Gemeinden in Deutschland werden um Unterstützung gebeten

Gemeinsame Erklärung des Evangelischen Missionswerks in Deutschland und der EKD zur Situation in Simbabwe

 

(24. Oktober 2008) Die Mitglieder des Evangelischen Missionswerks in Deutschland (EMW) haben während ihrer Mitgliederversammlung, die vom 27. bis 29. Oktober im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stattfand, gemeinsam mit dem Auslandsbischof der EKD, Martin Schindehütte, auf die verzweifelte Lage der Menschen in Simbabwe aufmerksam gemacht. In dem südafrikanischen Land kämpfen die Menschen angesichts von massiven Versorgungsengpässen bei Nahrungsmitteln, Wasser und Strom um das blanke Überleben.

 

Die Mitgliederversammlung des EMW, darunter auch das landeskirchliche Centrum Mission EineWelt, und die EKD appellieren an alle Kirchengemeinden, in ihrem Gebet für die Menschen in Simbabwe nicht nachzulassen und den Menschen durch Spenden zu helfen. An die politisch Verantwortlichen in Deutschland richtet sich der Appell, auch nach dem erneuten Scheitern der Regierungsbildung in Simbabwe die Suche nach politischen Lösungen nicht aufzugeben  und den diplomatischen Druck auf die Verantwortlichen in Simbabwe, aber auch in Südafrika, zu erhöhen.

 

Es dürfe nicht sein – so die Mitgliederversammlung – dass die Bevölkerung dieses Landes der Hoffnungslosigkeit überlassen werde. „Die Menschen in Simbabwe brauchen nicht nur Brot und Wasser, sie brauchen auch endlich eine politische Perspektive für ihr Land und Chancen zu gerechter Teilhabe an der Gestaltung ihrer Gesellschaft – dafür wollen wir beten und dafür treten wir öffentlich ein“ – so die Vertreter von EMW und EKD.

 

Freddy Dutz/Helge Neuschwander-Lutz

 

 


Annekathrin Jentsch, Pressereferentin

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