Elke Carihill, Leiterin der südafrikanischen Kenosis-Gemeinschaft
Elke Carihill, Leiterin der südafrikanischen Kenosis-Gemeinschaft
Buntes Zusammenleben bei Kenosis
Buntes Zusammenleben bei Kenosis
Kinderbetreuung mit Schwester Happiness
Kinderbetreuung mit Schwester Happiness
Kinder bei Kenosis
Kinder bei Kenosis
Eindrücke von Kenosis
Eindrücke von Kenosis
Gottesdienst bei der Kinderwoche
Gottesdienst bei der Kinderwoche

Eine Heimat für Waisenkinder

 

 

Leiterin der Kenosis-Gemeinschaft besucht Mission EineWelt

 

 

(26. September 2008) Alles begann mit einer Geburt: Ende der 90er Jahre klopfte eine schwarze hochschwangere Frau an den Türen der Kenosis-Gemeinschaft in Südafrika. Die Wehen hatten schon eingesetzt, und so kam ihre Tochter buchstäblich vor der Kirche zur Welt. Einige Wochen später starb die junge Mutter an Aids. „Wir fragten uns damals, was wir tun könnten gegen Aids und canadian pharmacy für Waisenkinder“, erinnert sich die Direktorin von Kenosis, Pfarrerin Elke Carrihill. Südafrika gehört zu den Ländern mit den höchsten Aidsraten weltweit.

 

Ursprünglich war die Gemeinschaft in der Nähe von Pietermaritzburg im westlichen Südafrika Anfang der 80er Jahre als Bruderschaft gegründet worden. Dahinter stand die – zu Zeiten der Apartheid – revolutionäre Idee, ein gemeinsames spirituelles Leben von weißen und viagra price germany schwarzen Südafrikanern zu ermöglichen. Nach dem Tod eines der Gründerväter verlagerte sich der Schwerpunkt auf buy viagra china eine diakonische Ausbildung für Frauen. Eine Schwesternschaft sollte entstehen.

 

Heute unterhält Kenosis ein Kinderdorf mit Häusern für Pflegefamilien und walgreens price for viagra Mitarbeiter, Gärten und best price for generic cialis Hühnerställen sowie einen Kindergarten, in dem 50 Kinder aus der Umgebung Platz gefunden haben. Daneben besucht Schwester Happiness Khumalo, eine der beiden Schwestern auf cialis overnight dem Gelände, Familien im nahen Maqongqo-Gebiet, die von Aids betroffen sind.

 

Meist stehen die Großeltern vor der Aufgabe, die Enkel großzuziehen, weil die Generation der Eltern durch die Seuche weggerafft wird. Ihnen steht die Schwester und cialis ads neu ordinierte Pfarrerin zur Seite. Auch eine Selbsthilfegruppe hat die Afrikanerin gegründet, in der Kinder ihr Trauma der toten Eltern verarbeiten können. Leiterin Carrihill: „Oftmals wissen sie nicht, dass ihre Eltern nicht mehr leben. Man erzählt ihnen, sie seien in der Stadt zum Arbeiten. Irgendwann erfahren sie die Wahrheit, und dann sitzt der Schock tief.“

 

Im Kinderdorf wohnen 18 Pflegekinder, jedes mit einer Pflegemutter und buy viagra without rx how to get cialis fünf anderen „Geschwistern“ zusammen in einem Haus. Alle sind entweder Aidswaisen oder den leiblichen Eltern entzogen worden. Vom südafrikanischen Staat erhalten die Mütter Pflegegeld. Kenosis stellt ihnen das eingerichtete Haus, Wasser und where can i buy real viagra Strom zur Verfügung und cialis canadian cost unterstützt sie ansonsten mit dem kleinen eigenen Schulbus oder bei Arztbesuchen. Finanziert wird alles ausschließlich aus Spenden.

 

Jeweils ein Jahr lang arbeiten vier junge Freiwillige aus Deutschland bei Kenosis mit, davon derzeit eine Frau aus Bayern über Mission EineWelt. Die Beziehungen nach Bayern reichen rund 20 Jahre zurück. Seitdem unterstützt das frühere Missionswerk, jetzt Mission EineWelt, die Waisenkinderarbeit sowie die theologische Ausbildungsstätte im nahen Pietermaritzburg.

 

Aus Erfahrung weiß Leiterin Elke Carrihill, dass interkulturelle Begegnungen zwischen Zulus und generic viagra purchase Weißen schwierig sind. „Das beginnt bei Kleinigkeiten, wie beim Badputzen, Essenkochen oder der Wohnzimmerlautstärke.“ Zweimal im Jahr während der Kinder-Wochen wird es damit Ernst. Dann kommen 180 bis 200 Kinder zusammen, und weiße Freiwillige, schwarze Mütter und Kinder müssen sich arrangieren.

 

Mit ihrer schwarzen Pfarrerskollegin, Schwester Happiness, kommt Elke Carrihill übrigens bestens aus. „Wir leben zwar nicht in einer interkulturellen Gemeinschaft zusammen, wie für Kenosis ursprünglich gewünscht, aber wir arbeiten als schwarze und order cheap cialis weiße Pfarrerin bei Projekten zusammen. Das gibt es sonst nicht in unseren lutherischen Kirchen“, sagt sie.

 

Derzeit, räumt die Leiterin ein, steht die Sozialarbeit bei Kenosis im Vordergrund. Doch es könnte gut sein, dass in ein paar Jahren wieder eine diakonische Ausbildungsstätte ihre Pforten öffnet. Die Evangelisch-Lutherische Kirche im Südlichen Afrika (ELCSA), mit mehr als einer halben Million Mitgliedern die größte lutherische Kirche des buy cialis low price Landes, hat bereits Interesse signalisiert.


Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

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