Südkorea

Geschichte Koreas

Datierung

Politische Geschichte

2333 v.Chr.

Mythologische Gründung Koreas durch Tangun

3 Jh. v. Chr.

Bildung verschiedener Fürstentümer, Hegemonialkämpfe

1.-3. Jh. n. Chr.

Entstehung des expansiven Koguryo-Reiches im Norden der koreanischen Halbinsel

um 370/80

Einführung des Buddhismus

668

Eroberung Gesamtkoreas durch das Königreich Silla

935

das Goryeo-Reich löst die Silla-Dynastie ab. In der Folgezeit kommt es zu zahlreichen Invasionen durch Mongolen und Mandschus; die Existenz Goryeos wird im Westen bekannt (daher der Name Korea)

1392

Zurückdrängen der Mandschurei und Gründung der Choson-Dynastie; Buddhismus wird drastisch zurückgedrängt und der Neo-Konfuzianismus wird Grundlage des geistigen Lebens und der zentralistischen Administration. Seoul wird Hauptstadt

1418-1450

Kulturelle Glanzzeit unter der Regierung König Sejongs, Schaffung der koreanischen Schriftsprache ("Hangul")

1592-1599

Japanische Angriffe ("Hydeoshi-Invasionen") schwächen Korea nachhaltig

18./19. Jh.

Unterdrückung des Katholizismus, interne Fraktionskämpfe, Reformstau, Erstarrung, Beginn der Selbstisolierung

1910

Nach dem japanisch-russischen Krieg (1904-05) wird Korea zunächst japanisches Protektorat und ab 1910 als japanische Kolonie annektiert

1945

Konferenz von Potsdam beschließt, dass sich die japanischen Soldaten in Korea nördlich des 38. Breitengrades der Sowjetunion, diejenigen südlich davon den US-amerikanischen Truppen ergeben sollten; daraus wurde später die Teilung des Landes

1948

Gründung der Republik Korea (Süd-Korea) unter Syngman Rhee (am 13. August) und der Demokratischen Republik Korea (Nord-Korea) unter Kim Il Sung (am 9. September)

1950-1953

Koreakrieg, Beendigung durch Waffenstillstandsabkommen, der Krieg hinterläßt schwere Verwüstungen und rund 3,5 Mio. koreanische Todesopfer (davon 3 Mio. im Norden)

1961

Militärputsch bringt General Park Chung-hee an die Macht, Beginn des beispiellosen Wirtschaftsaufschwungs

1979

Ermordung Park Chung-hees durch seinen Geheimdienstchef

1980

Machtergreifung des Generals Chun Doo-hwan; wachsende Forderungen nach mehr Demokratie, unterstützt von den christlichen Kirchen, Massaker in Jahr 1980 an der Zivilbevölkerung in Kwangju

1988-1992

Amtszeit des Ex-Generals Roh Tae-woo als Staatschef nach Wahlen

1988

Olympische Spiele in Seoul

1991

Aufnahme beider koreanischer Staaten in die Vereinten Nationen

1992

Präsidentenwahl, Wechsel zu einer zivilen Regierung unter Kim Young-sam, seitdem finden Präsidentenwahlen alle 5 Jahre statt

Juni 2000

Erstes innerkoreanisches Gipfeltreffen von Präsident Kim Dae-jung mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-il in Pjöngjang

2002

Der Menschenrechtsanwalt Roh Moo-hyun gewinnt die Präsidentenwahlen

9. Okt. 2006

Wahl des südkoreanischen Außenministers Ban Ki-moon zum UN-Generalsekretär, Nukleartest in Nordkorea

Febr. 2007

Sechsparteiengespräche: Einigung auf erste Schritte zur Entnuklearisierung Nordkoreas

Okt. 2007

Gipfeltreffen zwischen Roh Moo-hyun  und Kim Jong-Il

2008

Myung-Bak LEE wird neuer Präsident

2013

Park Geun-hye wird Präsidentin

 

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