Bunt, nachhaltig und fair beim Fest der weltweiten Kirche

 

(28. Juli 2008) Bunt, nachhaltig und fair ging’s zu beim Fest der weltweiten Kirche von Mission EineWelt. Am 26. Juli abends sorgte die Gruppe Tohil aus der Lutherischen Kirche von El Salvador bereits für ausgelassene Tanzstimmung mit ihren Latino-Rhythmen. Der Festgottesdienst am Sonntagmorgen mit zahlreichen internationalen Gästen stand ganz im Zeichen der weltweiten Partnerschaft. Die Predigt hielt Pfarrer Dr. Christian Weber, der für Mission EineWelt im Kongo arbeitet.

 

Hier können Sie seine Predigt nachlesen.

 

Mehr als zwei Dutzend unterschiedliche Nationen aus allen Kontinenten waren in Neuendettelsau vertreten: afrikanische Kangas, Massaitracht, Sari, bunte Wollmützen aus Papua-Neuguinea und auch bayerische Tracht waren zu entdecken. Aus ganz Bayern zog es Besucher nach Westmittelfranken. Rund 700 Menschen waren der Einladung von Mission EineWelt gefolgt.

 

Die folgenden Bilder vom vom Fest der weltweiten Kirche können Sie Großklicken.

 

Konzert Tohil
Konzert Tohil
Eröffnung: Direktor Peter Weigand
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche
Eindrücke vom Fest der weltweiten Kirche

 

Kultur und Nachhaltigkeit zum Anfassen bot sich im Kinder-Eine-Weltdorf: Afrikanische Zöpfe gefielen den Mädchen. Den Jungen wiederum hatten es die Tattoos mit dem gelben Paradiesvogel aus Papua-Neuguinea angetan. An chinesischer Kalligraphie konnte man sich versuchen oder sich mit tansanischen Chapati-Fladen stärken. Gebacken wurde auf einem Herd, den der deutsch-tansanische Freundeskreis aus München eigens für afrikanische Häuser gebaut hat: ohne den augenkrank machenden Ruß der traditionell offenen Feuerstellen.

 

Christian Pesth, zweiter Vorsitzende des Vereins, hatte auch noch einen Stand für erneuerbare Energien nach Franken mitgebracht: Für nur 8,50 Euro, erläutert er, kann man aus Solarzellen, Lüsterklemmen, Alufolie und Quarkbecher eine einfache Solarlampe herstellen, die schon vielen Menschen in tansanischen Dörfern geholfen habe. Gemeinsam mit seiner Frau engagiert er sich ehrenamtlich in der kirchlichen Partnerschaftsarbeit für Tansania.

 

Erwachsene konnten bei den hochsommerlichen Temperaturen Angenehmes mit Nützlichem verbinden: Leckere Bio-Fruchtcocktails schlürfen oder einen fair gehandelten Espresso trinken und sich nebenbei noch über ethische Geldanlagen bei Oikocredit oder über den eigenen CO2-Ausstoß informieren.

 

Auf der Bühne lief den ganzen Tag ein kurzweiliges Programm mit Interviews und vielerlei Musik. Neben deutschen Gospel- und Kinderchören traten Les Rachetés du Christ, eine kongolesisch-angolanische Formation aus München, mit Afro-Rock auf und die Gruppe Tohil aus El Salvador.


Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

Tel. 09874 9-1030   presse(at)mission-einewelt.de