CILCA

Geschichte der CILCA

Anfang 20. Jh.

Einwanderung deutscher Lutheraner nach Zentralamerika und Gründung erster Gemeinden.

1947

Entsendung erster Missionare nach Zentralamerika durch die Missouri-Synode.

1965

Gründung des "Seminario Luterano Augsburgo de México" durch die Missouri-Synode (USA) zur theologischen Ausbildung einheimischer lutherischer Pfarrer.

1969

Erste Absolventen, u.a. Medardo Gómez und Guillermo Flores, schließen ihre Ausbildung ab.

1969

Gründung des "Rat der lutherischen Kirchen in Zentralamerika und Panamá" (CONCAP).

1971

Gründung der Sínodo Luterano Salvadoreño (SLS) / Salvadorianische Lutherische Synode.

1980

Ermordung des Erzbischofs Oscar Romero in El Salvador. Mit Beginn des Bürgerkrieges kommen Flüchtlinge aus El Salvador nach Honduras und Nicaragua und bilden Gemeinden.

1983 - 1986

Diskussionen zwischen der Missouri-Synode und dem CONCAP über Theologie der Befreiung, Ökumene und Frauenordination führen schließlich zum Bruch mit der Missouri-Synode.

1983

Einrichtung eines Büros des Lutherischen Weltbundes in El Salvador.

1983

Gründung der "Iglesia Cristiana Luterana de Honduras (ICLH) / Lutherische Kirche von Honduras.

1983

Erste Kontakte der Evangelischen Jugend München mit der Lutherischen Kirche in El Salvador.

1988

Gründung der "Iglesia Luterana Costarricense" (ILCO) / Lutherische Kirche von Costa Rica.

1990

Gründung der "Iglesia Luterana Fe y Esperanza" (ILFE) / Lutherische Kirche von Nicaragua "Glaube und Hoffnung".

1991

Aus CONCAP wird die "Comunión de Iglesias Luteranas de Centroamérica" (CILCA) / Gemeinschaft der Lutherische Kirchen in Zentralamerika.

1991

Der Lateinamerikabeauftragte wird mit der Koordination der Kontakte zur CILCA betraut.

1995

Abschluss eines Partnerschaftsvertrag zwischen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und der CILCA auf der Synode "Weltweite Verantwortung". Dreiervertrag CILCA - ELKB - IECLB regelt die personelle Entsendung theologischer Mitarbeiter/innen von Brasilien in Länder der CILCA mit bayerischer Hilfe.

1998

Hurrikan Mitch richtet vor allem in Nicaragua und Honduras große Schäden an und fordert 9.000 Menschenleben.

2005

Verlängerung des Partnerschaftsvertrages und des Dreiervertrages mit der CILCA in Augsburg.