El Salvador

Geschichte El Salvadors

Datum

Geschichte

Ca. 800

Indigene Völker (Pipiles und Lencas) lassen sich in El Salvador nieder.

1524

Eroberung durch die Spanier.

15.09.1821

Die zum ehemaligen Generalkapitanat Guatemala gehörenden Provinzen El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Costa Rica erklären ihre Unabhängigkeit von Spanien.

1849

Die "Föderation der mittelamerikanischen Staaten" bricht auseinander.

1858-1863

General Gerardo Barrios führt den Kaffeeanbau ein, in der Folgezeit das wirtschaftliche Rückgrat des Landes.

1932

Aufstand der Landbevölkerung gegen die Großgrundbesitzer, vom Militär blutig niedergeschlagen.

Bis 1979

Militärregierungen

1969

Grenzkrieg mit Honduras ("Fußballkrieg"). Bilaterale Grenzkommission einigt sich 1998 auf den endgültigen Grenzverlauf.

Der Bürgerkrieg
1980-1991

Die sozialen Spannungen verschärfen sich gegen Ende der 70er Jahre. Jenseits der Opposition bildet sich eine Guerillabewegung.

Oktober 1979

Staatsstreich der "Revolutionären Regierungsjunta".

1980

Nach Auseinanderbrechen der "Revolutionären Regierungsjunta" folgt eine Junta mit christdemokratischen Politikern und Militärs.

Januar 1981

Guerilla-Offensive markiert den Beginn des offenen Bürgerkrieges zwischen der Guerilla-Bewegung FMLN und der Armee.

März 1982

Bei Wahlen erhalten die Christdemokraten (PDC) unter José Napoleon Duarte eine knappe Mehrheit vor der neugegründeten ARENA unter Major Roberto d'Aubuisson.

1984

Die folgenden Präsidentschaftswahlen gewinnt Napoleon Duarte.

März 1988

Bei Parlamentswahlen gewinnt ARENA mit Alfredo Felix Cristiani die absolute Mehrheit.

19.03.1989

Cristiani wird zum Präsidenten gewählt und schlägt der FMLN im Anschluss Friedensverhandlungen vor, die noch im selben Jahr unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und mit wechselhaftem Engagement beider Seiten beginnen.

November 1989

Großoffensive der FMLN-Guerilla auf San Salvador.

26.07.1990

Abkommen von San José, Einrichtung einer Mission der Vereinten Nationen zur Überprüfung der Einhaltung von Menschenrechten.

16.01.1992

Zeichnung des Friedensabkommens von Chapultepec (Mexiko)

1992

Etablierung der Friedenserhaltungsmission der Vereinten Nationen ONUSAL.

Zur Bilanz des Krieges gehören rund 70.000 Tote, vorwiegend unter der Zivilbevölkerung, Tausende von Versehrten, Zerstörungen in Milliardenhöhe.

Vom Friedensschluss
bis heute

Das Friedensabkommen von Chapultepec regelt die Demobilisierung der FMLN sowie die Halbierung der Armee und die Schaffung ziviler, demokratischer, den Menschenrechten verpflichteter Institutionen.

Seit dem Ende des Bürgerkrieges hat sich die politische Landschaft von einem autoritären System in Richtung eines demokratischen Staates entwickelt. Immer noch existieren aber erhebliche soziale Spannungen.

2004

Als Ergebnis der Präsidentenwahlen vom 21.03.2004 ist Antonio Saca 4. ARENA-Präsident und regiert das Land in einer fünfjährigen Amtsperiode bis 2009.

2006

Abschluss eines Freihandelsabkommen mit der USA, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Nicaragua und der Dominikanischen Republik.

Seit 2007

Verhandlungen über ein weiteres Freihandelsabkommen mit der EU

2009

Erster Demokratischer Regierungswechsel seit dem Bürgerkrieg. Neuer Präsident wird Carlos Mauricio Funes Cartagena (FMLN)

 

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