützung der bayerischen Landeskirche an der Lutherische Hochschule in São Leopoldo ein Ethikinstitut gegründet.

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Von Gleichberechtigung und theologischer Ausbildung

Konferenz der Führungskräfte der lutherischen Kirchen in Lateinamerika in Mexiko City

Einerseits müssen Frauen in Lateinamerika dafür kämpfen, gleichberechtigt behandelt zu werden, andererseits kämpfen die Kirchen des Kontinents mit einer Ausbildungskrise. Beides waren Themen bei der diesjährigen Konferenz für Führungskräfte der lutherischen Kirchen Lateinamerikas, die am heutigen Freitag in Mexico City zu Ende geht. „Die verändernde Kraft Gottes in der theologischen Ausbildung!“ Unter diesem Oberthema stand die Veranstaltung der Kirchenleitenden im Süden des amerikanischen Kontinents.

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Mission in der Stadt

Abschlussbericht von Lateinamerikareferent Hans Zeller zum Pastoralkolleg in Brasilien

Das Pastoralkolleg mit 28 Personen, 14 Pfarrer der bayerischen Landeskirche und 14 Pfarrer der brasilianischen lutherischen Kirche, endete im brasilianischen São Leopoldo. Am Wochenende hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, brasilianische Kollegen über die Schulter zu schauen.

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Kleine koreanische Kirche mit großer Außenwirkung

Kirchenpräsident Chul-Hwan Kim zu Besuch bei Mission EineWelt

Obwohl sie die kleinste der protestantischen Kirchen in Korea ist, genießt die lutherische Kirche in dem ostasiatischen Staat hohes Ansehen. Gerade einmal 6.000 Mitglieder habe die  Lutherische Kirche in Korea, berichtete deren Präsident Dr. Chul-Hwan Kim bei einem Kurzbesuch bei Mission EineWelt in Neuendettelsau.

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Freihandelsabkommen TTIP stoppen

Bericht zur Kundgebung in Nürnberg

Rund 400 Menschen folgten dem Aufruf des Bayerischen Agrarbündnisses, zu dem auch Mission EineWelt gehört, am Donnerstagmittag in Nürnberg vor der Lorenzkirche gegen das geplante Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen EU und USA zu demonstrieren. Mit bunten Transparenten und verschiedenen Redebeiträgen machten Teilnehmende und OrganisatorInnen auf die zu befürchtenden Folgen wie Sonderklagerechte für Investoren, Verschlechterung von Umwelt- und Sozialstandards und eine weitere Abkopplung der Länder des globalen Südens vom Welthandel aufmerksam.

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Kundgebung gegen Freihandelsabkommen in Nürnberg

Agrarbündnis Bayern und regionale Verbände rufen zum Protest auf 

Insgesamt 13 Organisationen und Werke rufen am Donnerstag, 3. April 2014, zur Teilnahme an einer Kundgebung gegen das Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den Vereinigten Staaten von Amerika auf. Die Protestveranstaltung findet um 12.00 Uhr vor der Lorenzkirche in Nürnberg statt.

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Pastoralkolleg mit brasilianischen und bayerischen Kollegen

Zweiter Bericht von Lateinamerikareferent Hans Zeller vom Pastoralkolleg in Brasilien

Zu dem brasilianischen Kyrielied “Erleuchte unsere Straßen, dein Wort ist das Licht” kamen die Teilnehmer des Pastoralkollegs zu ihrem ersten Treffen in São Paulo zusammen. Es stand unter dem Thema: „Mission in der Stadt“. Die 28 Personen mussten sich aber erst einmal kennenlernen. Dazu führte der Leiter des Pastoralkollegs, Dr. Christian Eyselein, in die Methodik des Kurses ein. In Kleingruppen konnten sich die Kollegen aus den evangelischen Kirchen in Bayern und Brasilien einander vorstellen und die Ziele für ihre Arbeit in den jeweiligen Arbeitsgebieten austauschen.

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Mission in der Stadt beginnt auf dem Land

Lateinamerikareferent Hans Zeller berichtet von einem Pastoralkolleg in Brasilien

 

Müde und erschlagen stiegen 14 Pfarrerinnen und Pfarrer mitten in der Nacht in Brasilien aus dem Flugzeug. Sie kamen im Westen der paraguayischen Grenze an. Am Himmel glitzerten die Sterne. Der erste Augenblick ließ die Gruppe etwas ratlos sein. Doch dies änderte sich schnell. Denn Rolf Leitzke, Präsident der Evangelischen Synode in Westparana, hieß die Gruppe herzlich willkommen. Die Müdigkeit war damit zwar nicht verflogen, aber die Gruppe fühlte sich gleich gut aufgehoben. Nach einer 26-stündigen Reise wollten sich die Reisenden nur mal wieder richtig ausstrecken können.

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Mittwochskino im März mit „Schande“

Mit dem Drama „Schande“ setzt Mission EineWelt sein Mittwochskino im März fort. Der Film erzählt die Geschichte des alternden Professors David Lurie (gespielt von John Malkovich), der nur noch wenig Erfüllung im Leben findet. Als seine Affäre zu einer Studentin auffliegt, verlässt er die Universität und hofft auf der Farm seiner Tochter Lucy auf einen Neuanfang. Statt Ruhe und einer Zuflucht findet er dort aber etwas ganz anderes: Mitten in der Abgeschiedenheit der Ostkap-Provinz ist das gesellschaftliche Leben so kurz nach der Apartheid immer mehr aus den Fugen geraten.

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Sara Luvanda aus Tansania zu Gast bei Mission EineWelt 

Austauschprogramm „Teaching-Preaching“ lädt Menschen aus Partnerkirchen ein

Noch bis zum 13. April ist Sara Luvanda aus Tansania auf Einladung von Mission EineWelt in Bayern unterwegs. Die 28-Jährige arbeitet als Volontärin bei der Süd-Zentral-Diözese der ELCT (Evangelical Lutheran Church in Tanzania) und besucht im Rahmen des so genannten Teaching-Preaching-Programms Schulen, Kirchengemeinden und Partnerschaftsgruppen in Deutschland, um von ihrem Land und ihrer Arbeit zu berichten.

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Bauer sucht Land

Informationsabend endet mit Aufruf zur Demonstration

Über hundert Interessierte folgten am 13. März 2014 der Einladung von Mission EineWelt und verschiedenen landwirtschaftlichen Verbänden zum Informationsabend „Bauer sucht Land - vom Bauernland in Investorenhand“ nach Herrieden.

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Internationales Blockseminar in Neuendettelsau

Gäste aus Myanmar/Burma übergeben Geschenk an das Centrum Mission EineWelt

 

Mit den Fragen und Herausforderungen öffentlicher Theologie in einer multireligiösen und globalen Welt haben sich in den vergangenen zwei Wochen die Teilnehmenden des internationalen Blockseminars bei Mission EineWelt beschäftigt. In dem Seminar, das vom 3. bis 14. März als Kooperationsveranstaltung mit der Universität Erlangen-Nürnberg stattfand, wurde die Rolle der Religionen sowie der Beitrag von Theologie und Kirche am Aufbau einer gerechten und solidarischen Gesellschaft thematisiert.

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Partnerkirche in ernsten Schwierigkeiten Krise in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea

Mit Sorge blickt Mission EineWelt auf die derzeitige Situation in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea (ELC-PNG). Nach Aussage des Referenten für Pazifik und Ostasien bei Mission EineWelt, Dr. Traugott Farnbacher, leidet die älteste Partnerkirche der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern seit einigen Jahren an einer massiven „Leitungs-, Struktur- und Finanzkrise, die sich in den letzten Monaten zugespitzt hat“. Ursache hierfür seien vor allem erhebliche Unstimmigkeiten zwischen kirchenleitenden Personen und Gremien der ELC-PNG sowie Planungsdefizite.

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Autorenlesung auf der Leipziger Buchmesse

Dr. Emmanuel Kileo wird am 13. März 2014 auf der Leipziger Buchmesse sein  Buch „Grüß Gott aus Afrika!“ vorstellen. In einer Autorenlesung, die von 14.30 bis 15.00 Uhr in Halle 3, Stand A200 (Leseinsel Religion) stattfindet, stellt Kileo sein Buch vor und steht im Anschluss für eine Diskussion und eine Signierstunde zur Verfügung.
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Zwei neue Stipendiaten aus Brasilien

Manuela Marezani und Éverton Klug Mesquita heißen die beiden neuen Stipendiaten aus Brasilien, die in den beiden kommenden Semestern an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau Theologie studieren werden. Beide haben bisher an der Theologischen Hochschule in São Leopoldo studiert und sind im Rahmen eines Stipendiatenprogramms zwischen der Evangelischen Kirche Lutherischen Bekenntnisses in Brasilien und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern für ein Jahr hier.

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Emmanuel Kileo nun Doktor der Theologie

Tansanischer Pfarrer promovierte in deutscher Sprache

Der tansanische Pfarrer Emmanuel Kileo, der noch bis Ende August dieses Jahres als Gemeindepfarrer in der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren arbeitet, ist nun Doktor der Theologie. Für seine Arbeit zum Thema „Weißsein als ideologisches Konstrukt in kirchlichen Süd-Nord-Partnerschaften: Studien zu Mission, Ökumene und aktuellen Partnerschaften der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB)" wurde dem 39-jährigen Theologen am vergangenen Freitag an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau die Doktorwürde verliehen. Bemerkenswert dabei, dass er sowohl die schriftliche Arbeit wie auch die mündliche Prüfung am Lehrstuhl für Interkulturelle Theologie bei Prof. Dr. Dieter Becker in deutscher Sprache absolvierte.

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Mittwochskino im Februar mit „You Drive Me Crazy“

 

In dem Dokumentationsfilm „You Drive Me Crazy“, den Mission EineWelt im Februar im Rahmen seines Mittwochskinos zeigt, werden drei Menschen vorgestellt, die ihren Führerschein in fremden Ländern wiederholen müssen. So zieht es den Amerikaner Jake nach Tokio, um dort als Grafikdesigner zu arbeiten. Mirela ist mit 30 Jahren aus ihrer Heimat Deutschland nach Mumbai gezogen, um ein eigenes Fashionlabel zu gründen und die Südkoreanerin Hye-Won lebt jetzt der Liebe wegen in München, wo sie Musikwissenschaften studiert. Alle drei leben fernab ihrer Heimat, müssen sich anpassen und eben ihren Führerschein neu machen.

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Vor dem Weltgebetstag am 7. März

Der diesjährige Weltgebetstag am 7. März nimmt Ägypten in den Blick und steht unter dem Motto „Wasserströme in der Wüste“.

 

Mission EineWelt wird sich in einer Andachtsreihe vom 5. bis 7. März jeweils um 8.15 Uhr mit der aktuellen Situation in dem nordafrikanischen Land beschäftigen und dazu ein Anspiel einer ägyptischen Familie nutzen.

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Gideon Chang gestorben

Nachruf auf den ehemaligen Bischof der Lutherischen Kirche in Malaysia und Singapur

 

Gideon Chang wurde 1937 in China geboren. Als er 10 Jahre alt war, floh er mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Singapur in das seinerzeit noch von England verwaltete Gebiet. Weil die chinesischen Flüchtlinge verdächtigt wurden, die kommunistischen Rebellen im Norden Malaysias zu unterstützen, wurden sie in umzäunten Lagern, den so genannten „New Villages“, untergebracht.

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Migration / Flucht

Themenschwerpunkt 2014 bei Mission EineWelt

 

Migration ist ein weltweites Phänomen, das 232 Millionen Menschen oder 3,2 Prozent der Weltbevölkerung betrifft. Nach Daten der UNO-Bevölkerungsabteilung von 2013 haben die Migrantenzahlen in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Im Jahr 2000 waren es weltweit 175 Millionen, zehn Jahre zuvor noch 154 Millionen. Dazu kommen viele Millionen Flüchtlinge, die in vielen Ländern Zuflucht suchen.

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Zur Partnerschaftsarbeit ermutigt

Erfahrungsbericht zu den Münchner Missionstagen

 

Schon seit einigen Jahren treffen sich am letzten Januarwochenende die in der Partnerschaft mit Tansania Engagierten aus dem Dekanatsbezirk München, um gemeinsam über ihr Engagement nachzudenken. Rund 70 Teilnehmer trafen sich dazu im Januar 2014 wieder zu Füßen des Petersbergs nahe Dachau mit seiner romanischen Basilika. Entweder stehen entwicklungspolitische oder kulturelle Themen, die von außen auf die Partnerschaftsarbeit einwirken, im Vordergrund dieser Treffen, oder es geht um die eigenen Motive, Ziele und Erwartungen – so auch in diesem Jahr.

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Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar 2014

Genitalverstümmelung in Ostafrika

 

Auch im Jahr 2014 ist das Thema Genitalverstümmelung ein Thema in den evangelisch-lutherischen Kirchen in Ostafrika. In der lutherischen Kirche in Tansania wird dieses Thema bei Frauenorganisationen und Frauengruppen diskutiert. Dabei ist es wichtig zu sehen, welche gesundheitlichen Folgen die Genitalverstümmelung für Mädchen und Frauen hat.

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Vom Missionspfarrer zur Partnerschaft auf Augenhöhe

Symposium beleuchtet Beziehung zwischen lutherischen Kirchen in Bayern und Brasilien

 

„A Caminho. Gemeinsam auf dem Weg“ war das Motto der Konferenz am vergangenen Wochenende in Neuendettelsau, zu der Mission EineWelt und der Martin-Luther-Verein in Bayern e.V. eingeladen hatten. Rund 120 Brasilien-Interessierte setzten sich mit der Partnerschaft zwischen der Evangelischen Kirche lutherischen Bekenntnisses in Brasilien (IECLB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) auseinander.

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15 Jahre im Dienst der weltweiten Kirche

Christian Pohl verabschiedet sich von der Regionalstelle Nord von Mission EineWelt in Bayreuth

 

Von Weiden bis Aschaffenburg, von Altdorf bis Ludwigsstadt - Tausende von Quadratkilometern umfasste das Einsatzgebiet von Pfarrer Christian Pohl (51). Als Mitarbeiter von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, hat er von Bayreuth aus die Dekanate in Nordbayern in Sachen weltweite kirchliche Partnerschaft betreut. Nun scheidet er nach rund 15 Jahren aus der Regionalstelle Nord aus. Mit einem Festgottesdienst in der Bayreuther Lutherkirche und anschließendem Empfang wurde er für sein Engagement geehrt. „Die nordbayerischen Gemeinden haben steigendes Interesse am Austausch und an Partnerschaften mit christlichen Kirchen in Übersee“, lautete ein Fazit seiner Tätigkeit.

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Tragischer Unfalltod in Papua-Neuguinea

Beate Troeger am vergangenen Sonntag ertrunken

 

Bei einem tragischen Unfall ist am vergangenen Sonntag Beate Troeger, Ehefrau von Diakon Matthias Troeger, in Papua-Neuguinea ums Leben gekommen. Mission EineWelt, in dessen Auftrag das Ehepaar in Papua-Neuguinea war, nahm die Nachricht mit Erschütterung zur Kenntnis. Nach ersten Informationen des Partnerschaftszentrums der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern stürzte die 55-Jährige bei einem Jugendcamp in Kerowagi, im Hochland des Inselstaates, in den Fluss und ertrank.

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Das Spiel braucht neue Regeln! Diskussionsrunde mit Politikern in Nürnberg

Zum Thema Sozial- und Umweltstandards in der Spielzeugindustrie kamen Bundestagspolitiker zu einer Diskussionsrunde im Caritas-Pirckheimer-Haus zusammen. Im Vorfeld der internationalen Spielwarenmesse begrüßte Dr. Jürgen Bergmann (Mission EineWelt) im Namen des Nürnberger Bündnisses Fair Toys die Politikerrunde.

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„Theologie ist ein Spiel, das gespielt wird, wenn das Leben auf dem Spiel steht“ (Rubem Alves)

Was ist öffentliche Theologie? Und was bedeutet sie im Kontext Brasiliens? Diese Fragen standen im Zentrum des Vortrags von Prof. Dr. Rudolf von Sinner von der Escola Superior da Teología (EST) in Brasilien an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau. Der Vortrag am 21. Januar fand im Rahmen der langjährigen Partnerschaft zwischen der EST, der Augustana Hochschule (AHS) und Mission EineWelt statt.

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37. Lateinamerikawoche in Nürnberg

Eine Woche Musik, Diskussionen und Informationen in der Villa Leon

 

Die diesjährige Lateinamerikawoche findet vom 25. Januar bis zum 2. Februar 2014 in der Nürnberger Villa Leon mit Kultur-Veranstaltungen, Informationen und Diskussionen zu aktuellen politischen und sozialen Entwicklungen in Lateinamerika statt.

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Das Spiel braucht neue Regeln!

Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten in Nürnberg zum Thema Spielzeugindustrie

 

Verbindliche Sozial- und Umweltstandards in der Spielzeugproduktion sollen zu anständigen Arbeitsbedingungen weltweit führen und unser Spielzeug insgesamt sicherer machen.  Was sind dazu die relevanten Schlüsselfaktoren im Spielzeugsektor? Welche konkreten Verabredungen sollten in der bundesdeutschen Politik jetzt getroffen werden, um verbindliche Messgrößen zu definieren? Wie kann die erforderliche Transparenz in der Lieferkette hergestellt werden? Welche besonderen Rahmenbedingungen müssen beachtet werden? Kann die Spielzeugstadt Nürnberg hier eine besondere Rolle spielen?

 

Dazu veranstalten das Nürnberger Bündnis Fair Toys, das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, Mission EineWelt und die Akademie CPH am Donnerstag, 23. Januar 2014, 19.30 Uhr im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH - Königstraße 64, Nürnberg) eine Podiumsdiskussion mit lokalen Bundestagsabgeordneten.

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Zwei Katastrophen in lateinamerikanischen Partnerkirchen: Überschwemmung in Brasilien und Vulkanausbruch in El Salvador

Bereits Ende Dezember haben sich in lateinamerikanischen Partnerkirchen der bayerischen Landeskirche schwere Katastrophen ereignet. So ist der Südosten Brasiliens erneut von einer schweren Überschwemmung betroffen und im zentralamerikanischen El Salvador ist der Vulkan San Miguel - in der Landessprache "Chaparrastique" - ausgebrochen.

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Neuerscheinung im Erlanger Verlag: Santiagos Wege

"Santiagos Wege" ist die bewegende Lebensgeschichte von Santiago Muñoz überschrieben, die nun in Buchform im Erlanger Verlag für Mission und Ökumene erschienen ist. Muñoz stammt aus Nicaragua und hat in seiner Kindheit Hunger und Gewalt kennengelernt. Er wird Kindersoldat im Bürgerkrieg, flieht nach Costa Rica, um sich dort illegal durchzuschlagen, macht sich auf dem "Todeszug" quer durch Mexiko bis in die Vereinigten Staaten auf und kehrt schließlich in seine Heimat Nicaragua zurück.

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20 Jahre Gentechnik – und jetzt?

Professor Andrioli aus Brasilien sprach in Uffenheim über Gentechnik, Agrarstruktur und Förderung von Kleinbauern

 

Schon lange vor Veranstaltungsbeginn hatte sich der Saal gefüllt, mussten zusätzliche Stühle für die insgesamt 180 Interessierten geholt werden. Mission EineWelt, der Bund Naturschutz, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und die Grünen hatten zum Vortrag über Gentechnik, Agrarökologie und den agrarpolitischen Wandel in Brasilien eingeladen. Für viele Landwirte in der Region ein wichtiges Thema, da die Tiere in der Regel mit importiertem Soja aus Südamerika gefüttert werden. Und das ist fast immer gentechnisch manipuliert.

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Mann-Frau-Denken verwischt Unterschiede

Ökumenische Tagung beschäftigte sich in Tutzing mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit

 

Am vergangenen Wochenende fand in Tutzing die Kooperationstagung „Zusammenleben der Geschlechter in der Einen Welt“ von Mission EineWelt, der Evangelischen Akademie Tutzing und dem katholischen Missionswerk missio statt. Unter dem Motto „Gewissheiten im Wanken“ wurden weltweite Einblicke in Partnerschaft, Familie und Zusammenleben unter dem Einfluss von sozialen, gesellschaftlichen und politischen Einflüssen im 21. Jahrhundert gegeben.

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Verbesserungen in der bundesdeutschen Flüchtlingspolitik gefordert Ökumenisches Bündnis ließ bei Straßenaktion Flüchtlinge zu Wort kommen

 

Mit einer Straßenaktion vor der katholischen Kirche Sankt Klara in der Nürnberger Innenstadt und einem anschließenden Gottesdienst hat ein breites ökumenisches Bündnis verschiedener Organisationen auf die Situation von Flüchtlingen in Bayern aufmerksam gemacht. Anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Tags der Menschenrechte“ am 10. Dezember forderten unter anderem die Vertreter von Brot für die Welt-Diakonie Bayern, dem Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg, der Jesuitenmission und Mission EineWelt mit einer Postkartenaktion an das Bundeskanzleramt die Regierung auf, die Asyl- und Migrationspolitik an den Menschenrechten auszurichten.

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Leben und Wirken Friedrich Bauers nun in Buchform

Erlanger Verlag für Mission und Ökumene veröffentlicht Aufsätze über den Pionier.

 

Friedrich Bauer (1812-1874) war der wichtigste Mitarbeiter Wilhelm Löhes und gilt als eigentlicher Begründer der Neuendettelsauer Missionsanstalt. In Neuendettelsau wurden bis 1985 fast 1.000 Missionare ausgebildet und nach Übersee entsandt. Doch nicht nur deshalb bleibt die Arbeit von Friedrich Bauer bis heute in Erinnerung. Seine 1850 veröffentlichte deutsche Schulgrammatik fand im gesamten deutschsprachigen Raum Verbreitung. Sie wurde von Konrad Duden nach Bauers Tod weitergeführt und kann deshalb als Vorläufer des heutigen Duden angesehen werden.

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Faires Spielzeug: Wunschzettel an das Nürnberger Christkind übergeben

Mitten in der Hochphase des Weihnachtseinkaufs konnte Mission EineWelt im Rahmen des Nürnberger Bündnisses Fair Toys am vergangenen Donnerstag auf die Produktionsbedingungen in der Spielzeugindustrie  aufmerksam machen.

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Lutherische Kirche in Liberia genießt hohes Ansehen

Generalsekretärin Naomi Ford-Wilson zu Besuch bei Mission EineWelt

 

„Predigen, lehren und heilen“, das sind für Naomi Ford-Wilson die zentralen Aufgaben der Lutherischen Kirche in Liberia (LCL). Die Generalsekretärin der 71.000 Mitglieder zählenden Kirche ist zurzeit zu Besuch bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. In einer Gesprächsrunde berichtete sie über die Arbeit der westafrikanischen Kirche, deren Gemeinden über das ganze Land verstreut sind und die wegen ihres Einsatzes für den Frieden in dem ehemaligen Bürgerkriegsland hohes Ansehen genießt.

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Nürnberger Bündnis fordert faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie

Am kommenden Donnerstag, 5. Dezember 2013, findet während der Kinderweihnacht am Hans- Sachs-Platz 2 in Nürnberg eine Informationsaktion des Nürnberger Bündnisses „Fair Toys“ statt. Das Aktionsbündnis tritt mit seiner Aktion, die von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr stattfinden wird, für faire Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie ein. Eine Schulklasse überreicht dabei im Sternenhaus dem Nürnberger Christkind einen Wunschzettel.

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Bäckerei im Usa River eingeweiht

Am 27. November 2013 wurde im Usa River Rehabilitation Centre (URRC)das neue Bäckereigebäude durch Bischof Paolo Akyoo und dem Vertreter von Mission EineWelt, Dr. Bernd Köhler, eingeweiht. Florian Münderlein, der seit August als Freiwilliger im URRC mitarbeitet, berichtet darüber.

Mit kräftigem Gesang zieht ein Festumzug durch das Usa River Rehabilitation Centre (URRC). Ziel ist die neue Bäckerei. Hinter dem Chor laufen die MitarbeiterInnen des Zentrums und die geladenen Gäste. Unter ihnen Paolo Akyoo, Bischof der Meru-Diözese der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT), Dr. Bernd Köhler, als Vertreter vom Centrum Mission EineWelt, Sophia Moshi, Konrektorin des URRC und Claus Heim, Direktor des URRC. Außerdem, im weißen Bäckergewand, Rose Nguma und Kai Küfner, die die neue Bäckerei leiten.

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Ein Leben für die Mission

Am vergangenen Samstag ist Lissi Schuster in Neuendettelsau gestorben.

 

Sie wurde von allen nur Lissi genannt und war ihr Leben lang mit der Neuendettelsauer Mission verbunden. Am vergangenen Samstag ist Elisabeth Schuster in Neuendettelsau gestorben, wenige Tage nach ihrem 86. Geburtstag.

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Ökumenische Aktion in Nürnberg zum Tag der Menschenrechte 

Mit einer Straßenaktion, einem gemeinsamen Gottesdienst und einer Lesung mit musikalischer Begleitung wird am Dienstag, 10. Dezember 2013, ein ökumenischer Zusammenschluss mehrerer Organisationen in Nürnberg auf den Internationalen Tag der Menschenrechte aufmerksam machen.
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Mission EineWelt fordert mehr Engagement gegen Aids

Mission EineWelt ruft die neue Bundesregierung zum Welt-Aids-Tag am kommenden Sonntag (1. Dezember) dazu auf, endlich einen angemessenen und fairen Beitrag an den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria zu leisten. Das evangelische Partnerschaftszentrum, Mitglied im Aktionsbündnis gegen Aids, fordert die bisherigen Zahlungen auf mindestens 400 Millionen Euro pro Jahr zu verdoppeln.

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Lutherische Kirche im Wandel der politischen Systeme in Tansania

Symposium zum 50. Bestehen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) Hannover/Wuppertal (25.11.2013).

 

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass veranstalteten das Berliner Missionswerk (BMW), das Evangelisch-Lutherische Missionswerk Leipzig (LMW), Mission EineWelt (MEW), die Vereinte Evangelische Mission (VEM) sowie das Zentrum für Mission und Ökumene – nordkirche weltweit ein dreitägiges Symposium im Stephanstift in Hannover.

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Studienleiter verabschiedet

Am 19. November 2013 wurde im Caritas-Pirckheimer-Haus (Nürnberg) Privatdozent Pfarrer Dr. Moritz Fischer von Mission EineWelt verabschiedet.

 

Der Theologe war im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt seit 2005 als Studienleiter im Referat Mission Interkulturell tätig. Er betreute unter anderem das theologische Qualifizierungsprogramm „Mission-Süd-Nord“ (MiSüNo) und engagierte sich in der Begleitung ausländischer Stipendiaten. Daneben war er von 2005 bis 2012 als wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich Interkulturelle Theologie an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau angestellt.

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Friedensweg in Nürnberg

Am Samstag, 16. November, fand in Nürnberg der diesjährige Friedensweg im Rahmen der ökumenischen Friedensdekade statt. Das Thema der Veranstaltung „Solidarisch?“ wurde an vier Standorten mit verschiedenen Teilaspekten umgesetzt. Solidarisches Handeln durch Fairen Konsum wurde als erste Station von Mission EineWelt und dem Lorenzer Laden durch ein szenisches Anspiel umgesetzt. Etwa 40 Teilnehmende zogen mit Plakaten und Fahnen bewaffnet zur nächsten Station, an der über Drohnenkrieg und Rüstungstransport informiert wurde.

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Das Zusammenleben der Geschlechter in der einen Welt

Kooperationstagung in der Evangelischen Akademie Tutzing vom 13. bis 15. Dezember 2013

 

In der evangelischen Kirche in Deutschland ist ein heftiger Streit um die Leitbilder für Familie und Partnerschaft ausgebrochen. In der katholischen Kirche treffen die Ansätze, einen liberaleren Kurs im Umgang mit der Wiederverheiratung nach Scheidung einzuschlagen, zum Teil auf Widerstand. Aber wie erscheinen diese deutschen Auseinandersetzungen, wenn man auf andere Teile der Welt blickt?  

 

Diese und weitere Fragen werden in der Kooperationstagung

Zusammenleben der Geschlechter in der einen Welt

vom 13. bis 15. Dezember 2013 in der Evangelischen Akademie Tutzing diskutiert.

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Philippinen: Taifun Haiyan hinterlässt Trümmerfeld

Diakonie Katastrophenhilfe und Mission EineWelt rufen gemeinsam zu Spenden für die Opfer auf. Geschätzt 10.000 Menschen starben durch den Taifun Haiyan, der mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 380 km/h am 8. November auf die Philippinen traf. Nach Einschätzung von Experten handelt es sich um den stärksten Taifun, der je auf den Philippinen tobte. Hunderttausende Menschen verloren ihre Häuser und sind obdachlos. Knapp 4,3 Millionen Menschen sind von der Naturkatastrophe betroffen. Im Epizentrum des Taifuns sind viele Straßen meterhoch überschwemmt und durch Erdrutsche blockiert, sodass einige Ortschaften noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind. Die Opferzahlen werden von der philippinischen Regierung täglich nach oben korrigiert.

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Dekanatsbeauftragte tagten bei Mission EineWelt zum heutigen Partnerschaftsbegriff

Das Thema „Partnerschaft: Verständnis und Praxis – bei uns und weltweit“ stand im Mittelpunkt der diesjährigen Tagung der Dekanatsbeauftragten und –pfarrer/innen, die am vergangenen Wochenende im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt in Neuendettelsau stattfand. Für Pfarrerin Reinhild Schneider, Leiterin des Referats Partnerschaft und Gemeinde bei Mission EineWelt, war es eine „intensive Begegnung von an der Missions- und Partnerschaftsarbeit Interessierten und Engagierten aus ganz Bayern“.

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Friedensdekade 2013 in Schweinfurt eröffnet

Mit einem ökumenischen Gottesdienst am 10. November ist die Friedensdekade der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern in der Schweinfurter St. Johanniskirche eröffnet worden. In seiner Predigt wies der Direktor von Mission EineWelt (Neuendettelsau), Pfarrer Peter Weigand, auf das Elend der Flüchtlinge weltweit hin. Das sei auch eines der Themen, die ins Zentrum der landeskirchenweiten Friedensaktion gerückt werden müssten. Der Gottesdienst wurde gemeinsam von der evangelischen Landeskirche, der katholischen und methodistischen Kirche veranstaltet.

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Im Gespräch mit Menschenrechtspreisträgerin Kasha Jacqueline Nabagesera

„Sie hassen uns, weil es ihnen beigebracht wurde, uns zu hassen!“ Mit diesem Statement bot die jüngst ausgezeichnete Trägerin des 10. Internationalen Menschenrechtspreises der Stadt Nürnberg, Kasha Jacqueline Nabagesera, einen Einblick in die erschreckende Situation der Queer Community in Uganda. Zu Ehren der 33-jährigen Menschenrechtspreisträgerin hatte der Verein Afrodeutsche e.V., sowie die AWO Nürnberg und die afrikanische Community am 30.9. in das Karl-Bröger Zentrum in Nürnberg eingeladen. Im direkten Vorfeld der Veranstaltung gab es Proteste u.a. auch von Mitgliedern des Vereins Afrodeutsche e.V.. Der Grund hierfür war, aus ihrer Sicht ist Homosexualität kein Diskussionsthema im afrikanischen Kontext.

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Freiwillige besuchten Asyl-Aufnahmestelle in Zirndorf

Mission EineWelt fordert im Rahmen der Kampagne "Wir nageln sie fest!" (www.wir-nageln-sie-fest.de) von der neuen Bundesregierung die Asyl- und Migrationspolitik an den Menschenrechten auszurichten und stärker die Fluchtursachen zu bekämpfen als die Flüchtlinge selber.

Mit dem Thema Fluchtursachen, Migration und Asyl haben sich auch die zurückgekehrten Freiwilligen auf ihrem Auswertungsseminar auseinandergesetzt und in diesem Rahmen die Zentrale Aufnahmestelle für AsylbewerberInnen in Zirndorf besucht. Nachdem sie ein Jahr lang in Lateinamerika mit Menschen am Rande der Gesellschaft gearbeitet hatten, wollten sie auch Menschen in Deutschland kennenlernen, deren Realität von der Mehrheitsgesellschaft größtenteils ignoriert wird.

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Mission EineWelt bei der Nürnberger Friedenstafel

Frei nach dem deutschen Sprichwort „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ haben sich am Sonntag, 29. September, wieder tausende Nürnberger zum gemeinsamen Mittagsmahl an der „Nürnberger Friedenstafel“ versammelt. Auch in diesem Jahr war Mission EineWelt mit vier Tischen vertreten. An den rund 400 Tischen entlang der Straße der Menschenrechte und rund um den Kornmarkt feierten die Bürger die Verleihung des Nürnberger Menschenrechtspreises an die 33-jährige Kasha Jacqueline Nabagesera aus Uganda. Die Afrikanerin war zuvor bei einem Festakt im Nürnberger Opernhaus für ihr Engagement für Lesben und Schwule geehrt worden. Nabagesera hat vor zehn Jahren die „Freedom and Roam Uganda“ (FARUG) gegründet, eine Vereinigung, die sich in dem afrikanischen Land für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen einsetzt.

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Nürnberger Jungbäcker berichtet über Bäckereiprojekt in Tansania

Kai Küfner, der als Jungbäcker mit dem Internationalen Freiwilligenprogramm für ein Jahr in Tansania war, wird in den kommenden Wochen in Nürnberg, Gebersdorf, Triesdorf und Wendelstein über den Aufbau einer Bäckerei in Usa River berichten. „Leben, glauben und arbeiten anderswo“ hat er seinen etwa einstündigen bebilderten Vortrag betitelt, in dem er vor allem erzählen will, wie das Bäckereiprojekt in der Rehabilitationseinrichtung für behinderte Menschen im Norden Tansanias vorangeschritten ist.

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Nachruf auf Bischof Sanangke Dole aus Papua-Neuguinea

Mit Bischof Sanangke Dole starb im Juni eine der wichtigsten Integrationsfiguren der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Pfarrer Gernot Fugmann und Pfarrer Dr. Traugott Farnbacher, der ehemalige und jetzige Leiter des Referates Papua-Neuguinea, Pazifik, Ostasien bei Mission EineWelt, würdigen die Verdienste des südpazifischen Kirchenmannes. Sanangke Dole wurde 1983 zum Bischof des Hagen-Bezirks der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea gewählt und damit Nachfolger von Bischof Jeremiah Mambu. Als prominenter Hochländer gehörte er zu den einflussreichen, einheimischen Persönlichkeiten, die bereits seit den 1970er Jahren leitende Aufgaben von europäischen Missionaren übernahmen.

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Bischof Jensen Seyenkulo: Weltgemeinschaft hat kein Vertrauen in den Frieden in Liberia

In einem Fürbittgottesdienst zum 10. Jahrestag des Friedensschlusses, äußerte der Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia, Dr. Jensen Seyenkulo, am 18. August sein Bedauern, dass die Weltgemeinschaft kein Vertrauen in den Frieden in Liberia hätte. „Viele auf der ganzen Welt trauen dem Frieden in unserem Land nicht, den wir feiern.“ Seyenkulo machte dieses Mißtrauen unter anderem daran fest, dass es schwierig sei, ein Visum zu bekommen, wenn Liberianer beispielsweise nach Europa reisen wollen. Um ein Visum zu bekommen, müssten reisewillige Mitbürger nach Ghana, Nigeria oder zur Elfenbeinküste reisen, um dort ein Visum zu erhalten.

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Mittwochskino im September mit „Nairobi Half Life“

Am 25. September zeigt Mission EineWelt in seiner Reihe Mittwochskino den Film „Nairobi Half Life“. In dem Regiedebüt des kenianischen Filmemachers Tosh Gitonga verdient sich der junge Mwas in der kenianischen Provinz seinen kargen Lebensunterhalt mit dem Straßenverkauf von raubkopierten DVDs. Er gibt den Pausenclown, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als Schauspieler. Als er einer reisenden Theatertruppe begegnet, die ihm von einem Casting in Nairobi erzählen, sieht er seine Chance gekommen und macht sich auf in die Hauptstadt.

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Bundesbeauftragter Dr. Jens Kreuter im Austausch mit Freiwilligen bei Mission EineWelt

Der eigentliche Sinn eines Auslandsjahres im Rahmen des Internationalen Freiwilligendienstes von Mission EineWelt besteht nach Ansicht von Dr. Jens Kreuter nicht darin, was die dortigen Projektträger durch die Mitarbeit der jungen Frauen und Männer gewinnen. „Kern des Programms ist die Erfahrung, die Sie machen“, sagte der Bundesbeauftragte der Freiwilligendienste zu den Rückkehrerinnen und Rückkehrern, die in den letzten 12 Monaten im Auftrag von Mission EineWelt in Afrika, Asien und im Pazifik waren.

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Diesjährige Gewinner im Fotowettbewerb der Freiwilligen ausgezeichnet

Bei der Tagung der Freiwilligen, die in den vergangenen 12 Monaten in Übersee waren, wurden am gestrigen Donnerstag die besten Fotos des diesjährigen Fotowettbewerbs prämiert. Mehr als 40 junge Frauen und Männer, die über Mission EineWelt in Projekten der Partnerkirchen weltweit mitgearbeitet haben, konnten zu drei Themenbereichen jeweils ein Foto einsenden. Die Fotos sollen Szenen aus dem Alltag der Menschen, dem Alltag der Freiwilligen sowie zur aktuellen Land-Kampagne des Partnerschaftszentrums zeigen.

 

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Landausstellung von Mission EineWelt zum Auftakt der Fairen Woche in Roßtal

Am 17.9. konnte Pfarrerin Dörte Knoch im Foyer des Rathauses die Ausstellung „Land ist Leben“ als Auftaktveranstaltung zur Fairen Woche in Markt Roßtal eröffnen. Während der Pause der Marktratssitzung nutzten einige Ratsmitglieder samt ihres ersten Bürgermeisters Johann Völkl die Gelegenheit, die Ausführungen von Gisela Voltz zur Ausstellung zu hören. Hierbei kamen beispielhaft verschiedene Aspekte rund um das Thema Land in einem globalen Zusammenhang in den Blick: Landflucht, Landgrabbing sowie die Zukunft der Landwirtschaft. Gerade in der Gemeinde Roßtal, die ja noch von Nebenerwerbslandwirtschaft geprägt ist, bietet die Ausstellung „Land ist Leben“ einen hohen Grad an Anschlussfähigkeit.

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Ab 22. September: Interkulturelle Woche

"Rassismus entsteht im Kopf. Offenheit auch." Unter diesem Motto steht die diesjährige Interkulturelle Woche vom 22. - 28. September 2013. Es geht um Fragen wie: Wo bin ich selbst in meinem Denken, meiner Sprache, meinen Haltungen noch unbewusst rassistischen Grundmustern verhaftet? Inwieweit haben wir als Kirche die kulturelle Vielfalt schon als Teil von uns selbst entdeckt und gestalten Räume echter Begegnung und Partizipation? Oder geht es immer noch in erster Linie um die Frage des Umgangs mit "den Anderen" und "den Fremden"?

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Pfarrersehepaar geht nach El Salvador

Die Adresse von Gerhild Zeitner und Hans-Jürgen Johnke wird künftig San Miguel in El Salvador sein. Das Pfarrersehepaar arbeitet in den kommenden Jahren im Auftrag des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in der lutherischen Kirche des mittelamerikanischen Landes und wird am Samstag, 28. September 2013, in einem Gottesdienst in Bieberbach bei Egloffstein zu seinem Dienst ausgesandt. Pfarrer Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, der Lateinamerikareferent Hans Zeller und der Dekanatsmissionspfarrer Johannes Meisinger werden die Aussendung vornehmen.

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Landkonferenz: Plattform „Unser Land - unser Leben“ gegründet

Als Ergebnis der Konferenz „Landgerechtigkeit für dauerhaften Frieden in Tansania“ hat sich die Plattform „Unser Land – unser Leben“ zur Umsetzung der Beschlüsse gegründet. Menschen aus verschiedenen Gebieten berichteten, wie sie von ihrem Land vertrieben wurden.

Die Landvertreibungen hatten verschiedenen Gründe: Anbau von Jatropha (Purgiernuss) für Agrosprit war einer davon. Außerdem waren der Abbau von Gold und Konflikte zwischen Ackerbauern und Viehzüchtern, die von Regierungsseite geschürt wurden, ursächlich. Ergänzt wurden diese Berichte durch Fälle in anderen Ländern und wissenschaftlichen Untersuchungen.

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Jahrestag: Griechenland erlässt Deutschland die Schulden

erlassjahr.de und Mission EineWelt erinnern an historische Entschuldung Deutschlands vor 60 Jahren

 

Während kurz vor der Bundestagswahl die Diskussion um einen nächsten Schuldenschnitt für Griechenland weitergeht, erinnern Mission EineWelt und das Entschuldungs­bündnis erlassjahr.de heute am 16.9. an den 60. Jahrestag der großzügigen Entschuldung der jungen Bundesrepublik Deutschland durch mehr als zwanzig Gläubigerstaaten, darunter auch Griechenland.

Am 16. September 1953 trat das kurz zuvor in der britischen Hauptstadt unterzeichnete „Londoner Schuldenabkommen“ in Kraft. Es stellte die Weichen für das deutsche Wirtschaftswunder der fünfziger und sechziger Jahre. Das Abkommen ist noch heute eines der wenigen Beispiele dafür, wie umsichtig und nachhaltig Schuldenmanagement sein kann – wenn der politische Wille dazu vorhanden ist.

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Pilot Sebastian Kurz wird mit Familie nach Papua-Neuguinea ausgesandt

In den nächsten Jahren wird Sebastian Kurz seinem Beruf als Pilot in Papua-Neuguinea nachgehen. Zu einem Aussendungsgottesdienst laden das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt und die dortige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde am Sonntag, 20. Oktober 2013, in die Erlöserkirche in Bad Wörishofen ein. Der Pilot wird gemeinsam mit seiner Frau Betty Becker-Kurz und zwei Kindern zu dem mehrjährigen Dienst bei der Mission Aviation Fellowship (MAF), einer weltweit agierenden Missionsfluggesellschaft, in das südpazifische Land ausgesandt.

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Landkonferenz in Tansania ruft zum aktiven Engagement in der Zivilgesellschaft auf

Derzeit findet in der tansanischen Hafenstadt Daressalam die Konferenz zu „Landgerechtigkeit für dauerhaften Frieden in Tansania“ statt. Mit einer Exkursion nach Kisarawe begann sie am 9. September. Die Teilnehmenden konnten mit Menschen ins Gespräch kommen, die ihr Land an einen britischen Investor verloren haben. Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania hat zusammen mit der Sebastian-Kolowa-Memorial-University diese Konferenz organisiert. Verschiedene Akteure aus Politik, Wissenschaft und Kirche aus Tansania und anderen Ländern sind hier zusammengekommen, um über Land, Landrechte und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren.

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Zum Tod von Albrecht Immanuel Herzog

Mission EineWelt trauert um Pfarrer Albrecht Immanuel Herzog, der im Alter von 56 Jahren plötzlich verstorben ist. Pfarrer Immanuel Herzog war als Geschäftsführer der „Gesellschaft für Innere und Äußere Mission im Sinne der lutherischen Kirche e. V.“ ein langjähriger Weggefährte. Aus dieser Gesellschaft heraus ist das heutige Partnerschaftszentrum Mission EineWelt entstanden. Sie hat die Missionsarbeit der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern seit Mitte des 19. Jahrhunderts eigenständig neben der verfassten Kirche verantwortet. 1972 übergab die Gesellschaft ihre Liegenschaften und ihre Arbeit an die bayerische Landeskirche. Auf dieser Grundlage entstand das damalige Missionswerk der Evang.-Luth. Kirche in Bayern, das 2007 im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt aufging.

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Aaron Yap ist neuer Bischof in Malaysia

Die Lutherische Kirche in Malaysia (LCM) hat Ende August auf ihrer Synode mit dem Ingenieur und Theologen Aaron Yap einen neuen Bischof gewählt. Der bisherige Bischof Philip Lok hat sich nach zwei Amtsperioden und insgesamt acht Jahren in dem Leitungsamt nicht mehr zur Wahl gestellt. Der 45-jährige Theologe Yap ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Er ist dem bayerischen Partnerschaftszentrum Mission EineWelt seit vielen Jahren eng verbunden.

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Lateinamerikareferent Hans Zeller berichtet aus Lateinamerika

Gutes Leben in der Solidarität

Die lutherische Kirche Costa Ricas feierte am 1. September 2013 ihren 25. Geburtstag. „Für ein gutes Leben, durch Inklusion und Solidarität“, lautete ihr Motto in der Zeit ihrer Kirchwerdung. Durch ihre missionarische Arbeit hat sie sich zu einer soliden Kirche entwickelt. Bischof Melvin Jimenez hob hervor, dass die Unterstützung der weltweiten lutherischen Kirchengemeinschaft eine wertvolle Hilfe für den Aufbau der Kirche war und noch immer ist. Ihr Beitrag stärkt die junge Kirche, so dass sie den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann. Die Schwerpunkte der lutherischen Kirche in Costa Rica sind die Begleitung und Betreuung der Schwestern und Brüder, die in ärmlichen und unsicheren Verhältnissen leben oder vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen sind.

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Nürnberger Jungbäcker berichtet über Bäckereiprojekt in Tansania

Kai Küfner, der als Jungbäcker mit dem Internationalen Freiwilligenprogramm für ein Jahr in Tansania war, wird in den kommenden Wochen in Nürnberg, Gebersdorf, Triesdorf und Wendelstein über den Aufbau einer Bäckerei in Usa River berichten. „Leben, glauben und arbeiten anderswo“ hat er seinen etwa einstündigen bebilderten Vortrag betitelt, in dem er vor allem erzählen will, wie das Bäckereiprojekt in der Rehabilitationseinrichtung für behinderte Menschen im Norden Tansanias vorangeschritten ist.

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Nachruf auf Bischof Sanangke Dole aus Papua-Neuguinea

Mit Bischof Sanangke Dole starb im Juni eine der wichtigsten Integrationsfiguren der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea. Pfarrer Gernot Fugmann und Pfarrer Dr. Traugott Farnbacher, der ehemalige und jetzige Leiter des Referates Papua-Neuguinea, Pazifik, Ostasien bei Mission EineWelt, würdigen die Verdienste des südpazifischen Kirchenmannes. Sanangke Dole wurde 1983 zum Bischof des Hagen-Bezirks der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea gewählt und damit Nachfolger von Bischof Jeremiah Mambu. Als prominenter Hochländer gehörte er zu den einflussreichen, einheimischen Persönlichkeiten, die bereits seit den 1970er Jahren leitende Aufgaben von europäischen Missionaren übernahmen.

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Bischof Jensen Seyenkulo: Weltgemeinschaft hat kein Vertrauen in den Frieden in Liberia

In einem Fürbittgottesdienst zum 10. Jahrestag des Friedensschlusses, äußerte der Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia, Dr. Jensen Seyenkulo, am 18. August sein Bedauern, dass die Weltgemeinschaft kein Vertrauen in den Frieden in Liberia hätte. „Viele auf der ganzen Welt trauen dem Frieden in unserem Land nicht, den wir feiern.“ Seyenkulo machte dieses Mißtrauen unter anderem daran fest, dass es schwierig sei, ein Visum zu bekommen, wenn Liberianer beispielsweise nach Europa reisen wollen. Um ein Visum zu bekommen, müssten reisewillige Mitbürger nach Ghana, Nigeria oder zur Elfenbeinküste reisen, um dort ein Visum zu erhalten.

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Mittwochskino im September mit „Nairobi Half Life“

Am 25. September zeigt Mission EineWelt in seiner Reihe Mittwochskino den Film „Nairobi Half Life“. In dem Regiedebüt des kenianischen Filmemachers Tosh Gitonga verdient sich der junge Mwas in der kenianischen Provinz seinen kargen Lebensunterhalt mit dem Straßenverkauf von raubkopierten DVDs. Er gibt den Pausenclown, aber eigentlich träumt er von einer Karriere als Schauspieler. Als er einer reisenden Theatertruppe begegnet, die ihm von einem Casting in Nairobi erzählen, sieht er seine Chance gekommen und macht sich auf in die Hauptstadt.

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Massiver Protest gegen rassistisches Sendeformat „Reality Queens auf Safari“

In einem offenen Brief haben 22 entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen, darunter auch das Partnerschaftszentrum Mission EineWelt, den Fernsehsender Pro7 aufgefordert, die Ausstrahlung der Sendung „Reality Queens auf Safari“ mit sofortiger Wirkung zu stoppen. Nach Ansicht von Pfarrer Reinhard Hansen, Afrikareferent und stellvertretender Leiter von Mission EineWelt, wird in dieser Serie ein negativ verzerrtes Bild von Menschen in Tansania wiedergegeben. „Dadurch werden Frauen und Männer in Tansania auf eine beleidigende Weise dargestellt, die der ,Reality‘ in keiner Weise gerecht wird“, so Hansen. Solche Sendeformate zerstörten das jahrzehntelange Bemühen kirchlicher und entwicklungspolitischer Organisationen für ein menschenwürdiges Miteinander der Völker weltweit. „Diese Sendung konterkariert diese Menschenrechtsarbeit.“

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Erstaunliche Umfrageergebnisse vor den Wahlen 

Rund 900 bayerische Landtags- und Bundestagskandidatinnen und -kandidaten von acht Parteien haben vor einigen Wochen Post von Mission EineWelt und „Brot für die Welt“ Bayern erhalten. Unter der Überschrift „Wir nageln sie fest!“ wollten die beiden kirchlichen Werke Politikerinnen und Politiker zu Themen wie Finanzmärkte, Nahrungsmittelspekulation, Agrarpolitik, Rüstungsexporte, Asylrecht, Klimawandel, Unternehmensverantwortung und Religionsfreiheit befragen. Für die Absender wohl am überraschendsten: 74 Prozent aller befragten FDP-Kandidatinnen und Kandidaten lehnten eine Einschränkung des Waffenhandels ab. Selbst bei den Freien Wählern waren dies noch 42 Prozent, während bei den Christsozialen immerhin noch ein Drittel eine solche Einschränkung ablehnt.

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Ägyptische Kirchen kritisieren westliche Berichterstattung

Als völlige Fehlinterpretation durch westliche Medien kritisiert der Ägyptische Kirchenrat, in dem alle Christen des Landes organisiert sind, die Berichterstattung über die Lage in Ägypten. „Wir hoffen, dass endlich die objektiven Fakten gezeigt und jene radikalen Organisationen benannt werden, die für das Blutvergießen verantwortlich sind, anstatt deren Handlungen zu rechtfertigen“, heißt es in einer Stellungnahme. Man erwarte, dass „internationale und westliche Medien wahrheitsgemäß, genau und ehrlich berichten“.

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Am 6. August vor der Lorenzkirche in Nürnberg: Gedenken an Hiroshima

Am Dienstag, 6. August und am Donnerstag, 8. August jähren sich die amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Deshalb lädt Mission EineWelt gemeinsam mit anderen Organisationen am Dienstag, 6. August 2013, von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr, zu einer Gedenkveranstaltung vor dem Portal der Lorenzkirche in Nürnberg ein.

 

Die Atombomben im August 1945 sollten das Ende des Zweiten Weltkrieges beschleunigen und Japan zur Kapitulation zwingen. 92.000 Menschen starben unmittelbar durch die Bombenexplosionen, weitere 130.000 Menschen erlagen später an den Folgen der Bombenabwürfe. Hiroshima ist seither zu einem Symbol für den Widerstand gegen jede Form von ziviler und militärischer Nutzung von Nuklearenergie geworden. Weltweit gedenken Menschen am so genannten „Hiroshima-Tag“ der Opfer von Atombombentests.

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Jugendkonsultation 2013: Jung, vernetzt, international und am Thema Toleranz

Vier Wochen lang sind 20 junge Frauen und Männer aus 12 Partnerkirchen bei Mission EineWelt, um sich kennenzulernen, zu vernetzen und inhaltlich zu arbeiten. Das Thema der Internationalen Jugendleitendenkonsultation, die seit dem 15. Juli im Neuendettelsauer Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern stattfindet, ist „Toleranz in unseren Gesellschaften und Kirchen“. Für Diakon Gerhard Stahl ist in den ersten Tagen schon deutlich geworden, dass jeder Mensch seine eigenen Grenzen zieht, wo Toleranz beginnt und aufhört. „Wir lernen voneinander, indem wir unterschiedliche Ansichten kennen- und tolerieren lernen.“

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Fest der weltweiten Kirche: Sonnig, rhythmisch, gut besucht

Am Ende eines sonnig-heißen Festsonntags bedankte sich Pfarrer Peter Weigand, Direktor von Mission EineWelt, bei allen, die das „Fest der weltweiten Kirche“ in diesem Jahr vorbereitet, gestaltet und daran teilgenommen haben. Rund 1.200 Besucherinnen und Besucher waren in diesem Jahr in Neuendettelsau, um entweder am Ehemaligentreffen teilzunehmen, das Open-Air-Konzert am Samstagabend zu genießen oder am Sonntag den Gottesdienst in der St. Nikolaikirche und das anschließende Fest rund um das Gelände von Mission EineWelt zu erleben. Gäste aus mehr als 20 Ländern nahmen an dem zweitägigen Fest teil und wirkten daran mit, erlebten ein vielfältiges Programm auf zwei großen Bühnen, konnten sich an Ständen informieren, am Aktivprogramm teilnehmen oder sich mit internationalen Gerichten als Mittagessen oder später mit Kaffee, Kuchen und Kaltgetränken verwöhnen lassen.

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Open-Air-Konzert: Filmmusik, Gospel und lateinamerikanischen Rhythmen

Wer gute Bigbandmusik liebt, der kam am vergangenen Samstagabend im Innenhof von Mission EineWelt in Neuendettelsau voll auf seine Kosten - und das auch noch kostenlos. Beim diesjährigen Open-Air-Konzert, das traditionell am Vorabend des „Festes der weltweiten Kirche“ stattfindet, war nämlich das „Orquestra Municipal de Imigrante“ aus Brasilien mit lateinamerikanischen Rhythmen, bekannter Filmmusik und einer bewegten Vorstellung zu Gast.

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Einführung von Ehepaar Hildebrandt Rambe im Rahmen des Festgottesdienstes in Neuendettelsau

In einem Festgottesdienst im Rahmen des Festes der weltweiten Kirche, das am kommenden Wochenende in Neuendettelsau stattfindet, wird am Sonntag, 21. Juli 2013, das Ehepaar Dr. Aguswati und Markus Hildebrandt Rambe in seine Arbeit in der Projektstelle Evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft eingeführt. Der Gottesdienst findet um 9.30 Uhr in der St. Nikolaikirche in Neuendettelsau statt. Bereits am 1. April hat das Pfarrersehepaar die neue Aufgabe unter dem Dach von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, übernommen.

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„Mir hams satt“ - 8.000 in München gegen Agrarindustrie und Flächenfraß

Aufgerufen zu der Demonstration "Mir hams satt" hatte am vergangenen Samstag neben Mission EineWelt ein breiter Träger- und Unterstützerkreis aus Bürgerinitiativen, Verbraucher-und Umweltschutzverbänden, kritischen Bauernverbänden und weiteren entwicklungspolitischen Organisationen. Auf dem Odeonsplatz herrschte dichtes Gedränge und Volksfestcharakter. Menschen scharten sich um die Stände der beteiligten Organisationen. Auch der Stand von Mission EineWelt, der in Kooperation mit Misereor, Brot für die Welt und FIAN gestaltet wurde, war gut besucht.

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Buntes Programm beim "Fest der weltweiten Kirche" am kommenden Wochenende

Am kommenden Wochenende feiert Mission EineWelt sein diesjähriges "Fest der weltweiten Kirche" mit internationalen Gästen, mit Musik und Interviews auf zwei Bühnen, einem breiten Informationsangebot und natürlich verschiedenen Gerichten als Mittagsangebot sowie Kaffee und Kuchen. Die zweitägige Veranstaltung beginnt am Samstag, 20. Juli, mit einem Treffen ehemaliger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Nachmittag. Um 19.30 Uhr findet im Garten des Partnerschaftszentrums das schon traditionelle Open-Air-Konzert statt. Das "Orquestra Municipal de Imigrante" aus Brasilien wird gemeinsam mit dem Hersbrucker Chor "Sound of Joy" den Abend gestalten.

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Aussendung: Diakonen-Ehepaar wird künftig am Fuß des Kilimandscharo arbeiten

"Gehet hin“ beginnen viele Bibelstellen und danach folgt immer ein Auftrag. Der bekannteste ist wohl der Missionsauftrag, in die Welt hinaus zu gehen, um alle Völker zu lehren. Sendung nennt es die Kirche und für den Rummelsberger Diakon Armin Raunigk und seine Frau, Diakonin Gabriele Raunigk, führt diese demnächst sehr weit weg von allem, was bisher ihr Leben ausmachte. In Tansania, am Fuße des Kilimandscharo nahe der Stadt Moshi werden sie in wenigen Wochen im Auftrag von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, ihren neuen Lebensmittelpunkt haben.

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Verband christlicher Kirchen bittet Präsident um klare Worte

Das „Tanzania Christian Forum“, eine Kooperationsplattform christlicher Kirchen verschiedener Konfessionen, hat sich mit der Bitte um tatkräftige Unterstützung an den tansanischen Staatspräsidenten Jakaya Kikwete gewandt. Bei ihrer Audienz am Regierungssitz in Daressalam forderten die vier leitenden Bischöfe der Großkirchen Präsident Kikwete auf, endlich öffentlich Stellung zu dem sich verschärfenden Konflikt zwischen Christen und Muslimen in dem seit 1961 unabhängigen ostafrikanischen Staat zu beziehen.

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Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Tansania (ELCT) feierte ihr 50-jähriges Bestehen

50 Jahre gemeinsam unterwegs - das Jubiläum der Partnerschaft zwischen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania (ELCT) wird seit Februar 2012 mit einer Vielzahl an Veranstaltungen gefeiert. Ein weiterer Höhepunkt ist der Besuch von Dorothea Deneke-Stoll. Die Synodalpräsidentin wurde zusammen mit einer Delgation der ELKB zu den Feierlichkeiten anlässlich der Gründung der ELCT vor 50 Jahren nach Tansania eingeladen.

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Wir nageln sie fest – Eva Schuster von Mission EineWelt trifft Christian Ude in Markt Berolzheim

Der politische Abend der SPD in Markt Berolzheim am 17. Juni mit fast 1000 ZuhörerInnen war eine gute Gelegenheit den SPD-PolitikerInnen die Kampagne „Wir nageln sie fest!“ vorzustellen. Denn auch der SPD-Kandidat für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten, Christian Ude, forderte eine Politik, die Wort hält.

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www.mission.de: Materialien für Unterricht und Gottedienste jetzt online

Wenn Lehrerinnen, Pfarrerinnen und andere haupt- und ehrenamtlich mitarbeitende Frauen und Männer „ganz auf die Schnelle“, „eben mal so“ und „jetzt sofort“ Unterrichtsentwürfe, Anregungen und Materialien für Gottesdienst, Unterricht und Erwachsenenbildung oder „einfach nur so etwas“ zum Thema Mission suchen, stehen die Chancen gut, unter www.mission.de Entsprechendes zu finden. Nach Themen und Zielgruppen sortiert wurden die Dokumente in diese Datenbank eingestellt. Ernährung, Landraub, Frauenrechte, Religionsfreiheit, Gerechtigkeit, Interreligiöser Dialog: dies sind nur einige Beispiele der Themen, die mit „Mission“ in Verbindung stehen. Für je eine Unterrichtseinheit, eine Andacht, einen Gottesdienst oder ein Gruppeneinheit wurden die von Missionswerken und Kirchen zur Verfügung gestellten Materialien ansprechend gestaltet.

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Südamerikatag bereitet Freiwillige auf Auslandsjahr vor

Der sonnige Nachmittag am vergangenen Sonntag hätte eher zum Baden, Radeln und Wandern eingeladen. 32 Jugendliche, die gerade ihr Abitur oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, saßen stattdessen im Gemeindehaus Nürnberg-Mögeldorf und diskutierten über die politische Situation in Südamerika, über soziale Einsatzstellen für Jugendliche und über die notwendigen Vorbereitungen für ein Jahr als Freiwillige in einem südamerikanischen Land. Im Dezember letzten Jahres wurden sie für eine Stelle ausgewählt. Nach dem Schulabschluss geht es nun in die heiße Phase. Ein Visum muss beschafft werden, dazu sind viele Behördengänge notwendig. Ganz wichtig ist die Sprache, da es mit dem Einsatz im August keine Anleitung mehr in deutscher Sprache geben wird.

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Rückblick auf Reise des Umweltausschusses im Deutschen Bundestag nach Tansania

Eine erste positive Reaktion kann der Bundestagsabgeordnete Josef Göppel nach einer sechstägigen Reise des Umweltausschusses nach Tansania bereits vermelden. Der Premierminister des ostafrikanischen Landes, Mizengo Pinda, wird im Sommer die Massai besuchen, die offensichtlich aus dem Naturschutzgebiet Ngorogoro vertrieben werden sollen. Der Umweltausschuss im Deutschen Bundestag war im Mai im Norden Tansanias unterwegs, um sich schwerpunktmäßig über das Thema Landgrabbing zu informieren.

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Jahresempfang in Landshut: Menschenrechte sind auch hierzulande ein wichtiges Thema

Mehr als 100 Besucherinnen und Besucher, darunter auch viele internationale Gäste, waren beim Jahresempfang von Mission EineWelt, der auf Einladung des Kirchenkreises Regensburg am vergangenen Freitag in Landshut stattfand. Der Empfang, bei dem sich das landeskirchliche Partnerschaftszentrum mit seiner Arbeit vorstellte, stand in diesem Jahr unter dem Titel „Menschenrechte – ein Thema der Mission?!“ Mit kurzen thematischen Beiträgen aus tansanischer, asiatischer und eigener Sicht beleuchtete das Partnerschaftszentrum diesen wichtigen Aspekt seiner Arbeit.

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Mission EineWelt strebt Umweltzertifizierung nach strenger EU-Norm EMAS III an

Auf dem Weg zur Zertifizierung nach dem europäischen Umweltmanagementprogramm EMAS III (Eco-Management and Audit Scheme) hat Mission EineWelt einen bedeuteten Schritt getan. In einer Versammlung der Mitarbeitenden des landeskirchlichen Partnerschaftszentrums wurde von der Umweltmanagementbeauftragten Renate Hauerstein und dem hauseigenen Umweltteam der Entwurf für die Umwelterklärung vorgestellt. Darin werden wichtige Faktoren der direkten und indirekten Umweltauswirkungen wie Heizenergie, Strom- und Wasserverbrauch, Mobilitätsdaten oder der Papierverbrauch des kirchlichen Zentrums, aber auch bestimmte Verhaltensweisen und die Vermittlung des Umweltgedankens in der Öffentlichkeit als Basis für die Zertifizierung dargestellt.

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13. Juli 2013: Großdemo „Mir hams satt!“ gegen Agrarindustrie und Flächenverbrauch

Am Samstag, 13. Juli 2013, wird ab 11 Uhr am Münchner Odeonsplatz die Großdemonstration "Mir hams satt" stattfinden. Unter den Trägerorganisationen, die sich für eine faire Landwirtschaftspolitik, gentechnikfreie Lebensmittelproduktion und vernünftige Flächenschutzpolitik einsetzen, ist auch Mission EineWelt. Bauern und Imker, Umweltschützer und Entwicklungsorganisationen, Verbraucher und Produzenten werden in München gemeinsam gegen Agrarindustrie und Flächenverbrauch auf die Straße gehen und laden die Bevölkerung ein, mitzumachen.

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Mehr Einsatz gegen ausbeuterische Kinderarbeit gefordert

Sie holen im Kongo aus einsturzgefährdeten Minen Coltan für die Herstellung der begehrten Smartphones, sie klopfen in Indien Steine für Gräber oder Pflaster in Europa, sie ernten Kakaofrüchte in der Elfenbeinküste für die in Deutschland verzehrte Schokolade. Weltweit arbeiten laut UNICEF rund 190,7 Millionen Kinder unter ausbeuterischen Bedingungen, können deshalb nicht zur Schule gehen und haben unter gesundheitlichen Schäden zu leiden.

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Mittelamerikanische Christen beten für Überschwemmungsopfer in Deutschland

„Liebe Schwestern und Brüder, wir grüßen Euch herzlich und wünschen Kraft und Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit.“ Mit diesem Satz beginnt eine Nachricht aus der Salvadorianischen Lutherischen Synode (SLS), die bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, eingegangen ist. Die lutherische Kirche des mittelamerikanischen Landes stehe im Gebet zu den deutschen Familien, die die aktuellen Überschwemmungen erleben müssten.

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Interaktiver Lernparcours „missio for life“ bei Mission EineWelt

Mit ihrem interaktiven Lernparcours „missio for life“ war das katholische Hilfswerk missio (München) auf seiner Tour durch Bayern für zwei Tage bei Mission EineWelt in Neuendettelsau zu Gast. Arrangierte Ehen, Menschenhandel oder der Überlebenskampf von Straßenkindern stehen im Mittelpunkt des Lernparcours mit Computerspielen (serious Games). Hier können sich Schüler zu diesen und weiteren Themen rund um das Thema Gendergerechtigkeit informieren. Das Hilfswerk missio verbindet mit dem Parcours das Ziel, Jugendliche dabei zu unterstützen, sich in einer ständig wandelnden Welt zurechtzufinden, globale Zusammenhänge zu erkennen und einen Bezug zur eigenen Lebenswirklichkeit herzustellen.

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Mission EineWelt zeigt den Film "Dreiviertelmond"

Im Juni zeigt Mission EineWelt in seiner Reihe Mittwochskino die Tragikomödie „Dreiviertelmond“ mit Elmar Wepper als Nürnberger Taxifahrer. Zur Handlung: Für den 65-jährigen Taxifahrer Hartmut bricht eine Welt zusammen, als ihn seine Frau wegen eines anderen Mannes verlässt. Mürrisch und introvertiert seinem Tagewerk nachgehend, macht er die Bekanntschaft des sechsjährigen türkischen Mädchens Hayat, die urplötzlich allein in Hartmuts Taxi auftaucht, obwohl der alte Grantler die Kleine noch kurz zuvor zusammen mit ihrer Mutter durch Nürnberg chauffiert hat.

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Delegation aus der Mekong-Region auf Studientour

Am 5. Juni 2013 wird eine Delegation aus der Mekong-Region bei Mission EineWelt in Neuendettelsau eintreffen, um eine zweiwöchige Studienreise zu beginnen. Die 21-köpfige Besuchergruppe besteht aus Verantwortlichen aus lutherischen und protestantischen Kirchen der Mekong-Länder Kambodscha, Vietnam, Laos, Thailand, Myanmar und Nepal. Begleitet wird die Gruppe von Mitgliedern lutherischer Kirchen aus Australien, Singapur und Malaysia, die die Arbeit in der Mekongregion partnerschaftlich unterstützen.

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Verzicht auf Agrarspekulationen begrüßt

Mit der DZ-Bank, dem Zentralinstitut der Volksbanken und Raiffeisenbanken, hat sich nun eine weitere Bank aus den Spekulationen mit Nahrungsmitteln verabschiedet. „Mission EineWelt begrüßt diesen Schritt der DZ-Bank ausdrücklich“, so der Direktor des Partnerschaftszentrums der bayerischen Landeskirche, Peter Weigand. Damit werde die Forderung nach einem Stopp jeglicher Nahrungsspekulationen, die das Werk auch in seiner Kampagne „Wir nageln sie fest!“ aufstellt, erfüllt.

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Emmanuel Kileo bei Bundespräsident Gauck

"Afrika in Deutschland" war eine Veranstaltung des Bundespräsidenten Joachim Gauck überschrieben, die am 24. Mai 2013 anlässlich des 50. Gründungstages der Organisation für Afrikanische Einheit im Schloss Bellevue stattfand. Eingeladen dazu war auch Pfarrer Emmanuel Kileo, Ökumenischer Mitarbeiter von Mission EineWelt aus Tansania. Kileo, der sich über diese Einladung wunderte und freute, nutzte die Gelegenheit, sich mit dem Bundespräsidenten von Pfarrer zu Pfarrer zu unterhalten.

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Mission EineWelt beim Kirchentag auf dem Hesselberg

Rund 10.000 Besucher waren auch in diesem Jahr wieder am Pfignstmontag zum Kirchentag auf den Hesselberg bei Wassertrüdingen gekommen. Wie in den letzten Jahren schon war auch 2013 Mission EineWelt mit einem Stand bei dem alljährlichen Christentreffen vertreten und begleitete zeitweilig den Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kenia, Zachariah Kahuthu, der sich im Partnerdekanat Wassertrüdingen aufhielt.

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22. Mai: „Mama Afrika“ im Mittwochskino von Mission EineWelt

"Mama Afrika" steht im Mai auf dem Spielplan des Mittwochskinos von Mission EineWelt in Neuendettelsau. Der Film zeigt die interessante und bewegende Lebensgeschichte von Miriam Makeba, die der finnische Regisseur Mika Kaurismäki erzählt. Katrin Knauth schrieb bei kino-zeit.de zu diesem Film: „Miriam Makeba war mehr als nur eine Sängerin, auch für ihre Tochter, die an einer Stelle des Films sagt, dass sie nicht nur ihre Mutter gewesen sei, sondern die Mutter Afrikas, da sie alle Farbigen vertreten habe, die nicht frei seien.

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Rückblick Fachgespräch: „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“

Zu einem öffentlichen Fachgespräch „Verstaatlichung der Eine Welt-Arbeit?“ hatte das Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. in der letzten Woche ins Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus eingeladen. Moderator war Dr. Jürgen Bergmann von Mission EineWelt. Das Eine Welt Netzwerk Bayern, der bayerische Dachverband entwicklungspolitischer Akteure, schilderte, wie das FDP-geführte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Eine Welt-Arbeit in Deutschland zunehmend verstaatliche.

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Großes Interesse an neuer Website mission.de

Erfreulich positiv waren die ersten Reaktionen von Besucherinnen und Besuchern des Hamburger Kirchentags auf das neue Angebot der Website mission.de. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ hatten die Kirchentagsgäste die Möglichkeit, die im Aufbau befindliche Website einer ersten Durchsicht und Kritik zu unterziehen. Die neue Online-Datenbank bietet Arbeitshilfen zu Mission und Ökumene für die Verwendung in Gemeinden und Schulen an. Geordnet nach „Zielgruppen“ wie Frauen, Kinder, Konfirmanden, Jugend oder Gottesdienst und nach Themen wie Partnerschaft, Gerechtigkeit, Schöpfung oder Mission heute können Mitarbeitende aus Gemeinden kurzgefasste Arbeitshilfen finden.

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Mission EineWelt zieht Bilanz nach dem Hamburger Kirchentag

Am Ende schaut es so aus, als sei nichts gewesen. Die Messehallen beim Markt der Möglichkeiten sind wieder leer und aufgeräumt. Nichts erinnert an drei ereignisreiche Tage beim Kirchentag in Hamburg. Es wäre alles so, als sei nichts gewesen, wenn da nicht eine ganze Reihe interessanter Begegnungen gewesen wären. Wie beispielsweise mit der Indonesierin, die sich beim Spiel von Mission EineWelt „Wir haben genug!“ plötzlich in der Rolle der deutschen Kanzlerin wiedergefunden hat und sich als Industrienation über jeden Zugewinn freute, als würde in harter Währung ausgezahlt und nicht in Spielchips.

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Evangelische Landeskirche geht mit Projektstelle auf Gemeinden anderer Sprache und Herkunft zu

 

Mit einer eigens dafür geschaffenen Projektstelle wendet sich die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern verstärkt interkulturellen Gemeinden zu. Am 1. April hat das Pfarrerehepaar Dr. Aguswati und Markus Hildebrandt Rambe die neue Aufgabe unter dem Dach von Mission EineWelt (Neuendettelsau) übernommen: Projektstelle Evangelische Gemeinden anderer Sprache und Herkunft. Für das Ehepaar, das sich eine Stelle teilt und von München aus arbeiten wird, ist die Bezeichnung etwas sperrig. „Es geht uns mehr darum, die interkulturellen Beziehungen zu stärken.“

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Rückblick auf die Agrarministerkonferenz in Berchtesgaden

Vom 10. bis 12. April trafen sich die deutschen Agrarminister in Berchtesgaden. Thema war unter anderem die aktuelle Reform der europäischen Agrarpolitik, die nach Wunsch der EU-Kommission grüner und gerechter werden soll. Begleitend zu dem Ministertreffen fand eine Bauernkonferenz und eine Kundgebung der Milchbauern statt, zu der auch die Landwirtschaftsexpertin von Mission EineWelt, Angela Müller eingeladen worden war.

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Hans-Wilhelm Ehmig in Papua-Neuguinea gestorben

Völlig überraschend ist Hans-Wilhelm Ehmig im Alter von 52 Jahren in Papua-Neuguinea gestorben. Ehmig erlag am vergangenen Freitag einem Schlaganfall. Er hinterlässt seine in Papua-Neuguinea geborene Ehefrau Avis Avurea Nao und sechs Kinder im Alter von knapp zwei bis 16 Jahren. Erste Auslandserfahrungen hatte er schon mit dem Deutschen Entwicklungsdienst unter anderem in Papua-Neuguinea und Vietnam gesammelt. Seit 2007 war Ehmig, der in Elmshorn aufwuchs, im Auftrag des Partnerschaftszentrums Mission EineWelt in der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea tätig.

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Im April in Nürnberg: Zentralamerikatag und Begegnungsabend zu Frauen in Zentralamerika

Die Lebensrealitäten und Perspektiven von Frauen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Zentralamerikatages, der am 27. April im Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg stattfinden wird. Mit Abelina Centeno Conrrado und Guadalupe Cortéz nehmen zwei Pfarrerinnen aus El Salvador an der Tagesveranstaltung teil und berichten über das Leben von Frauen, über den Männlichkeitswahn (Machismo), über Menschenrechte und ihre Arbeit in der lutherischen Kirche ihres Landes.

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Mittwochskino im April: Schattenseiten des „Helden der Unabhängigkeit“

Das Mittwochskino von Mission EineWelt widmet sich im April einem Staatsführer, der mit großen Hoffnungen in seine Führungsrolle gekommen ist und sich zu einem Despoten entwickelte. Der Film „Robert Mugabe – Macht um jeden Preis“ zeichnet den Werdegang des aus armen Verhältnissen stammenden späteren Präsidenten von Simbabwe nach, der als „Held der Unabhängigkeit“ das Land zunächst zu einem vorbildlichen Modell einer Gesellschaft macht, in dem Schwarz und Weiß friedlich zusammenleben.

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Vorankündigung: Der 17. Brasilientag findet am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg statt

Im Mittelpunkt des diesjährigen Brasilientages der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der am 20. April 2013 in Sulzbach-Rosenberg stattfinden wird, steht das Thema „Indigene in Brasilien“. Das Evangelische Dekanat (Pfarrplatz 6, 92237 Sulzbach-Rosenberg) in der Oberpfalz ist aus gutem Grund Gastgeber der Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 17. Mal stattfindet. Seit 25 Jahren unterstützt das Dekanat den Indianermissionsrat Comin, der sich seit einem halben Jahrhundert um Indigene in Brasilien kümmert.

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Blockseminar: Verschiedene Zugänge zum Konfliktthema Israel und Palästina

„Streit um ‚Gelobtes Land‘“ war das diesjährige Blockseminar aus dem Bereich der interkulturellen Theologie überschrieben, das vom 4. bis 15. März 2013 in Neuendettelsau stattfand. Insgesamt 30 Theologiestudierende aus der ganzen Bundesrepublik nahmen an der elftägigen Veranstaltung teil, die gemeinsam von Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum des bayerischen evangelischen Landeskirche, und der Augustana Hochschule im zweijährigen Turnus angeboten wird. Die Seminarveranstaltung fand zum dritten Mal statt.

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Chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing auf Vortragsreise durch Bayern

Noch bis Ende März wird die chinesische Pfarrerin Shen Zhanqing in Bayern unterwegs sein und über ihren Glauben und das kirchliche Leben in China berichten. Ihr Zeitplan im Rahmen des „Teaching-Preaching-Programms“ von Mission EineWelt ist sehr ambitioniert. Insgesamt 21 Vorträge wird die 33-jährige Pfarrerin, die am Theologischen Seminar in Nanjing studierte, quer durch Bayern in Gemeinden und Gruppen halten. Die verheiratete Theologin Zhanqing arbeitet in der Amity Foundation, einer von chinesischen Christen 1985 gegründeten Nichtregierungsorganisation (NGO).

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Am 10. April 2013 in Sugenheim: Wege aus der Hungerkrise

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft steht im Mittelpunkt einer Abendveranstaltung, zu der Mission EineWelt, der Bund Naturschutz in Bayern e. V., Bündnis 90/Die Grünen und andere Organisationen am Mittwoch, den 10. April 2013 nach Sugenheim (Landkreis Neustadt a. d. Aisch) einladen. Zum Thema „Wege aus der Hungerkrise“ wird Benedikt Haerlin von der Zukunftsstiftung Landwirtschaft im Gasthaus “Zum Ehegrund“ (Hauptstraße 30) sprechen und sich anschließend den Fragen der Teilnehmenden stellen.

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Seit zehn Jahren machen sechs Redaktionen in drei Länder eine gemeinsame Zeitschrift

Die Redaktionen sitzen in Hamburg, im niedersächsischen Hermannsburg, in Stuttgart, Neuendettelsau, Basel und Wien und kommen zweimal im Jahr zusammen, um miteinander den gemeinsamen Mantelteil der Zeitschrift zu besprechen. Bei der inzwischen 22. Redaktionskonferenz, die in dieser Woche in Hermannsburg stattfand, wurden Themenschwerpunkte für die kommenden Zeitschriftenausgaben besprochen sowie weitere interessante Berichte oder Reportagen ausgewählt und festgelegt.

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Tansania-Arbeitskreise kommen im März und April zusammen

Das südliche und nördliche Tansania steht im Mittelpunkt von zwei Arbeitskreistreffen, die Mission EineWelt Mitte März und Mitte April in Neuendettelsau anbietet. Thema beider Arbeitskreise, die jährlich stattfinden, ist in diesem Jahr „Musik – Brücke in der Partnerschaft“.

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Erstes deutsch-tansanisches Pastoralkolleg fand im tansanischen Moshi statt

„Wir konnten offen miteinander reden und schauten mit einem neuen Blick auf unsere eigene Gemeindearbeit.“ So lautete das Fazit vieler Teilnehmenden am Ende des ersten deutsch-tansanischen Pastoralkollegs, das im Februar am Fuße des Kilimandscharo im tansanischen Moshi stattfand. 20 Pfarrerinnen und Pfarrer aus Bayern und Tansania sowie zwei aus Kenia waren zusammengekommen, um sich neun Tage lang intensiv über ihre Arbeit in den unterschiedlichen Ländern auszutauschen.

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Zweiter Informationstag zu ethischen Geldanlagen am 9. März 2013 in Nürnberg

Was macht Ihr Geld gerade und was könnte es machen? Nach der großen Resonanz der ersten Veranstaltung zu diesem Thema im Januar 2012 veranstaltet Mission EineWelt zusammen mit dem Centrum für Globales Lernen erneut einen Infotag mit Vortrag, Podiumsdiskussion und individueller Beratung in Nürnberg, zu dem alle interessierten Bürger herzlich eingeladen sind.

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Am 8. März 2013 ist der Internationale Weltfrauentag

Eine Rose aus Fairem Handel zu verschenken ist eine Geste mit doppelter Bedeutung: Sie macht nicht nur Frauen hierzulande eine Freude, sondern stärkt auch die Rechte von Frauen, die als Blumenpflückerinnen auf zertifizierten Blumenfarmen in Ostafrika und Lateinamerika arbeiten. Aus diesem Grund verweist Nürnbergs Fairtrade Steuerungsgruppe zum Internationalen Weltfrauentag 2013 auf „Fairtrade-Rosen – ein Symbol für Frauenrechte!“.

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Die tansanische Pfarrerin Suzan Sitayo promoviert in Erlangen

Für die tansanische Pfarrerin Suzan Simon Sitayo aus Arusha ist im Moment jeder Tag aufregend und neu. In den nächsten vier Jahren wird die 31-Jährige über ein Stipendium von Mission EineWelt zum Opferbegriff in der traditionellen Religion der Massai und in der afrikanisch-christlichen Theologie promovieren. Sie ist erst die zweite Frau aus dem ostafrikanischen Land, die über ein Stipendium von Mission EineWelt in Deutschland ihren Doktor macht.

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Studienjahr in Bayern für Bianca Kanitz und Jovan Mendvral aus Brasilien

Es hat schon Tradition, dass alljährlich Studentinnen und Studenten aus Brasilien zu einem Studienjahr nach Bayern kommen. Die beiden kommenden Studiensemester werden Bianca Kanitz und Jovan Mendvral an der theologischen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau verbringen, um hier ihre theologische Ausbildung fortzusetzen.

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Talkrunde in Nürnberg: Schuldenerlass – wer profitiert?

Im Rahmen der Ausstellung "30 Jahre Schuldenkrise" in der St. Sebaldus-Kirche in Nürnberg findet am Mittwoch. 27. Februar 2013, eine Talkrunde zum Thema "Schuldenerlass - wer profitiert?" im Haus eckstein statt. Veranstaltungsbeginn ist um 20.00 Uhr. Die Menschenrechtsrechtsreferentin von Mission EineWelt, Aneth Lwakatare, und Horst Birkhölzer, Oberkirchenrat i. R., werden an der Gesprächsrunde teilnehmen.

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Studientag: Frauen fragen nach Land

Im Rahmen der Kampagne „Land“ lädt Mission EineWelt am 20. April 2013 zum Frauenstudientag „This is your land - Frauen fragen nach Land“ nach Neuendettelsau ein. Die Tagesveranstaltung beginnt um 9.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr. Anmeldeschluss ist der 5. April 2013, der Tagungsort ist das Centrum Mission EineWelt (Hauptstraße 2) in Neuendettelsau. Anmelden können Sie sich unter Telefon 09874 9-1502 oder per E-Mail unter monika.heumann(at)mission-einewelt.de

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Martin Lachmann auf dem Weg nach Hongkong

Ab Mitte Mai wird sich Martin Lachmann im Auftrag von Mission EineWelt um die Öffentlichkeitsarbeit der chinesischen Diakoniestiftung Amity in Hongkong kümmern. Der 30-jährige Ethnologe, der während seines Magisterstudium im Nebenfach auch Sinologie studierte, wird in den nächsten Wochen in Neuendettelsau, Hamburg und Wuppertal praktische Erfahrungen für seine neue Tätigkeit sammeln.

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Abendveranstaltung mit chinesischer Pfarrerin 

Zu einem Begegnungsabend in der Reihe „begegnen und bewegen“ mit der chinesischen Pfarrerin Shen Zhanqing lädt Mission EineWelt am 6. März 2013 in den großen Gemeindesaal St. Lorenz nach Nürnberg ein. Sie wird über die kirchliche Arbeit in der Volksrepublik und über ihren Glauben berichten. Die 33-jährige Theologin arbeitet seither bei der Diakoniestiftung Amity und betreut dort vor allem die diakonischen Projekte der Organisation wie Sozialstationen, Altenheime und Kindergärten.

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Am 6. März in Herrieden: Kein Brot für die Welt 

Unter dem Titel „Kein Brot für die Welt - die Jagd auf die Äcker beginnt, hier und weltweit“ laden die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Mission EineWelt gemeinsam mit weiteren Organisationen zu einem Abend mit dem Agrarwissenschaftler Dr. Wilfried Bommert nach Herrieden ein. Im Gasthaus Bergwirt (Schernberg 1) wird der Wissenschaftler am 6. März 2013, um 20.00 Uhr, über den offensichtlichen Widerspruch zwischen Welternährung und den Interessen der Agrarkonzerne referieren und anschließend mit den Besucherinnen und Besuchern diskutieren.

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Erfahrene Übersee-Experten im Kurzeinsatz

Seit vielen Jahren schickt Mission EineWelt erfahrene Übersee-Mitarbeitende als so genannte Senior-Experten zu mehrmonatigen Einsätzen in die bayerischen Partnerkirchen. Sie helfen dort beim Aufbau von Projekten oder sind zur Unterstützung bestimmter Aufgaben mit ihrem Fachwissen und ihrer meist langjährigen Erfahrung gefragt.

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Tutzinger Tagung: Schöne neue Welt

Noch bis zum 15. Februar können sich Interessierte zu einer Tagung in der Evangelischen Akademie Tutzing anmelden, die die Akademie gemeinsam mit Mission EineWelt veranstaltet. Der Titel "Schöne neue Welt" zeigt dabei die große Themenpalette der Wochenendveranstaltung, die am 22. Februar (Freitag) nachmittags beginnt und am 24. Februar mit dem Mittagessen enden wird. 

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Tagungsbericht: Mit dem Boden Klima, Leben und Werte schützen

 

Jürgen Bergmann berichtet über die "Konsultation „Ackerland“ – Die ländlichen Räume zwischen Spekulationsobjekt und Grundlage nachhaltiger Entwicklung", die Anfang Februar in der Christlichen Tagungsstätte Hohe Rhön mit nationalen und internationalen Gästen stattfand:

 

Bemerkenswert, welche Kompetenz sich zum Thema „Ackerland“ in den christlichen Gästehäusern Hohe Rhön zusammengefunden hat: Fachleute aus China, Brasilien und Berlin, Landrat und Bürgermeister, Aktive der Bauernschaft, des Naturschutzes sowie der internationalen Partnerschaftsarbeit.

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Aufruf: Gegen Frauenbeschneidung in Tansania 

Der 6. Februar ist Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Mit einem Aufruf macht Mission EineWelt, das Partnerschaftszentrum der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, dieser Tage auf die Beschneidungspraxis im Partnerland Tansania aufmerksam. Dort ist die Beschneidung weiblicher Geschlechtsorgane zwar seit 1998 gesetzlich verboten, doch überlieferte Traditionen und Wertvorstellungen lassen sich jedoch nur langsam verändern.

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Pilot Martin Köhler: Für weitere zwei Jahre nach Papua-Neuguinea 

Für mehr als zwei Jahre wird Martin Köhler erneut als Pilot in Papua-Neuguinea arbeiten. Der gebürtige Nürnberger wurde am heutigen Freitag im Partnerschaftszentrum Mission EineWelt gemeinsam mit seiner Frau Claudia und den beiden Kindern Lea und Lars zum dritten Mal in den südpazifischen Inselstaat ausgesandt. Pfarrer Traugott Farnbacher, der die Aussendung vornahm, sprach von neuen Herausforderungen bei einer risikoreichen Mission, vor der Köhler und die ganze Familie bei ihrem dritten Einsatz stünden.

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Erster Bischof der Partnerkirche im Kongo gestorben

Ngoy M. Kasukuti, der erste Leiter und später erste Bischof der Evangelisch-Lutherischen Partnerkirche im Kongo (ELCCo), ist tot. Er starb nach lang andauernder Krankheit vor einer Woche und wird am 30. Januar beerdigt. Mission EineWelt kondolierte der Partnerkirche. Von 1992 bis 2002 war Kasukuti zehn Jahre lang leitender Bischof der ELCCo.
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Neubeginn im Kongo

Sie wollten sich nicht bis zum Ruhestand einrichten in ihrem Pfarrhaus im Münchner Süden: Nun wagen Dr. Christian Wendebourg und seine Frau Ruth-Andrea über Mission EineWelt einen Neuanfang. Ab Februar leitet der frühere Sollner Pfarrer die theologische Hochschule (IAFTA) in Kimbeimbe, ganz im Süden des Kongo. Seine Frau begleitet ihn als Dozentin für Religionspädagogik.
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Wir nageln sie fest! - Wahlprüfsteine von Mission EineWelt

„Wir nageln sie fest!“ heißt die neue Kampagne von Mission EineWelt und Brot für die Welt Bayern, die einen Forderungskatalog an die Adresse der Politik enthält. „Wir wollen gerade im Wahljahr die Politiker mit ins Boot holen, weil wir eine globale Verantwortung aus unserem christlichen Glauben heraus haben“, unterstrich Direktor Peter Weigand zum Auftakt der Kampagne am 16. Januar in Nürnberg.
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Bunter Reigen und Ort der Solidarität

Die Lateinamerikawoche, die vom 26. Januar bis 3. Februar in der Villa Leon stattfindet, nimmt in diesem Jahr vor allem den Rohstoffhunger und seine Folgen für Lateinamerika in den Blick. Ein weiterer kritischer Fokus liegt auf der Green Economy und Alternativen dazu. Wie immer gibt es Informationen zu Kultur, Politik und sozialen Themen, aber auch Musik, Ausstellungen, Sport, Theater und Literatur.
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Lutherische Kirche in Korea trauert um ihren Gründer

Der Gründer der Lutherischen Kirche in Korea, Prof. Dr. Won-Yong Ji, ist am 31. Dezember im Alter von 88 Jahren gestorben. Von 1975 bis 1978 arbeitete er für das Missionswerk Bayern, die Vorgängereinrichtung von Mission EineWelt. Ji ist auch der geistige Vater der Summer School, eines internationalen theologischen Kompakt-Studienkurses, der bis heute bei Mission EineWelt stattfindet. Das Partnerschaftszentrum der bayerischen Landeskirche kondolierte der Partnerkirche in Korea.
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„Ich bekomme keinen Husten mehr“

In Nicaragua hat die Evangelische Kirche (ILFE) gemeinsam mit Mission EineWelt ein Klimaprojekt ins Leben gerufen: Im Westen des mittelamerikanischen Landes werden neue Herde aufgestellt, die rund 40 Prozent weniger Holz verbrennen und im Gegensatz zu den traditionellen Kochstellen nicht gesundheitsschädlich sind.  „Mit dem neuen Ofen verbrauche ich viel weniger Brennholz. Und ich werde auch keinen Husten mehr bekommen“, sagt Delfa Rosas aus dem Dorf Caimito.
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Afrikaner essen etwas anderes

Emmanuel Kileo, tansanischer Pfarrer in Kaufbeuren und Mitarbeiter von Mission EineWelt, hält in seinem gerade erschienenen Buch „Grüß Gott aus Afrika! Deutsche Mentalität aus Sicht eines tansanischen Missionars“ unserer Gesellschaft und Kirche einen Spiegel vor. Kurzweilig und ohne erhobenen Zeigefinger beschreibt er darin seine Erfahrungen als Tansanier in der deutschen Kultur.
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Immer wieder Papua-Neuguinea 

"Wir sind Wiederholungstäter", lacht Horst Gerber. Alle Jahre wieder zieht es den Ruhestandspfarrer und seine Frau Helene aus Ansbach nach Papua-Neuguinea. Ab Anfang Januar reist das Ehepaar wieder für vier Monate in das ferne Inselreich, um am kirchlichen Ausbildungszentrum in Banz angehende Theologen zu unterrichten. 
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Wunschzettel fürs Christkind

Ein Wunschzettel fürs Christkind und lebendige Plüschtiere auf der Nürnberger Kinderweihnacht: Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule machten gemeinsam mit dem Bündnis „Fair Toys“ auf die menschenunwürdigen Produktionsbedingungen in der Spielzeugindustrie aufmerksam. "Wir setzen auf die Macht der Verbraucher", sagt Jürgen Bergmann.
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China öffnet sich auch im Bereich der sozialen Verantwortung

Das soziale Engagement der Kirchen steht im Mittelpunkt eines Europabesuches einer chinesischen Delegation, die noch bis zum 20. Dezember unterwegs sein wird. Am 11. Dezember war die sechsköpfige Gruppe unter der Leitung von Mo Zongtong, Direktor des Büros für Religiöse Angelegenheiten in der Jiangsu-Provinz, und dem Generalsekretär der Diakoniestiftung Amity, Qui Zhonghui, zu einem Kurzbesuch bei Mission EineWelt, dem Partnerschaftszentrum der bayerischen evangelischen Landeskirche, in Neuendettelsau.

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Luthers Unvollendete - 2. Lateinamerika-Symposium bei Mission EineWelt

Was ist aus der Theologie der Reformatoren geworden und inwiefern kann ein Reimport einen Impuls leisten für die Erneuerung der Kirchen in Deutschland? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die rund 40 Teilnehmenden des Lateinamerika-Symposiums bei Mission EineWelt. Im Mittelpunkt standen die Kirchen in Ländern Lateinamerikas, die von der Theologie der Befreiung geprägt worden sind.
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Ehepaar aus der Oberpfalz geht über Mission EineWelt in den Kongo

Sybille und Markus Schmidt aus Postbauer-Heng werden in den nächsten vier Jahren für die HIV/Aids-Arbeit der dortigen Evangelisch-Lutherischen Kirche im Kongo zuständig sein. Markus Schmidt (36), Rummelsberger Diakon, hat in den letzten Jahren im Krankenhaus Rummelsberg in der Krankenpflege gearbeitet. Seine Frau Sybille (38) war in der Schuldner- und Insolvenzberatung tätig. Am 9. Dezember wurden sie vom Direktor von Mission EineWelt, Peter Weigand, zusammen mit Bruder Herbert Lang (Rummelsberg) in Bad Windsheim ausgesandt.
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Erstmals Buch über Frauen in der Neuendettelsauer Mission erschienen

Mit Gottvertrauen zogen sie in ein fremdes Land: die Frauen in der 125-jährigen Geschichte der Neuendettelsauer Mission. Ihnen ist nun erstmals ein Buch mit dem Titel „Mi stori“ (Meine Geschichte) gewidmet. „Missionsgeschichte ist auch weiblich“, sagt Herausgeberin Dr. Claudia Jahnel, Bildungsreferentin bei Mission EineWelt. Bislang kannten die Chroniken nur Missionare.
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Mission EineWelt kritisiert Kürzung für HIV/Aids

Global konnten wesentliche Erfolge bei Prävention und Behandlung von Aids erreicht werden. Doch statt sich nun verstärkt für ein Ende von HIV/Aids einzusetzen, kürzt Deutschland die Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit. Das bayerische evangelische Partnerschaftszentrum Mission EineWelt, Mitglied im bundesweiten Aktionsbündnis gegen AIDS, kritisiert diese Entscheidung der Regierungsparteien nachdrücklich.
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Chinesischer Altbischof K.H. Ting gestorben

Altbischof K.H. Ting, der langjährige Präsident des Chinesischen Christenrates (CCC) und Gründer der Hilfsorganisation Amity-Foundation, ist am 22. November im Alter von 97 Jahren in Nanjing gestorben. Im Namen der bayerischen Landeskirche drückt Mission EineWelt den chinesischen Partnern sowie den Hinterbliebenen seine tiefe Anteilnahme aus. „Es ist Bischof Tings Verdienst, dass heute für viele Chinesen christlicher Glaube selbstverständlich zu ihrem Leben gehört“, heißt es in dem Kondolenzschreiben.
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Mission EineWelt gratuliert Dr. Hermann Vorländer zum 70. Geburtstag

Mehr als 100 Gäste, Freunde und Weggefährten waren der Einladung zum 70. Geburtstag des früheren Direktors, Dr. Hermann Vorländer, bei Mission EineWelt gefolgt.  Ab 1992 bis zu seinem Ruhestand Ende 2007 leitete der im polnischen Moschin/Warthegau geborene Theologe die Geschicke des Missionswerkes Bayern und zuletzt - ab 2007 - von Mission EineWelt.
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Fast 100 Ehrenamtliche aus der Eine-Welt-Arbeit bei Mission EineWelt

Knapp 100 Partnerschaftsbeauftragte aus den bayerischen Dekanaten sind vom 9. bis 11. November zu ihrer jährlichen Tagung bei Mission EineWelt in Neuendettelsau zusammengekommen. Darunter war auch Manfred Weglehner aus dem Dekanat Weißenburg, dem feierlich für über 40 Jahre ehrenamtliches Engagement gedankt wurde. Im Fokus der bayernweiten Konferenz stand das Thema „Land“ mit all seinen Facetten.

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Studientag „Blackberry und Betelnuss“  

Ein erstmals vom Internationalen Katholischen Missionswerk missio, Mission EineWelt, dem Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Missio der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Pazifik-Informationsstelle organisierte ökumenische Studientag „Blackberry und Betelnuss“ stand ganz im Zeichen der Ökumene. Die von missio anlässlich des Weltmissionssonntages eingeladenen katholischen Gäste trafen auf Mitarbeiter der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Papua-Neuguinea, hinzu gesellten sich in Deutschland lebende Neuguineer, Mitglieder von Partnerschaftsgruppen aus ganz Bayern und Eine-Welt-Engagierte beider Konfessionen.

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Internationale Konferenz von Lutherischem Weltbund und Mission EineWelt

Religion und Entwicklung gehören zusammen und sind Oberkirchenrat Michael Martin (München) zufolge auch kein innerkirchliches Thema mehr. „Die Frage ist doch, wie wir in einer globalisierten Welt miteinander und nicht gegeneinander leben können“, unterstrich Martin in seiner Predigt zur Eröffnung der internationalen Konferenz „Religion und Entwicklung“ am 21. Oktober in Heilsbronn. Vom 21. bis 25. Oktober beschäftigen sich rund 70 Teilnehmende mit der Frage, welchen Beitrag Religionen für die Entwicklung einer friedlichen und gerechten Gesellschaft leisten können.
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Platz 2 beim Heldenrennen in München 

Der Englische Garten in München war am vergangenen Samstag, 20. Oktober, bei strahlendem Sonnenschein Schauplatz einer ungewöhnlichen Spendenaktion, bei der Mission EineWelt als eine der erfolgreichsten Organisationen teilgenommen hat. Mit insgesamt elf Läuferinnen und Läufern und mehr als 3.500 Euro an Spendengeldern landete das Partnerschaftszentrum der evangelischen Landeskirche beim so genannten Heldenrennen auf dem 2. Platz der teilnehmenden Organisationen.

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Pfarrerin Reinhild Schneider in Schweinfurt eingeführt

Mit einem feierlichen Gottesdienst ist am 14. Oktober Pfarrerin Reinhild Schneider in der Schweinfurter St. Johanniskirche als Leiterin des Referats „Partnerschaft und Gemeinde“ bei Mission EineWelt eingeführt worden. "Als Christen sind wir gefordert, dem Unrecht und der Ausbeutung entgegenzutreten, ob in Schweinfurt oder in Rio", forderte Reinhild Schneider in ihrer Predigt auf. Die Festveranstaltung  fand anlässlich des Lateinamerika-Partnerschaftssonntags des Dekanats statt, das 25 Jahre Partnerschaft mit den lutherischen Gemeinden in Rio de Janeiro feiert.
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Mit Essen zockt man nicht

Angesichts weltweit steigender Lebensmittelpreise, die Millionen Menschen in südlichen Ländern in Hunger und Armut treiben, fordert Mission EineWelt ein Ende von Finanzgeschäften mit Nahrungsmitteln. Deshalb protestiert das Partnerschaftszentrum am Welternährungstag, dem 16. Oktober, mit Kochlöffeln lautstark vor der Filiale der Deutschen Bank in der Karolinenstraße 30 in Nürnberg.
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Helden laufen für guten Zweck in München

Am 20. Oktober starten so genannte Heldinnen und Helden zu einem Sechs-Kilometer-Lauf im Englischen Garten in München. Das Besondere: Die Läufer sammeln Spenden und unterstützen damit Hilfsprojekte. Einer davon ist Martin Lehe aus Zirndorf bei Nürnberg, der ein Jahr über Mission EineWelt als Freiwilliger in Papua-Neuguinea gearbeitet hat:  „Diese Zeit hat mich nachhaltig geprägt, und dafür bin ich den Menschen Papua-Neuguineas sehr dankbar“, sagt der 20-Jährige.
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Fachmann aus Papua-Neuguinea in Bayern zu Gast

Bis Ende Oktober ist Bernard Kaisom aus Papua-Neuguinea auf Einladung von Mission EineWelt in Bayern zu Gast. Der 45-Jährige besucht im Rahmen des so genannten Teaching-Preaching-Programms vor allem Schulen und Kirchengemeinden, um von den Herausforderungen in seiner Heimat insbesondere für junge Menschen zu berichten.
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Neue Partnerschaftsreferentin wird in Schweinfurt eingeführt

Seit 1. Juli leitet Pfarrerin Reinhild Schneider das Referat „Partnerschaft und Gemeinde“ bei Mission EineWelt. Als Partnerschaftsreferentin begleitet die 55-Jährige mit ihrem Team die Partnerschaftsaktivitäten innerhalb der bayerischen evangelischen Landeskirche. In ihr Amt eingeführt wird die neue Leiterin am 14. Oktober in Schweinfurt im Rahmen der Partnerschaftswoche des Dekanats.
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Bischof Zephania Mgeyekwa in Tansania gestorben

Nach längerer Krankheit ist der ehemalige tansanische Bischof Zephania Mgeyekwa am vergangenen Sonntag in Daressalam gestorben. Mit Mgeyekwa starb eine für die Partnerschaftsarbeit zwischen evangelischen Gemeinden in Bayern und Übersee wichtige Persönlichkeit.

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Helmut und Waltraud Köhler haben ihren Dienst in El Salvador beendet

„Wir dürfen nicht aufhören mit dem personellen Austausch.“ Für Helmut Köhler ist das eine der zentralen Erkenntnisse nach mehr als neun Jahren, die er gemeinsam mit seiner Frau Waltraud im Auftrag von Mission EineWelt in El Salvador gearbeitet hat. „Das hilft mehr, als nur Geld zu schicken.“ Für den 61jährigen Diakon steht fest, dass sich Personen in der Überseearbeit nicht ersetzen lassen.

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Ärztin Christa und Theologe Wolfgang Thumser für weitere zwei Jahre nach Papua-Neuguinea 

Ohne Ärzte aus Übersee kann die Arbeit in den lutherischen Krankenhäusern in Papua-Neuguinea nicht gewährleistet werden. Und auch die personelle Situation in der theologischen Ausbildung des Senior-Flierl-Seminars in Logaweng ist in den letzten Jahren wegen immer häufigerem Personalwechsel zunehmend schwieriger geworden. Dieses Resümee zogen die Ärztin Dr. Christa Thumser und der Theologe Dr. Wolfgang Thumser, die nun für weitere zwei Jahre nach Papua-Neuguinea zurückkehren.

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Missionspiloten fliegen mit neuer Cessna

Ein neues Flugzeug für Papua-Neuguinea wird im Herbst die Flotte des christlichen Flugdienstes Mission Aviation Fellowship (MAF) erweitern. An den Umbaukosten der Cessna Caravan für Hilfs- und Transportflüge hat sich Mission EineWelt mit 80.000 US-Dollar beteiligt. Der Nürnberger Pilot Martin Koehler fliegt über Mission EineWelt für MAF in dem als extrem schwierig geltenden Papua-Neuguinea.
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Unterwegs mit der Kamera

Mission EineWelt hat die besten Aufnahmen im diesjährigen Fotowettbewerb der Freiwilligen prämiert. Die Fotos zeigen Szenen aus dem Alltag der Menschen und der Freiwilligen sowie zur aktuellen Land-Kampagne des Partnerschaftszentrums. Siegerin Mona Paßler (20) aus Nürnberg hat mit ihrer Kamera eine Szene aus dem Alltag im Hochland von Bolivien eingefangen.
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Tagung bei Mission EineWelt zur kirchlichen Arbeit in Übersee

„Hinterm Horizont geht’s weiter“ heißt die Tagung bei Mission EineWelt, die vom 5. bis 7. Oktober in Neuendettelsau stattfindet. Eingeladen sind Menschen, die sich für die Eine-Welt-Arbeit interessieren, engagieren oder die Neuendettelsauer Missionshilfe bereits aktiv unterstützen.
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Internationaler Open-Air-Gottesdienst in Nürnberg

Zu einem internationalen Open-Air-Gottesdienst in Nürnberg lädt Mission EineWelt am 29. September, um 14 Uhr auf dem Jakobsplatz ein. Gospelchöre und Bands aus afrikanischen, arabischen und russischen Gemeinden in Bayern gestalten den Gottesdienst musikalisch.
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Kotte-Distriktpräsident zu Besuch bei Mission EineWelt

Nach einer knapp 3-wöchigen Begegnungsreise durch Norddeutschland wollten Distriktpräsident Kelly Rabisang und der Jugendkoordinator Cephas Waka aus Finschhafen (Morobe-Provinz, Papua-Neuguinea) auf eigenen Wunsch Neuendettelsau besuchen, um hier am Grab der ersten lutherischen Missionare zu beten. Bei ihrem mehrtägigen Aufenthalt im Centrum Mission EineWelt konnten die Gäste auch den Geburtsort von Johann Flierl, Buchhof in der Oberpfalz, besuchen.  

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Bischof aus Costa Rica: Wir sind eine Kirche der Armen

„Wir sind keine Kirche für die Armen, sondern eine Kirche der Armen“, unterstrich Bischof Melvin Jiménez von der Lutherischen Kirche in Costa Rica. Deshalb kämpft seine Kirche gemeinsam mit denen ums Überleben, die schutzlos am Rand der Gesellschaft stehen : mit Indigenen, Migranten, Kleinbauern oder Landarbeitern. Auf dem Besuchsprogramm des Bischofs standen neben Mission EineWelt auch das Partnerdekanat Aschaffenburg und die Partnergemeinde Starnberg. 
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Studientag Malaysia - multikulturelles Traumland?

„Vision Malaysia - Multikulturelles Traumland?“ ist ein Studientag am 20. Oktober bei Mission EineWelt in Neuendettelsau überschrieben, der sich eingehend mit dem ostasiatischen Staat beschäftigt. Insbesondere soll das christlich-muslimische Verhältnis beleuchtet werden.
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„Es gibt keinen katholischen oder evangelischen Herrgott“

Das tansanische Ausbildungszentrum für Jugendliche mit Behinderung hat eine neue Glocke aus Mittelfranken bekommen: Auf Initiative des Ehepaares Horand aus Neunstetten bei Herrieden spendete die katholische Pfarrei Elbersroth ihre alte Eisenglocke an die evangelische Einrichtung in Usa River. „Für mich gibt es keinen katholischen oder evangelischen Herrgott“, sagt Petra Horand.
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Auf den Spuren der Katharina von Bora

Mission EineWelt lädt am 29. September zu einem Frauenstudientag ein, auf dem Frauen der Reformationszeit vorgestellt werden. Die Veranstaltung versteht sich auch als Vorbereitung für eine Frauenstudienreise, die vom 29. Oktober bis 2. November auf die Spuren der Katharina von Bora führt.
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Für Luther nach Deutschland - Brasilianer promoviert in Erlangen

Luther kann man nur im Land der Reformation studieren. Das stand für den Brasilianer Alexander de Bona Stahlhoefer von vornherein fest. Der 29-Jährige promoviert in den kommenden fünf Jahren in Erlangen über Luthers Gerechtigkeitsbegriff.
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Bayerische Pfarrerin lehrt weiter an Hongkonger Spitzen-Uni

Ab September ist Dr. Gabriele Hoerschelmann wieder bei ihren Studierenden in Hongkong. Die 44-jährige Pfarrerin aus Unterfranken lehrt seit acht Jahren am Lutherischen Theologischen Seminar (LTS), das in Asien einen exzellenten Ruf genießt. Gerade hat sie gemeinsam mit ihrer Familie den Urlaub in der Heimat genossen. Nun geht es über Mission EineWelt noch einmal für drei Jahre nach Südostasien.
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Heldenrennen: Laufen für den guten Zweck

Paris, Lyon, Amsterdam, Berlin, Köln und auch München - das sind Schauplätze für eine besondere Spendenaktion: die Heldenrennen. Einzelne, Gruppen und auch Firmen können sich daran beteiligen und sich damit für eine Spendenorganisation ihrer Wahl engagieren. Am 20. Oktober findet das nächste Heldenrennen erstmals im Englischen Garten in München statt. Mission EineWelt sucht für diesen Spendenlauf Unterstützerinnen und Unterstützer.

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Spendenaufruf Hochwasserkatastrophe auf den Philippinen

Mission EineWelt und die Diakonie Katastrophenhilfe haben gemeinsam zu einer Spendenaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe auf den Philippinen aufgerufen. Der Inselstaat wurde innerhalb kurzer Zeit bereits zum zweiten Mal von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Nachdem in der vergangenen Woche bereits Taifun „Saola“ auf der Insel Luzon und in der Region Western Visayas schwere Zerstörungen angerichtet hat, stehen jetzt nach heftigen Monsunregen große Teile der Metropole Manila und umliegende Provinzen unter Wasser. Rund zwei Millionen Menschen seien in Not.

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Erste Generalsekretärin bei Lutheranern in Liberia

Sie ist die neue Generalsekretärin an der Spitze der Lutherischen Kirche Liberias (LCL): Naomi Gornelleh Ford-Wilson. „Ich möchte, dass besonders Frauen und Kinder in unserem Land in Zukunft in Frieden leben können“, unterstrich die 43-jährige Ökonomin, der als erste Frau dieses Amt übertragen wurde.
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Hiroshima-Gedenken in Nürnberg

Mit einer Mahn- und Gedenkveranstaltung erinnerten Mission EineWelt und die Pazifik-Informationsstelle gemeinsam mit Friedens- und Menschenrechtsorganisationen am 6. August in Nürnberg an den Atombombenabwurf auf Hiroshima. Pfarrerin Gisela Voltz (Mission EineWelt) forderte:  „Kein Atomstrom, sondern Ökostrom.“
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Hiroshima-Gedenken in Nürnberg 

Zum weltweiten Hiroshima-Gedenktag am 6. August rufen Mission EineWelt und das Pazifik-Netzwerk gemeinsam mit lokalen Friedensgruppen zu einer Kundgebung in der Nürnberger Innenstadt auf. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr an der Japanischen Säule in der Straße der Menschenrechte. Mission EineWelt verurteilt entschieden jegliche zivile und militärische Nutzung von Atomenergie.
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An Bord im Hafen Singapur - der Seemannspfarrer Christian Schmidt  

Christian Schmidt lebt mit seiner Familie seit vier Jahren in der Millionenmetropole Singapur. Als lutherischer Seemannspfarrer kümmert er sich im weltweit größten Umschlaghafen um die Seeleute auf den Handelsschiffen. Zurzeit macht er mit seiner Familie Urlaub in Unterfranken, wo er bis 2008 in der Nähe von Kitzingen in einer Gemeinde gearbeitet hat.
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Bayernweite Messe Schule-EineWelt wirbt für verantwortliches Handeln

Zur dritten bayernweiten Messe Schule-EineWelt am 26. Juli waren rund 1.000 Schüler, Lehrer und Interessierte aus dem ganzen Freistaat nach Nürnberg gekommen. Mission EineWelt präsentierte sich zusammen mit zahlreichen Nichtregierungsorganisationen, kirchlichen Einrichtungen und Schulen, die sich mit ihren Initiativen für eine gerechtere Welt vorstellten. Politiker diskutierten in Workshops zu Themen wie ethische Geldanlagen, Handyproduktion, Klimagerechtigkeit oder Rio+20.
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Posaunen muss man ölen - Projekt für tansanische Partnerkirche

Posaunen müssen gelötet, ausgebeult und fachkundig gereinigt werden. Das alles hat Dickson Hermas aus Tansania in der Blechbläserwerkstatt von Karl Scherzer im mittelfränkischen Altendettelsau gelernt. Nach dem zweimonatigen Praktikum, das von Mission EineWelt unterstützt wurde, freut sich der 47-jährige gelernte Zimmermann, seine Kenntnisse in der Heimat weitergeben zu können.
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Bei Luther nachgeschaut - Internationaler Sommerstudienkurs mit 22 Nationen

Beim internationalen Sommerstudienkurs von Mission EineWelt dreht sich alles um Luther und seine Theologie. Die Pfarrerinnen und Pfarrer aus 22 Ländern beschäftigen sich aber nicht nur theoretisch mit dem Reformator, sondern wandeln auch auf seinen Spuren in Erfurt, Wittenberg oder auf der Wartburg.
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Deutschland ade - Freiwillige in Übersee

Sie werden in China oder Papua-Neuguinea, in Kenia oder Südafrika, Argentinien oder Costa Rica arbeiten: 42 junge Männer und Frauen sagen Deutschland ab August für ein Jahr Ade. Über das Freiwilligenprogramm von Mission EineWelt wurden sie in insgesamt 14 Länder ausgesandt. „Es ist ein großer Schritt, aber es lohnt sich, über den eigenen Tellerrand zu schauen“, gab Pfarrerin Simone Bosch den jungen Leuten mit auf den Weg.
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Ein Denkmal zum 200. Geburtstag

Er schaut auf Mission EineWelt, die Nachfolgeorganisation der von ihm einst gegründeten Missionsanstalt: Friedrich Bauer. Im Jahr seines 200. Geburtstages wurde dem Theologen und Schulgrammatiker in Neuendettelsau ein Denkmal errichtet, das von den eigens aus den USA angereisten Bauer-Nachfahren enthüllt wurde.
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Ganz im Zeichen von Tansania: Fest der weltweiten Kirche

Rund um Tansania ging es beim Fest der weltweiten Kirche am Sonntag, 15. Juli, das in diesem Jahr auch der bayerische Landesbischof besuchte.  Das Jahresfest von Mission EineWelt war eingebettet in das Straßenfest in Neuendettelsau zu Ehren von Friedrich Bauer.
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Partnerschaft zwischen Uni Erlangen und Hochschule in Hongkong

Die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und die lutherische theologische Hochschule in Hongkong (LTS) wollen künftig enger zusammenarbeiten. Am 11. Juli wurde in Erlangen ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der vor allem einen Austausch von Studierenden und Dozenten vorsieht.
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Gesichter aus Tansania

„Gesichter - Tanzania’s Faces“ heißt die Fotoausstellung bei Mission EineWelt, die bis 31. August zu sehen ist.  35 zum Teil großformatige Porträts erzählen vom Leben in Tansania. Sie zeigen Gesichter, Alter und Kleidung. Sie lassen aber auch Gedanken und Emotionen spüren und bringen dem Betrachter die Welt außerhalb des Bildrahmens näher.

Zur Vernissage am 14. Juli, 20:15 Uhr bei Mission EineWelt in Neuendettelsau, Hauptstraße 2, sind Interessierte herzlich eingeladen.

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Verbrechen Uranmunition

Über Uranmunition, die als Abfallprodukt der Atomindustrie in vielen Kriegsgebieten eingesetzt wird, weiß die Öffentlichkeit wenig. Deshalb veranstaltet ein Bündnis kirchlicher Gruppen, darunter Mission EineWelt, eine Veranstaltungsreihe mit dem Filmemacher Frieder Wagner zu seinem Film "Deadly Dust". Termine in Schwabach, Nürnberg und Roth vom 11.-13. Juli.
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Neuer Bischof der Lutherischen Kirche in Liberia eingeführt

In Liberia hat die offizielle Amtszeit des neuen lutherischen Bischofs Jensen Seyenkulo begonnen: Der promovierte Neutestamentler ist in der Hauptstadt Monrovia in der St. Peter-Kirche mit Pfarrern aus dem ganzen Land sowie zahlreichen Gästen, unter anderem aus Sierra-Leone, den USA und Bayern, eingeführt worden. Zu dem Festgottesdienst waren für Mission EineWelt Afrikareferent Pfarrer Reinhard Hansen sowie der Vorsitzende des Afrika-Ausschusses, Pfarrer Wilfried Lechner-Schmidt, gekommen.
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Chirurgin nach Papua-Neuguinea

Ab Ende August wird Dr. Damaris Kneif (45) Patienten in Papua-Neuginea operieren. „Ich wollte Chirurgin werden, um Menschen zu behandeln, die sich keine Operation leisten können“, begründet sie ihre Entscheidung, vier Jahre über Mission EineWelt ans andere Ende der Welt zu gehen.
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Neue Partnerschaftsreferentin bei Mission EineWelt

Nach 15 Jahren im Kongo hat Reinhild Schneider das Referat „Partnerschaft und Gemeinde“ bei Mission EineWelt übernommen, das die Partnerschaftsaktivitäten innerhalb der bayerischen evangelischen Landeskirche begleitet. „Ich möchte vorhandene Partnerschaften stärken und neue Modelle der Zusammenarbeit suchen“, sagt die aus Mittelfranken stammende Pfarrerin.
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Jahresempfang im Zeichen von Tansania

In Bayreuth haben rund 150 Gäste den Jahresempfang von Mission EineWelt gefeiert. Direktor Peter Weigand hob die Bedeutung des Kirchenkreises Bayreuth hervor, in dem die Kirchenpartnerschaft von Bayern und Tansania vor 50 Jahren begonnen hatte. Die zuständige Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner lobte ausdrücklich die Kompetenz von Mission EineWelt. Der Jahresempfang  war gemeinsam mit dem Kirchenkreis Bayreuth veranstaltet worden und rückte unter dem Motto „50 Jahre gemeinsam unterwegs“ das Partnerschaftsjubiläum von evangelisch-lutherischer Kirche in Tansania und bayerischer evangelischer Landeskirche in den Mittelpunkt. Musikalisch umrahmte der Ufunuo-Chor aus dem nordtansanischen Ausbildungs- und Rehabilitationszentrum Usa River die Veranstaltung.
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Den Worten müssen Taten folgen 

Jetzt müsse die Zivilgesellschaft dafür arbeiten, dass aus dem Abschlussdokument von Rio ein echter Wandel erwächst und  aus den schönen Worten gute Taten werden. Das ist das Fazit von Dr. Jürgen Bergmann, Leiter der Abteilung "Entwicklung und Politik" bei Mission EineWelt, über den UN-Gipfel Rio+20. Beim Nürnberger Erzählcafé berichtete er am 28. Juni von seinen ganz persönlichen Eindrücken.
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