Kongo

 

 

Geschichte des Kongo

Datierung

Politische Geschichte

Missions- und Kirchengeschichte

um 700 n. Chr.

Bantuvölker wandern in das Gebiet der heutigen Demokratischen Republik Kongo ein 

13. Jh.

Aufstieg des Königreiches Kongo, Hauptstadt M'banza Kongo im heutigen Angola

1482

der Portugiese Diego Cao landet als erster Europäer am Kongo-Fluss, Portugiesen nehmen Handelsbeziehungen zu einheimischen Königen auf

erste (katholische) Missionare folgen den Händlern

1491

König Nzinga Nkuvu lässt sich taufen und indian cialis beginnt mit Mission; theologische Ausbildung von Afrikanern in Portugal, darunter auch Nzingas Enkel

16. Jh.

Gründung des Luba-Königreiches mit zentralistischer Verwaltung

Königreich Kongo am Unterlauf des Kongo-Stromes von Portugiesen christlich beeinflusst

1512

Beginn des Sklavenhandels durch Portugiesen

1518

Papst Leo X. ernennt Don Henrique zum ersten einheimischen Bischof in ganz Schwarzafrika

1608

Vatikan erkennt den Kongo als christlichen Staat an

16./17. Jh.

zunehmend handeln auch Briten, Holländer und viagra now Franzosen mit Sklaven und free sample pack of cialis verdrängen Portugiesen 

19. Jh.

Forschungsreisen erwecken Interesse der Europäer an Kolonialisierung

1840-72

David Livingstone, schottischer Missionar und cheapest prices for viagra Entdecker, erforscht Kongobecken für England, andere wie John Speke folgen

1865

Neuanfang der katholischen Mission

1874-77

der britische Forscher Henry Morton Stanley erkundet den Kongo-Fluss bis zum Atlantik

1878

Beginn der protestantischen Mission

1879-87

Stanley soll die Autorität des belgischen Königs Leopold II. im Kongobecken etablieren, u. a. durch Gründung von Handelsposten, Beginn der Kolonialisierung

1884-85

auf der Berliner Konferenz wird Afrika unter den europäischen Mächten aufgeteilt, der belgische König Leopold II. übernimmt den "Unabhängigen Kongostaat" als Privatbesitz, das Gebiet wird erobert 

ab 1890

systematische Ausbeutung von Rohstoffen wie Gummi, Ebenholz und cialis usa Bodenschätzen

1908

aufgrund Gewalt und buy viagra germany canadian meds Gräueltaten unter Leopolds Herrschaft wird Kongo direkt dem belgischen Staat unterstellt

1925

Gründung des Kongolesischen Protestantenrates (Conseil Protestant du Congo)

1942

Lieferung von Uran aus dem Kongo für die amerikanische Atombombe (Hiroshima/ Nagasaki) 

1957

politische Parteien erlaubt 

1959

Errichtung einer katholischen Hierarchie (6 Erzbischöfe, 34 Bistümer)

30. Juni 1960

nach Unruhen wird Kongo unabhängig, mit Ministerpräsident Patrice Lumumba und cheap discount cialis Staatspräsident Joseph Kasavubu

fast 50 protestantische Missionsgesellschaften arbeiten im Kongo

Juli 1960

Beginn der Kongo-Krise mit Revolten innerhalb der Armee, löst Intervention Belgiens und buy cialis discount Sezession Katangas aus, UN stationieren Truppen auf Bitte Lumumbas

17. Januar 1961

Ermordung Lumumbas bei Lubumbashi (Katanga) 

24. Nov. 1965

Armeeputsch: Generalstabschef Joseph Sése Séko Mobutu übernimmt Regierungsgewalt, II. Republik wird zentralistisches, totalitäres Präsidialregime (Hinrichtung politischer Gegner)

1966

Mobutu gründet Einheitspartei Mouvement Populaire de cialis price 50 mg la Révolution (MPR) 

1967

Anfang der kleinen lutherischen Gemeinde

1970

Mobutu lässt sich offiziell zum Präsidenten wählen

Gründung der "Kirche Christi in Zaire" (ECZ)

1971

Umbenennung des Landes in Zaire, Enteignung ausländischer Firmen (1976 teilweise wieder aufgehoben) 

1976

Pfarrer Sebastian Mrema erster tansanischer Missionar in Zaire

1980

Beginn des wirtschaftlichen Ruins des Landes

Anerkennung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Zaire (ELKZai)

ab 1990

der demokratische Aufbruch in Mittel- und Osteuropa führt auch in Afrika zu politischem Umbruch 

24. April 1990

Präsident Mobutu verkündet Abkehr vom Einparteienstaat, "Dritte Republik" 

1991

blutige Unruhen, Übergangsregierung

Oktober 1992

Ngoy Kasukuti erster Bischof der Evang.-Luth. Kirche in Zaire

Dezember 1994

Inflation erreicht Rekordhöhe von 6000 % im Jahr 

1996

Beschluß der Synode, die Umstrukturierung der ELCZai zu planen

April 1997

Lubumbashi wird von Rebellentruppen eingenommen. Die Soldaten Mobutus ziehen weitgehend kampflos ab

1996-97

Tutsi-Rebellen besetzen östliche Landesteile, Mobutu befindet sich zu medizinischer Behandlung im Ausland 

Mai 1997

Tutsi und propecia 1mg andere Rebellengruppen erobern Hauptstadt Kinshasa, vor allem unterstützt von Ruanda, Laurent-Désiré Kabila proklamiert sich zum neuen Staatspräsidenten, Mobutu flieht, Umbenennung des Landes in "Demokratische Republik Kongo"

Umbenennung in Evang.-Luth. Kirche im Kongo (ELCCo), erste Frauenordination der ELCCo

7. Sept. 1997

Mobutu stirbt im marokkanischen Exil 

2. August 1998

Beginn der Rebellion gegen Kabila, unterstützt von Ruanda und cialis for sale Uganda, Regierung wird von Namibia, Angola und canadian pharmacy viagra Simbabwe unterstützt 

16. Januar 2001

tödliches Attentat auf Präsident Kabila, Nachfolger ist Sohn Joseph Kabila 

Oktober 2001

Abbruch des ersten Treffens zum innerkongolesischen Dialog in Addis Abeba, 2,5 Millionen Menschen sollen im Krieg bisher getötet worden sein 

April 2002

Friedensgespräche in Südafrika führen zu Teil-Einigung zwischen Regierung und cialis brand MLC-Rebellen  

Juli 2002

DR Kongo und buy cialis no prescription Ruanda unterzeichnen Friedensabkommen, Ruanda zieht seine Truppen ab 

September 2002

DR Kongo und Uganda unterzeichnen Friedensvertrag, Uganda zieht Truppen ab

Beschluss der Synode, die ELCCo in fünf Diözesen zu strukturieren

Dezember 2002

Friedensabkommen zwischen der Kinshasa-Regierung und den Rebellen unterzeichnet

Einführung von vier Bischöfen in den neugegründeten Diözesen

Februar 2003

Wahl von Bischof Daniel Kabamba Mukala zum ersten leitenden Bischof der ELCCo

März 2003

andauernde Kämpfe im Nordosten, Uganda und Ruanda drohen mit Wiedereinmarsch  

Juli 2003

Präsident Kabila ernennt Übergangsregierung, demokratische Wahlen für 2005 geplant

2004-2006

Von Bischof Kasukuti initiierte Auseinandersetzungen um die Leitung der Kirche

Juni 2004

Unruhen in Kinshasa, die sich in erster Linie gegen die UN-Mission MONUC richten

August 2004

Kongo, Ruanda und Uganda vereinbaren, die auf ihren Staatsgebieten operierenden Gruppierungen innerhalb eines Jahres zu entwaffnen

Oktober 2004

Internationaler Gerichtshof und Kongo unterzeichnen Abkommen zur Aufnahme der Ermittlungen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Kongo

November 2004

in Daressalam erklären sich 11 Staaten bereit, den Konflikt in der Region der Großen Seen zu beenden

Dezember 2004

der Organisation International Rescue Committee (IRC) zufolge sterben durch die Kämpfe im Kongo noch immer jeden Monat mehr als 31.000 Menschen

Dezember 2005

Verfassungsreferendum: knapp 85 Prozent Stimmen für neue Verfassung, die den Weg zu ersten demokratischen Mehrparteienwahlen ermöglicht

Juli 2006

bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen gewinnt die von Präsident Joseph Kabila geführte Koalition, verfehlt allerdings die absolute Mehrheit

29. Oktober 2006

in der Stichwahl um das Amt des Regierungschefs setzt sich Joseph Kabila mit 58 Prozent gegen seinen Konkurrenten Bemba durch

November 2006:

Jean-Pierre Bemba reicht beim Obersten Gericht Klage wegen Wahlbetrug ein.  Nachdem das Oberste Gericht seine Klage zurückgewiesen hat,  kündigt Bemba eine starke parlamentarische Oppositionsarbeit an

April 2007

weil er um seine Sicherheit fürchtet, begibt sich Wahlverlierer Bemba nach Portugal

April-Oktober 2007

in weiten Landesteilen stabilisiert sich die Lage. Im Nordosten aber zwingen immer wieder aufflackernde Kämpfe von bewaffneten Gruppen tausende von Menschen zur Flucht

31. Oktober 2007

Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo erkennt Struktur und Leitung der EELCo so wie 2003 beschlossen an

24. Mai 2008

Oppositionsführer Bemba wird aufgrund eines Haftbefehls des Internationalen Gerichtshofs in Belgien festgenommen. Ihm werden Kriegsverbrechen in der Zentralafrikanischen Republik zur Last gelegt.