Das Nürnberger Christkind bei der Aktion von Fair Toys.
Das Nürnberger Christkind bei der Aktion von Fair Toys.

Weihnachtspakete für Spielwarenhersteller

 

 

Aktion des ‚Nürnberger Bündnisses Fair Toys’ auf dem Christkindlesmarkt

 

 

(18. Dezember 2008) Wie bereits in den vergangenen Jahren veranstaltete das ‚Nürnberger Bündnis Fair Toys’ in diesem Jahr einen Aktionsstand auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Auch das Nürnberger Christkind trug mit der Verlesung eines Wunschzettels und seiner Unterschrift zur Unterstützung der Ziele des Bündnisses bei.

 

Im Mittelpunkt der diesjährigen Weihnachtsaktion des ‚Nürnberger Bündnis Fair Toys’, zu dem Mission EineWelt gehört, standen eine Vielzahl bunter Weihnachtspakete, die adressiert an bekannte Spielwarenproduzenten wie Amigo, Hasbro, Chicco, Nici und Vedes wichtige Forderungen der Kunden unterstreichen sollten. So wurden im Laufe des Nachmittags von den Besuchern des Christkindlesmarkts etwa 400 Wunschzettel unterschrieben. Diese fordern von den Herstellern, auf die Einhaltung wichtiger Sozial- und Umweltstandards bei ihren Zulieferern in Fernost zu achten. Einige dieser Forderungen sind beispielsweise das Recht auf eine Arbeitnehmervertretung, die Verfügbarkeit von Arbeitsschutzausrüstungen, menschenwürdige Bedingungen in Bezug auf die wöchentliche Arbeitszeit und das Niveau der Löhne.

 

Aber auch Firmen, die sich bereits um die Einhaltung wichtiger Sozial- und Umweltstandards bei ihren Zulieferern bemühen, wurden mit weihnachtlichen Paketen bedacht. So wurden für die Firmen Playmobil und Märklin eine Vielzahl an Dankesbriefen unterschrieben und in die Pakete gelegt. Besonders engagiert zeigte sich die Klasse 7 der Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg. Die Schüler verlasen vor großem Publikum und im Beisein des Christkinds einen von ihnen verfassten Brief, der auf das Schicksal der chinesischen Arbeiterin Li aufmerksam macht und mit allem Nachdruck das Christkind baten, sich doch für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in asiatischen Spielwarenfabriken einzusetzen.

 

Weitere Informationen:


Pressestelle  Mission EineWelt  Tel. 09874 9-1030   presse(at)mission-einewelt.de