Landkampagne

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Tor nach Afrika

Hintergrund-Fakten

"Tor nach Afrika" ist der Titel eines langfristigen Projekts der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, bei dem der Fußball zwar am Anfang und am Ende steht - die Planungen zielen bis zum Jahr 2010, wenn Südafrika die Weltweisterschaft austrägt -, das aber den Sport nicht als Ding an sich, sondern als Medium für politische Bildung nutzt.



Kultusstaatssekretär Karl Freller, der als Schirmherr die Aktion "Tor nach Afrika" begleitet, wirbt mit einem Brief an alle bayerischen Schulen um Aufmerksamkeit für die inhaltlichen und pädagogischen Chancen des Vorhabens: "Afrika ist ein großes Thema der politischen Bildung. Die Projekte, die über die Internetseite www.tor-nach-afrika.de präsentiert werden, veranschaulichen mit konkreten Beispielen vielfältige Informationen über Afrika. Die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler über diesen widersprüchlichen Kontinent werden konkret, Rückschlüsse auf eigene Denk- und Handlungsweisen gelingen eher."

Ziele

Ziel ist es, den Blick für die Probleme und Perspektiven des "schwarzen Kontinents" zu schärfen und die eigene Wertorientierung zu stärken. Fußball dient dabei als "Trägerstoff": Afrikanischer Fußballsport ist gerade für Jugendliche bei uns emotional ausgesprochen attraktiv. Über diese Attraktivität können bedeutende Themen transportiert werden, die im Zentrum von Werteerziehung und grundlegender ethischer Orientierung liegen. Ein Beispiel: Im konkreten Blick auf eine Jungen, der Kindersoldat war, jetzt in eine Schule gehen und Fußball spielen darf, wächst der Sinn für verantwortliches Denken und Handeln auch bei uns.

 

Netzwerk

Die Landeszentrale, die zum Bayerischen Kultusministerium gehört, koordiniert für das Konzept "Tor nach Afrika" (2005-2010) eine Fülle von Einzelprojekten, die in Kooperation mit anderen Akteuren der politischen Bildung realisiert werden. Partner sind bisher missio, das Internationale Missionswerk der Katholischen Kirche, Mission EineWelt und die Deutsche Aidshilfe. Auch die Projektpartnerschaften, die im Eine-Welt-Netzwerk Bayern zusammengefasst sind, stehen im Blickfeld der gemeinsamen Arbeit. Die Landeszentrale wird ihrerseits mit ihrem Kontakt zu den Schulen eine breite Kommunikation der Inhalte sicherstellen und die Themen publizistisch begleiten.