Pressemitteilungen von Mission EineWelt

Gestaltete Globalisierung

Lateinamerikawoche in Nürnberger Villa Leon

(19.01.2008) Mexiko, Venezuela, Ecuador und Nicaragua stehen im Zentrum der diesjährigen 31. Lateinamerikawoche, die vom 19. bis 27. Januar in der Villa Leon in Nürnberg stattfindet. An zehn Tagen werden aktuelle Entwicklungen in einem breiten Spektrum von Veranstaltungen, Informationen und Diskussionen aufgezeigt.

Neben politischen Foren zur Situation in den lateinamerikanischen Ländern (Mo –Mi, Fr jeweils 20 Uhr) geht es am Donnerstag, 24.1., um 20 Uhr unter dem Titel "Hungern für die Tankfüllung“ um Menschenrechtsverletzungen bei der Suche nach neuen Energieressourcen wie Biotreibstoffen aus Weizen, Mais oder Soja.

Zum Programm gehört auch eine Autorenlesung des in Berlin lebenden kubanischen Schriftstellers Amir Valle aus seinem Roman "Die Wörter und die Toten“ bei der Sonntagsmatinée am 20.1. um 11.30 Uhr. Für junge Leute interessant ist die Projektbörse am 21.1. um 18 Uhr, bei der Möglichkeiten für Auslandsprogramme und zu unterstützende lateinamerikanische Initiativen vorgestellt werden. Umrahmt wird die Woche von Konzerten an den beiden Samstagen (19. und 26.1.) mit Latino-Musik.

Puppentheater erwartet Kinder und Erwachsene am 27.1. von 13 bis 17 Uhr bei der "fiesta familiar“, einem Familiennachmittag mit lateinamerikanischen Spielen, Liedern und Mitmachaktionen. Puppenspielerin Heike Kammer, Trägerin des Weimarer Menschenrechtspreises, zeigt zwei mexikanische Kinderstücke um Frieden und Gewalt. Weil Spiritualität und politisches Engagement in Lateinamerika zusammen gehören, findet auch in diesem Jahr wieder ein lateinamerikanisch geprägter Gottesdienst am 20.1. um 18 Uhr statt.

Die Lateinamerikawoche ist "gestaltete Globalisierung“, unterstreicht Jürgen Bergmann vom Partnerschaftszentrum Mission EineWelt, weil mit gelebter Partnerschaft über Grenzen hinweg positive Aspekte von Globalisierung demonstriert würden. "Wir sind keine Leidensgemeinschaft, sondern auch eine spirituelle und eine Feier- und Festgemeinschaft.“

Getragen wird das bundesweit einmalige Projekt von einem breiten Bündnis aus städtischen Institutionen, bayerischer evangelischer Landeskirche (Centrum Mission EineWelt) und katholischer Kirche sowie lokalen Vereinen und Initiativen, wie dem Nürnberger Menschenrechtszentrum und amnesty international Nürnberg.

Der Eintritt ist außer zu den Konzerten und der Matinée frei. Um Spenden für Projekte in Mexiko und Guatemala wird gebeten.

Näheres im Internet unter www.lateinamerikawoche.de

 

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