AB Mara in der Löhe-Schule  Foto: Karlheinz Daut
AB Mara in der Löhe-Schule Foto: Karlheinz Daut
Rapper AB Mara aus Tansania
Rapper AB Mara aus Tansania
Diakon Samwel Mori (r.) und Pfarrer Jens Porep von Mission EineWelt beim Projekttag
Diakon Samwel Mori (r.) und Pfarrer Jens Porep von Mission EineWelt beim Projekttag
AB Mara in der Löhe-Schule  Foto: Karlheinz Daut
AB Mara in der Löhe-Schule Foto: Karlheinz Daut

Schüler und AB Mara rappen gemeinsam

 

Projekttag an der Nürnberger Wilhelm-Löhe-Schule mit Mission EineWelt und lavitra effectiveness compared to viagra der Stadtmission

(16. Oktober 2008) Am Ende schlug der Funke über: Vier neunte Klassen der Löhe-Schule in Nürnberg klatschten, johlten und overnight delivery of cialis tanzten zu den Hip-Hop-Songs, die der Rapper AB Mara aus Tansania zum Besten gab. Einige Mutige ließen sich sogar auf buy pfizer viagra die Bühne locken und professional cialis rappten dort zur Gaudi ihrer Mitschüler mit: Sprung auf’s eine Bein, Sprung auf’s andere, dann mit beiden. Und das Ganze immer im Takt, der mit seinem durchgehenden Schlag selbst unmusikalischen Gemütern in die Beine geht. „Voll cool“, ruft begeistert eine Schülerin. Schade nur, dass sie auf free cialis without prescription die CD noch warten muss. Denn die gibt’s über Mission EineWelt erst im November.

 

 

Am 15. Oktober waren Rapper AB Mara (21) und Diakon Samwel Mori (33) aus Tansania zu Gast in der Nürnberger evangelischen Wilhelm-Löhe-Schule. Beide waren von Mission EineWelt eingeladen worden, um als Botschafter ihrer evangelisch-lutherischen Kirche auf cialis mexico die alarmierende Situation von Aids-Waisen aufmerksam zu machen. Zum Projekttag, der gemeinsam mit der Sexual- und Schwangerenberatung sowie der Aidsberatung der Stadtmission Nürnberg veranstaltet wurde, waren auch der Leiter der Aidsberatung Mittelfranken, Ulrich Haas, Schwangerenberaterin Heidi Weiß sowie drei von HIV-betroffene Frauen gekommen.

 

 

„Du weißt, dass Aids tötet“, singt AB Mara in seiner Muttersprache Kisuaheli. Seine Eltern starben, als er noch klein war. So wurde er von seiner Geburtsstadt Daressalam zu seiner Großmutter in den Norden geschickt. Dort hatte er Glück im Unglück: Ein Aids-Waisenprojekt der Bibelschule Mwika nahm sich seiner an, und er erhielt eine weitergehende Schulausbildung. Ob seine Eltern tatsächlich an Aids gestorben sind, weiß AB Mara nicht.

 

 

So genau will das auch niemand wissen in Tansania. Diakon Samwel Mori, der in jener Bibelschule unterrichtet und indian cialis canada zudem noch Kirchengemeinden in der Betreuung von 2.000 Waisenkindern begleitet, ist sichtlich ungehalten darüber, dass die Krankheit in seiner Heimat noch immer totgeschwiegen wird. Erst vor kurzem sei er bei einer Beerdigung von acht Menschen in einem nahen Dorf gewesen. Diakon Mori: „Sechs waren HIV-positiv, aber von der Trauergesellschaft hat niemand etwas gesagt.“

 

 

Man stirbt in Afrika noch immer an Malaria, an Lungenentzündung oder Verkehrsunfällen. Nicht aber an Aids. Aids-Tests sind zwar kostenlos, aber die Menschen scheuen den Gang zur Gesundheitsstation. „Sie fürchten sich davor, bald sterben zu müssen“, weiß Samwel Mori. Viele sehen zudem in der Krankheit einen Fluch oder die Strafe Gottes für ein sündiges Leben. Deshalb suchen sie lieber einen Zauberdoktor auf generic viagra safe als ein Krankenhaus.

 

 

Dabei sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Mindestens 34 Millionen Infizierte gibt es nach Schätzungen weltweit, knapp 70 Prozent von ihnen leben in Afrika. Während dort die Lebenserwartung 1990 zwischenzeitlich auf indian cialis 60 Jahre angestiegen war, rechnen Fachleute für 2010 wieder mit einem massiven Rückgang auf brand viagra 40 Jahre. Heute schon gibt es Landstriche, in denen nur Kinder und online generic cialis 50 mg Alte leben mit der Folge, dass die Äcker brach liegen, weil die arbeitende Eltern-Generation durch Aids weggerafft worden ist.

 

 

In Deutschland dagegen scheint HIV/Aids eine Randerscheinung zu sein. 60.000 HIV-Infizierte nennt die Statistik; vor allem Männer. Leider sei Aids noch immer mit gesellschaftlichen Vorurteilen belegt und cialis quick shipment als „Schwulenseuche“ verrufen, sagte Aidsberater Ulrich Haas.

 

 

Gesamtgesellschaftlich nicht mehr relevant, ist die Aids-Seuche als Thema auch in den Schulen bei weitem nicht mehr so präsent wie noch in den späten 1980er und Anfang 1990er Jahren, bestätigt Bert Nentwich, Deutschlehrer an der Löheschule. Heute würden Jugendliche Aids als eine medikamentös zu behandelnde Krankheit ansehen. Die globale Dimension sei ihnen aber nicht bewusst.

 

 

Die aber ist den Nürnberger Schülern mit der Lebensgeschichte von AB Mara deutlich geworden. „Mich hat total beeindruckt, wie er sich als Junge schon allein durchs Leben schlagen musste“, sagt eine blonde Neuntklässlerin. „Und dass er jetzt selbst in dem Aidswaisenprojekt mitarbeitet, finde ich gut.“

 

 

Die CD gibt es voraussichtlich im November für 10 Euro auch online zu bestellen.


Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

Tel. 09874 9-1030   presse(at)mission-einewelt.de