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Landkampagne

Fair Toys / fair spielt

Hintergrund - Fakten

Mehr als 60 Prozent des in Deutschland verkauften Spielzeugs wird in Asien, v. a. in China hergestellt. Dort werden jedoch in vielen Zuliefererfabriken international geltende Menschenrechte und grundlegende Arbeitsnormen verletzt. Die mitunter extrem langen Arbeitszeiten sowie fehlende Arbeitsschutzmaßnahmen verstoßen selbst gegen die Bestimmungen der Herstellungsländer. Auch nationale Mindestlohnbestimmungen werden häufig missachtet. Betroffen sind vor allem Frauen im Alter von 18 bis 30 Jahren, die den größten Teil der Belegschaften stellen.

 

Ziele

Gemeinsam mit Partnerorganisationen in Europa und in Asien setzt sich das Nürnberger Bündnis Fair Toys, dem auch Mission EineWelt angehört, und die Aktion fair spielt www.fair-spielt.de für Menschenrechte und grundlegende Arbeitsnormen in der Spielzeugindustrie ein. In diesem Sinne wollen sie Spielzeughersteller und den Handel in Deutschland dazu veranlassen, mit entschiedenen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen vor allem bei ihren asiatischen Lieferanten beizutragen.

Deshalb fordern Fair Toys und fair spielt von deutschen Unternehmen, dass sie den Verhaltenskodex des Weltverbandes der Spielwarenindustrie ICTI (International Council of Toys Industries) in glaubwürdiger und transparenter Weise umsetzen - und dies auch von ihren Lieferanten verlangen.

 

 

Nürnberger Bündnis fair spielt

Bündnis

In der Spielzeugstadt Nürnberg kämpft gegen diese Missstände das Nürnberger Bündnis Fair Toys. Dazu gehören neben Mission EineWelt weitere Partner aus der evangelischen und katholischen Kirche, das Nürnberger Menschrechtszentrum sowie das Jugendzentrum und das Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg.

 

Link zum Video (youtube):
Aktion FairSpielt auf der Spielwarenmesse 2009 in Nürnberg

 

 

 

Auf bundesweiter Ebene agiert die Aktion fair spielt für faire Regeln in der Spielzeugproduktion, die von dem Nürnberger Bündnis Fair Toys, Misereor, der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands, der Werkstatt Ökonomie, der katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholischer Familienbildungsstätten (BAG) getragen wird.