China

 

 

Geschichte Chinas

Datierung

Politische Geschichte

Missions- und Kirchengeschichte

vor 1 Mio. bis 200.000 Jahren

frühe Altsteinzeit

vor 400.000 bis 200.000 Jahren

Peking-Mensch

vor 200.000 bis 12.000 Jahren

Altsteinzeit: Homo sapiens 

12.000 - 2000 v. Chr.

Jungsteinzeit

8000 - 5000 v. Chr.

Beginn der Landwirtschaft

18. Jh. v. Chr.

Anfänge des chinesischen Reiches

1500 - 1000 v. Chr.

Shang-Dynastie (Orakelknochen-Weissagung, Weizenanbau) 

11. Jh. - 256 v. Chr.

Zhou-Dynastie (Hauptstadt Xian/Chang'an), Bildung kleiner Feudalstaaten, Zhou-Herrscher erhält erstmals den Titel "Himmelssohn" (tianzi)

722-481 v. Chr.

"Frühlings- und Herbstperiode": Konfuzius, Laotse, Ursprung der großen philosophischen und canadian generic viagra online religiösen Traditionen des Konfuzianismus und cheap cialis generic cialis order cialis Daoismus

221 v. Chr.

erste Reichseinigung unter Qin-Dynastie (daraus abgeleitet die Länderbezeichnung "China"), erster Kaiser Chinas (Qin Shi Huangdi) schafft Zentralstaat, Vereinheitlichung von Schrift, Maßen, Gewichten und cheap generic viagra uk Münzen; Beginn des Baus der Großen Mauer 

206 v. Chr. - 220 n. Chr.

Han-Dynastie: Etablierung von Kaiserreich und buying viagra in canada price of cialis in canada Staatskonfuzianismus, große Machtausdehnung und viagra female kulturelle Blüte, Erfindung des Papiers, Ausweitung des Buddhismus in China 

220-589

verschiedene Dynastien, Zersplitterung des Reiches und cialis overdose Verfall

589-618

Sui-Dynastie: Einigung des Reiches, Renaissance des Konfuzianismus 

618-907

Tang-Dynastie: kulturelle Blüte (Dichtkunst), Handel floriert, starker Einfluss des Buddhismus, aber kontrolliert vom konfuzianischen Staat 

nestorianische Christen kommen nach China (635), 845 wieder vertrieben von taoistischem Kaiser

960-1279

Song-Dynastie: Blüte der Naturwissenschaften (China weltweit führend), Bildung des Neokonfuzianismus unter Einschluss buddhistischer und buy pfizer viagra daoistischer Elemente, Bevölkerung 100 Mio.

1279-1368

Yuan-Dynastie begründet von Kublai Khan, Fremdherrschaft der Mongolen, Dadu (heutiges Peking) wird Winterresidenz 

1368-1644

Ming-Dynastie: Ende der Fremdherrschaft, Reorganisation der zentralen Reichsverwaltung, Wiederbelebung des Beamtenprüfungssystems, erheblicher Ausbau der Großen Mauer, berühmte klassische Romane und cialis women Enzyklopädien

1513

der portugiesische Seefahrer Jorge Alvarez segelt an der chinesischen Küste entlang, erste Handelsbeziehungen zwischen Portugal und buy cheapest viagra online China 

1557

für ihre Hilfe im Kampf gegen Piraten erhalten die Portugiesen vom Kaiser die Erlaubnis für eine Handelsstation in Macau, die Stadt wird reich und zum Zentrum des chinesischen Außenhandels 

1601-1610 

Jesuitenmissionar Matteo Ricci in Peking

1630-1742

sog. Ritenstreit zwischen Jesuiten und buy viagra pills anderen katholischen Orden über die Zulassung von Ahnenkult und cialis price in canada Verehrung des Konfuzius

1644-1911

nach fast 300-jähriger Herrschaft der Ming-Dynastie erneute Fremdherrschaft durch Qing-Dynastie der Mandschu, Absolutismus, starke Ausweitung des Staatsgebietes, Mandschu-Kaiser fördern Neokonfuzianismus der Song-Zeit

1685

ausländische Kaufleute dürfen in Kanton Handel treiben, die East India Company kontrolliert britischen Handel mit China 

1683

Taiwan unter chinesischer Verwaltung, zunächst als Strafkolonie 

1720

Kaiser verbietet jegliche christliche Mission und get cheap cialis lowest prices leitet Christenverfolgung ein

1751

Tibet unter chinesischem Protektorat, aber innere Unabhängigkeit Tibets unter dem Dalai Lama als geistlichem und viagra cost weltlichem Oberhaupt 

1773

Britische Kaufleute bringen bengalisches Opium nach Kanton und verkaufen es gegen Silber. Damit beginnt der Opiumhandel und ein wachsendes Drogenproblem für China, der zu dem Verlust eines zunehmenden Anteils am nationalen Reichtum führt. 

1807

erster evangelischer Missionar, Robert Morrison von der London Missionary Society, in Kanton

1831

Karl F. Gützlaff als erster deutscher evangelischer (lutherischer) Missionar in China

1839-1842

Niederlage Chinas im Ersten Opiumkrieg gegen Engländer, Zerfall des Chinesischen Kaiserreichs, China muss Hongkong abtreten und fünf Hafenstädte für den britischen Handel öffnen 

1850-1864

Taiping-Aufstand durch mandschu- und fremdenfeindliche Bauernbewegung (u.a. auch christliche Einflüsse, radikale soziale Reformen)

Berliner Mission sendet ab 1851 Missionare, zunächst in die Provinz Kanton

1856-1858

Zweiter Opiumkrieg: Frankreich, England, Russland und USA erhalten besondere Rechte für Handel und Reisen

Beginn der eigentlichen Missionstätigkeit in China

1894-1895

Krieg mit Japan, Niederlage Chinas und Abtretung Koreas und Taiwans an Japan 

1900

Boxeraufstand gerichtet gegen die Mandschu und alles Fremde, religiöser Fanatismus auch gegen Christentum 

1900-1901

internationale Militäraktion unter deutscher Beteiligung nach Peking, Eroberung und Plünderung der Stadt, China muss hohe Entschädigungen zahlen 

1911-1912

Sturz der Mandschu in der von Sun Yat-sen geführten Revolution, Ende des chinesischen Kaiserreiches und Beginn der Republik China unter erstem Präsidenten Yuan Shikai, Autonomie für Tibet und die Mongolei 

1918-1922

Japan besetzt Teile Nordchinas und der Mandschurei 

1919

Studentenbewegung für Freiheit Chinas und kulturelle Erneuerung, Einführung der Umgangssprache in die Literatur anstelle der bisher verwendeten Schriftsprache

Drei-Selbst-Bewegung der chinesischen Protestanten zielt auf eine unabhängige Kirche (u.a. Selbstverwaltung)

1921

Gründung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) in Shanghai 

1923-27

Bündnis zwischen Kommunisten und Nationalisten der Nationalen Volkspartei "Guomindang" (GMD)

1924

erster Parteitag der Nationalen Volkspartei "Guomindang" (GMD) in Kanton

1925

Tod Sun Yat-sens, des "Vaters der Republik" 

1927-1936

Bürgerkrieg zwischen Nationalisten und Kommunisten (Langer Marsch der Roten Armee), Mao Tse-tung wird Parteivorsitzender der KPCh 

1932

Japan besetzt Mandschurei und etabliert dort den Marionettenstaat Mandschukuo mit Pu Yi als Kaiser 

1937-1945

Krieg mit Japan (Zweiter Weltkrieg)

1946-1949

Fortsetzung des Bürgerkrieges zwischen Nationalisten der Volkspartei (GMD) und den Kommunisten, Sieg der Kommunisten, nationalchinesische Regierung unter Chiang Kai-shek flieht nach Taiwan 

1949

Ausrufung der Volksrepublik China durch Mao Tse-tung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking (1. Oktober)

Unterzeichnung des "Christlichen Manifests" (Loyalitätserklärung gegenüber der Volksrepublik) durch die Hälfte der 1 Mio. Protestanten

1950

Besetzung Tibets durch chinesische Truppen, umfangreiche Bodenreform (bis 1952)

christliches Manifest von evangelischen Kirchenvertretern (u.a. Y.T. Wu) verabschiedet (patriotische Linie) 

1950-1953

China Verbündeter Nordkoreas im Koreakrieg 

1952

letzte Missionare verlassen China

1954

erste Verfassung der VR China, landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften

Erster Nationalkongress der Chinesischen Kirchen, Gründung des "Ausschusses für die Drei-Selbst-Bewegung"

1956-1958

Hundert-Blumen-Kampagne: Massenentlassungen innerhalb der intellektuellen Elite 

1958-1960

"Großer Sprung nach vorn": Bildung von Volkskommunen, völlig überhöhte Sollraten für Industrie und Landwirtschaft führen mit Naturkatastrophen zu Hungersnöten, denen 20 - 30 Millionen Menschen zum Opfer fallen 

1966-1976

Kulturrevolution: zeitweise Schließung von Schulen und Universitäten, Verfolgung und Willkür, Unterdrückung der Religionsausübung

Verbot der Religionsfreiheit, Christen organisieren sich in Hausgemeinden

1971

Beitritt Chinas zur UNO, gleichzeitiger Ausschluss Taiwans

1972

Besuch des US-amerikanischen Präsidenten Nixon in China, Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Japan und Deutschland

1976

Tod Mao Tse-tungs 

1977

Rehabilitierung Deng Xiaopings, Beschluss über das offizielle Ende der Kulturrevolution 

1978

nach schweren Auseinandersetzungen setzt die Gruppe um Deng Xiaoping ihr Reformkonzept auf der 3. Plenarsitzung des 11. Zentralkomitees durch: "vier Modernisierungen" (Landwirtschaft, Industrie, Verteidigung und Wissenschaft), Abwendung vom Maoismus, Beginn der Öffnungs- und Reformpolitik

1978-1979

politische Bewegung "Mauer der Demokratie", ihr führender Kritiker, Wei Jingsheng, fordert Modernisierung der Demokratie, Verurteilung zu 14 Jahren Haft 

1979

diplomatische Beziehungen mit den USA, "Straffeldzug" Chinas nach Vietnam, nachdem dieses in Kambodscha eingefallen war

Wiederzulassung der Religionsfreiheit

1980

Gründung des Chinesischen Christenrates (Protestanten), Konferenz der Vereinigung der patriotischen Katholiken, Gründung eines Komitees für die Angelegenheiten der katholischen Kirche in China und einer chinesischen Bischofskonferenz

1980-81

Nachfolger Maos, Hua Guofeng, muss Ämter, u.a. das des Regierungschefs, an Zhao Ziyang abgeben

1984

Erklärung Chinas und Großbritanniens über die Rückgabe Hongkongs an China am 1. Juli 1997 

April 1985

Gründung der Amity Foundation, einer christlichen Hilfsorganisation, durch chinesische Christen

4. Juni 1989 

gewaltsame Niederschlagung des als "Konterrevolutionäre Rebellion" bezeichneten Studenten- und Volksaufstands auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking, der reformfreundliche Zhao Ziyang wird seiner Ämter enthoben, neuer Generalsekretär der KPCh wird Jiang Zemin 

ab 1989

wirtschaftliche Reformen führen zu hohem Lebensstandard in den Städten, besonders in den Küstenprovinzen, in Shanghai eröffnet in der Folge eine Börse, zunehmende Wohlstandsschere, Korruption und Benachteiligung der Landbevölkerung 

1992

Einführung einer "sozialistischen Marktwirtschaft"

1993

Beginn inoffizieller Wiedervereinigungsgespräche mit Taiwan

März 1993 

Wahl Jiang Zemins zum Staatspräsidenten (1998 bestätigt)

1995/1996 

Wei Jingsheng (s. 1978) zu weiteren 14 Jahren Gefängnis verurteilt, Studentenführer Wang Dan zu elf Jahren Haft

1997

Tod des 92-jährigen Deng Xiaoping

6. Nationale Protestantische Christenkonferenz (1996/97)

1. Juli 1997

Rückgabe von Hongkong, weitgehende Autonomie für 50 Jahre, "ein Land - zwei Systeme" 

20. Dez. 1999

Rückgabe von Macau 

Juni 2001

China, Russland und vier zentralasiatische Staaten unterzeichnen Vereinbarung über Bekämpfung von religiöser und ethnischer Gewalt 

Dez. 2001

Beitritt zur Welthandelsorganisation (WTO) 

Nationale Konferenz zur Religionsarbeit in Peking mit Staats- und Parteichef Jiang Zemin und Ministerpräsidenten Zhu Rongji als Redner

2002

7. Nationale Protestantische Christenkonferenz: Wahl von Dr. Cao Shengjie zur Präsidentin des Chinesischen Christenrates, Presbyter Ji Jianhong Vorsitzender der Nationalen Drei-Selbst-Bewegung

2003 

Wahl von Hu Jintao zum Staatspräsidenten

2004

Hu Jintao wird zum Vorsitzenden der Zentralen Militärkommission der Partei gewählt

EKD-Ratsdelegation in China; engere Zusammenarbeit vereinbart

2005

Hu Jintao übernimmt formell die Funktion des Vorsitzenden der Staatlichen Zentralen Militärkommission von Jiang Zemin und vereinigt damit die wichtigsten drei Funktionen im Staat

Apr.-Juni 2006

Rekordwachstum: Wirtschaft wächst um 11 Prozent

Aug. 2007

Bayerische Kirchendelegation unter Landesbischof Friedrich in China

Jan./Febr. 2008

China beginnt mit dem Wiederaufbau nach dem heftigen Wintereinbruch

Auf der 8. Nationalen Protestantischen Christenkonferenz wird Pfarrer Gao Feng zum Präsidenten des Chinesischen Christenrates gewählt; Fu Xianwei wird Vorsitzender der Nationalen Drei-Selbst-Bewegung 

Mai 2008

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,8 verwüstet weite Teile in Süd-West-China, insbesondere in der Sichuan-Provinz. Anfang Juni werden knapp 70.000 Tote gezählt und noch über 18.000 Menschen vermisst.

Aug. 2008

Olympische Sommerspiele in Peking

März 2013

Xi Jinping wird neuer Staatspräsident