Edson und Airton da Silva (v.l.)
Edson und Airton da Silva (v.l.)

Brasilianische Praktikanten packen die Koffer

 

Pilotprojekt Süd-Nord beendet

(20. August 2008) „Die Erfahrung aus Deutschland war für meinen Beruf wichtig“, sagt Airton da Silva (26), der acht Monate lang in der Schreinerei der Diakonie Neuendettelsau mit Behinderten gearbeitet hat und nun gemeinsam mit seinem Bruder Edson (22) nach Brasilien zurückkehrt. Beide Brasilianer waren im vergangenen Herbst als Praktikanten nach Neuendettelsau gekommen – ein Pilotprojekt von Mission EineWelt, Diakonie und Martin-Luther-Verein.

 

 

Während dieser Zeit haben die Brüder auch bei Gartenarbeiten oder in der Hausmeisterei geholfen. Als „freundlich, offen und zugewandt, trotz mancher Schwierigkeiten“, so erlebte sie der Lateinamerikareferent von Mission EineWelt, Wolfgang Döbrich.

 

 

Neblige Wintertage fand Edson besonders schlimm. Auch sein Bruder vermisste in Deutschland die Sonne. Positiv aufgefallen ist Airton die Sauberkeit auf den Straßen und die Sicherheit. „In Brasilien wird man nachts leicht ausgeraubt.“ Und noch etwas hat ihnen ihr Aufenthalt gebracht: Sie haben gut Deutsch gelernt.

 

Ihre Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse dürften sie bei der schwierigen Stellensuche in Brasilien vor anderen Bewerbern auszeichnen. Edson möchte anfangen zu studieren, Airton sich zunächst im Schreinerhandwerk etwas suchen.

 

Bevor sie nach Deutschland kamen, lebten beide Brüder im „Haus der Hoffnung“, einer diakonischen Einrichtung für Jugendliche und junge Erwachsene, in der Nähe Brasilias.


Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

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