Elisabeth Käsemann - Ein Leben in Solidarität mit Lateinamerika

Die Ausstellung wurde anlässlich des 30. Todestages von Elisabeth Käsemann am 24.05.07 von der Koalition gegen Straflosigkeit  erstellt und zeigt exemplarisch an Käsemanns Schicksal das brutale Vorgehen der argentinischen Militärdiktatur von 1976-1983 gegen Andersdenkende auf sowie den Stand der juristischen Aufarbeitung im Fall Käsemann.

 

Inhalt:

Elisabeth Käsemann, Tochter des bekannten Theologen Ernst Käsemann, lebte und arbeitete in den 1970er Jahren in Argentinien. Dort war sie im Widerstand gegen die Militärdiktatur aktiv. Im März 1977 wurde sie von argentinischen Sicherheitskräften verschleppt, gefoltert und zwei Monate später heimtückisch ermordet. Anhand von Fotos, Textpassagen und Zeitungsausschnitten informiert die Ausstellung über den familiären Hintergrund Elisabeths, ihren Lebensweg und ihr politisches Engagement in Deutschland und Argentinien.
Des Weiteren wird auf die Umstände ihrer Ermordung, das Versagen der deutschen Diplomatie und auf die Arbeit der Koalition gegen Straflosigkeit  genauer eingegangen.

 

Umfang der Ausstellung:

Die Ausstellung besteht aus 17 Tafeln A1 (60 x 85 cm) mit Texten und Bildern, welche jeweils mit Kunststoff beschichtet (laminiert) sind.
 

Zielgruppen:

Jugend- und Erwachsenenarbeit, Projektwochen, Aktionstage, Gemeindefeste, Weltladenfeste, Menschenrechtsarbeit u.a.
 

Kosten:

Leihgebühr: 30,- Euro für 2 Wochen und 10,- Euro für jede weitere Woche, zzgl. der Transportkosten für den Hin- und Rücktransport  (einfach ca 24.- Euro) der Ausstellung mit dem Deutschen Paketdienst DPD. Nach vorheriger Absprache kann die Ausstellung auch direkt bei uns abgeholt werden.

Ausstellung zum download

kleinAusstellung-E_Kaesemann.pdf